Angesichts der konzertierten Angriffswelle von Unternehmen und Staat hat sich in den Belegschaften, vor allem in der Autimobilindustrie, eine echte Wut angestaut, die sich in Protesten und einzelnen widerständigen Aktionen im Sommer Bahn brach.
Insbesondere eine Resolution aus dem Mercedes Werk Stuttgart Untertürkheim mit dem Titel „Schluss jetzt. Protest, Widerstand, Streik!“ machte Furore. Die Angriffe der Bosse und ihrer Regierung treffen uns alle. Über alle Branchen, Standorte, Konzerne und öffentlichen Dienste hinweg. Die Antwort der Beschäftigten darauf sollte ebenso koordiniert, entschlossen kämpferisch und gemeinsam erfolgen. Der Ruf nach bundesweiter und regionaler Vernetzung gewerkschaftlicher Aktivist;innen „von unten“ wurde laut. In der Folge fand ein bundesweiter gewerkschaftlicher Ratschlag statt. Anschliessend wurden mehrere regionale Ratschläge gegründet, so auch in Berlin-Brandenburg.
Der Ratschlag Berlin-Brandenburg lädt alle Kolleg*innen zu einem online stattfindenden Ratschlag am 08. Oktober um 19 Uhr ein.
Fast kein Tag vergeht, an dem nicht ein Unternehmen ankündigt, zu entlassen oder auf unsere Kosten „sparen“ zu müssen.
Die Krise ist allgegenwärtig.
Und die Bosse wollen uns dafür bezahlen lassen.
Auch die Regierung tut nichts für uns. Sie will den gesetzlichen 8-Stunden-Tag abschaffen. Wir sollen länger arbeiten für das gleiche Geld oder sogar für noch weniger. Zusätzlich plant sie die ,,Rente mit 70“.
Wir sollen arbeiten, bis wir sterben. Das Bürgergeld wird zur sogenannten ,,Grundsicherung“. Wir sollen also gezwungen sein, auch noch die letzte mies bezahlte Stelle anzutreten, wenn die Bosse unseren Job vernichten.
Das Gesundheitssystem wird kaputtgespart und medizinische Versorgung zunehmend zu einem Privileg für Reiche. Das Geld, das in den Sozialkassen durch die Sparmaßnahmen fehlt, fließt in die Aufrüstung.
Unsere Jugend soll wieder für die Profite der Konzerne in den Krieg ziehen.
Bessere Politik braucht unseren gewerkschaftlichen und politischen Kampf! Deshalb warten wir nicht, bis uns jemand bittet zu protestieren. Wir fangen damit an!
Die Protestaktionen unserer Gewerkschaften können nur ein erster Anfang sein – sie dürfen auf jeden Fall nicht das Ende sein! Wir können nicht davon ausgehen, dass einzelne Demonstrationen die Angriffe zurückschlagen werden. Dafür müssen wir von der gesamten Kampfkraft der Millionen Kolleg*innen im DGB, aber auch der bislang nicht organisierten und aller gewerkschaftlichen Mittel bis hin zum Streik Gebrauch machen.
Deshalb brauchen wir eine Strategie, die über den September hinausgeht. Leider haben die Vorsitzenden des DGB und einiger Einzelgewerkschaften bisher keine konsequente Haltung gegen die Angriffe im Betrieb und Kürzungen der Regierung an den Tag gelegt.
Der Unmut wächst, aber auch die Angst und Unsicherheit. Wir wollen mit unseren Kolleg*innen und unseren Gewerkschaften aktiv werden, aber nicht darauf warten, dass wir zum Protest aufgefordert werden. Es ist höchste Zeit, das Heft selbst in die Hand zu nehmen, denn Gewerkschaftsarbeit lebt von unserer eigenen Aktivität und die beginnt in den Betrieben. In den nächsten Monaten stehen viele wichtige Tarifrunden an, die angesichts der aktuellen Lage die härtesten werden, die wir seit langem erlebt haben.
Solidarität und ein gemeinsamer Kampf sind unsere stärkste Waffe. Deshalb möchten wir euch zu einem gewerkschaftsübergreifenden Ratschlag für Berlin-Brandenburg einladen, um darüber zu diskutieren, wie wir in der nächsten Zeit unser Möglichstes tun können, um uns zu verteidigen und unsere Interessen gegen die Bosse und Regierung durchzusetzen.
Themen des Ratschlags können unter anderem sein:
Wir diskutieren wieder stärker politisch mit unseren Kolleg*innen vor Ort im Betrieb. ,,Wer seine Lage erkannt hat, wie soll der aufzuhalten sein?“ ·
Wir nutzen alle sich uns bietenden Gelegenheiten, um die Bosse und die Regierung zu kritisieren. Wir nutzen Betriebsversammlungen, Betriebsratssitzungen, Gewerkschaftsversammlungen, um diese politische Diskussion zu führen.
Auch wenn wir zu Beginn wenige oder gar allein sind; wenn wir die Stimme erheben und Haltung zeigen, werden wir mehr werden.
Um die Pläne der Regierung abzuwehren, werden wir weiterhin im Betrieb und in unserer Stadt Protest organisieren.
Wir engagieren uns in unserer Gewerkschaft und verlangen so bald wie möglich weitere Demonstrationen und Aktionen gegen die Gier der Bosse, gegen die Regierung und für eine bessere Zukunft zu organisieren. Bis hin zum Streik. Und wenn die Gewerkschaftsspitzen sich zieren, dann machen wir das selbst.
Die Vernetzung in Berlin und Brandenburg soll uns über unsere eigene Gewerkschaft hinaus in den kommenden Auseinandersetzungen stärken. Doch die Angriffe finden bundesweit statt, deshalb setzen wir uns dafür ein, dass es weitere bundesweite Vernetzungen, Ratschläge, Aktionen u.v.m. gibt.
Wir wollen gemeinsam besprechen und planen, welche Aktionen wir konkret in Betrieben, Strukturen organisieren können, um uns weiter gegen die Angriffe zu wehren.
Wir laden alle Kolleg*innen zu einem online stattfindenden Ratschlag am 08. Oktober um 19 Uhr ein.
Für November planen wir eine Präsenzveranstaltung in Berlin.
Zum Gewerkschaftlichen Ratschlag Berlin-Brandenburg laden ein
Betriebsrat der PanAm Lounge (Westblick GmbH)
ver.di-Fachgruppe Druck, Verlage, Papier und Industrie Berlin-Brandenburg
FU-Beschäftigte für eine kämpferische Gewerkschaft
Forum Gewerkschaftliche Linke Berlin
Alexandra Arnsburg, Mitglied im Landesbezirksfachbereichsvorstand A, ver.di Berlin-Brandenburg
René Arnsburg, Sprecher der ver.di-Fachgruppe Druck, Verlage, Papier und Industrie Berlin-Brandenburg
Dr. Martin Fischer, ver.di-Betriebsgruppe Cornelsen Verlag GmbH
Till Freyberg, Verdi Vertrauensmann, Freie Universität Berlin
Konstantin Kieser (GEW, Bezirksleitung Berlin Mitte)
Michael Koschitzki, GEW Vertrauensperson
Sascha Kraft / Aktives Mitglied in der Gewerkschaft Ver.di , Mitglied im Ver.di – CFM Betriebsgruppenvorstand
Mario Kunze aus der Ver.di Betriebsgruppe Vivantes Service Gesellschaft Berlin
Christopher Nabeta, Aktives Ver.di-Mitglied
Claudius Naumann, 2009-2026 Vorstand der ver.di-Betriebsgruppe FU Berlin
Laura Ramm, ver.di-Betriebsgruppe der Bundesdruckerei GmbH
Carlos Seefeld, Ver.di-Vertrauensmann, Gewerkschafter bei der Berliner Stadtreinigung (BSR)
Peter Vlatten, IG Metall, ehem. VKL Mercedes-Benz Untertürkheim, Forum Gewerkschaftliche Linke (Berlin)
Henrik Walter, Sprecher der ver.di-Betriebsgruppe der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe
Marén Wiese (GEW Personalrätin der allgemeinbildenden Schulen in Marzahn-Hellersdorf)
Kommt zum Ratschlag, verbreitet die Einladung und lasst uns gemeinsam diskutieren, wie wir uns gegen die Angriffe von oben wehren können!
Buchvorstellung „Politischer Streik – Geschichte, Rechte und Beispiele“
Organisiert ist die Veranstaltung von der AG für ein umfassendes Streikrecht in der GEW Berlin. Kommt vorbei und leitet die Einladung gerne weiter.
Darf man in Deutschland politisch streiken? Und warum ist das Streikrecht hierzulande so stark eingeschränkt?
Während politische Streiks in anderen europäischen Ländern wie Frankreich möglich sind, gelten sie in Deutschland nach herrschender Rechtsauffassung als rechtswidrig. Erlaubt sind grundsätzlich nur Streiks, zu denen eine Gewerkschaft aufruft und die auf einen Tarifvertrag abzielen.
📖 Das neue Buch „Politischer Streik – Geschichte, Rechte und Beispiele“ bei @papyrossa beleuchtet die historische Entwicklung des Streikrechts, zeigt praktische Beispiele politischer und verbandsfreier Streiks und diskutiert Möglichkeiten, sich gegen Angriffe auf soziale und demokratische Rechte zu wehren.
Gerade heute ist die Frage nach dem politischen Streik hochaktuell: Angriffe auf soziale Errungenschaften, geplante Veränderungen beim 8-Stunden-Tag, Verschärfungen bei Krankmeldungen und massive Aufrüstung stellen die Frage, welche Mittel Beschäftigten und Gewerkschaften zur Gegenwehr bleiben.
Ist politischer Streik ein notwendiges und legitimes Mittel gegen Sozialabbau und Aufrüstung?
Darüber wollen wir diskutieren – mit den Autorinnen und Herausgeberinnen des Buches.
Die aktuellen Angriffe des Kapitals auf hart erkämpfte soziale und gewerkschaftliche Errungenschaften sind beispiellos. Ein vielbeachteter Brief von Vertrauensleuten und Betriebsräten von Mercedes Stuttgart Untertürkheim forderte Anfang August von der IG Metall Führung den Abschied von der Sozialpartnerschaft. Eine Beschwörung gemeinsamer Zielsetzungen von IG Metall und IG BCE Vorstände mit dem Unternehmerverband BDI im Handelsblatt hatte an der gewerkschaftlichen Basis für Kopschütteln gesorgt. Wir berichteten.
Auch aus anderen Betrieben und Regionen kam deutlicher Widerspruch. In einer Solidaritätserklärung von IG-Metall Aktivist:innen (Vertrauensleute und Betriebsräte) aus den Berliner Betrieben Mercedes Marienfelde, Tesla und Siemens Energy hieß es dazu : „Es wird eine Sozialpartnerschaft mit gemeinsamer Zielsetzung beschworen für etwas, wo die Interessengegensätze nicht größer sein können. Gleichzeitig nährt sich der Verdacht, dass wir uns nur mit „angezogener Handbremse“ wehren sollen, während die Bosse kein Mittel auslassen, uns erbittert zu bekämpfen? Auch von uns dazu ein klares ‚Nein‘!“
Betriebsräte, Vertrauensleute und IG Metall Mitglieder aus dem Mercedes Werk Bremen und aus dem VW Werk Baunatal schrieben in einem eigenen Protestbrief zu dem Handelsblattstatement an den IG Metall Vorstand: „für Zugeständnisse und nicht geführte Streiks seitens der Gewerkschaften halten die Kapitalisten nur weitere Kriegserklärungen für uns bereit: Massenentlassungen, unbezahlte Arbeitszeiterhöhung, Kürzungen und Abschaffung von Sonderzahlungen,Schließungen von Standorten oder Umstellung auf Kriegsproduktion“. [1]https://gewerkschaftliche-linke-berlin.de/wp-content/uploads/2026/09/Antwort-Benner._Bremen.pdf.
IG Metall Arbeiter:innen aus mehreren VW Werken stellten Anfang September zur „gemeinsamen Zukunftsplanung von Gewerkschaftsspitzen mit der Kapitalseite“ erbittert fest: „2024 wurden bereits erhebliche Zugeständnisse gemacht. (…) Und keine zwei Jahre später? Der nächste Zukunftsplan. Die nächsten Zehntausenden Arbeitsplätze. Rund 50.000 weitere Stellen sollen nach der Planung konzernweit weg. Und dieser Zukunftsplan wird im Aufsichtsrat einstimmig beschlossen.“ Mit der brandaktuellen Absegnung der Umstellung auf Rüstungsproduktion im VW Werk Osnabrück als „neue Perpektive“ erhält diese morsche illusorische Zukunfsplanung, die sich gegen die Gesamtinteressen der Beschäftigten wendet, ihren vorläufigen traurigen Höhepunkt.
Die Kolleg:innen aus Untertürkeim rufen in einer Petition zur Gegenwehr auf. Erstunterzeichner:innen sind über 130 gewerkschaftliche Aktivist:innen und Funktionsträger:innen. Aus ganz Deutschland. Aus der IG Metall. Aber auch aus anderen DGB Gewerkschaften. Titel „Streikbereit. Gegenwehr jetzt! Motto: „Den Generalangriff der Bosse und ihrer Regierung stoppen. Für kämpferische Gewerkschaften. Für die Verteidigung unserer Errungenschaften.“ Die Aktionstage am 21. und 26. September können nur ein Auftakt sein.
Alle Gewerkschafter:innen sind aufgerufen, die Petition zu unterschreiben und aktiv zu unterstützen. Hier der Online Aufruf zur Petition!
Wir publizieren hier den Wortlaut der Petition und die Namen der Erstunzerzeichner!
Gegenwehr jetzt!
Den Generalangriff der Bosse und ihrer Regierung stoppen. Für kämpferische Gewerkschaften. Für die Verteidigung unserer Errungenschaften.
In den letzten Monaten haben Wirtschaftsbosse und Regierungsvertreter über die Medien den schärfsten Klassenkampf von oben in der deutschen Nachkriegsgeschichte angezettelt. Mit der Ankündigung massiven Stellenabbaus, den Angriffen auf den Achtstundentag, den Angriffen auf unsere Renten, den Rückschritten in der Gesundheitsversorgung und all den weiteren Verschlechterungen unserer Arbeits- und Lebensbedingungen haben Unternehmensvorstände und ihre Politiker in einer konzertierten Aktion den lohnabhängig Beschäftigten den Krieg erklärt.
Mächtige halten Zeit für reif, Tarifverträge und soziale Sicherungssysteme einzustampfen.
Während superreiche Aktionäre weiterhin mit vielen Milliarden bedient werden, sollen wir die Rechnung für Managementfehler und das wirtschaftspolitische Staatsversagen bezahlen. Wieder einmal wird behauptet, wir seien zu teuer, zu unflexibel, zu oft krank und würden zu wenig leisten. Deshalb sollen wir länger und mehr arbeiten, später in Rente gehen und weitere Einschnitte hinnehmen. Dabei sind es die Millionen von Beschäftigten, die mit ihrer Arbeit Produktion und Dienstleistung am Laufen halten und den gesellschaftlichen Reichtum erarbeiten. Die Beschäftigten sind nicht das Problem. Sie sind jeden Tag der Grund dafür, dass dieses Land überhaupt funktioniert.
Wahrscheinlich haben viele von uns zu lange an die „Sozialpartnerschaft“ geglaubt. Denn die Realität sieht schon lange anders aus. Die Unternehmerverbände, die Bundesregierung und wir Beschäftigten verfolgen offensichtlich sehr unterschiedliche Interessen:
Sie wollen auf unseren Kosten ihre Krise überwinden und ihre Profite sichern oder sogar ausweiten. Wir dagegen wollen ein würdiges Leben mit guten Arbeitsbedingungen, sozialer Sicherheit, Gesundheit und Frieden.
Interessengegensatz erfordert Widerstand
Wer heute noch so tut, als säßen Beschäftigte, Gewerkschaften und Unternehmer im selben Boot, verschließt die Augen vor der Wirklichkeit in den Betrieben. Wir erleben täglich, dass wir in einer Klassengesellschaft leben. Wir erleben, dass die Interessen von Beschäftigten und die Interessen von Konzernvorständen immer häufiger diametral gegenüberstehen.
Die Angriffe werden nicht aufhören, wenn wir stillhalten. Unsere Interessen werden nicht dadurch verwirklicht, dass wir die Gegensätze zwischen Kapital und Arbeit ausblenden. Sie werden durch Protest, Widerstand und notfalls Streik durchgesetzt. Nur so wurden unsere Rechte erkämpft und
nur so können sie verteidigt werden. Die Errungenschaften, die Generationen von Kolleg:innen vor uns hart erkämpft haben, dürfen wir uns nicht kampflos aus der Hand nehmen lassen. Wenn wir heute zurückweichen, werden morgen nicht nur die nächsten Angriffe folgen.
Rechtstendenzen kommen nicht von ungefähr
Mit Akzeptanz von Verschlechterungen im Rahmen einer Agenda für den „Wirtschaftsstandort Deutschland“ tragen wir zu weiterer Unzufriedenheit in der Gesellschaft bei und fördern die Grundstimmung, unter der die AfD weiter anwächst. Menschen wenden sich nicht nach rechts, weil Gewerkschaften zu kämpferisch sind, sondern weil sie zunehmend den Eindruck gewinnen, dass niemand ihre sozialen und gesellschaftlichen Interessen wahrnimmt. Das Großkapital konnte und kann sich immer mit autoritären, antidemokratischen Systemen arrangieren, lohnabhängig Beschäftigte sind dagegen immer die Opfer derselben. Die Gewerkschaften dürfen sich nicht noch einmal durch Untätigkeit mitschuldig machen.
Wir sagen deshalb: Unsere Errungenschaften sind nicht verhandelbar!
Hände weg vom Achtstundentag! Der Achtstundentag ist keine veraltete Vorschrift. Er ist eine der größten sozialen Errungenschaften der Gewerkschaftsbewegung. Wir haben ihn erkämpft und wir werden ihn verteidigen.
Hände weg von der 35-Stunden-Woche! Arbeitszeitverlängerung hat weiteren Personalabbau zur Folge und ist deshalb kein Beitrag zur Lösung der Krise, sondern ein Angriff auf Beschäftigte.
Hände weg von unserer Rente! Keine weitere Erhöhung des Renteneintrittsalters. Kein Angriff auf die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren. Die verblockte Altersteilzeit muss bleiben.
Hände weg von weiterem Sozialabbau! Unser Sozialsystem darf nicht zugunsten einer milliardenschweren Kriegswirtschaft geopfert werden.
Hände weg von unseren Tarifverträgen und Arbeitsplätzen! Schluss mit Stellenabbau, Werksschließungen und Verschlechterung unserer Arbeitsstandards.
Mercedes, VW und andere Großkonzerne dürfen nicht zum Rammbock einer allgemeinen Offensive gegen tarifliche und soziale Standards werden.
Thomas Süther, IG Metall, Betriebsrat, Delegierter der Geschäftsstelle Köln, Ford Werke GmbH (Köln)
Cheyenne Todaro, IG Metall, VK-Leiterin, Tarifkommission Baden-Württemberg, Daimler Truck Werk Mannheim (Mannheim)
Kevin Westphal, IG Metall, Betriebsrat, Mitglied der Vertrauenskörperleitung, Tarifkommission Küste, STILL (Hamburg)
Weitere Erstunterzeichner:innen
Die Petition wird außerdem von zahlreichen Betriebsrät:innen, Vertrauensleuten, Gewerkschafter:innen, Personalrät:innen, Wissenschaftler:innen, Kulturschaffenden und Aktiven aus Betrieben und Gewerkschaften unterstützt, darunter:
Mohamed-Saber Adham, ver.di, VKL-Mitglied, Hamburger Hochbahn AG (Hamburg) Thomas Adler, IG Metall, ehem. Betriebsrat, Mercedes-Benz Werk Untertürkheim (Stuttgart) Erkan Akcicek, IG Metall, Betriebsrat, Tesla (Berlin-Brandenburg) Wolfgang Alles, IG Metall, ehem. Betriebsrat, Solikomitee Rhein-Neckar, Alstom Power (Mannheim) Andreas Ames, IG Metall, Betriebsrat, Alstom (Mannheim) Peter Antes, IG Metall, Alstom (Mannheim) Rene Arnsburg, ver.di, Fachgruppensprecher Druck, Papier, Verlage (Berlin-Brandenburg) Sandra Arz, IG Metall, Vertrauensfrau, MAHLE Thermal and Fluid Systems (Stuttgart) Sasun Ascioglu, IG Metall, Mitglied der Vertrauenskörperleitung, MAHLE Thermal and Fluid Systems (Reutlingen) Dr. Daniel Behruzi, ver.di, Vertrauensleutesprecher, Personalrat, TU Darmstadt Dirk Bernecker, IG Metall, Betriebsrat, Mercedes-Benz Werk Untertürkheim (Stuttgart) Prof. Dr. Torsten Bewernitz, ver.di Südhessen (Darmstadt) Tanja Bohlen, ver.di, Betriebsrätin, Vorstand Betriebsgruppe, DHL Leipzig (Leipzig) Christiaan Boissevain, IG Metall, Arbeitskreis Senior:innen (München) Udo Bonn, IG Metall, ehem. Betriebsratsvorsitzender, Atlas Copco Energas (Düsseldorf) Helmut Born, ver.di (Düsseldorf) Martin Bott, IG Metall, ehem. Betriebsrat, Mercedes-Benz Werk Untertürkheim (Stuttgart) Türker Bozkurt, IG Metall, Vertrauensmann, MAHLE Thermal and Fluid Systems (Korntal) Nora Bräcklein, GEW, Personalrätin (Heidelberg) Alexander Brandner, ver.di, Bezirksfachbereichsvorstand Fachbereich C (Stuttgart) Dr. Ulrich Brinkmann, IG Metall (Kassel) Mario Butlar, IG Metall, Mitglied der Vertrauenskörperleitung, Mercedes-Benz Werk Untertürkheim (Stuttgart) Hans-Jürgen Butschler, IG Metall, ehem. Betriebsrat, Mercedes-Benz Werk Untertürkheim (Stuttgart) Alesandro Casu, IG Metall, Aktivist, Siemens Energy, Forum Gewerkschaftliche Linke (Berlin) Reşat Ceylan, IG Metall, Mitglied der Vertrauenskörperleitung, Mercedes-Benz Werk Untertürkheim (Stuttgart) Dimitrios Charizanis, IG Metall, Betriebsrat, Mercedes-Benz Werk Untertürkheim (Stuttgart) Enes Noah Cicek, IG Metall, Mitglied der Vertrauenskörperleitung, Mercedes-Benz Werk Untertürkheim (Stuttgart) Ljiljana Culjak, IG Metall, Betriebsrätin, Vertrauensfrau, MAHLE Thermal and Fluid Systems (Stuttgart) Serkan Demirci, IG Metall, Betriebsrat, Mitglied der Vertrauenskörperleitung, Mercedes-Benz Werk Untertürkheim (Stuttgart) Thorsten Donnermaier, IG Metall, Vertrauensmann, VW (Kassel) Klaus Drechsel, ver.di, Mitglied der Tarifkommission, Ambulante Dienste e.V. (Berlin) Thomas Eichinger, IG Metall, MAHLE Thermal and Fluid Systems (Berglen) Toralf Endruweit, ver.di, stellv. Vertrauensleutesprecher, Eurogate Technical Services Hamburg (Hamburg) Nima Forouhi, ver.di, VKL-Mitglied, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (Hamburg) Sebastian Förster, ver.di, Betriebsrat, Ko „Kürzen nicht mit uns“ (Kassel) Thomas Fretz, IG Metall, Betriebsrat, Mercedes-Benz Werk Untertürkheim (Stuttgart) Till Freyberg, ver.di, Vertrauensmann, Betriebsgruppe FU Berlin (Berlin) Matthias Fritz, IG Metall, ehem. VK-Leiter und Betriebsrat, MAHLE Stuttgart Bad Cannstatt (Berlin) Lena Fuhrmann, IG Metall, Betriebsrätin, Aufsichtsrätin (Salzgitter) Matthias Gänswein, IG Metall, Betriebsrat, Vertrauensmann, MAHLE Thermal and Fluid Systems (Esslingen) Hans-Peter Gase, IG Metall (München) Susanne Gehrmann, GEW, Landesdelegierte, Vertrauensfrau (Berlin) Jochen Gester, IG Metall, Forum Gewerkschaftliche Linke (Berlin) Monika Green, IG Metall, Betriebsrätin, Vertrauensfrau, MAHLE Industrial Thermal Systems Kornwestheim (Stuttgart) Julian Gross, ver.di, Mitglied der Bundestarifkommission, ZDF.digital Cilem Rosa Gültekin, IG Metall, Mitglied der Vertrauenskörperleitung, Mercedes-Benz Werk Untertürkheim (Stuttgart) André Halfenberg, IG Metall, ehem. Betriebsrat, Mercedes-Benz Werk Untertürkheim (Stuttgart) Georg Heidel, ver.di, ehem. VKL Betriebsgruppe FB A, Forum Gewerkschaftliche Linke (Berlin) Maximilian Heßlein, ver.di, Wirtschafts- und Sozialpfarrer (Mannheim) Peter Hintermeier, IG Metall, Vorsitzender DGB-Kreisverband Sömmerda (Erfurt) Christa Hourani, IG Metall, ehem. Betriebsrätin und VKL, heute Delegierte, Daimler Zentrale (Stuttgart) Cem Ince, Mitglied des Bundestages (Die Linke), IG Metall (Salzgitter) Kay Jäger, ver.di, Vertrauensleutevorstand, Gesamthafenbetrieb Hamburg (GHB) (Hamburg) Frederick Kämpfert, ver.di, Personalrat, Mitglied des Vorstands ver.di Bezirk Stuttgart, Zweckverband Landeswasserversorgung (Stuttgart) Jele Kemmer, ver.di, Sprecherin der Vertrauensleute, Klinikum Stuttgart (Stuttgart) Günter Klein, ver.di, Bezirksfachbereichsvorstand Fachbereich C, ehem. Personalrat Uni Stuttgart (Stuttgart) Bernd Köhler, ver.di, Musiker (Mannheim) Martin Kollek, IG Metall, VW Group Services (Braunschweig) Marten Koppenhagen, IG Metall, VKL-Mitglied, ZEISS Jena (Jena) Kemal Korkmaz, IG Metall, Betriebsrat, Mercedes-Benz Werk Untertürkheim (Stuttgart) Gregor Kühnhausen, IG Metall, Mitglied der Vertrauenskörperleitung, Mercedes-Benz Werk Untertürkheim (Stuttgart) Martin Löber, ver.di, Betriebsrat, KölnBäder GmbH (Köln) Alex Simon Maier, IG Metall, Betriebsrat, ITT Cannon (Ludwigsburg-Waiblingen) Roland Matena, IG Metall, stellv. Vertrauenskörperleiter, Robert Bosch GmbH Waiblingen (Ludwigsburg-Waiblingen) Hartmut Mayer, IG Metall, ehem. VKL, Betriebsrat, Nokia Siemens, IG Metall Senior:innen (Berlin) Heike Mücke, IG Metall, Betriebsrätin, VKL, MAHLE Thermal and Fluid Systems (Fellbach) Claudius Naumann, ver.di, ehem. Personalrat und Vorstand der Betriebsgruppe FU Berlin (Berlin) Hermann Nehls, IG Metall, ehem. DGB-Gewerkschaftssekretär (Berlin) Manfred Neugroda, IGBCE, Vorsitzender Ortsgruppe Weinheim (Weinheim) Anuk Oltersdorf, ver.di, Betriebsrat, Kino Friedrichsbau Lichtspiele (Freiburg) Rainer Oswald, IG Metall, Betriebsrat, SBV, Vertrauensmann, MAHLE Thermal and Fluid Systems (Stuttgart) Christos Paralis, IG Metall, Mitglied der Vertrauenskörperleitung, VW Salzgitter (Salzgitter) Armin Rau, IG Metall, Betriebsrat, Vertrauensmann, MAHLE Thermal and Fluid Systems (Stuttgart) Lucy Redler, GEW, Landesdelegierte, Vertrauensfrau (Berlin) Gabriela Reich, IG Metall, Betriebsrätin, Mercedes-Benz Werk Untertürkheim (Stuttgart) Dr. Johannes Reinhard, ver.di, Vertrauensleutesprecher, Personalrat, TU Darmstadt Jörn Rieken, IG BAU, Ortsvorstand Berlin, Forum Gewerkschaftliche Linke (Berlin) Bernd Riexinger, ehem. Vorsitzender Die Linke, ver.di Bezirk Stuttgart (Berlin) Alexander Rohr, ver.di, Vorsitzender der ver.di-Betriebsgruppe Telekom Südhessen (Südhessen) Vanessa Rückert, ver.di Betriebsgruppe, Personalrat Stadt Waiblingen (Stuttgart) Mehmet Sahin, IG Metall, Vertrauensmann, MAHLE Thermal and Fluid Systems (Stuttgart) Harun Sahin, IG Metall, Mitglied der Vertrauenskörperleitung, MAHLE Thermal and Fluid Systems (Stuttgart) Mike Schief, IG Metall, Mitglied der Vertrauenskörperleitung, Mercedes-Benz Werk Untertürkheim (Stuttgart) Sven Schmiech, IG Metall, Betriebsrat, stellv. VK-Leiter, Tarifkommission BW, Mercedes-Benz Werk Untertürkheim (Stuttgart) Lukas Schmolzi, ver.di, Vertrauensmann, Betriebsgruppe FU Berlin (Berlin) Till Schubert, ver.di, JAV-Mitglied, Klinikum Chemnitz (Chemnitz) Jens Speckenbach, IG Metall, Koordination VKG (Nazza) Majuran Srisegaran, IG Metall, Vertrauensmann, VW Braunschweig (Braunschweig) Doreen Straube, IG Metall, Betriebsrätin, Vertrauensfrau, MAHLE Thermal and Fluid Systems (Bretzfeld) Günter Triebe, IG Metall, ehem. Betriebsratsvorsitzender und Ortsvorstandsmitglied, Otis Berlin (Berlin) Vertrauenskörper Daimler Truck Werk Mannheim, IG Metall, einstimmiger Beschluss der VL-Vollversammlung (Mannheim) Peter Vlatten, IG Metall, ehem. VKL Mercedes-Benz Untertürkheim, Forum Gewerkschaftliche Linke (Berlin) Cristopp Wälz, GEW, Vorstand Personalrat (Berlin) Janek Weinhold, ver.di, stellv. JAV-Vorsitzender, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) (Hamburg) Kurt Weissenböck, IG Metall, ehem. MBVD, Forum Gewerkschaftliche Linke (Berlin) Michael Werner, IG Metall, VW Wolfsburg (Wolfsburg) Mareen Wiese, GEW, Personalrätin Marzahn-Hellersdorf (Berlin) Gerrit Wölk, IG Metall, Betriebsrat, Vertrauensleitung, MAHLE Thermal and Fluid Systems (Stuttgart) Paula Woltersdorf, IGBCE, Betriebsrätin, Vertrauensfrau, amedes Hamburg (Hamburg) Mag Wompel, ver.di, LabourNet Germany Jasmin Wurster, ver.di, JAV-Vorsitzende, ver.di Betriebsgruppe Stadt Waiblingen (Stuttgart) Adnan Yürekli, IG Metall, Betriebsrat, Mercedes-Benz Werk Untertürkheim (Stuttgart) Sebastian Zeising, IG Metall, Betriebsrat, Mercedes-Benz Werk Untertürkheim (Stuttgart)