IG Metall ist drin bei Tesla

Der Elektroautobauer Tesla hält Gewerkschaften draußen. Doch jetzt haben sich über Tausend Beschäftigte der Gigafactory Berlin-Brandenburg in einer Blitz-Aktion zur IG Metall bekannt: Schluss mit Druck, Willkür und Angst. Gemeinsam für sichere und gerechte Arbeit.


Tesla will keine Gewerkschaft. In den US-Werken hat Elon Musk die Gewerkschaften rausgedrückt. Doch in der Tesla-Gigafactory des Elektroautobauers in Grünheide bei Berlin ist die IG Metall jetzt drin: Mehr als Tausend Beschäftigte haben sich bei einer Blitz-Aktion zur IG Metall bekannt. Sie trugen offen Sticker auf ihrer Arbeitskleidung: „Gemeinsam für sichere und gerechte Arbeit bei Tesla“.

Und sie berichteten, was aus ihrer Sicht nicht stimmt bei Tesla, auf Deutsch, Polnisch, Arabisch, Englisch, Türkisch, Kurdisch.

Sichere und gerechte Arbeit? RTL und der „Stern“ hatten bereits in einer Undercover-Doku über eklatante Sicherheitsmängel und Arbeitsunfälle berichtet. Auch während der Blitz-Aktion fahren schon morgens drei Krankenwagen vor. Beschäftigte berichten über Unfälle, Metallstaub, 45-Sekunden-Takte, Schichtarbeit bis Samstag 6 Uhr und dann Montag 6 Uhr wieder ran. Ein Drittel Krankenstand ist hier normal. Dann müssen die übrigen eben mehrere Stationen übernehmen. Das Band läuft aber genauso schnell weiter.

Und das alles deutlich unter Tarif. Das Tesla-Management sagt, man zahle so gut wie Tarif. Aber es gibt kein Urlaubs- und Weihnachtsgeld und keine Zulagen für die Spätschicht. Dafür gibt es Aktienpakete. Und T-Shirts, bei jeder neuen Tausendermarke. Derzeit laufen 5000 Autos pro Woche vom Band (fünf T-Shirts). Ziel sind 10 000, in Zukunft sogar fast 20 000.


Druck auf Kranke – Hunderte gefeuert

Aber wie? Bereits im Jahr nach dem Produktionsanlauf (im März 2022) wurden Hunderte gefeuert. Offizielle Zahlen dazu gibt es nicht. Der Betriebsrat winkt die meisten Kündigungen durch. Tesla hatte noch vor Produktionsbeginn selbst die Betriebsratswahl initiiert. In einem sehr ungleichen Wahlkampf schaffte es eine Managerin an die Betriebsratsspitze.

Auch wenn die Arbeit krank macht – bloß nicht krank werden: Tesla verlangt von Beschäftigten, die öfter krank waren, dass sie ihren Arzt von der Schweigepflicht entbinden. Sonst gibts keinen Lohn. Und wer zu häufig krank ist, fliegt schneller raus. Bei Leihbeschäftigten ist das ein ganz schlanker Prozess: Wenn ihre Chipkarte nicht mehr am Tor funktioniert, sind sie wohl abgemeldet.

„Endlich seid Ihr hier“, sagen viele Tesla-Beschäftigte vor den Toren, am Bahnhof, im Shuttle während der Blitz-Aktion. Viele sind bereits IG Metall-Mitglied. Natürlich gehen auch etliche vorbei, winken ab. Einer erzählt, dass er schon auf einer Liste „for promotion“ (zur Beförderung) steht.
 

„Seid Ihr wirklich drinnen?“, fragen einige. Die IG Metall hatte erreicht, dass gleich mehrere IG Metall-Aktivistinnen und -Aktivisten zur Ansprache – von Security begleitet – in die Fabrik können, zu sieben vereinbarten Treffpunkten.

Tesla trickst mit Erbsensuppe

Doch die Treffpunkte, Kantinen und „Food Trucks“, sind – bis auf ein paar instruierte Störer – fast menschenleer. Denn heute gibts kostenlose Erbsensuppe für alle, auf Infoveranstaltungen des Managements über die böse IG Metall.
„Mit allen Mitteln versucht die Tesla-Geschäftsführung, der IG Metall den Kontakt zur Belegschaft zu erschweren. Aber die Beschäftigten wissen das zu bewerten“, erklärt Dirk Schulze, Bezirksleiter der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen. „Sie sind den Druck auf sich selbst und die üble Nachrede gegenüber ihrer Gewerkschaft IG Metall leid. Und mit einem Gratis-Mittagessen lassen sie sich ganz sicher nicht abspeisen.“

„Ich hab‘ die Suppe weggeschüttet, die hat eh nicht geschmeckt“, meint ein Beschäftigter am nächsten Tag im Büro des Tesla-Teams der IG Metall im kleinen Bahnhof Fangschleuse, wo viele ein- und aussteigen. Immer mehr kommen jetzt zu den Treffen der IG Metall. Sie haben ihre Angst abgeschüttelt. Der Suppentrick hat ihnen vor allem eins gezeigt: Das Management hat jetzt Angst vor ihnen. Unmittelbar nach der Blitz-Aktion kündigte Tesla Lohnerhöhungen an.

Das nächste Ziel ist die Wahl eines echten Betriebsrats.

„Ihr seid die IG Metall bei Tesla“, erklärt Jannes Bojert, Leiter des Tesla-Teams der IG Metall. „Es geht um Eure Arbeitsbedingungen. Deshalb entscheidet Ihr, welche Themen wir zusammen angehen und was sich bei Tesla ändern soll. Je mehr Eurer Kolleginnen und Kollegen sich jetzt der Bewegung anschließen, umso mehr können wir erreichen.“

aus „metall“, Mitgliederzeitung der IG Metall.
https://www.igmetall.de/im-betrieb/ig-metall-organisiert-tesla-beschaeftigte

Wir danken den Kollegen für das Publikationsrecht.

Fehlanzeige Tempolimit – nichts bewegt sich in Deutschland jenseits vom Profit!

Deutschland ist inzwischen das einzige Land der EU, wo es noch kein Tempolimit gibt (siehe Grafik). Dabei ließe sich doch vollkommen kostenlos eine Menge CO2 einsparen, nicht weltbewegend viel, aber immerhin zählbar. Eigentlich müssten Finanzminister Lindner, aber auch seine Ampelpartner angesichts der sonst dicken Haushaltslöcher wahre Luftsprünge machen. Wo sonst gibt es sonst, und erst recht beim CO2, schon was umsonst ?

Stattdessen wird um die Finanzierbarkeit teuerster Maßnahmen für CO2 Einsparungen auf anderen Wegen, seien es zum Beispiel Wärmepumpen oder Wärmedämmung, regelrecht ein Kampf ausgefochten . Manch einer versteht die Welt nicht mehr. Warum greift der Finanzminister nicht einfach zu beim Tempolimit, das so wohlfeil zu haben ist? Gerade jetzt wo nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts die Haushaltslöcher so groß sind wie nie zuvor.

Ist es die große Freiheit? Sicher auch. Aber nur für die, die genug Power unter der Haube und in der Tasche haben. Wir kommen der Wahrheit schon näher, wenn wir die Wirkung der CO2 Bespreisung, die ja als Wunderwaffe zur Verringerung von CO2 gepriesen wird, betrachten. Denn durch den fossilen Mehrverbauch ohne Tempolimit kann Lindner hier mit mehr Steuereinnahmen rechnen. Die können dann wieder ausgegeben werden zum Beispiel fürs Militär, wo keine CO2 Bespreisung stattfindet.

Tempolimit kostet nicht nur nichts, sondern würde ja auch den Energiemarkt, auf dem ordentlich verdient wird, entspannen helfen. Das wiederum würde die Kosten – ja sicher nur ein kleines bischen- für die Allgemeinheit dämpfen. Aber wer verkämpft sich denn von den Verantwortlichen dieser Republick für sowas, wenn gleichzeitig ein kleines bischen Gewinne und umleitbare Staatseinnahmen, sei es für Aufrüstung oder auch Subventionen für die Automobilindustrie, verloren gehen?

All diese Wahrheiten reichen nicht aus, um zu erklären, warum ausgerechnet in Deutschland die Einführung des Tempolimits immer wieder ausgebremst wird. Die eigentliche Wahrheit ist in diesem System ganz einfach. Die Perlen der deutschen Autoindustrie, eine übermächtige ökonomische und politische Größe in diesem Land, fahren mit ihren hochkarätigen Kraftpaketen und Luxusfahrzeugen als besonderen Fokus die dicksten Profite ein. Die „grosse Freiheit“ hat also ihre materielle Basis.

Und kostet ein Tempolimit Arbeitsplätze? Wohl kaum. In die aufgemotzten Maschinen und Karossen fließt nur unwesentlich mehr Arbeit ein als in die Herstellung normaler Autos. Der größte Unterschied ist, daß sie unverhältnismäßig mehr Sonderprofit abwerfen. Ganz abgesehen davon, dass die Zukunft der Arbeitsplätze jenseits des Individualverkehrs liegen wird.

Noch Fragen, warum es so unglaublich schwierig ist , diese ganz einfache kostenlose Maßnahme „Tempolimit“ in Deutschland umzusetzen?

Lieber steckt man da junge Menschen, die sich dagegen mit verzweifelten Mitteln wehren, schon mal in Sicherheitsverwahrung. Erst Klimkanzlerin, jetzt Klimaregierung. Autokapital und Individualverkehr bleiben King. Deutschland 2023!

Wie Netanjahu die Hamas von 2012 bis 2018 finanzierte, aufbaute und zu einem Verbündeten machte

Es ist schon erstaunlich wie breit in der israelischen Presse die Rolle Netanjahus bei der Gründung und dem Ausbau der HAMAS als Terrororganisation diskutiert und im Detail nachgewiesen werden kann. Trotz Kriegsrecht und massiven Einschüchterungsversuchen decken führende Presseorgane wie Haaretz die Wahrheit auf und stellen unangenehme Fragen nach der Verantwortung für den Terroranschlag am 7. Oktober. Nicht zuletzt stellen sich diese Fragen auch die Angehörigen und überlenden Opfer. Der Hauptteil der deutschen Presse hüllt sich indes zu solchen unschönen Tatsachen und Fragen lieber in Schweigen [1]fast zeitgleich erscheint mit uns ein Beitrag der FR dazu … Continue reading. Wer es in Deutschland trotzdem wagt, diese israelische Regierungspolitik grundsätzlich zu kritisieren und über die Verurteilung des Massakers vom 7.Oktober hinaus die Ursachen zu hinterfragen , der läuft Gefahr, mit dem Totschlagargument „antisemitisch“ oder als „Terroristen- und HAMASfreund “ mundtot gemacht zu werden. Das ist absurd. Und noch absurder ist es, wenn dieser Vorwurf von Leuten kommt, die sich aus Staatsräson dieser israelisch zionistischen Politik „bedingungslos“ unterwerfen. Denn sie machen ihren Kotau gerade vor denjenigen, die laut einem großen Teil der veröffentlichten Meinung in Israel selbst für den heutigen Terror der HAMAS mit verantwortlich sind. Die israelische Regierung, ihr rechtslastiges zionistisches Umfeld und der Ministerpräsident persönlich in besonderem Maße sollen diese HAMAS erst groß gemacht und mit dazu beigetragen haben,dass die HAMAS die Befähigung für die heute stattfindenden Anschläge erlangt hat. Es bleibt dann nur noch die rhetorische Frage: Wer ist eigentlich eher „HAMAS-Freund“? Derjenige, der Netanyahu & Co., die die Terroristen nach Kräften gefördert haben, vorbehaltlos unterstützt oder derjenige, der Netanyahu & Co. kritisiert und diese Politik ablehnt?

Marc Lesseraux gibt im folgenden Beitrag einen Einblick in diverse Fakten zu diesem Thema und in den Pressedialog dazu in Israel. Jeder kann sich in die angegebenen Quellen weiter einlesen und sich ein umfassendes Bild machen .(Peter Vlatten)

Wie Netanjahu die Hamas von 2012 bis 2018 finanzierte, aufbaute und zu einem Verbündeten machte

24.11.23 – Mark Lesseraux, Pressenza

Der folgende Auszug stammt aus einem Artikel in Haaretz, einer der meistgelesenen Mainstream-Zeitungen Israels. Es wurde von Dmitry Shumsky geschrieben und am 11. Oktober 2023 veröffentlicht. Dem Artikel folgte fast täglich eine Reihe von weiteren Artikeln in Haaretz und in anderen großen israelischen Publikationen, die die gleichen oder ähnliche Punkte über Netanjahus katastrophal gefährliche Politik anführten. Ein großer Teil der israelischen Bevölkerung ist weit davon entfernt, Netanjahus unflexiblen Anti-Zwei-Staaten-Strategien zuzustimmen. Tatsächlich betrachten ihn viele als die Ursache der aktuellen Katastrophe, die sich in Gaza immer noch ausweitet.

„Die tiefen Wurzeln der Machbarkeit der mörderischen Angriffe der islamistischen Nationalisten aus dem Gefängnis, das Gaza ist, auf israelische Bürger sollten tatsächlich in einer früheren Zeit von Benjamin Netanjahus Amtszeit als Premierminister gesucht werden, vor seinem Strafprozess und seinem Bündnis mit nationalistischen Kahanisten und dem Justizputsch, als er als „vernünftig“, „rational“ und „verantwortungsvoll“ galt.“

Netanjahu entwickelte und förderte eine zerstörerische, verzerrte politische Doktrin, die besagt, dass die Stärkung der Hamas auf Kosten der palästinensischen Autonomiebehörde gut für Israel sei. Ziel der Doktrin war es, die Kluft zwischen der Hamas in Gaza und der Palästinensischen Autonomiebehörde im Westjordanland aufrechtzuerhalten. Dies würde die diplomatische Lähmung bewahren und die „Gefahr“ der Verhandlungen mit den Palästinensern über die Teilung Israels in zwei Staaten mit dem Argument, dass die Palästinensische Autonomiebehörde nicht alle Palästinenser vertritt, für immer beseitigen.

Netanjahus fehlerhafte Strategie verwandelte die Hamas von einer kleinen terroristischen Organisation in eine voll effiziente Armee hochqualifizierter entmenschlichter Sturmtruppen. Blutrünstige Mörder, die gnadenlos unschuldige israelische Zivilisten, darunter Frauen, Kinder und alte Menschen abgeschlachtet haben. Das ist solide dokumentiert. Zwischen 2012 und 2018 gab Netanjahu Katar die Genehmigung, eine kumulative Summe von etwa einer Milliarde Dollar zu überweisen, von denen die Hälfte an die Hamas einschließlich ihres militärischen Arms ging.

Am 11. März 2019 erklärte Netanjahu den rücksichtslosen Schritt wie folgt: „Der Geldtransfer ist Teil der Strategie, die Palästinenser in Gaza und im Westjordanland zu spalten. Jeder, der gegen die Gründung eines palästinensischen Staates ist, muss den Transfer des Geldes von Katar an die Hamas unterstützen. Auf diese Weise werden wir die Errichtung eines palästinensischen Staates vereiteln.“

Am 15. Mai 2015 sagte Netanjahus Generalmajor Gershon Hacohen in einem Interview: „Wir müssen die Wahrheit sagen! Netanjahus Strategie besteht darin, die Zweistaatenlösung zu verhindern. Also macht er die Hamas zu seinem engsten Partner. Die Hamas ist heimlich ein Feind. Sie ist jetzt auch ein Verbündeter.“ [2]https://www.haaretz.com/israel-news/2023-10-11/ty-article/.premium/netanyahu-needed-a-strong-hamas/0000018b-1e9f-d47b-a7fb-bfdfd8f30000

Im Folgenden habe ich ein paar weitere Titel aus Haaretz-Artikeln hinzugefügt, die alle innerhalb der letzten Zeit veröffentlicht wurden (Titel übersetzt; Anm.d.Red. Pressenza)

  • „Netanjahu hat Israel dazu gebracht, für seine Demokratie zu kämpfen. Jetzt lässt er es um sein Leben kämpfen“ [3]https://www.haaretz.com/israel-news/2023-11-03/ty-article/.premium/netanyahu-made-israel-fight-for-its-democracy-now-hes-making-it-fight-for-its-life/0000018b-92b5-db7e-af9b-fbf797670000
  • „Der immer zynischere Netanjahu setzt gefallene Soldaten in seiner Überlebenskampagne ein“ [4]https://www.haaretz.com/israel-news/2023-10-27/ty-article/.premium/ever-cynical-netanyahu-uses-fallen-soldiers-in-his-campaign-for-survival/0000018b-6d5c-d90b-a7df-7f5c728a0000
  • „Netanjahu muss gehen“ [5]https://www.foreignaffairs.com/israel/why-netanyahu-must-go
  • „ Netanjahus billiges, verdorbenes Schuldzuweisungsspiel für den schlimmsten Tag in der Geschichte Israels“ [6]https://www.haaretz.com/israel-news/2023-10-30/ty-article/.premium/netanyahus-cheap-depraved-blame-game-for-the-worst-day-in-israels-history/0000018b-80c8-d1da-a1bb-edf81fc20000
  • „Netanjahus Koalition muss ihn sofort entfernen“ [7]https://www.haaretz.com/opinion/editorial/2023-10-30/ty-article-opinion/netanyahus-coalition-must-remove-him-immediately/0000018b-7cf1-d0f6-afeb-7ef5b1670000

Wir danken unserer Partnerseite Pressenza für die Publikationsrechte, der Beitrag ist dort erschienen am 24.11.2023

Titelfoto: Verteidigungsminister Lloyd J. Austin III nimmt an einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu teil, Israel, 12. April 2021. (DoD Foto von U.S. Air Force Staff Sgt. Jack Sanders)

References

References
1 fast zeitgleich erscheint mit uns ein Beitrag der FR dazu :https://www.fr.de/politik/israel-gaza-krieg-netanjahu-und-die-hamas-beide-stehen-vor-dem-aus-aktuell-news-zr-92697110.html?fbclid=IwAR1frfl5pn8Gxwx7nKnx_x2rPlbMzj-FqxEutJC2ZsfhzIowxjuWc0yIo6s
2 https://www.haaretz.com/israel-news/2023-10-11/ty-article/.premium/netanyahu-needed-a-strong-hamas/0000018b-1e9f-d47b-a7fb-bfdfd8f30000
3 https://www.haaretz.com/israel-news/2023-11-03/ty-article/.premium/netanyahu-made-israel-fight-for-its-democracy-now-hes-making-it-fight-for-its-life/0000018b-92b5-db7e-af9b-fbf797670000
4 https://www.haaretz.com/israel-news/2023-10-27/ty-article/.premium/ever-cynical-netanyahu-uses-fallen-soldiers-in-his-campaign-for-survival/0000018b-6d5c-d90b-a7df-7f5c728a0000
5 https://www.foreignaffairs.com/israel/why-netanyahu-must-go
6 https://www.haaretz.com/israel-news/2023-10-30/ty-article/.premium/netanyahus-cheap-depraved-blame-game-for-the-worst-day-in-israels-history/0000018b-80c8-d1da-a1bb-edf81fc20000
7 https://www.haaretz.com/opinion/editorial/2023-10-30/ty-article-opinion/netanyahus-coalition-must-remove-him-immediately/0000018b-7cf1-d0f6-afeb-7ef5b1670000

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