Wer ist Leidtragender der hohen Rüstungsausgaben in Deutschland?

Von FLORIAN RÖTZER

Titelbild: freepic


Herstellung von Panzerfahrzeugen bei Rheinmetall für die NS-Kriegsrüstung. Bild: Bundesarchiv, Bild 183-L04352 / CC-BY-SA 3.0

Vorbemerkung Forum-Red: Es ist augenscheinlich, dass die Aufrufe der Gewerkschaftsvorstände zu den jetzt initiierten Protestaktionen die angekündigten „Reformen“ zur Absenkung erkämpfter sozialer Rechte und Standards so thematisieren, dass die eigentlichen Ursachen für diese Angriffe nicht benannt werden. Sie sind die zwangsmäßige Folge der Politik der Militarisierung der Gesellschaft im Rahmen der Kriegsvorbereitung. Die lange vorgetragende Position, man könne ja nichts gegen Verteidigung haben, nur sollten auch die Errungenschaften des Sozialstaates erhalten bleiben, geht völlig an der Realität vorbei. In der Zwischenzeit haben viele politisch Verantwortliche dies auch klar formuliert. Sozialstaat und Kriegstüchtigkeit schließen sich aus. Es wird Zeit, dass auch unsere Organisationen endlich über den Elefanten im Raum sprechen. Wer uns als Kriegsgegner:innen nicht glaubt oder unsere Argumente zu diesen Zusammenhängen kritisch gegenübersteht, kann einfach die KI fragen. Ihre Antworten sind mehr als eindeutig. Die von abhängiger Arbeit lebende Bevölkerungsmehrheit trägt die Lasten, die ihr von denen auferlegt werden, die hoffen, sich durch den Krieg zu bereichern. Dies zeigt der folgende Artikel. (JG)

Deutschland will, so Bundeskanzler Merz, die stärkste Militärmacht Europas werden und damit das Zügel in die Hand nehmen, Unionsfraktionschef Jens Spahn: „Germany is back – Deutschland ist wieder da.“ Worauf sich „wieder“ bezieht, bleibt offen. Das Vorgeben des europäischen Kurses geschieht bereits bei der angeblichen Verteidigung Europas in der Ukraine, bei der Deutschland das Land am meisten finanziell und militärisch unterstützt, die Freigabe des 90-Milliarden-Kredits durchgesetzt hat und der Ukraine einen schnellen Weg in die EU bahnen will. Die Bundesregierung wirbt: „Deutschland ist der größte Unterstützer der Ukraine – auch im militärischen Bereich.“

Das geht einher mit explodierenden Rüstungsausgaben, die neben dem „Sondervermögen“ der Bundeswehr über 100 Milliarden Euro durch weitere Verschuldung in unbegrenzter Höhe finanziert werden. Der Militärhaushalt 2026 ist auf 108 Milliarden Euro angewachsen: Der normale Haushalt beträgt 82,7 Milliarden Euro (2025: 62,31 Milliarden Euro), dazu kommen Schulden des Sondervermögens Bundeswehr mit 27,5 Milliarden Euro (2025: 24,06 Milliarden Euro). 2030 sollen die Militärausgaben 180 Milliarden bei einem Gesamthaushalt von 625 Milliarden betragen.

Fast 100 Milliarden Euro wurden bislang zur Unterstützung der Ukraine im Krieg aufgewendet  (zivile Unterstützung für die Ukraine in Höhe von rund 41 Milliarden Euro und militärische Unterstützung in Höhe von circa 55,5 Milliarden Euro). 2026 sind 11,5 Milliarden Euro für die militärische Unterstützung der Ukraine vorgesehen. Das dürfte der auf 11,5 Milliarden bezifferte Posten: „Hilfe für völkerrechtswidrig angegriffene Staaten“ sein, der 2027 11,6 Milliarden, dann jährlich 8,5 Milliarden betragen soll. Wenn dies so sein sollte, dann scheint der Iran von den USA und Israel nicht völkerrechtswidrig angegriffen worden zu sein, sondern es wird aus Sicht des Bundeskanzlers „Drecksarbeit“ geleistet.

„Wir lassen uns die Sondervermögen nicht kaputtreden“, sagte Wirtschaftsminister Klingbeil. Allein die Zinsen für den Bundeshaushalt steigen auf fast 43 Milliarden Euro an. Klingbeil: „Wir wollen, dass die Bürger in ihrem Alltag spüren, dass sich etwas ändert, dass etwa auch im Dorf eine Ladesäule gebaut wird.“

Um mal zu eruieren, was die Bürger in ihrem Alltag spüren werden und wen die Rüstungsausgaben am stärksten belasten bzw. wer am stärksten von ihnen profitiert, hatte Peter Bürger interessehalber einmal bei Gemini angefragt. Ich habe das noch durch Antworten anderer KI ergänzt. Die Informationen müssen bekanntlich nicht immer stimmen, was auch bei Journalisten vorkommen soll, aber die von der KI gegebenen Auskünfte liefern doch einmal einen anregenden schnellen Überblick. Wir geben Ausschnitte aus den Antworten wieder, die wie immer Momentaufnahmen sind.

Gemini am 13. 5.: Wer ist Leidtragender der hohen Rüstungsausgaben in Deutschland?

Die unmittelbaren Leidtragenden der drastisch steigenden Rüstungsausgaben sind gesellschaftliche Kernbereiche wie Soziales, Bildung und Infrastruktur sowie künftige Generationen. Da der Bundeshaushalt trotz des Rüstungsbooms durch die Schuldenbremse limitiert wird, erzwingt die Priorisierung des Militärs drastische Einsparungen und Belastungen an anderen Stellen.

  1. Soziale Sicherungssysteme und Wohlfahrt
  • Kürzungen bei Sozialleistungen: Um den auf über 82 Milliarden Euro angewachsenen regulären Wehretat zu finanzieren, beschränkt der Bund die Dynamik bei Sozialausgaben. Politische Anpassungen zielen auf eine striktere „Neuausrichtung“ und den Abbau vermeintlicher Fehlanreize im Sozialstaat ab.
  • Internationale Hilfe: Massiv zusammengestrichen wurden die Budgets für humanitäre Hilfe (minus 1,2 Milliarden Euro) und die Entwicklungszusammenarbeit (minus 941 Millionen Euro).
  1. Öffentliche Infrastruktur und Bildung
  • Investitionsstau im Kernhaushalt: Obwohl im Frühjahr 2025 ein separates „Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität“ (SVIK) über 500 Milliarden Euro aufgelegt wurde, fließen diese Gelder aufgrund bürokratischer Hürden nur schleppend ab. Im regulären Kernhaushalt fehlen die Mittel, was Sanierungen von Schulen, Brücken, Schienen und Straßen verzögert.
  1. Steuerzahler und zukünftige Generationen
  • Zinsbelastungen für die Zukunft: Das erste Sondervermögen der Bundeswehr von 100 Milliarden Euro sowie Teile nachfolgender Pakete werden komplett über Kredite am Finanzmarkt finanziert. Die Tilgung und die enorm gestiegenen Zinslasten dieser Schulden müssen von zukünftigen Steuerzahlern über Jahrzehnte hinweg abgetragen werden.
  • Kaufkraftverlust durch Inflation: Die massive staatliche Nachfrage nach Rüstungsgütern befeuert die Kapazitätsgrenzen der Wirtschaft. Dies entzieht zivilen Branchen Rohstoffe, Halbleiter und Fachkräfte, was indirekt inflationstreibend wirkt.
  1. Junge Bürger (Potenzielle Wehrpflichtige)
  • Einschränkung der persönlichen Lebensplanung: Mit dem beschlossenen Einstieg in eine modernisierte Wehrdienstarmee – beginnend mit der verpflichtenden Wehrerfassung ab Januar 2026 und Pflichtmusterungen ab Juli 2027 – sind junge Männer im Alter ab 18 Jahren direkt vom militärischen Umbau betroffen. Im Spannungsfall drohen zudem gesetzliche Einschränkungen wie Ausreiseverbote.

Welche politische Partei in Deutschland wird bei starken Kürzungen der Sozialausgaben, Verschlechterung der Gesundheitspolitik und niedrigen Sozialleistungen in Wahlen am meisten durch Stimmenzuwachs profitieren?

Bei drastischen Kürzungen von Sozialausgaben, einer Verschlechterung der Gesundheitsversorgung und sinkenden Sozialleistungen profitiert in Deutschland laut politikwissenschaftlichen Analysen und aktuellen Wahltrends primär die Alternative für Deutschland (AfD) durch Stimmenzuwächse. Flankierend verzeichnet in einem solchen Szenario auch das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) signifikante Gewinne.“


ChatGPT antwortet am 23. 5. auf die Frage: Wer sind die Leidtragenden und wer die Profiteure der hohen Rüstungsausgaben in Deutschland?

Die hohen Rüstungsausgaben in Deutschland erzeugen Gewinner und Belastete zugleich. Wichtig ist dabei: Es handelt sich nicht nur um eine militärische Frage, sondern um eine Verteilungs- und Prioritätenfrage innerhalb der Gesellschaft.

In der angebotenen Kurzform heißt es:

Profiteure:

  • Rüstungskonzerne,
  • Aktionäre,
  • Teile der Industrie,
  • Finanzmärkte,
  • militärische Institutionen,
  • NATO-nahe Sicherheitsstrukturen.

Leidtragende:

  • langfristig der öffentliche Haushalt,
  • Bereiche konkurrierender Staatsausgaben,
  • Kommunen,
  • potenziell sozial schwächere Gruppen,
  • und zukünftige Steuerzahler.

Auf dieselbe Frage antwortet deepseek:

Die hohen Rüstungsausgaben in Deutschland haben unterschiedliche Auswirkungen auf verschiedene Gruppen:

Leidtragende:

Sozial- und Bildungsetats: Da der Haushalt begrenzt ist, können höhere Rüstungsausgaben zu Kürzungen in sozialen Bereichen, Bildung, Gesundheitsversorgung oder Infrastruktur führen.

Steuerzahler: Höhere Staatsausgaben müssen langfristig durch Steuern oder höhere Verschuldung finanziert werden.

Entwicklungs- und Friedensorganisationen: Mittel für zivile Konfliktlösung, Entwicklungszusammenarbeit und Friedensförderung könnten relativ an Bedeutung verlieren.

Rüstungskritische Teile der Bevölkerung: Menschen, die militärische Aufrüstung aus ethischen oder friedenspolitischen Gründen ablehnen.

Profiteure:

Rüstungsindustrie: Unternehmen wie Rheinmetall, Krauss-Maffei Wegmann, Diehl Defence oder Hensoldt erhalten Großaufträge und verzeichnen steigende Gewinne.

Aktionäre und Investoren: Sie profitieren von steigenden Aktienkursen und Dividenden der Rüstungsunternehmen.

Beschäftigte in der Rüstungsbranche: Arbeitsplätze werden gesichert und neue geschaffen, teils mit überdurchschnittlichen Löhnen.

Militärstandorte: Kommunen mit Kasernen, Depots oder Rüstungsfabriken profitieren von Aufträgen und Arbeitsplätzen.

NATO-Partner: Deutschland kann seinen Beitrag zu Bündnisverpflichtungen leisten, was die Lasten verteilt.


Grok am 24.5.:

Die Leidtragenden der hohen Rüstungsausgaben in Deutschland sind vor allem Steuerzahler, zukünftige Generationen und andere öffentliche Ausgabenbereiche (Opportunity Costs). Es handelt sich um eine klassische Verteilungsfrage: Geld, das für Verteidigung ausgegeben wird, steht nicht mehr für anderes zur Verfügung. …

Zusammengefasst: Die breite Masse der Steuerzahler und künftige Generationen sind die Hauptleidtragenden, weil sie die Rechnung (direkt oder indirekt) bezahlen. Ob der Nutzen (mehr Sicherheit) die Kosten überwiegt, ist eine Wertungsfrage – ökonomisch handelt es sich aber um eine Umverteilung von Ressourcen weg von zivilen Zwecken.

Florian Rötzer, geboren 1953, war Gründer des Online-Magazins Telepolis und von 1996 bis 2020 dessen Chefredakteur. Seit 2022 ist er Redakteur beim Overton Magazin. Er ist Autor mehrerer Bücher, zuletzt In der Wüste der Gegenwart, das er zusammen mit Moshe Zuckermann geschrieben hat.
Mehr Beiträge von Florian Rötzer →

Erstveröffentlicht im Overton Magazin v. 24.5. 2026
Wer sind die Leidtragenden?

Wir danken für das Publikationsrecht.

Militarisierung & Gesellschaft – Vortrag von Ingar Solty

MILITARISIERUNG & GESELLSCHAFT
Vortrag von Ingar Solty
1.Juli, 19 Uhr, Baiz, Schönhauser Allee 26a

Revolutionäre Perspektive Berlin

Vom 10. bis 12. Juli finden in Berlin Aktionstage gegen die Waffenfabrik von Rheinmetall im Wedding statt. Demnächst sollen dort Bauteile für Artilleriemunition produziert werden.

Im Vorfeld wollen wir uns mit den Gründen und Ursachen des Umbaus auf eine Art Kriegswirtschaft auseinandersetzen. Nicht nur im Wedding wird zivile Produktion in militärische umgewandelt. Zahlreiche Betriebe sind davon betroffen. Zeitgleich werden weitere gesellschaftliche Bereiche militarisiert: Krankenhäuser werden kriegstauglich gemacht, das Straẞen-und Schienennetz für Militärtransporte ausgebaut und die Bundeswehr erweitert ihren Einfluss in Schulen. In seiner Flugschrift „Innere Zeitenwende – Die Militarisierung von Deutschlands Gesellschaft und Alltagskultur“ beleuchtet Ingar Solty das ganze Ausmaẞ der Aufrüstung.

„Schluss jetzt. Protest, Widerstand, Streik“ – eine Resolution der IG Metall Vertrauensleute Mercedes Benz Stuttgart Untertürkheim

Belegschaften wachen auf. Erst Ford Köln, jetzt ruft einer der stärksten IG Metall Vertrauenskörper (Mercedes Benz Stuttgart Untertürkheim) zum Widerstand auf. Gegen sozialen und politischen Kahlschlag und Militarisierungskurs.

Es geht um Klassenkampf. Es geht um Politik gegen die Gesamtheit der Interessen und gegen die Zukunft der Beschäftigten. Diese Politik wird gerade gnadenlos durchgesetzt. Unsere sozialen und politischen Errungenschaften und ein Leben in Frieden stehen zur Disposition, wenn wir uns nicht wehren.

Die Antwort kann nur politischer Widerstand sein der gesamten arbeitenden Klasse und Bevölkerung.Eine andere Wahl gibt es nicht. Die Vertrauensleute der IG Metall Mercedes Benz Stuttgart Untertürkheim haben jetzt dazu mit einer Resolution ein Signal gesetzt. Es ist ein politisches Kurzprogramm, das möglichst vielen Vertrauenskörpern und Belegschaften als Blaupause dienen kann, um den besonders wirksamen Widerstand in den Betrieben, aber auch darüber hinaus, zu formieren.

Hier die Resolution im Wortlaut:

Schluss jetzt. Protest, Widerstand, Streik !

Die Bosse wollen Klassenkampf? Können sie haben !

Fast kein Tag vergeht, an dem nicht ein Unternehmen ankündigt, zu entlassen oder auf unsere Kosten ,sparen“ zu müssen.
Die Krise ist allgegenwärtig.
Und die Bosse wollen uns dafür bezahlen lassen.

Auch die Regierung tut nichts für uns. Sie will den gesetzlichen 8-Stunden-Tag abschaffen. Wir sollen länger arbeiten für das gleiche Geld oder sogar für noch weniger. Zusätzlich plant sie die ,,Rente mit 70″.

Wir sollen arbeiten, bis wir sterben. Das Bürgergeld wird zur sogenannten ,,Grundsicherung“. Wir sollen also gezwungen sein, auch noch die letzte mies bezahlte Stelle anzutreten, wenn die Bosse unseren Job vernichten.

Das Gesundheitssystem wird kaputtgespart und medizinische Versorgung zunehmend zu einem Privileg für Reiche.Das Geld was in den Sozialkassen durch die Sparmaẞnahmen fehlt, flieẞt auch in die Aufrüstung. Unsere Jugend soll wieder für die Profite der Konzerne in den Krieg ziehen.

Bessere Politik braucht unseren gewerkschaftlichen und politischen Kampf! Deshalb warten wir nicht, bis uns jemand bittet zu protestieren. Wir fangen damit an!

Sich selbst leidtun, auf eine vermeintliche ,Alternative für Deutschland“ hoffen oder Bitten und Betteln bei der Regierung hilft nicht.

Bessere Politik braucht unseren gewerkschaftlichen und politischen Kampf! Deshalb warten wir nicht, bis uns jemand bittet zu protestieren. Wir fangen damit an!

  • Wir diskutieren wieder stärker politisch mit unseren Kolleg:innen vor Ort im Betrieb. ,,Wer seine Lage erkannt hat, wie soll der aufzuhalten sein?“ ·
  • Wir nutzen alle sich uns bietenden Gelegenheiten, um die Bosse und ihre Regierung zu kritisieren. Zukünftig gibt es keine Betriebsversammlung, keine Betriebsratssitzung, keine Gewerkschaftsversammlung ohne politische Diskussion.
  • Auch wenn wir zu Beginn wenige oder gar allein sind; wenn wir die Stimme erheben und Haltung zeigen, werden wir mehr werden.
  • Sobald wir spüren, dass die Stimmung in unserer Belegschaft reif dafür ist, werden wir im Betrieb und in unserer Stadt Protest organisieren. ·
  • Wir engagieren uns in unserer Gewerkschaft und verlangen so bald wie möglich, Demonstrationen gegen die Gier der Bosse, gegen die Regierung und für eine bessere Zukunft zu organisieren. Bis hin zum Streik. Und wenn die Gewerkschaftsspitzen sich zieren, dann machen wir das selbst.

Eine Resolution der Vertrauensleute Mercedes Benz Untertürkheim.

Video. Der IG Metall Vertrauenskörper MB Untertükrheim setzt seine Pläne um und mobilisiert per social media die Belegschaft

Die Vertrauensleute in der IG Metall sind das eigentliche gewerkschaftliche Bindeglied zwischen IG Metall und Belegschaft. Sie sind gleichzeitig gewerkschaftliche Aktivist:innen, Vorkämpfer und Sprecher:innen der Kolleg:innen. Es freut mich besonders, dass mein eigener Vertrauenskörper diese Rolle aktiv annimmt und wieder an die widerständige Tradition zu meiner Zeit zurückfindet. Die Initiative hat Vorbildcharakter für die gesamte IG Metall.

Das Mercedes Benz Werk Stuttgart Untertükrheim gehört mit ca. 22 000 Kolleg:innen zu den größten Automobilwerken der Republik. Nach den zuletzt bekannten Zahlen umfasst der Vertrauenskörper ca. 600 bis 700 aktive Kolleg:innen. Der IG Metall Organisationsgrad soll bei mindestens ca. 70 Prozent – etwa 16 000 Beschäftigten – liegen. Die Vertrauenskörperleitung (VKL) besteht aus einem Vorsitzende(n) und 3 bis 4 Stellvertreter:innen. Neben der Vollversammlung mit 600 bis 700 Vertrauensleuten gibt es ein Zwischenplenum, bestehend aus der VkL und den gewählten Leitungsgrenien der Vertrauensleute aus den verschiedenen Werksbereichen. Von diesem Zwischenplenum mit 70 anwesenden Personen wurde die Resolution verfasst und verabschiedet!

Unseren Vertrauensleuten in den Mercedeswerken Berlin Brandenburg sei empfohlen, sich mit den Untertürkerheimern zusammenzuschließen! „Unser Standort heißt Solidarität.“ Es muss Schluss damit sein, dass die Bosse uns gegenseitig ausspielen!

Mehr aktuell zu Mercedes: Der Geist ist aus der Flasche: Mercedes Arbeiter:innen im Werk Bremen legen eine „Pause“ ein!
aktuell 
Jetzt reicht’s! Komm zur Demo! Offensiv gegen den sozialen Kahlschlag!

Die Resolution im Original als Flyer und Share Pic

Das Video stammt vom IG Account Vk Mercedes Benz Stuttgart Untertürkheim. Es wurde von uns auf YouTube übertragen. Es ist so besser unabhängig von IG verwendbar. Sowohl dieser Beitrag als auch das Video dürfen mit Quellenangaben und link (zu dieser Seite) übernommen und verbreitet werden.

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