Antirassistischer Lauf in Barcelona Straßenhändler*innen organisieren sich seit 10 Jahren

05.06.25 – Elisabeth Voß, Pressenza

Am 1. Juni fand in Barcelona ein gut besuchtes antirassistisches Rennen statt, das von Straßenhändler*innen organisiert wurde.

Migrant*innengewerkschaft „Ande Dem“

Vor zehn Jahren gründeten Migrant*innen in Barcelona die Gewerkschaft „Ande Dem“. Der Name kommt aus dem senegalesischen Wolof und bedeutet „gemeinsam gehen“. Die Gründer*innen kamen als Schutzsuchende nach Spanien. Viele von ihnen stammen aus Fischerei-Familien. Aber seit internationale Konzerne das Meer leergefischt haben, gibt es keine Perspektive mehr für sie. So machen sich viele auf den Weg nach Europa. Da sie keine Chance auf ein Visum haben, wagen sie mit dem Ruf „Barça ou barzakh“ (Barcelona oder Tod) den lebensgefährlichen Weg über das Meer.

Wer lebend in Spanien ankommen, werden oft gleich zurückgeschoben oder landen zunächst im Gefängnis. Wer es schafft zu bleiben, darf mindestens drei Jahre lang nicht arbeiten und bekommt keine Unterstützung. Weil die Migrant*innen weder stehlen noch kriminell werden möchten, verkaufen sie an belebten Orten Rucksäcke und Taschen, Schuhe, Kleidung und Sonnenbrillen. Es ist nachgemachte Markenware zu günstigen Preisen, die sie auf ihren Decken, den Mantas, ausbreiten. Denn oft werden sie von der Polizei vertrieben, und dann können sie die Sachen schnell zusammenpacken und weglaufen.

Genossenschaft „Top Manta“

„Gemeinsam gehen“ bedeutet, sich auf einen kollektiven Weg zu machen, die individualisierende Leistungsgesellschaft zu kritisieren und sich stattdessen gemeinsame Perspektiven zu schaffen. So gründeten die auch „Manteros“ genannten Straßenhändler*innen 2017 die Genossenschaft „Top Manta“, unterstützt durch die damalige munizipalistische Stadtregierung und deren Bürgermeisterin Ada Colau. Im Stadtteilzentrum Can Batlló im Bezirk Sants betreibt die Genossenschaft eine Nähwerkstatt und Siebdruckerei.

Mittlerweile 200 Straßenhändler*innen konnten durch die Arbeit dort einen legalen Aufenthaltsstatus bekommen, 15 Mitarbeitende sind fest angestellt. Die Genossenschaft arbeitet nach den Prinzipien der Sozialen Solidarischen Ökonomie und des Fair Trade. In ihrem Laden im Bezirk El Raval sowie in einem Online-Shop verkauft sie mit antirassistischen Bildern und Slogans bedruckte T-Shirts, Hoodies und Umhängetaschen. Es gibt sogar Top Manta-Schuhe.

AGUA – Erstes antirassistisches Rennen in Barcelona

Zum zehnjährigen Jubiläum der Gewerkschaft Ante Dem hat Top Manta am 1. Juni 2025 ein „Erstes antirassistisches Rennen in Barcelona“ organisiert. Die Strecke von fünf Kilometern führte von und zur Plaça Ramon Torres Casanova, wo ein großes Tor aufgebaut war. Der Platz liegt direkt neben der Plaça de Sants, mit der Bühne der Veranstaltung und ein paar Ständen, nicht weit vom Can Batlló.

Die Stadtverwaltung hatte zuerst nur 1.000 Startnummern zugelassen, die jedoch innerhalb kürzester Zeit ausverkauft waren. Mühsam konnten 500 weitere verhandelt werden, die ebenfalls sofort verkauft waren. Die Preisverleihung auf der Bühne wurde von bekannten Künstler*innen und Sportler*innen durchgeführt. Weil nicht der Wettbewerb, sondern die Solidarität im Vordergrund stand, gab es auch einen Preis für die langsamste Person. Etwa 70 Sportvereine, Organisationen und Initiativen unterstützten die Veranstaltung, die mit vielen Tausend Menschen an diesem heißen Tag sehr gut besucht war.

Für den Lauf hatte Top Manta eine Bekleidungskollektion „AGUA Runnning Club“ entworfen. AGUA (span.: Wasser) ist der Warnruf, mit dem sich Straßenhändler*innen gegenseitig warnen, wenn die Polizei kommt, um sie zu vertreiben. So bedeutet er im Alltag „das Startsignal, um loszulaufen und dem institutionellen Rassismus zu entkommen, der uns verfolgt.“ Am 1. Juni wurde dieser Ruf „auch zu einem Symbol für Solidarität und Widerstand.“ Neben Slogans und Reden gegen Ausgrenzung, Diskriminierung und Verfolgung von Migrant*innen gab es bei der Veranstaltung auch klare Aussagen zur Solidarität mit den Palästinenser*innen, vor allem in Gaza.

Alle Erlöse aus der Veranstaltung werden von Top Manta verwendet, um weiteren Straßenhändler*innen eine legale Existenz zu ermöglichen.

Hoffnung auf breite Mobilisierung

Mit dem Rennen protestierten die Organisator*innen gegen den „alarmierenden Anstieg von Hassreden, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit“. Diese Stimmung verorten sie nicht nur bei der extremen Rechten. Sie verwiesen auf „Parallelen zwischen dem aktuellen gesellschaftspolitischen Kontext und der Zwischenkriegszeit (1918–1939), die zum Aufstieg des Nationalsozialismus und Faschismus in Europa führte.“ Den vielfältigen globalen Krisen möchten sie Narrative und Erfahrungen von Solidarität entgegensetzen, um „kollektive Hoffnung“ und eine „historische und kraftvolle Mobilisierung“ zu schaffen.

Website der Veranstaltung: https://www.cursaantiracista.com/

Mobi-Video, 2 Min., katalanisch m. dt. UT: https://labournet.tv/de/videos/rennen%20barcelona

Der Beitrag von Elisabeth Voß ist am 05.06.25 in Pressenza erschienen, wir danken für das Publikationsrecht, Fotos E. Voß

Die EU-Staats- und Regierungschefs haben gelogen, als sie Israel aufforderten, den Völkermord im Gazastreifen zu stoppen


von Motasem A Dalloul, May 29, Middle East Monitor

Unter europäischen Staats- und Regierungschefs zeichnete sich kürzlich ein neuer Trend ab: Sie begannen, die israelischen Verbrechen und den seit 600 Tagen andauernden Völkermord an der Zivilbevölkerung im Gazastreifen lautstark zu verurteilen. Dieser Trend gab den Palästinensern und allen, die sich für die Menschlichkeit einsetzen, Hoffnung, dass dies zu einer Abschreckung der israelischen Besatzung führen würde.

Die europäischen Staats- und Regierungschefs verwendeten sehr scharfe Worte, als sie sich gegen den israelischen Besatzungsstaat, seine Armee und deren Verbrechen aussprachen. Der neue deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz, einer der engsten Verbündeten Israels, sagte: „Was die israelische Armee jetzt im Gazastreifen tut, verstehe ich ehrlich gesagt nicht mehr, mit welchem ​​Ziel.“

Auch Merz erklärte auf der Digitalkonferenz Re:publica in Berlin, dass eine Grenze überschritten und das humanitäre Völkerrecht verletzt worden sei. Er betonte, dass das Zufügen solchen Leids unter der Zivilbevölkerung „nicht länger als Kampf gegen den Hamas-Terrorismus gerechtfertigt werden kann.“

Vor Merz drückten die Staats- und Regierungschefs dreier europäischer Länder ihre Abscheu über das Vorgehen des israelischen Militärs in Gaza deutlich aus. „Das Ausmaß des menschlichen Leids in Gaza ist unerträglich“, erklärten die Staats- und Regierungschefs Frankreichs, Großbritanniens und Kanadas in einer gemeinsamen Erklärung.

Sie kritisierten sogar die israelischen Äußerungen, die Einfuhr minimaler Mengen an Nahrungsmitteln für die hungernde Bevölkerung Gazas zuzulassen. „Die Ankündigung, Israel werde eine Grundversorgung mit Nahrungsmitteln nach Gaza zulassen, ist völlig unzureichend. Wir fordern die israelische Regierung auf, ihre Militäroperationen in Gaza einzustellen und sofort humanitäre Hilfe nach Gaza zuzulassen.“

Inzwischen haben sie sogar die Sprache der extremistischen israelischen Minister verurteilt, die ihre wahren Absichten hinsichtlich der von Israel geplanten Vernichtung der Palästinenser zum Ausdruck bringen – der Eigentümer des Landes Palästina, wo Israel 1948 gegründet wurde.

„Wir verurteilen die abscheuliche Sprache, die Mitglieder der israelischen Regierung in jüngster Zeit verwendet haben. Sie drohen damit, dass die Zivilbevölkerung in ihrer Verzweiflung über die Zerstörung Gazas umsiedeln werde. Dauerhafte Zwangsvertreibung ist ein Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht“, heißt es in ihrer Erklärung.

Sogar US-Präsident Donald Trump hat mehrfach angedeutet, dass er ein Ende des Völkermords in Gaza wünscht. „[Trump] hat sehr deutlich gemacht, dass er ein Ende des Konflikts in der Region will“, sagte die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, gegenüber Reportern auf die Frage nach dem angeblichen Abbruch der Beziehungen zwischen ihm und dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu. Netanjahu hatte sich entschieden, die Angriffe auf Gaza auszuweiten und den amerikanischen Waffenstillstandsvorschlag, der ein Ende des Völkermords vorgesehen hätte, zu ignorieren. 

Auch viele europäische und internationale Politiker haben begonnen, sich lautstark gegen den israelischen Völkermord im Gazastreifen auszusprechen. Damit geben sie den Bewohnern des Gazastreifens Hoffnung, dass dies zu echten Maßnahmen vor Ort führen und die israelische Besatzung dazu bewegen würde, ihre Tötungsmaschinerie zu stoppen.

Einige Tage später wurde jedoch klar, dass es sich bei den europäischen Aufrufen lediglich um einen Propagandatrick handelte, der die Opposition dazu bewegen sollte, ihre Proteste gegen die israelische Besatzung, ihre Führer und Soldaten abzuschwächen. Diese haben inzwischen Angst davor, mehrere europäische Länder zu besuchen, weil sie Ermittlungsanordnungen und Inhaftierungen befürchten.

Trotz allem hat kein Land konkrete Schritte unternommen, außer Spanien, das sich seit Beginn des Völkermords gegen ihn ausgesprochen hat. Alle Staats- und Regierungschefs der anderen Länder fordern die israelische Besatzung auf, ihren Völkermord zu beenden, und liefern gleichzeitig Waffen, damit sie den Völkermord fortsetzen können.

Für Trump, der den Krieg beenden will, markierte die israelische Besatzungsmacht den 600. Tag ihres Völkermords im Gazastreifen mit der Veröffentlichung einer Statistik. Darin heißt es, dass die USA seit Beginn des Völkermords 800 Flugzeuge und 140 Schiffe mit Waffen in den israelischen Besatzungsstaat geschickt hätten.

Andere Länder, darunter Frankreich, Deutschland, die USA und Kanada, liefern weiterhin Waffen und Ersatzteile für militärische Ausrüstung in den Besatzungsstaat, um dem palästinensischen Volk noch mehr Leid zuzufügen.

Die schlimmste und heuchlerischste Haltung kam von Großbritannien, das erklärte, es habe die Handelsgespräche mit dem israelischen Besatzungsstaat abgebrochen. Gleichzeitig erklärte Lord Ian Austin, der Handelsgesandte der britischen Regierung in Israel, Anfang der Woche, er besuche den Besatzungsstaat, „um Geschäftsleute und Beamte zu treffen und den Handel mit Großbritannien zu fördern“.

Darüber hinaus jagt und schikaniert die britische Polizei weiterhin Journalisten und Aktivisten, die die israelischen Verbrechen aufdecken und über den Völkermord im abgeriegelten Gazastreifen informieren. Zu ihnen gehören beispielsweise Sarah Wilkinson, Shameen Suliman und Asa Winstanley.

Als Palästinenser erkannte ich sofort die Heuchelei der europäischen und amerikanischen Politiker, denn ihre jüngsten Erklärungen kamen fast zwei Jahre nach dem Beginn des Völkermords, bei dem Israel über 60.000 Menschen tötete, rund 200.000 verletzte und die gesamten 2,4 Millionen Einwohner Gazas vertrieb.

Ihre vorgebliche Verurteilung wurde diskreditiert, weil ihre Prämisse falsch war. Sie schoben die Schuld für die israelische Besatzung der palästinensischen Widerstandsbewegung Hamas zu und ignorierten dabei den historischen Kontext und die endlose Liste israelischer Verbrechen gegen das palästinensische Volk. Sie ignorierten, dass Israel ein Besatzungsstaat ist, und leugneten das Recht, sich der Besatzung zu widersetzen.

Sie bezeichneten die Taten des palästinensischen Widerstands am 7. Oktober als „abscheuliches Verbrechen“, während sie über den israelischen Völkermord in Gaza lediglich sagten, er sei „unerträglich“. Sie forderten außerdem die sofortige Freilassung der verbleibenden 58 israelischen Gefangenen und ihrer Toten und ignorierten dabei völlig, dass über 12.000 palästinensische Geiseln in israelischen Gefängnissen weiterhin Misshandlungen und Folter erleiden.

Wer Vertrauen in die Wahrheit gewinnen will, muss seinen Worten Taten folgen lassen. Und im Kontext Palästinas muss er die Lügen und die Propaganda über die Opfer des israelischen Völkermords aufgeben.

Der Beitrag von Motasem A Dalloul ist am 29. May in Middle East Monitor erschienen. Wir danken für das Publikationsrecht inklusive Titelbild.

Titelbild: Der „Großbritannien-EU-Gipfel“, der vom britischen Premierminister Keir Starrer (C) geleitet wird, findet am 19. Mai 2025 in London, der Hauptstadt Großbritanniens, statt. Der Präsident der EU-Kommission, Ursula von Der Leyen (L), und Präsident des Europäischen Rates Antonio Costa (R) besuchten den Gipfel. [Raşid Necati Aslım – Anadolu Agentur]

Selenski will den Gewerkschaften ans Leder

Es hatte sich schon lange angedeutet. Auf dem Titelbild (Von Amakuha – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=31248925 ) seht ihr das Haus der Gewerkschaften. Es wurde beim Maidan 2014 in Brand gesteckt. Symbolträchtig für die Verhältnisse in der Ukraine. Blaugelbe Nationalfahnen und brennende Gewerkschaftshäuser. Bekannter ist der Brandanschlag 2014 durch rechtsextreme Ukrainer*innen auf das Gewerkschaftshaus in Odessa mit 48 Toten und 200 Verletzten. Zur Verantwortung gezogen wurde bis heute niemand, obwolhl die Täter öffentlich bekannnt sind.

Die Zerschlagung und Aushöhlung der ukrainischen Gewerkschaften wurde dann – auch unter Protest der internationalen Gewerkschaftsverbände – Schritt für Schritt immer weiter vollzogen und scheint nun endgültig unter Kriegsrecht besiegelt. Die Beschäftigten sind extrem neoliberalen Angriffen ausgeliefert und aller legalen Mittel zur Gegenwehr beraubt. Erlaubt sind ihnen lediglich Aktivitäten im Rahmen des „Dienstes an Staat und Vaterland“! Es gibt Proteste und Solidaritätserklärungen europäischer Gewerkschaften. Wir publzieren hier den Bericht der Schweizer Gewerkschaft UNIA. Seitens DGB hört man nichts. (Peter Vlatten)

Jonas Komposch, 23. Mai 2025, work (Zeitung der Gewerkschaft UNIA , Schweiz)

Angedroht hatte es Wolodimir Selenski schon lange. Nun hat der ­ukrainische Staatschef ernst gemacht. Er liess das «Haus der Gewerkschaften» beschlagnahmen und an einen privaten Manager übertragen. Damit verliert der landesweit grösste Gewerkschaftsbund FPU nicht nur seinen Verwaltungshauptsitz im Zentrum Kiews, sondern auch seine historisch wichtigste Immobilie.

Durchgeführt hat die Konfiszierung die Nationale Agentur für die Suche und Verwaltung von Vermögenswerten (Arma). Auf ihren Coup scheint die Behörde sichtlich stolz. So zeigt sie in einem mit martialischer Musik unterlegten Video, wie ihre Agenten das Gewerkschaftshaus stürmen und besetzen.

Unia sichert Solidarität zu

WURDE VERHAFTET: Gewerkschafter Grygoriy Osovyi. (Foto: ZVG)

Schon am 9. April waren fünf Gewerkschaftsfunktionäre verhaftet worden, darunter Grygoriy Osovyi, Präsident des FPU und ­Exekutivrat im Europäischen Gewerkschaftsbund (EGB). Er war gerade auf dem Weg an eine regionale Versammlung, als ihn die ­Polizei abführte. Der Grund: Er soll eine «kriminelle Organisation» mitgegründet und Gewerkschaftseigentum veruntreut haben. Die Staatsanwaltschaft forderte 60 Tage Haft. Letztlich wurde Osovyi schon nach einer Nacht in Untersuchungshaft entlassen, steht seither aber unter Hausarrest.

Der Europäische Gewerkschaftsbund hat die Repression gegen sein Exekutivmitglied sofort verurteilt. Auch Unia-Präsidentin Vania Alleva hat dem FPU die «volle Solidarität» zugesichert. Ebenso Luc Triangle, Generalsekretär des Internationalen Gewerkschaftsbunds:

Die Verhaftung ist ein direkter Angriff auf die Rechte aller Arbeitenden und eine ernste Bedrohung für den sozialen Zusammenhalt in der Ukraine.

Kriegsrecht ausgenützt

Hintergrund der Angriffe ist ein alter Kampf um das teils noch sowjetisch geprägte Arbeitsrecht. Neoliberale Kreise wollen es möglichst komplett schleifen, sind aber bisher von den Gewerkschaften gebremst worden. Doch seit der russischen Vollinvasion sind diese arg geschwächt und mit humanitärer Nothilfe beschäftigt. Tausende ihrer Mitglieder stehen an der Front. Und Streiks oder Demos sind unter dem Kriegsrecht verboten. Eine günstige Gelegenheit, die sich die Regierung nicht entgehen lassen will.

Wir danken für das Publikatiosnrecht! Der Beitrag ist zuerst erschienen am 23. Mai 2025 in work (Zeitung der Gewerkschaft UNIA , Schweiz)

Titelbild:Fotocredit: Von Amakuha – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=31248925

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