DGB-Erklärung zum Antikriegstag 2026: Antimilitaristischer Druck der Basis beginnt zu wirken – aber der Burgfrieden ist längst nicht gebrochen

Greifen wir jede Form von Mobilisierung zum 1.September auf, um Protest und inhaltliche Aufklärung nach vorne zu treiben! Von der Jugend und aus den Betrieben selbst kommen immer mehr Signale, dass soziale Angriffswelle und Militarisierungskurs gemeinsam bekämpft werden müssen.

Es bewegt sich was in unseren Gewerkschaften. Trotz Fortschritten: Im Folgenden eine notwendige grundsätzliche Kritik.

Erklärung von „SAGT NEIN – Gewerkschafter:innen gegen Krieg, Militarismus und Burgfrieden“ zum diesjahrigen DGB Aufruf!

Die DGB-Erklärung zum Antikriegstag 2026 hat sich gegenüber den beiden Vorjahren erkennbar verändert. Und das kommt nicht von ungefähr.

Seit zwei Jahren wächst in den Betrieben, in den Gewerkschaften und auf den Straßen der Widerstand gegen Krieg, Aufrüstung und Militarisierung. Immer mehr Kolleginnen und Kollegen wenden sich gegen die Logik der »Kriegsertüchtigung«. Auf dem DGB-Bundeskongress im Mai haben zahlreiche Delegierte deutlich gemacht, dass sie eine Rückkehr zu den friedenspolitischen Grundpositionen unserer Gewerkschaften erwarten. Dieser Druck zeigt Wirkung.

Dass der DGB heute die Wiedereinführung von Wehrpflicht und anderen Pflichtdiensten eindeutig ablehnt und die Bundesregierung auffordert, endgültig auf die Stationierung neuer US-Mittelstreckenwaffen zu verzichten, wäre vor einem Jahr noch kaum vorstellbar gewesen.

Das bestätigt vor allem eines: Druck von unten verändert Positionen auch innerhalb unserer Gewerkschaften und im DGB. Gerade deshalb dürfen wir jetzt nicht stehen bleiben.

Gerade deshalb dürfen wir jetzt nicht stehen bleiben. Denn trotz dieser Fortschritte bleibt die Erklärung in der zentralen Frage innerhalb genau jener politischen Logik gefangen, die wir überwinden müssen: Der Hauptfeind stehe woanders. Statt der zentralen Erkenntnis: Der Hauptfeind der Werktätigen steht wie eh und je im eigenen Land.


Die nach wie vor verdrehte Sicht beginnt bereits mit dem ersten Satz der Erklärung. Der beschreibt die kriegerische Welt weiter als das Ergebnis der Konkurrenz der Großmächte USA, Russland und China. Damit bleibt ausgerechnet der Akteur unsichtbar, dessen militärische Rolle sich derzeit am dynamischsten verändert: die Europäische Union selbst – unter Führungsanspruch Deutschlands. Die EU erscheint als friedenspolitischer Gegenpol zu den Großmächten. Dass sie ihre eigene militärische Handlungsfähigkeit massiv ausbaut und sich ausdrücklich als eigenständiger geopolitischer Machtfaktor inclusive Anspruch auf eigene atomare Bewaffnung positioniert, bleibt vollständig ausgeblendet. Ebenso wie die treibende Kraft der deutschen Regierung dabei.

Dann fordert der DGB eben diese Bundesregierung auf, ihre »Rhetorik der Kriegstüchtigkeit« aufzugeben. Doch das eigentliche Problem ist längst nicht mehr die Sprache. Die Kriegstüchtigkeit ist Regierungsprogramm.

Umso genauer ist hinzusehen, wenn der DGB-Vorstand fordert, die »Widerstandsfähigkeit unserer Gesellschaft insgesamt« zu stärken und sie gegen »innere oder äußere Angriffe«, Naturkatastrophen, Pandemien oder »hybride Bedrohungen« zu wappnen.
Was hat eine solche Sentenz in einer Erklärung zum Antikriegstag zu suchen?
Was sind »innere Angriffe«, wer bestimmt, was als »hybride Bedrohung« gilt – und welche Maßnahmen sollen daraus folgen?

In der Sprache der herrschenden Kriegspolitik ist »gesellschaftliche Widerstandsfähigkeit« längst kein neutraler Begriff mehr. Er dient dazu, die Kriegsertüchtigung über die Bundeswehr hinaus auf das Gesundheitswesen, Schulen und Hochschulen, Verwaltungen, die öffentliche Infrastruktur und die Betriebe auszudehnen. Unter dem scheinbar zivilen Mantel allgemeiner Krisenvorsorge öffnet der DGB damit ein Hintertürchen für genau jene gesellschaftliche Militarisierung, die er an anderer Stelle rhetorisch zu kritisieren vorgibt. Ist das noch politische Unschärfe – oder bereits die sprachlich verkleidete Unterstützung des europäischen Großmacht- und Kriegskurses?

Dass diese Frage keineswegs überzogen ist, zeigt die politische Praxis. Konkret zeigt sich die Kriegsbereitschaft in dem offen verkündeten Anspruch,
Deutschland wieder zur stärksten Militärmacht Europas zu machen. Sie zeigt sich in der dauerhaften Stationierung einer deutschen Kampfbrigade in Litauen, dem »Leuchtturmprojekt der sicherheitspolitischen Zeitenwende«. Sie zeigt sich im Aufstieg Deutschlands zu einem der weltweit größten Waffenexporteure – auch durch fortgesetzte Waffenlieferungen an Israel, das den Genozid in Palästina unbeirrt fortsetzt und dessen Beteiligung am völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen den Iran, den Bundeskanzler Merz als »notwendige Drecksarbeit« bezeichnete. Und sie zeigt sich in der Ukraine, die von der deutschen Regierung inzwischen zum Erprobungsfeld neuer Waffensysteme erklärt wird – bis zum letzten Ukrainer…

Hier zeigt sich, was die Erkenntnis vom Hauptfeind im eigenen Land konkret bedeutet. Die deutsche Kriegspolitik erschöpft sich nicht im Aufbau der stärksten konventionellen Armee Europas, in atomaren Ambitionen und immer neuen Waffenlieferungen. Sie verlangt einen Kriegshaushalt ohne Limit – finanziert durch wachsende Schulden und bezahlt durch die arbeitenden Menschen. Die Rechnung wird im Inneren präsentiert: durch Angriffe auf Rente, Gesundheit und Pflege, durch Kürzungen bei sozialer Sicherung, Bildung und öffentlicher Daseinsvorsorge sowie durch die weitere Deregulierung der Arbeitsverhältnisse. Der Kriegskurs nach außen hat seine soziale Front im Inneren. Die Entscheidung gegen Butter und für Kanonen ist längst gefallen.

Der DGB-Vorstand hält aber weiter an der Illusion fest, Aufrüstung, Kriegsvorbereitung und ein starker Sozialstaat könnten dauerhaft nebeneinander bestehen. Zum Antikriegstag fordert er konsequent, die Aufrüstung dürfe nicht zulasten des Sozialstaats gehen. Zugleich erklärt er zu den geplanten »Reformen«, er werde deren parlamentarischen Prozess» konstruktiv und mit klarer Haltung« begleiten. Die Verantwortung müsse »gerecht verteilt werden – nicht nur einseitig zulasten der Beschäftigten«.

Doch um welche Verantwortung und um welche Lasten geht es hier? Es sind
Kriegslasten: die sozialen Kosten eines Aufrüstungskurses, der den Interessen des deutschen Kapitals, seiner Banken und Rüstungskonzerne dient. Für diese Lasten gibt es keine gerechte Verteilung.

Wer darüber verhandelt, dass die Beschäftigten nicht allein, sondern nur gemeinsam mit anderen zur Kasse gebeten werden, hat ihre Belastung bereits akzeptiert. Statt die Verbindung von Kriegspolitik und Sozialkahlschlag offenzulegen und dagegen zu mobilisieren, bietet sich die DGB-Führung an, deren Folgen sozialpartnerschaftlich mitzuverwalten.

Das ist der Kern des fortbestehenden Burgfriedens: Die Kriegspolitik wird kritisiert, ihre materiellen Voraussetzungen und sozialen Folgen aber werden »konstruktiv begleitet«… Damit bleibt die DGB-Erklärung zum Antikriegstag trotz aller Fortschritte einem Grundmuster verpflichtet, das die deutsche Gewerkschaftsbewegung historisch nur zu gut kennt. Sie setzt weiterhin auf die Hoffnung, innerhalb eines politischen Burgfriedens den sozialen Schaden begrenzen zu können. Doch Burgfriedenspolitik hat noch nie Militarisierung und Krieg verhindert – im Gegenteil.

Gerade deshalb lautet unser Fazit:
Ja, die DGB-Erklärung zum Antikriegstag 2026 ist besser als die Erklärungen von 2024 und 2025. Sie enthält wichtige Forderungen von uns. Aber sie vollzieht nicht den notwendigen Bruch mit der Logik der Kriegsertüchtigung und imperialistischen Anmaßung.

Für uns ist deshalb klar:
Der antimilitaristische Druck der Basis wirkt zunehmend.
Aber er reicht noch lange nicht aus.

Deshalb machen wir weiter.
• Für internationale Solidarität statt Burgfrieden.
• Für Gewerkschaften, die nicht den sozialen Preis der Militarisierung und der weltweiten Kriege verwalten, sondern ihre Macht einsetzen, diese Politik zu beenden.

Greifen wir der Kriegsmaschine dort in ihre Mechanik, wo sie tatsächlich entsteht: in den Betrieben, Verwaltungen und Dienststellen – mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln, bis hin zum Streik. Dort entscheidet sich, ob Kriegstüchtigkeit organisiert oder verhindert, ob der Tod produziert oder die Zukunft der Menschheit verteidigt wird.

Heraus zu einem internationalistischen, antimilitaristischen
und vor allem kämpferischen Antikriegstag gegen den Hauptfeind
im eigenen Land und für eine Zukunft in Frieden!

Der Beitrag ist am 3.August im Original hier erschienen.

Titelbild: Peter Vlatten

Mit dem Völkerrecht gegen Atomwaffen: Ein vergessener Jahrestag

Von den Grünen bis zur AfD wird in Deutschland nukleare Abschreckung befürwortet. Atomwaffengegner halten in einem Appell dagegen.

Von CLAUDIA WANGERIN

Titelbild: Aktion vor dem Brandenburger Tor vom Winter 25/26. Foto: Klaus Ihlau.


Sonntag, 9. August 17-18 Uhr Brandenburger Tor

Nie wieder Hiroshima. Nie wieder Nagasaki.

Vor 81 Jahren zerstörten die Atombombenabwürfe auf Japan zwei Städte und veränderten unzählige Leben für immer. Das Gedenken an die Opfer erinnert uns daran, warum eine Welt ohne Atomwaffen eine Utopie, sondern eine politische Notwendigkeit ist. Auch in diesem Jahr finden rund um den 6. und 9. August bundesweit zahlreiche Gedenkveranstaltungen und Aktionen statt. Dazu gehört eine Mahnwache am Brandenburger Tor von ICAN und Partnern. Wir laden alle Interessierte herzlich ein für ein gemeinsames Gedenken an die Atombombenabwürfe auf Japan vor 81 Jahren.

Mit Flashmob, Wortbeiträgen und musikalischem Beitrag

Organisatoren: Berliner Mahnwache Atomwaffenverbot, Soka Gakkai in Deutschland und ICAN Deutschland

Atomare Abrüstung ist spätestens seit Beginn des Ukraine-Kriegs vollkommen »out«. Vielmehr ist ein hochgefährliches neues nukleares Wettrüsten in vollem Gange, wie das Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri in den vergangenen Jahren wiederholt feststellte. Nach dem Völkerrecht wäre eine Reduzierung der nuklearen Waffenarsenale weiter geboten – daran erinnern die Erstunterzeichner*innen eines am Dienstag veröffentlichten offenen Briefes an die Bundesregierung und den Bundestag. Sein Anlass ist der 30. Jahrestag eines wegweisenden Gutachtens, das der Internationale Gerichtshof (IGH) in Den Haag am 8. Juli 1996 veröffentlicht hatte. Darin stellte der IGH fest, dass nicht nur der Einsatz von Atomwaffen, sondern bereits die Drohung damit grundsätzlich gegen die Regeln des humanitären Völkerrechts verstoßen.

https://www.icanw.de/wp-content/uploads/2026/07/2026-07-07_Offener-Brief_Atomwaffen.pdf

»Atomare Abrüstung darf kein leeres Versprechen bleiben« schreiben 55 Persönlichkeiten aus Kultur, Wissenschaft, Politik, Kirche und Zivilgesellschaft in dem unter anderem von den Internationalen Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkriegs (IPPNW) initiierten Brief. Sie verlangen neue politische Initiativen für nukleare Abrüstung, die Stärkung des Völkerrechts und die Vorbereitung eines deutschen Beitritts zum UN-Atomwaffenverbotsvertrag. »Die Gefahr eines Atomkriegs ist heute so groß wie seit Jahrzehnten nicht mehr«, begründet die IPPNW-Ko-Vorsitzende Inga Blum die Forderungen.

Zu den Erstunterzeichnern gehören auch Staatsminister a.D. Gernot Erler (SPD), der von Januar 2014 bis April 2018 Russland-Beauftragter der Bundesregierung unter Angela Merkel (CDU) war, sowie der Schauspieler Kai Schumann, der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Friedrich Kramer und die frühere EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann. Dabei vertritt die EKD in ihrer im November 2025 vorgelegten neuen »Friedensdenkschrift« andere Positionen. Darin heißt es, die Ächtung von Nuklearwaffen sei zwar ethisch weiter geboten, ihr zeitweiliger Besitz könne aber »angesichts der weltpolitischen Verteilung dieser Waffen trotzdem politisch notwendig sein«.

Seit dem Friedensnobelpreis für die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) im Jahr 2017 hat sich einiges getan. Im Januar 2021 trat der von ihr maßgeblich auf den Weg gebrachte Atomwaffenverbotsvertrag der Vereinten Nationen (AVV) in Kraft, nachdem er von 122 Staaten angenommen und von 50 ratifiziert worden war. Deutschland nahm in der Zeit der Ampel-Koalition mit dem Auswärtigen Amt unter Führung von Annalena Baerbock (Grüne) als Beobachter an der Konferenz der Vertragsstaaten teil. Die Grünen als einstige Anti-Atomwaffen-Partei verwiesen damals auf die Notwendigkeit der nukleare Teilhabe im Rahmen der Nato.

Atom-»Realos« von den Grünen bis zur AfD

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Die aktuelle Grünen-Ko-Vorsitzende Franziska Brantner fordert inzwischen einen britisch-französischen Nuklearschirm für Europa, um bei der Abschreckung unabhängig von den USA unter Trump zu werden, wie sie im Mai in einem Interview mit der »FAZ« sagte. Vorreiter dieser Lesart bei den Grünen war Ex-Außenminister Joschka Fischer.

»Verlässlichkeit in der Abschreckung« nennt dies der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter, dem die USA unter Trump zu russlandfreundlich erscheinen. Innerhalb der AfD wurden unterdessen sogar eigene Atomwaffen für Deutschland gefordert. Dies war jedoch nicht der Grund für den Rücktritt des Bundestagsabgeordneten Rüdiger Lucassen als verteidigungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, sondern ein Streit um das unpopuläre Thema Wehrpflicht.

Letztere steht zwar im Programm der AfD, momentan will sie dies aber nicht aktiv propagieren und zieht eine Selbstdarstellung als Friedenspartei vor, gerade vor den Landtagswahlen in Ostdeutschland im September. Lucassen wollte zwar nicht behaupten, dass ein russischer Angriff bevorstehe, dies sei aber eine »Option«, hatte er im März 2025 laut einem »Spiegel«-Bericht erklärt. »Wenn der nukleare Schutzschirm der USA fehlt, muss Europa selbst handeln. Deutschland muss selbst nuklear abschreckungsfähig werden – im Rahmen einer strategischen Autonomie Europas und eines Systems kollektiver Sicherheit mit einer eigenen Militär- und Kommandostruktur«, befand der Bundeswehr-Oberst a.D. mit AfD-Parteibuch.

»Atomwaffen auf deutschem Gebiet erhöhen unsere Sicherheit nicht, im Gegenteil. Es wird Zeit, dass Deutschland die Stationierung zukünftig ausschließt.« Rolf Mützenich Ex-Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion

Die einzige Partei im Bundestag, die atomare Aufrüstung konsequent ablehnt, ist somit Die Linke. »Deutschland hat nach dem Zweiten Weltkrieg aus einer Reihe sehr schlüssiger Gründe auf eigene Atomwaffen verzichtet. Die ›nukleare Teilhabe‹ mit der Nato bzw. den USA ist fatal genug, führt diese doch zu Atomwaffen auf deutschem Boden«, kommentierte Ulrich Thoden, verteidigungspolitischer Sprecher der Linken, im Januar Kiesewetters Forderung nach deutscher Beteiligung an einem europäischen »Atomschirm«. Eine deutsche Mitverfügung über Atomwaffen sei grundsätzlich abzulehnen.

Friedensinitiativen fordern deshalb seit Jahrzehnten den Abzug der 20 US-Atomsprengköpfe aus Büchel in der Eifel. Nach Angaben des Bundeswehrverbandes hat jeder einzelne davon eine Sprengkraft von etwa 50 Kilotonnen. Zum Vergleich: Die 1945 über der japanischen Großstadt Hiroshima abgeworfene US-Atombombe hatte eine Sprengkraft von 15 bis 16 Kilotonnen.

In der Vergangenheit plädierten immer wieder auch SPD-Politiker für ein Ende dieser sogenannten nuklearen Teilhabe. Zuletzt startete der damalige Bundestagsfraktionschef Rolf Mützenich im Jahr 2020 eine entsprechende Initiative. Dem »Tagesspiegel« sagte er damals: »Atomwaffen auf deutschem Gebiet erhöhen unsere Sicherheit nicht, im Gegenteil. Es wird Zeit, dass Deutschland die Stationierung zukünftig ausschließt.« Dafür erhielt er zwar Unterstützung von den damaligen Parteivorsitzenden Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken. Mehrheitsfähig war diese Position in der SPD aber schon seit der Jahrtausendwende nicht mehr. In mehreren Bundesregierungen hat sie seither die nukleare Teilhabe stets mitgetragen. Zuletzt hatte die Vizechefin der SPD-Bundestagsfraktion, Siemtje Möller, Anfang dieses Jahres sogar einen »deutschen Beitrag« zu einem europäischen nuklearen Schutzschirm gefordert.

Erstveröffentlicht im nd am 7.7. 2026
Mt dem Völkerrecht gegen Atomwaffen

Wir danken für das Publikationsrecht.

Rheinmetall Entwaffnen – kommt zum Aktionscamp nach Köln

Wir sagen Rüstungsindustrie, Kriegstreiberei und Militarisierung den Kampf an!

Kommt zum Camp nach Köln vom 1.-6. September! Es wird viele spannende Veranstaltungen, Workshops, ein Kulturprogramm, Demonstrationen und Aktionen geben.

Fahrt mit uns im Solibus von Berlin nach Köln! Rheinmetall Entwaffnen!

Hinfahrt am 1. September 9 Uhr, Uhr Rückfahrt am 6. September 15 Uhr


Tickets gibt es im Buchladen Schwarze Risse ( Gneisenaustraẞe 2A) oder in der Schwankenden Weltkugel (Kastanienallee 85), weitere Orte, wo ihr Tickets kaufen könnt folgen.

hr könnt die Hin- oder Rückfahrt jeweils auch einzeln für nur eine Strecke kaufen.


rheinmetallentwaffnen ruft auf!

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