Filmvorführung und Diskussion: „Gleichgeschaltet – Deutschland gegen den Palästina-Kongress“

Veranstaltung „Gleichgeschaltet – Deutschland gegen den Palästina- Kongress“

25. 8. 2026, bUm Paul-Lincke-Ufer 21, 10999 Berlin

Einlass: 18:30 Uhr – Filmbeginn: 19:00 Uhr – Q&A mit Dror Dayan und Panelist:innen: 20:OO Uhr, Tickets

palaestinakongress.de


Im April 2024 hat die Berliner Polizei die geplante dreitägige Konferenz „The Palestine Congress“ gesprengt und verfassungswidrig verboten. Der Film „Gleichgeschaltet – Deutschland gegen den Palästina-Kongress“ zeigt die koordinierte Maschinerie der Zensur und staatlichen Gewalt, mit der Deutschland gegen seine eigenen Regeln verstieß, um die israelischen Gräueltaten in Palästina um jeden Preis zu verteidigen.

Anhand von Interviews mit Organisator*innen, geplanten Redner*innen, Anwält*innen und Journalist*innen wird nicht nur die bedingungslose Unterstützung der Bundesrepublik Deutschland für den anhaltenden Genozid in Gaza analysiert, sondern auch die breiteren Umstände im Land, als sich Deutschland darauf vorbereitet, wieder ein führender imperialistischer Akteur auf der Weltbühne zu werden – koste es, was es wolle.

Der 40-minütige Film wird am 25.08. seine erste öffentliche Vorführung feiern. Wir laden euch herzlich ein, ihn mit uns zu sehen und anschließend mit dem Filmemacher Dror Dayan und weiteren Gästen seine Inhalte zu diskutieren.

Der Film wird auf Deutsch/Englisch gezeigt. Die anschließende Diskussion findet auf Deutsch statt.

26. 8. 2026, bUm Berlin

Einlass: 18:30 Uhr – Filmbeginn: 19:00 Uhr – Q&A mit Dror Dayan und Panelist:innen: 20:OO Uhr

Tickets

Aktionstage „Hamburg bleibt untauglich“

Aktionstage gegen die Militärübung ,,Red Storm Charlie“

vom 24. bis 26. Sepetember in Hamburg

Bündnis Rheinmetall Entwaffnen ruft auf:

Ende September 2026 wird in Hamburg eine Übung der NATO-Streitkräfte stattfinden. Unter dem lächerlichen Motto ,,Red Storm Charlie“ will die Bundeswehr nun zum dritten Mal tagelang mitten in unserer Stadt Krieg spielen: Dabei werden bewaffnete Soldat*innen in Kolonnen durch die Stadt verschoben. Im Fokus steht aber vor allem die Erprobung der zivilmilitärischen Zusammenarbeit. Zahlreiche Hamburger Institutionen sind dabei: Krankenhäuser, Jobcenter, Polizei, Feuerwehr, Technisches Hilfswerk, Hafenbehörde und Un-ternehmen. Die Einbindung der zivilen Infrastruktur hat zum Ziel, Hamburg als logistische Drehscheibe für einen Krieg ,im Osten‘ zu festigen.

Die NATO kämpft um ihre Machtposition in der Welt, und Deutschland mit ihr. Die Gesellschaft soll kriegstüchtig gemacht werden. Dabei kommt Hamburg im ,,Operationsplan Deutschland“ der Bundeswehr eine zentrale Funktion zu, die mit dem Manöver unmittelbar spürbar wird

Die Militarisierung der Stadt.

Die ,,Zeitenwende“ ist längst in Hamburg angekommen: Hier sitzen seit Jahrzehnten militärische Institutionen wie die Führungsakademie oder die Universität der Bundeswehr Über den Hamburger Hafen werden Waffen verschifft, die mit denen Kriegsverbrechen und Genozide begangen werden: Die Infrastruktur des Hafens wird schon lange genutzt, um tödliche Exportgüter zu verschiffen. Zusätzlich hat der Rüstungskonzern Rheinmetall die Werft von Blohm&Voss übernommen, um ein Zentrum für Marinerüstung aufzubauen.

Hamburg hat keinen Bock auf Krieg!

Die Entwicklung in Hamburg ist Teil der Militarisierung Deutschlands, die sich unter anderem in Wehrpflicht, Aufrüstung und der Aufforderung, ,,krjegstüchtig“ zu werden, zeigt Da machen wir nicht mit! Wir senden ein starkes Signal an alle Menschen weltweit, indem wir der imperialistischen Kriegspolitik in den Rücken fallen.

Wir werden das Hamburg mobilisieren, das gegen die Kriegstreiberei steht: Für eine solidarische Stadt der Vielen. Eine Stadt, die von unten für ein Morgen kämpft, das nicht von soldatischer Männlichkeit und Gehorsam dominiert ist. Ein Hamburg, in dem Geld für Schulen, Kitas, Gesundheitswesen, Jugendzentren und Frauenhäuser da ist. Ein Hamburg, in dem kein Mensch auf der Straẞe erfrieren muss und ein gutes Leben für alle möglich ist. Ein Hamburg, in dem sich die Bundeswehr und die Kriegstreiber der Rüstungsindustrie nicht zu Hause fühlen. Ein Hamburg, das nicht toleriert, Teil der Kriegslogik zu sein.

Wir verweigern! Wir sabotieren! Wir protestieren! Wir werden Hamburg und der ganzen Welt zeigen, dass Widerstand möglich ist und dass wir Kriege im Ansatz stoppen können: Mit allen, die gegen die neue Wehrpflicht streiken; mit jenen, die den Wehrdienst verweigert haben; mit Menschen, die vor dem Krieg geflohen sind und mit all jenen, die den Mut haben, für ein solidarisches Miteinander und gegen kriegerische Gewalt einzutreten. Schlieẞt Euch an!

Bündnis Rheinmetall Entwaffnen

Filmpremiere: Jeder Acker, jede Fabrik

Ideen für eine notwendige Revolution

Das Medien-Kollektiv Labournet TV veröffentlicht im September den Film „Jeder Acker, jede Fabrik: Ideen für eine notwendige Revolution“. Die Vorpremiere findet am 26. August um 20:30 auf dem Rio Reiser Platz in Berlin statt, open air und in Anwesenheit der Filmemacher:innen und einiger Protagonist:innen.

Über das Projekt schreiben die Macher:innen:

Die Art und Weise, wie wir unser Leben produzieren, ist dumm, gefährlich und grausam. Es ist an der Zeit über eine Revolution nachzudenken, die die Gesellschaft grundlegend verändert.

Wir haben Genoss*innen zu den revolutionären Momenten der 1970er Jahre befragt. Wir haben mit Leuten gesprochen, die sich derzeit an Debatten über eine neue Produktionsweise beteiligen. Wir haben dutzende Arbeiter*innen interviewt, die sich aktuell auf Gemüseäckern, in Umspannwerken, Krankenhäusern oder U-Bahnschächten zur Wehr setzen.

In “Jeder Acker, jede Fabrik” entwickeln wir aus all diesen Stimmen ein konkretes Bild davon, wie der Übergang in eine post-kapitalistische Gesellschaft aussehen könnte. – Für alle, die ihren Kopf nicht in den Sand stecken wollen.

Um die Diskussion zu vertiefen und erste organisatorische Schritte zu machen, laden wir Euch im Herbst 2027 zu einer Konferenz ein – watch this space! – Hier könnt ihr unseren Newsletter abonnieren.

Der Film ist eine gemeinsame Produktion von AngryWorkers und Labournet TV.

Alle bundesweiten Termine, der Trailer und Infos über Möglichkeiten das Projekt zu unterstützen auf: 

www.jederacker.de
Auf der Webseite von Labournet TV finden sich aktuell 940 FILME AUS DER ARBEITER*INNEN-BEWEGUNG AUS 69 LÄNDERN. 

Das Projekt lebt von Spenden und Fördermitgliedschaften.

Wir produzieren Streikvideos und Kinofilme und bauen ein Online-Archiv für Filme aus der Arbeiter*innenbewegung auf. Im Zentrum steht die Situation der Lohnabhängigen, ihre Selbstorganisierung, Streiks und Klassenkämpfe und die Frage, wie wir Macht von unten aufbauen.

Labournet TV

Titelbild: Labournet TV

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