„Global Sumud Flotilla“ erneut in internationalen Gewässern von Israel angegriffen!

EILMELDUNG 18.5.2026:

Israelische Kriegsschiffe umzingeln und stellen Zivilisten der „Global Sumud Flotilla“ – 250 Seemeilen vor Gaza, im Rahmen einer weiteren illegalen Abfangaktion auf Hoher See in internationalen Gewässern.“

Wir werden über weitere Termine informieren!

Die „Global Sumud Flotilla“ ist derzeit in internationalen Gewässern – etwa 250 Seemeilen vor der Küste des Gazastreifens – von israelischen Kriegsschiffen umzingelt und wird aktiv abgefangen.

Diese militärische Einkesselung markiert den Beginn einer weiteren illegalen Aggression auf Hoher See – vier Tage, nachdem 54 zivile Schiffe von Marmaris aus den Anker gelichtet hatten, um einen humanitären Korridor einzurichten und Israels illegale Belagerung des Gazastreifens zu durchbrechen. 

Inzwischen (update 20.5.) wurden von Israel alle 50 Boote abgefangen, 428 Teilnehmer verchleppt, gedemütigt, mißhandelt und gefangern gehalten. Siehe hierzu unseren aktuellen Bericht.

In der aktuellen Stellungsnahme der Flotilla heisst es:

Ein Muster außergerichtlicher Piraterie auf Hoher See

Diese aktive militärische Konfrontation auf See stellt eine direkte Fortsetzung des rechtswidrigen israelischen Militärangriffs dar, der erst vor zwei Wochen vor der Küste Kretas begann. Während jenes vorangegangenen Abfangmanövers – das sich mehr als 650 Seemeilen von Gaza entfernt und innerhalb der griechischen Such- und Rettungszone (SAR-Zone) ereignete – enterten israelische Streitkräfte widerrechtlich 21 zivile Schiffe, sabotierten diese und verschleppten 181 friedliche Menschenrechtsverteidiger; dabei setzten sie die Teilnehmer dokumentierter Inhaftierung sowie physischer und sexueller Gewalt aus. Indem das israelische Regime die Flottille heute in einem Umkreis von 250 Seemeilen und innerhalb der SAR-Zone Zyperns abfängt, stellt es erneut seine systematische Missachtung des internationalen Seerechts, der Navigationsfreiheit auf Hoher See sowie des Seerechtsübereinkommens der Vereinten Nationen (UNCLOS) unter Beweis.

(….)

Durchgehende Belagerung: Von Kreta bis Sirte

Das maritime Abfangen der Flottille erfolgt Hand in Hand mit einer aggressiven Eindämmungsstrategie zu Lande, wo der „Global Sumud Land Convoy“ – bestehend aus mehr als 30 Fahrzeugen, darunter 7 spezialisierte Krankenwagen und 20 Wohnmobile – nahe Sirte in Libyen zum Stehen gebracht wurde. Die ostlibyschen Behörden haben – unter direktem politischem Druck Ägyptens – Militärkräfte stationiert, um die humanitäre Überlandroute in Richtung Rafah zu blockieren. Das aufeinanderfolgende gezielte Vorgehen gegen die See- wie auch die Landkomponente der Mission macht deutlich, dass sich die illegale Belagerung des Gazastreifens zu einer globalen Architektur aus Gewalt, Besatzung und erweiterter Straflosigkeit ausgeweitet hat. Dies stellt eine extraterritoriale Projektion der „Großisrael“-Doktrin dar, bei der stellvertretender politischer Einfluss und militärische Gewalt über souveräne internationale Grenzen hinweg eingesetzt werden, um die zivilgesellschaftliche Unterstützung für Palästina zu zerschlagen

Deutschland empört sich über die Sperrung der Straße von Hormuz durch den Iran und will dort die „Freiheit der Seefahrt“ verteidigen. Bei der Straße von Hormuz geht es um Öl und Rohstoffe. Aber wo bleibt die Empörung gegen Israel, das seit Jahren in fremden Gewässern Gaza blockiert? Jetzt betreibt Israel offene Piraterie gegen einen humanitären Einsatz, zunächst 600 km, nun 250 km weit weg von der eigenen Küste! Triefende deutsche Doppelmoral: hier geht es ja nur um „Menschen“, die von einem miltärischen Verbündeten gekapert und bedroht werden.

Gerade alarmiert sogar SOS Kinderdorfinderdorf:“Gaza Kinder in Gefahr l“. Aber die Menschen, die diesen Kindern wirklich zur Hilfe eilen, müssen um Gesundheit und Leben fürchten.

Im Spiegel aktuell heisst es: „Das Eingreifen der Marine in internationalem Gewässer ist völkerrechtlich umstritten.“ Nein es ist verboten und völkerrechtswidrig! Anders als bei der Straße von Hormuz, wo der Iran unmittelbarer Anrainer ist, erfolgt der Überfall auf die Flotilla fast 300 km von Israel (250 km von Gaza) entfernt.

Das Kalkül ist: „kein Auge mehr auf Gaza“ . Machen wir einen Strich durch diese Rechnung!

In Italien hat die Basisgewerkschaft USB zum heutigen Montag zu landesweiten Solidaritätsstreiks mit der Flotilla aufgerufen!

Lassen wir auch bei uns die Flotilla nicht aus den Augen. Mobiliseren wir die Öffentlichkeit. Zeigen wir auch hier auf den Straßen, dass wir keine Angriffe unbeantwortet lassen und die Boote unterstützen, bis sie an den Küsten Gazas ankommen! Ungebrochen auf Land und auf See – Free Palestine! Nehmen wir an Protesten teil. Das ist gelebter Internationalismus und Antifaschismus! Sofortige Freilassung aller Aktivist:innen!

Weitere Informationen zur Flotilla hier:

Auf der Sumud Flotilla: «Ein kleiner Einblick in ihre Maschinerie der Gewalt»

Global Sumud Flotilla in See gestochen – lasst sie nicht aus den Augen!

Israelische Soldaten berichten. "Ich fühlte mich wie ein Monster" 

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Planungstreffen Unterstützer:innen Treffen gegen Waffenproduktion

Aktionstage 10. und 11 Juli gegen Rüstungsproduktion

Vorbereitungstreffen von Unterstützer:innen

26.5 17 bis 19 Uhr, bUm,

Paul Lincke Ufer 21

Liebe Freund:innen, liebe Unterstützer:innen,
das nächste Unterstützer:innentreffen steht an.

Egal ob ihr vorher schon dabei wart oder jetzt erst von den Aktionstagen gehört habt: kommt am 26.05. um 17 Uhr ins bUm (Paul-Lincke-Ufer 21) um mit uns gemeinsam zu planen wie wir die Aktionstage gegen Waffenproduktion zum Erfolg machen!

Es gibt Neuigkeiten bezüglich Programmplanung, Möglichkeiten zur Unterstützung und endlich auch extrem cooles Mobi-Material l

Kommt vorbei, bringt eure Pläne für coole Aktionen und auch alle Fragen, die ihr noch habt m, mit! Wir freuen uns auf euch und auch wenn ihr das Treffen an befreundete Gruppen bekannt macht.

„Die Große Mobilisierung – Die Bundeswehr von der Wiederbewaffnung bis zur Kriegstüchtigkeit“ – Buchvorstellung

Die Große Mobilisierung – Die Bundeswehr von der Wiederbewaffnung bis zur Kriegstüchtigkeit“

Freitag, 22.05.2026 | 19:00 Uhr | RegenbogenKino

Eintritt auf Spendenbasis

Gigantische Rüstungspakete, ein nach oben offener Wehretat, ein fortwährender Appell an „Kriegstüchtigkeit“: Die #BRD opfert die Reste des Sozialstaats und baut diesen zu einem autoritären Sicherheits- und Ordnungsstaat um.

Der Arbeitskreis Antimilitarismus hat sich zur Aufgabe gemacht, sich dieser Entwicklung entgegenzustellen. Er hat einen Sammelband herausgegeben, in dem sich 19 Autor*innen in 21 Beiträgen gegen die Bundeswehr als einer maßgeblichen Treiberin dieser Entwicklung auseinandersetzen. Ziel des Bandes ist es, der antimilitaristischen Bewegung Argumente und Analysen zur Verfügung zu stellen und sie damit für ihre antimilitaristische Praxis zu stärken.

Auf dieser Veranstaltung stellt der AK Antimilitarismus sich und sein Buch vor. Außerdem werden drei Autor*innen auf dem Podium vertreten sein:

  • Annuschka Zak (Frauen in der Bundeswehr)
  • Ulrike Eifler (Die Bundeswehr als Arbeitgeber)
  • Frank Brendle (Auslandseinsätze der Bundeswehr)
  • Jakob Reimann (AK Antimilitarismus
  • Moderation: Pauline Jäckels

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