Palivision – Festival der Solidarität gegen Eurovision Contest

berlinleft Palivision 3

Samstag, 16. Mai 2026 Einlass: 19:00 Uhr
New Yorck im Bethanien


Boykottiert den Eurovision Song Contest, weil er dem Völkermordenden Israel die Teilnahme gestattet, und seid dabei bei einer Nacht voller Musik und Solidarität!

Anstatt ein klares Signal zu senden, dass Israels Gräueltaten gegen das palästinensische Volk
Konsequenzen haben,
hat die EBU Israel diese internationale Bühne geboten, während es
weiterhin Völkermord im
Gazastreifen, unrecht-
mäẞige Besatzung und Apartheid begeht.“ Agnès Callamard Generalsekretärin von Amnesty International

Für unsere dritte Ausgabe begrüßen wir ein fantastisches Line-up aus talentierten Musiker*innen, Poet*innen und DJs.

Den ESC 2026 boykottieren wegen der Teilnahme Israels: Irland, Island, die Niederlande, Slowenien und Spanien! 


Der Eintritt erfolgt auf Spendenbasis; als Richtwert werden 15 € empfohlen.
Die eingenommenen Gelder werden an @aneraorg gespendet – eine NGO, die Gemeinschaften unterstützt.

Das Programm

Die Ursprünge der extremen Rechten in den USA und Südkorea – Die strukturellen Verbindungen

Vortrag: Die Ursprünge der extremen Rechten in den USA und Südkorea – Die strukturellen Verbindungen

Referent: Byongkwon Lee

Korea Verband, Quitzwostr. 103, 10551 Berlin

Sonntag, den 17. Mai um 16:00 Uhr

Eintritt: frei

MAGA – Make America Great Again – ist der Ausruf der extremen Rechten der USA. Die Trump 2.0-Regierung lehnt sich an diese Massenbewegung an, treibt neoimperialistische und faschistoide Politik voran. Was sind die Ursprünge und Beweggründe dafür? 

In Südkorea wird seit ca. 2000 die sogenannte New Right (Neues Rechts)-Strömung aktiv Die letzte Regierung von Yoon Seok-Yol, der Anfang Dezember 2024 verfassungswidrig das Kriegsrecht ausgerufen hatte und nun im Gefängnis sitzt, hatte viele Befürwörter von dieser extrem Rechten in die Regierung geholt. Die Rechtsextremen Südkoreas, die “Yoon Again” aufrufen, sind sowohl finanziell als auch strukturell unter starkem Einfluß von denen der USA vernetzt. 

Wie konnte sich New Right zu heutigen Rechtsextremen Südkoreas bekräftigen? Was sind die Zusammenhänge und Unterschiede von denen der USA?


Zu dem Referenten: Lee Byeong-Gwon

Geboren in Seoul, Südkorea, wo er auch lebt und arbeitet. Studium der Geschichte (BA) sowie der Medienwissenschaft und Betriebswirtschaftslehre (MA). Nach dem Studium arbeitete er als Mitarbeiter eines Parlamentsabgeordneten, als Marketing- und PR-Manager in einem Großunternehmen sowie als Geschäftsführer einer Kultur-NGO.

Seit 2024 widmet er sich ausschließlich der Forschung und dem Schreiben über historische Zusammenhänge und Hintergründe politischer Veränderungen, insbesondere über Rechtsextremismus und Faschismus in Korea und den USA.

Er versteht alle Geschichten als Zeitgeschichte und bezeichnet sich selbst nicht als Geschichtswissenschaftler, sondern als „Geistesforscher“ aus zivilgesellschaftlicher Perspektive.

Publikationen

  • Beiträge in Zeitungen und Online-Medien wie Mindle News u.a.
  • Warum sind die Konservativen Südkoreas zu staatsverräterischen Rechten geworden? (2025), Hwangso Georeum
  • Die Demokratie der USA – gefesselt durch Rechtsextremismus (2026), JinInJin






Ein Blick von unten

Am Eröffnungstag des DGB-Bundeskongresses haben Kolleginnen und Kollegen aus der Friedensbewegung nochmal die Aufmerksamkeit gesucht und den Delegierten der Tagung verdeutlichen wollen, dass eine deutlichere Abgrenzung zur aktuellen Politik der Kriegsvorbereitung durch die Gewerkschaften notwendig ist. Es gab eine Kundgebung mit kulturellen und- Redebeiträgen von Organisationen und Initiativen, die in der Friedensbewegung engagiert sind. Leider erwies sich der Zugang zu den Delegierten des Kongresses als schwieriger als erhofft. Der erfolgte meist auf anderen Wegen und es kam nur zu wenigen Gesprächen. Das Video von Labournet.tv gibt einen kurzen Eindruck von der Aktion. Und es zeigt, was die Teilnehmer:innen bewegt.

Photos: Jochen Gester

labournet.tv: Protest vor dem DGB Bundeskongress

Vom 10. bis 13. Mai 2026 tagt im Estrel Hotel in Berlin der Bundeskongress des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Davor protestierten gestern, am 10. Mai, Arbeiter*innen und Gewerkschafter*innen. Sie fordern eine klare Positionierung der DGB Gewerkschaften gegen Militarisierung und gegen die Konversion auf Rüstungsproduktion, die von Investor*innen gefordert und von manchen Betriebsräten und Teilen der Gewerkschaftsführung bejubelt wird. Dieses Video ist Teil unserer Kollektion Antimilitarismus im Betrieb

https://www.labournet.tv/de/videos/dgb_kongress

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