Hafenarbeiter gegen Krieg und Genozid – Internationaler Aktionstag

Internationaler Aktionstag an über 60 Häfen.

in Hamburg: Dessauer Straße 5, 30. Oktober 12:30 bis 13:30 Uhr

Die Hafenarbeiter:innen lassen nicht locker, international die Kriegslogistik zu stören!

Bereits am 6. Februar 2026 organisierten Hafenarbeiter:innen grenzüberschreitend Streiks und Proteste gegen Waffentransporte, Krieg und Militarisierung.

KEINE HÄFEN FÜR NATO, EU UND USA!

Zum gemeinsamen Aktionstag am 30. Oktober rufen unter anderem CGT (Frankreich), ENEDEP (Griechenland), USB und ORSA Porti (Italien), LAB (Baskenland), Liman-İş (Türkei), ODT (Marokko) und WTWFI (Indien) auf.

Der Weltgewerkschaftsbund (WGB) unterstützt die Aktionen. Die Gewerkschaften führen dezentral in den versschiedenen Ländern Aktionen durch. Darunter sind auch zahlreiche Steiks geplant.

Auch Hamburger Hafenarberter:innen und ver.di Fachgruppe „Luftverkehr und Maritime Wirtschaft“ rufen auf.

Die Hafenarbeitergewerkschaften fordern basierend auf der Istanbuler Erklärung unter anderem

  • Beendigung des Genozids am palätinensischen Volk!
  • Beendigung der US-israelischen Kriege im Nahen Osten und gegen Iran!
  • Solidarität mit Kuba, Venezuela und Sudan!
  • Kein Transport von Waffen und Truppen!
  • Keine Häfen als Militärbasen der NATO, USA und EU!
  • Lohnerhöhungen, sichere Arbeitsplätze, Arbeitszeitverkürzung, gerechte Renten!
  • Kein Arbeitsplatzabbau durch Automatisierung

HERAUS ZUM AKTIONSTAG!

Die Hamburger ver.di lehnte es bisher ab, sich an den Aktionen zu beteiligen. Für den 30. Oktober wird nun von der Fachgruppe Luftverkehr und maritime Wirtschaft aufgerufen zu einer ,,Kundgebung gegen soziale Angriffe, Krieg und Militarisierung“. Solidarität mit der internationalen Mobilisierung wird bekundet. Der Standort der Kundgebung ist vor einem KZ-Außenlager. Das sollte heißen: Nie wieder Krieg, nie wieder Genozid!

DAS IST EIN GROSSER ERFOLG -ABER NICHT AUSREICHEND.

Ver.di versäumt es weiterhin, den Völkermord an den Palästinensern und die deutsche Mitverantwortung durch Waffenlieferungen über u. a. den Hamburger Hafen klar zu benennen und zu verhindern.

Deswegen brucht es weiterhin den Druck der Basis. Herau zum Aktiosntag. Hoch die internationale Solidarität!

Hier der Aufruf der Verdi Fachgruppe

Ratschlag für kämpferische Gewerkschaften Berlin-Brandenburg

Treffen Gewerkschaftsratschlag Berlin-Brandenburg

03. November 2026, 19 Uhr, ver.di Landesbezirk Berlin-Brandenburg, Am Bhf. Westend 3
14059 Berlin (Ring Westend), Raum Mascha Kaléko im Erdgeschoss

Überall Proteste, nur in Deutschland nicht? Von Albanien bis Frankreich gehen gerade in immer mehr Ländern Massen auf die Straße und Gewerkschaften rufen – wie im Spanischen Staat – zu (General)streiks zu sozialen Fragen wie der Mietenmisere oder gegen Angriffe der Regierung auf.

Mit der aussichtslosen Lage der Jugend, die zudem noch in einen Wehrdienst gedrängt werden soll, den sie mehrheitlich ablehnt, ist es nicht ausgeschlossen, dass es auch bei uns zu spontanen Protesten kommt. Wirklich abgewehrt wurden Angriffe immer dann, wenn sich die organisierten Arbeiter*innen mit ihren Gewerkschaften bewegten und die Arbeit niederlegten.

In Deutschland setzt die Merz-Klingbeil-Regierung gerade auf Salami-Taktik, erst die GKV-Reform, dann im November der Bundes(kürzungs)haushalt, dann die Rentenreform usw. Die Aussage des Kanzlers ist allerdings klar: Die Angriffe müssen kommen und sie werden kommen.

Inmitten dieses teilweise schwer durchschaubaren Vorgehens haben wir im Oktober einen ersten Gewerkschaftsratschlag mit Kolleg*innen von ver.di, GEW, IG BAU, IG Metall und NGG organisiert. Dort haben wir über den Zusammenhang zwischen Angriffen auf Regierungsebene, in den Betrieben und Aufrüstung diskutiert. Wir haben festgestellt, dass auf der einen Seite die Härte der Angriffe unmittelbare Streikaktionen erfordert wie bei der Charité oder in der Metallindustrie.

Auf der anderen Seite ist in vielen Betrieben und Branchen den Kolleg*innen unter Umständen das ganze Ausmaß der Agenda 2030 noch nicht klar. Was sie alle eint, ist die mehrheitliche Ablehnung der Vorhaben.

Bei unserem zweiten Gewerkschaftsratschlag wollen wir vor allem folgende Punkte diskutieren:

  • Welche Ansätze für Kämpfe gibt es in den jeweiligen Gewerkschaften und Betrieben?
  • Wie können wir uns als Gewerkschaftsratschlag in der Region konstituieren, welche inhaltlichen Punkte verabreden wir für unsere Arbeit?
  • Welche Initiativen können wir als Gewerkschaftsratschlag in der nächsten Zeit selbst setzen oder unterstützen?
  • Welche (Tarif)kämpfe stehen an, wie kann man sie verbinden und politisch führen?

Kommt und vernetzt Euch!

Siehe auch Aufruf zum Gewerkschaftsratschlag Berlin-Brandenburg

Titelbild: Collage Peter Vlatten

Vom Protest zum Widerstand – Gewerkschaftlicher Widerstand vernetzt sich in Kassel

Presseinfo (Abschlusserklärung der Konferenz hier)

Fast 60 Aktive aus Betrieben, Gewerkschaften und sozialen Bewegungen beraten über gemeinsame Gegenwehr gegen Krieg, Militarisierung und Sozialkahlschlag – Koordinierungsrat gegründet

Pressemitteilung Kassel, 17. Oktober 2026. Fast 60 Aktive aus Betrieben, Gewerkschaften und gesellschaftlichen antimilitaristischen Initiativen kamen am 16. und 17. Oktober in Kassel zusammen, um über den Aufbau eines gemeinsamen Widerstands gegen Krieg, Militarisierung und Sozialkahlschlag zu beraten. Eingeladen hatten ´Sagt NEIN! – Gewerkschafter*innen gegen Krieg, Militarismus und Burgfrieden´, die Gewerkschaftslinke Hamburg und die Vernetzung für kämpferische Gewerkschaften (VKG).

Zwei Tage lang standen nicht nur politische Analysen, sondern vor allem konkrete Erfahrungen aus Betrieben, Gewerkschaften und gesellschaftlichen Initiativen im Mittelpunkt. Wo wird bereits Widerstand geleistet? Welche Hindernisse stehen ihm entgegen? Und wie kann aus vereinzelten Initiativen eine gemeinsame Gegenmacht entstehen?

Wenn aus Autofabriken Rüstungsbetriebe werden

Wie unmittelbar sich diese Fragen inzwischen stellen, zeigten Berichte aus der Automobilindustrie. Am Beispiel des VW-Werks Osnabrück wurde deutlich, wie die Krise der Automobilindustrie genutzt wird, um den Einstieg in die Rüstungsproduktion als vermeintliche Rettung von Arbeitsplätzen anzubieten. Auch der forcierte Ausbau Kassels zu einem bedeutenden Rüstungsstandort wurde kritisch beleuchtet.

Aktive aus den Mercedes-Benz- und VW-Werken, vom Automobilzulieferer SNOP Automotive sowie aus weiteren Betrieben berichteten über ihre Auseinandersetzungen mit Arbeitsplatzabbau, Standortkonkurrenz, Kriegswirtschaft und die Schwierigkeiten, dagegen eigenständige gewerkschaftliche Gegenwehr zu organisieren.

Deutlich wurde: Wo Beschäftigte vor die Wahl zwischen Arbeitsplatzverlust und Rüstungsproduktion gestellt werden, ist die gewerkschaftliche Antwort nicht die Unterordnung unter die Interessen der Rüstungskonzerne, sondern der gemeinsame Kampf um Arbeitsplätze und gesellschaftlich sinnvolle Produktion.

Militarisierung macht vor keinem gesellschaftlichen Bereich halt

Wie weit die Kriegsvorbereitung bereits in den gesellschaftlichen Alltag hineinreicht, zeigten Beiträge aus dem Gesundheitswesen, aus Krankenhäusern und öffentlichen Einrichtungen. Berichtet wurde über die Einbindung ziviler Infrastruktur in militärische Planungen, die Vorbereitung des Gesundheitswesens auf den Kriegsfall und die wachsenden Ansprüche des Militärs an gesellschaftliche Ressourcen.

Dabei wurde immer wieder der Zusammenhang zwischen den Milliarden für Aufrüstung und Kriegsvorbereitung und den gleichzeitigen Angriffen auf die sozialen Sicherungssysteme, auf öffentliche Daseinsvorsorge, Löhne und Arbeitsbedingungen herausgearbeitet.

Besonders anschaulich wurde die Frage betrieblicher Verweigerung am Beispiel der Münchner ´Panzertramverweigerer´. Drei Straßenbahnfahrer weigern sich aus Gewissensgründen, eine als Bundeswehr-Werbeträger gestaltete Straßenbahn zu fahren. Ihr Arbeitgeber versucht, diese Verweigerung mit arbeitsrechtlichen Mitteln zu überwinden. Nach einer erstinstanzlichen Entscheidung des Arbeitsgerichts München wird die Auseinandersetzung nun vor dem Landesarbeitsgericht fortgesetzt.

Der Fall zeigt, dass die Militarisierung nicht nur politische Zustimmung einfordert, sondern bis in die konkrete Arbeitsausführung hineinreicht. Und er zeigt, welchen Mut und Durchhaltevermögen Beschäftigte brauchen, die sich der Vereinnahmung für militärische Werbung und Kriegsvorbereitung verweigern.

Widerstand auch gegen den Burgfriedenskurs der eigenen Gewerkschaftsführungen

Eine besonders intensive Diskussion entwickelte sich über die Hindernisse, denen eigenständige gewerkschaftliche Initiativen nicht nur von Arbeitgebern und staatlichen Stellen, sondern auch innerhalb der eigenen Gewerkschaften begegnen.

Zwei Berichte aus Berlin machten diesen Konflikt besonders deutlich.

Ein ehemaliges Vorstandsmitglied der ver.di-Betriebsgruppe an der Freien Universität Berlin berichtete über ihre Erfahrungen mit Eingriffen des hauptamtlichen Gewerkschaftsapparats in die eigenständige Willensbildung und Öffentlichkeitsarbeit der Betriebsgruppe. Ihre selbstbewusste, demokratisch beschlossene gewerkschaftliche Positionierung stieß auf Widerstand der zuständigen Gewerkschaftsführung. Bis hin zur Unterbindung von Veröffentlichungen und der Abschaltung ihrer Internetseite.

Nicht minder aufschlussreich war der Bericht über die Auflösung des Arbeitskreises Internationalismus der IG Metall Berlin. Der Arbeitskreis hatte sich über Jahrzehnte eigenständig für gelebten gewerkschaftlichen Internationalismus und gegen Militarisierung, Krieg und nationalistische Standortpolitik engagiert. Seine öffentliche Kritik am Kurs des IG-Metall-Vorstands, insbesondere an der Unterstützung einer Umstellung ziviler Produktion auf Rüstungsgüter, führte zum offenen Konflikt mit dem Gewerkschaftsapparat.

Beide Beispiele wurden auf der Konferenz als Ausdruck eines grundlegenden Widerspruchs diskutiert: Während gewerkschaftliche Vorstände an Sozialpartnerschaft, nationaler Standortlogik und politischem Burgfrieden festhalten, geraten selbstorganisierte Initiativen, die diesen Kurs offen kritisieren, unter innergewerkschaftlichen Druck.

Die Frage gewerkschaftlicher Unabhängigkeit stellt sich damit nicht nur gegenüber Kapital und Regierung, sondern auch gegenüber den eigenen Apparaten.

Einigkeit bestand darin, dass der Aufbau klassenautonomer Gegenmacht nicht an den Grenzen gewerkschaftlicher Organisationsstrukturen haltmachen darf. Er muss die demokratische Selbstorganisation der Mitglieder stärken und betriebliche mit gesellschaftlichen Kämpfen verbinden.

Internationale Solidarität wird konkret: Piräus und Frankreich

Zwei besondere Höhepunkte der Konferenz machten die internationale Dimension dieses Widerstands unmittelbar erfahrbar.

In einer Liveschalte nach Piräus berichtete Giorgos Gogos, Sprecher des dortigen Hafenarbeiterkollektivs, über die Kämpfe seiner Kolleginnen in Griechenland. Besonders beeindruckte ihre Weigerung, Schiffe und Container mit Rüstungsgütern für Israel abzufertigen und sich damit an der Unterstützung des Genozids in Gaza zu beteiligen. Giorgos informierte zugleich über die Vorbereitungen zum internationalen Hafenarbeiter-Aktionstag gegen Krieg und Genozid am 30. Oktober.

Ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Beschäftigte ihre Macht an einem entscheidenden Punkt der internationalen Transport- und Kriegsketten einsetzen können, um der Kriegsmaschine in die Mechanik zu greifen: durch kollektive Verweigerung.

Ebenso begeistert aufgenommen wurde die Videobotschaft dreier junger Genoss*innen der französischen FJR (Föderation Junger Revolutionäre, IV. Internationale). Sie berichteten eindrucksvoll von den aktuellen Kämpfen in Frankreich und ihrem mutigen Engagement an Schulen, Universitäten, auf den Straßen und Barrikaden. Ihre Schilderungen vom gemeinsamen Widerstand von Schülerinnen, Studierenden und Arbeiterinnen zeigten, welche Dynamik entstehen kann, wenn unterschiedliche gesellschaftliche Kämpfe zusammenfinden.

Beide Beiträge unterstrichen eine zentrale Überzeugung der Konferenz: Internationale Solidarität darf keine Sonntagsrede bleiben. Sie muss sich in gemeinsamer Aktion und gegenseitiger Unterstützung bewähren.

Solidarität mit den „Ulm 5“ – Widerstand gegen Repression

Erschütterung und Empörung löste der Bericht des Rechtsanwalts Benjamin Düsberg aus dem Verteidigerkollektiv der „Ulm 5“ aus. Er schilderte die Bedingungen des Staatsschutzprozesses gegen fünf seit September 2025 inhaftierte palästinasolidarische Aktivistinnen und die weitreichenden Folgen staatlicher Repression für politischen Widerstand.

Begleitet wurde die Konferenz von zwei viel beachteten Ausstellungen: ´Gewerkschaften und Krieg´ sowie ´Krieg – Genozid – Widerstand – Repression´ über die „Ulm 5“. Sie boten reichlich Gelegenheit zu weiteren Gesprächen und Diskussionen.

Für eine kämpferische und zugleich verbindende Atmosphäre sorgte am Freitagabend der bekannte Kasseler Straßenmusiker Philipp Hoffmann mit Liedern aus der Geschichte der internationalen Arbeiter- und Friedensbewegung.

Ohne Streik keine Gegenmacht

In der abschließenden Diskussion bestand weitgehende Einigkeit darüber, dass sich der imperialistische Krieg nach außen und der soziale Krieg nach innen nicht voneinander trennen lassen. Ebenso wenig Kriegsvorbereitung, Sozialkahlschlag und der autoritär-repressive Umbau des Staates.

Entscheidend sei deshalb, die vielerorts entstehenden Proteste zusammenzuführen und die kollektive Handlungs- und Streikfähigkeit der Beschäftigten zu stärken. Ausdrücklich wurde dabei auch der politische Streik bis hin zum Generalstreik als wirksames Instrument gesellschaftlicher Gegenmacht diskutiert.

Zugleich verständigten sich die Teilnehmerinnen darauf, betriebliche und gewerkschaftliche Initiativen stärker mit der Schulstreikbewegung gegen die Wehrpflicht, der Friedens- und Klimabewegung, der Palästinasolidarität sowie antirassistischen und antifaschistischen Initiativen zu verbinden.

Die Konferenz unterstützte den internationalen Hafenarbeiter-Aktionstag am 30. Oktober, das internationale Treffen gegen Ausbeutung und Krieg am 8. November in Paris, den Jugendkampftag am 20. November sowie die Bestrebungen, zeitnah eine zentrale Demonstration in Berlin gegen den imperialistischen Krieg nach außen und den sozialen Krieg nach innen zu organisieren.

Zum Abschluss wurden vier Solidaritätsadressen beschlossen:
  • an die inhaftierten ´Ulm 5´,
  • an die Münchner Panzertramverweigerer,
  • an die kämpfende Jugend und Arbeiter*innenbewegung in Frankreich
  • an das internationale Vorbereitungskomitee des Hafenarbeiter-Aktionstags am 30. Oktober.
Koordinierungsrat gegründet – gemeinsame Gegenwehr organisieren

Als konkretes Ergebnis der Konferenz wurde darüberhinaus ein sechsköpfiger Koordinierungsrat´GewerkschaftlicherWiderstand´(KoRa) berufen. Er soll die Ergebnisse und Vereinbarungen der Konferenz dokumentieren und verbreiten, die gegenseitige Unterstützung und gemeinsame Aktionen koordinieren sowie ein nächstes bundesweites Treffen vorbereiten. Dort sollen Bilanz gezogen und die weitere Zusammensetzung, Aufgaben und Arbeitsformen gemeinsam entschieden werden.

Damit wurde ein erster Schritt unternommen, die bisher vielfach vereinzelten betrieblichen, gewerkschaftlichen und gesellschaftlichen Initiativen dauerhaft und aktionsorientiert miteinander zu verbinden.

Die Botschaft aus Kassel ist klar: Es mangelt nicht an Protest. Entscheidend ist, daraus organisierten Widerstand zu entwickeln – in den Betrieben, in den Gewerkschaften, auf den Straßen und über alle Grenzen hinweg.

Vom Protest zum Widerstand!

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Kontakt:
Andreas Buderus
info@sagtnein.org

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