Achtung Termin geändert!
Bundesweiter Protest der Generation Z am 31. Oktober 2026,
Berlin 16:00 14:00 Uhr, Brandenburger Tor
Gegen kaputte Schulen, Krieg, Wehrpflicht, Genozid, Rassismus, Sozialkürzungen, teures Leben, niedrige Löhne ….“Unsere Zukunft ist für den Arsch“
Hier Link zur zentralen bundesweiten Website der Veranstalter. Für Berlin haben bereits bis 28.10. 18 Uhr knapp 9000 Menschen ihre Teilnahme hier fest zugesagt.
Bereits in über 23 Städten wird zu Demonstrationen aufgerufen. Die Rechte mobilisiert eine Hetzkampagne dagegen. Gut zu sehen, wer sich gegen die Interessen der Jugend wendet und sie in die Pfanne haut. Hier das zentrale Positionspapier – Gen Z regelt!
Bundesweiter Protest der Generation Z am 31. Oktober 2026
Wer wir sind
Am 31. Oktober gehen wir als Generation Z in ganz Deutschland auf die Straße – und wir laden euch ein, uns dabei zu unterstützen. Wir sind junge Menschen, die nicht länger zusehen wollen, wie über unsere Zukunft entschieden wird, ohne dass wir gehört werden. In Frankreich, Belgien und Spanien protestieren Jugendliche bereits. Der Funke istb nach Deutschland übergesprungen: Erste Solidaritätsaktionen mit denbSchüler:innenprotesten in Frankreich haben schon stattgefunden.
Was uns bewegt
Wohin wir auch schauen, sehen wir Krisen und kaum eine Perspektive für uns:
- Kaputte Schulen und Sparkurs: Gespart wird bei Bildung, Sozialem, Kultur und Gesundheit. Suchtkliniken für Jugendliche schließen, Psychotherapie ist für viele kaum noch erreichbar.
- Steigende Lebenshaltungskosten: Preissteigerungen, hohe Steuern und Armut belasten viele Menschen im Alltag – ihre Sorgen bekommen zu wenig
Aufmerksamkeit. - Ungerechte Lastenverteilung: Die Kürzungen gehen auf unseren Rücken, während Großunternehmen weiter profitieren und Milliarden in Aufrüstung
fließen. - Wehrpflicht und Musterung: Wir sollen für Kriege ausgebildet werden, über die wir nie mitentschieden haben.
- Mehr Überwachung: Der Überwachungsapparat wird immer weiter ausgebaut.
- Fachkräftemangel: Er verschärft die Probleme in Schulen, Pflege und Gesundheitsversorgung.
Wofür wir stehen
- Überparteilich und gemeinsam: An diesem Tag stellen wir politische Differenzen zurück und stehen gemeinsam für die Menschen ein, nicht für eine Partei. Unsere gemeinsamen Probleme sind wichtiger als das, was uns trennt.
- Kritik an der politischen Führung: Wir kritisieren Entscheidungen der Politik, egal welche Partei dahintersteht. Viele Kräfte stellen sich als einzige Lösung dar, obwohl ihre Politik unsere Zukunft gefährdet. Keine Partei steht über den Sorgen der Bevölkerung.
- Einheit statt Spaltung: Wir stehen für alle Menschen – unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Religion oder politischer Meinung. Wir wollen zusammenbringen, statt uns gegeneinander aufbringen zu lassen.
- Eine Stimme für die Jugend: Wir Jugendlichen werden vernachlässigt und ignoriert. Das wollen wir ändern.
Was wir wollen
Wir fordern eine Politik, die in Bildung, soziale Sicherheit, Gesundheit un bezahlbares Leben investiert – statt bei der jungen Generation zu sparen. Wir wollen mitbestimmen, wenn über unsere Zukunft entschieden wird.
Der 31.10. ist erst der Anfang. Dauerhafte Probleme brauchen mehr als einen Protesttag. Wir wollen langfristig etwas verändern und auch danach weitermachen.
Unser Aufruf an euch
Wir suchen Organisationen, Vereine und Initiativen, die unsere Anliegen teilen. Unterstützt uns, indem ihr den Protest am 31. Oktober bekannt macht, mit euren Mitgliedern teilnehmt oder uns mit Erfahrung und Ressourcen helft. Gemeinsam zeigen wir: Ohne uns läuft die Zukunft nicht!
Jetzt ist eure Zeit zu handeln, Genz!
Die „Berliner:innen“ schreiben:
KAPUTTE SCHULEN, WEHRPFLICHT, PREISSTEIGERUNG, SOZIALKÜRZUNG, ÜBERWACHUNG, RECHTSRUCK – ZEIT FÜR WIDERSTAND
Die Krisen des Kapitalismus spitzen sich zu und die Regierenden kürzen lieber am Sozialen und an der Bildung. Dazu kommt aufrüsten, überwachen und tatenlos zusehen, wie der Rechtsruck immer gefährlicher wird. Wir sagen: nicht mit uns!
Wir lassen uns unsere Zukunft nicht kaputtkürzen. Es ist Zeit für echten, solidarischen Widerstand von unten!
GENZ REGELT DAS
P.S.: Am 31.10. ist letzter Schulferientag…

Rechts stellt sich gegen die Jugend. Skandalös der Antrag der Stuttgarter CDU.
Eine Woche vor den angekündigten Protesten der Initiative ,,Gen-Z-regelt“ will die Gemeinderatsfraktion in Stuttgart ein Verbot der dortigen Demonstration prüfen lassen. Schon zuvor hatte der Innenminister von Baden-Württemberg, Manuel Hagel (CDU), die Proteste in die Nähe von Plünderungen in Frankreich gerückt und scharf kritisiert.
Auch andere CDU-Politiker und Medien hatten die Proteste gegen Wehrpflicht, Kürzungen, steigender Überwachung und steigender Lebenshaltungskosten angegriffen.
Laut Bundesinnenministerium stehen zu dem Tag Behörden in Deutschland auch im Kontakt mit der Polizei in Frankreich und Italien. In beiden Ländern hatte es, Berichten zufolge, verdeckte Polizeieinheiten gegeben, die Gewalt provozierten.
Für den 31. Oktober sind mittlerweile in 23 Städten Proteste angekündigt. Laut den Organisatoren sollen sich bereits über 100.000 Menschen für den 31. Oktober angekündigt haben. Die gröẞten Demos finden demnach in Stuttgart, Erfurt und Köln statt.
Wir vom Forum Gewerkschftliche Linke Berlin meinen: Berlin und Hamburg haben da noch viel Luft nach oben.
Es sind aufregende Zeiten. Die Termine überstürzen sich. Schon am Vormittag wird gegen eine eingehegte „linke“ Regierungskoalition [1] https://gewerkschaftliche-linke-berlin.de/kundgebung-31-10-26-was-die-linke-versprochen-hat-und-was-jetzt-im-sondierungspapier-steht/ in Berlin protestiert. Solidarität zählt nur, wenn sie grenzenlos ist. Die Ausgrenzung von Palästinasolidarität ist der Versuch, jeglicher Solidaritätsbewegung das Rückgrat zu brechen. Gerade deshalb auch: kommt zusammen und Auf zum Brandenburger Tor am 31. Oktober!
PS1. Viele fragen sich, wer steckt denn hinter dieser Bewegung GenZ. Es handelt sich wohl eher um eine Graswurzelbewegung. Das kann erfolgreich sein. Das zeigen zum Beispiel die Erfahrungen mit Gaza United. Der Ansatz ist richtig. Antikapitalistisch, sich nicht von der Mitte, schon gar nicht von Rechts vereinnahmen lassen und internationalistisch in die Proteste eingebettet. Die Jugend verliert die Lust an diesem System. Nicht immer ist ein Bündnis mit hunderten alt bekannter Organisationen erfolgreicher. Wenn viele mit den richtigen Auffassungen kommen gilt: Wer wagt gewinnt.
PS2. Die Junge Union Berlin-Mitte will auf die Schülerproteste und Jugendlichen die Bundeswehr hetzen.
„Am 31.10. sollen die sogenannten ‚Schüler‘-Proteste in Berlin stattfinden. Paris hat gezeigt, was Hasser der freiheitlichen, demokratischen Welt anrichten“, schreibt die Jugendorganisation der CDU zu einem Instagram-Beitrag. „Wir fordern, vorsorglich die Bundeswehr zur Verteidigung unserer freiheitlichen Ordnung hinzuzuziehen. Um Terror wie in Paris zu verhindern.“
Damit dürfte klar sein, was den Wehrpflichtigen in Zukunft auch noch blühen könnte: Schießbefehl auf nicht parierende Jugendliche.
PS3. Wer den Kriegskurs unterstützt, ist für ein marodes Bildungssystem mitverantwortlich. Sollte eigentlich jeder und jedem klar sein.
