Drei gefährliche Tendenzen in der linken Debatte zur Iranfrage

Anfang Februar vor Ausbruch des US-Israelischen Angriffskriegs auf den Iran schrieben wir:Die komplizierte Lage in Nahost und besonders im Iran hat innerhalb der Linken viele Fragen aufgeworfen. Folgende Postionen sollten aber klar sein: Erstens die Revolte der Menschen gegen blutige Unterdrückung, für soziale und demokratische Rechte ist zu unterstützen. Zweitens sind alle imperialen Einmischungen von aussen, Irans Unabhängigkeit einzuhegen, und alle Legitimierungsversuche für ein militärisches Eingreifen des Westens bzw. für einen Regimechange in eine neue willfärige Diktatur energisch zurückzusweisen. Drittens unterstützen wir auch bürgerlich demokratische Reformen gegen Diktatur und Faschismus (und deren Eintreten für nationale Selbstbestimmtheit). Viertens haben Sozialisten die Aufgabe, die Revolte weitmöglichst in eine nachhaltige sozialistische Revolution umzuwandeln. Fünftens. Völker vereinigt Euch, Arbeiter:innen aller Länder erkennt Eure Kraft und setzt sie ein gegen weltweiten Faschismus, Imperialismus und Krieg. Agiert gemeinsam internationalistisch.Auch hier auf unseren Straßen in Deutschland.[1]https://gewerkschaftliche-linke-berlin.de/iran-in-aufruhr-gegen-den-westen-aber-keine-unterstuetzung-des-regimes-beitrag-zum-linken-diskurs/

Der folgende Beitrag von perspektive KOMMUNISMUS geht dezidiert auf 3 Positionen ein, die die dialiektische Einheit dieser 5 Punkte auseinanderreisst. Die Kritiken an den Positionen zum „Befreiungsimperialismus“ und ,,objektiven Antiimperialismus“ sind klar und griffig. Auch die Kritik an der „Suche nach revolutionärer Reinheit“ ist überzeugend dargestellt. Das sollte sich mancher linke „Chefideologe“ sorgfältig durchlesen. Doch mangelt es noch an konkreten Festlegungen. Welche linken Kräfte gibt es denn? Mit wem konkret sind denn Bündnisse möglich? Wie kann verhindert werden, dass die „Linke“ wieder wie beim Sturz des Schahs über den Tisch gezogen und selbst Opfer wird? Letztere Erfahrung darf nicht zur Paranoia gegenüber jeder Massenbewegung werden, die noch nicht unter führendem linken Einfluss steht. Aber vollkommen okay, dass die diversen Oppositionellen Strömungen im Iran von „ausserhalb“ allein nicht vollständig beurteilt werden können. Die deutsche Linke muss sich auf die Solidarität, den antikapitalistischen und antiimperialstischen Kampf hierzulande konzentrieren.

Drei gefährliche Tendenzen in der linken Debatte zur Iranfrage

perspektive KOMMUNISMUS, März 2026 – Auszüge

Wir sehen aktuell mehrere Tendenzen in linken Debatten, die wir für gefährlich halten.

I. Befreiungsimperialismus

Die von westlichen Politiker:innen gerne vorgeschobene und in hiesigen Medien unablässig wiederholte Position ist, dass die Angriffe auf den Iran zu befürworten seien, weil der von auẞen herbeigebombte Sturz der Regierung die Chance für einen demokratischen Wandel eröffne.
Diese Position leugnet, dass der Westen eigene Interessen verfolgt und sich um das iranische Volk und dessen Interessen herzlich wenig sorgt. Das zeigen unter anderem die Flächenbombardements auf Wohngebiete Teherans. Ohne gesicherte Lebensmittel- und Energieversorgung und ohne Schutzräume ist die Bevölkerung den Angriffen und Zerstörungen hilflos ausgeliefert.

Die westliche Vision für eine neue Regierung des Irans ist keineswegs die Selbstbestimmung der Bevölkerung. Vielmehr werden Figuren wie der im Exil lebende, Israel- und USA-freundliche ,Kronprinz“ Pahlavi, der die längste Zeit seines Lebens in Miami verbrachte und keinerlei Rückhalt in der Bevölkerung hat, hoch gehandelt.

Für einen demokratischen Umbau der Gesellschaft, für Frauenbefreiung, die Gleichberechtigung ethnischer Minderheiten und eine kollektive Kontrolle über die Reichtümer des Landes braucht es keine US-israelischen Bomben, sondern kämpfende Bewegungen, die von unten an der Macht rütteln. Dass das im Iran sehr wohl möglich ist, haben Hunderttausende gezeigt, die zu Beginn dieses Jahres mutig auf die Straẞe gegangen sind und trotz Repression und Ermordung für ihre Befreiung gekämpft haben.

Und dennoch mag manch eine:r fragen: Wenn es diese starke Bewegung nicht geschafft hat, die iranische Regierung zu stürzen, vielleicht können dann die amerikanischen und israelischen Bomben die Bewegung reaktivieren und ihr die nötige Stärke verleihen? Dazu ist wichtig zu betonen, dass die Islamische Republik durchaus über eine Massenbasis in der Bevölkerung verfügt und dass der Staatsapparat offensichtlich stabil genug aufgestellt ist, um auch nach der Ermordung zentraler Köpfe noch weiter zu funktionieren und eine umfassend vorbereitete Verteidigungsstrategie zu entfalten. Hinzu kommt das, was Krieg in kapitalistischen Staaten eben immer mit sich bringt: Eine verstärkte politische Disziplinierung der Bevölkerung im Innern und eine verstärkte Repression gegen Widerstandskräfte. (…)

Die Klassenkämpfe im Iran sind komplex und müssen sich seit Jahrzehnten unter schwierigsten Bedingungen entwickeln.

Welche Einheiten geschmiedet werden können, wo Gegenmacht aufgebaut werden, welche Organisierungen dafür notwendig sind – das Wird nicht durch Bomben von Auẞen beantwortet, sondern durch einen politischen Prozess, der von den kämpfenden Kräften vor Ort angeführt wird.
Dass der Krieg die kämpfende Bewegung nicht stärkt, ergibt sich auch aus dem Charakter des imperialistischen Krieges selbst: Die Imperialisten wollen den Iran als regionale Macht ausschalten, sie wollen keine breite, demokratische Bewegung, die das Schicksal des iranischen Volkes selbst in die Hand nimmt. Dass eine solche Bewegung auf die Idee kommen könnte, auch die Reichtümer des Landes demokratisch zu verteilen, und dem Zugriff des westlichen Imperialismus zu entziehen, fürchten Trump und Konsorten sicher mehr als eine weitere reaktionäre Regierung.

II. Eine Position des ,,objektiven Antiimperialismus“

Die Tendenz, sich nun auf die Seite der Islamischen Republik zu stellen, ist vielleicht erst einmal nachvollziehbar. Immerhin handelt es sich bei den Angriffen um einen Teil eines groẞangelegten Angriffskrieges, mit dem die USA und Israel ihre Vorherrschaft in der Region sichern möchten.
Für uns liegt ein Fokus aktuell auch deshalb darauf, diesen Krieg, der aus dem Lager der Verbündeten ,,unseres“ Imperialismus angeführt wird, anzugreifen, zu delegitimieren und wenn möglich zu behindern.

Was die Bezugnahme auf Kräfte vor Ort angeht, finden wir es allerdings strategisch wichtig auf diejenigen zu schauen, die bereits in den Aufstandsbewegungen im vergangenen Jahrzehnt aktiv waren, die dort Klassenpositionen vertreten, feministische Orientierungen gegeben, den Kampf gegen die Unterdrückung nationaler Minderheiten geführt haben – mit klaren Positionen gegen westliche Einmischungen. Dabei steht auẞer Frage, dass unsere Solidarität der gesamten iranischen Bevölkerung gilt, die aktuell von den USA und Israel unter Beschuss genommen wird.

Ein rein geopolitischer Blick auf die Interessen, Konkurrenz und Kräfteverhältnisse verschiedener kapitalistischer Staaten und Machtblöcke reicht nicht aus, um die Kräfte und Entwicklungen zu identifizieren, die für revolutionäre und sozialistische Perspektiven wesentlich sind.

Ein Verständnis der imperialistischen Geopolitik ist für eine objektive Einschätzung der Lage wichtig. Diese Erkenntnisse werden aber unbrauchbar, wenn sie nicht mit der Frage nach dem Subjekten revolutionärer, sozialistischer Veränderung, nach den Kämpfen der eigenen Seite verbunden sind.

Wesentlich für eine linke Perspektive auf den iranischen Staat ist, dass er die Interessen der iranischen Bourgeoisie vertritt. Eine Bourgeoisie, deren Herrschaft mit der massenhaften Verfolgung und Ermordung von Kommunist:innen begann, in deren Kerkern bis heute zehntausende Streikende, Kommunist:innen, Feminist:innen und andere Linke gefoltert und hingerichtet wurden, die in besonderer Weise Frauen und Queers unterdrückt und die groẞe Teile der eigenen Bevölkerung mit einem harten neoliberalen Kurs seit den 9Oern in Armut und Unsicherheit hält.

Der aktuelle Kriegszustand bedeutet für fortschrittliche Teile der Bevölkerung in erster Linie eine weitere Verschärfung der ohnehin harten Repression und Verarmung.

Eine ganze Reihe an gewerkschaftlichen und feministischen Kräften, politischen Gefangenen und fortschrittlichen Prominenten aus dem Iran bezieht klar Stellung, sowohl gegen die US-israelischen Kriegshandlungen als auch gegen die iranische Regierung. Eine lebenswerte Perspektive ohne Ausbeutung, Krieg und Unterdrückung ist nur denkbar, wenn sich das iranische Volk von seinen Unterdrückern befreit – jedoch ohne Einmischung anderer
kapitalistischer Mächte

Eine Position, die den Klassenwiderspruch in der iranischen Gesellschaft als nebensächlich im Vergleich zur unter Beschuss stehenden nationalen Souveränität des Irans sieht, verkennt zudem, dass die Islamische Republik eben selbst aktiv die nationale Souveränität der Völker Irans unterdrückt: Der Iran ist ein Vielvölkerstaat und Kurd:innen, Aserbaidschaner:innen, Belutsch:innen und viele andere Völker werden seit langem und brutal unterdrückt.


III. Die Suche nach revolutionärer Reinheit

Die Lage im Nahen und Mittleren Osten wird in der kommenden Zeit dynamisch sein. Das bedeutet, dass wir mit rasanten Entwicklungen und starken Brüchen in der Region zu rechnen haben. Dabei beinhaltet die Erschütterung der bestehenden Macht immer auch die Möglichkeit, dass neue Akteure entstehen und Einfluss gewinnen.

Das gilt für Reaktionäre wie z. B. sunnitische Islamisten genauso wie für fortschrittliche oder sogar revolutionäre Kräfte. Wir müssen davon ausgehen, dass wir die Entwicklungen nicht immer von auẞen durchdringen können und sie oft auch in sich selbst widersprüchlich sein werden.

Heiẞt: Revolutionäre Prozesse sind nie rein, und als Auẞenstehende gilt es für uns, zu versuchen, den Prozess zu verstehen und nach den fortschrittlichen Elementen zu suchen und diese zu stärken.

Eine Suche danach, welche Kräfte nun am besten in ein Modell passen oder die reinste Antwort haben, wird uns dabei vermutlich nicht helfen. Das haben auch die Erfahrungen der letzten Jahre in der Region gezeigt. Rojava passt in kein Modell – nichtsdestotrotz handelt es sich dabei um einen revolutionären Prozess, trotz seiner Widersprüchlichkeit

Auch im Iran werden revolutionäre Kräfte sich durch den Nebel der Widersprüchlichkeit manövrieren müssen, werden sie revolutionäre Realpolitik betreiben müssen, wird es verschiedenste politische Kräfte mit unterschiedlichen Interessen geben und „unmögliche“ Koalitionen zwischen ihnen, wird es ausländische Einmischung geben. Wichtig ist dabei nicht auf Propaganda hereinzufallen: Wenn die USA behaupten, dass kurdische Einheiten für sie als Bodentruppen kämpfen, dann ist das gelogen. Viele kurdische Organisationen vor Ort haben das immer wieder als Falschmeldung markiert. Die Komala (eine kurdisch-kommunistische Organisation), die Teil einer neuformierten breiten Koalition iranisch-kurdischer Organisationen ist, erklärt, dass der US-Imperialismus für sie kein Verbündeter ist, und sie sich auch nicht für ausländische Interessen einspannen lassen werden

In der komplexen Gemengelage des Krieges können sich Räume öffnen, die von revolutionären Kräften gefüllt werden können. Das ist richtig und unterstützenswert. Sie bürgerlichen und reaktionären Kräften zu überlassen wäre vermutlich ein Fehler.

Eine einfache Suche nach dem, was ,richtig“ oder ,falsch“ aus unserer bequemen Position heraus ist, wird weder uns, noch den Genoss:innen vor Ort helfen. Wichtiger ist, eine Orientierung für uns hier im imperialistischen Zentrum zu formulieren: (…) Hier in Deutschland ist der Ausgangspunkt unserer Arbeit; hier können wir dem Krieg entgegentreten.

(…) Das deutsche Kapital profitiert von Kriegen und unterstützt die USA bei ihrem Krieg mit Rüstungskooperationen, mit Waffenlieferungen an Israel und die USA sowie mit der politischen Unterstützung des israelischen Apartheidregimes

(…) US-Unternehmen sind auch hier ansässig; auch in Deutschland gibt es US-Militär. Auch wenn die USA nicht unser strategischer Hauptfeind sind, ist es in der aktuellen Phase völlig richtig, sie anzugehen.

Wir sind nicht unparteiisch. Wir stehen auf der Seite der internationalen Arbeiter:innenklasse und aller unterdrückten Völker. Das bedeutet, dass unsere Verbündeten die revolutionären, linken und kommunistischen Kräfte im Iran sind.

Es sind die mutigen Menschen, die sich zu Beginn des Jahres der iranischen Repression zu Tausenden entgegengestellt haben, die Frauen, die gegen ihre Unterdrückung kämpfen, die Gewerkschaften, in denen sich Arbeiter:innen illegal organisieren. Es sind die unterdrückten Völker im Iran, die für ihre Freiheit kämpfen, wie in Belutschistan und Kurdistan.

Wenn wir es schaffen, Solidarität mit diesen Kräften zu organisieren und unsere Kämpfe zu verbinden, dann haben wir schon viel gewonnen.
Wir wissen, dass herausfordernde und bewegte Zeiten auf uns zukommen, dass wir der schieren Übermacht der Herrschenden oft ratlos gegenüberstehen. Doch wenn die Geschichte uns eines gezeigt hat, dann, dass gerade in diesen Zeiten die Möglichkeiten für revolutionäre Perspektiven und Antworten, wirkmächtig zu werden, am besten sind.

Vor uns liegen bewegte Zeiten – Zeit, dass wir uns auch bewegen!

Weiteres aktuell zum Thema:

Zur geopolitischen Situation: Die Nahostkriege sind Ausdruck systemisch tiefgreifender Interessenskonflikte zwischen imperialistischen Großmächten. Die Verteidigung der Vorherrschaft der USA führt zu einer Eskalation der Widersprüche und Gewalt – linker Diskurs Nahost

Veranstaltungsankündigung: Nein zum Imperialistischen Krieg & zur islamischen Republik – Gespräch mit iranischen Aktivist:innen

Es gibt auch einen dritten Weg: Organisieren wir uns und entziehen wir ihnen unsere Arbeitskraft!

Der vollständige Text ist nachzulesen unter: perspektive-kommunismus.org

Titelbild: Perspektive Kommunismus

Palästina-Aktivisten besetzen Rheinmetall

Berlin: Palästina-Aktivisten besetzen Rheinmetall-Fabrik. Forderung nach Stopp von Waffen­produktion und Lieferungen an Israel

Von Christian Lelek

Titelbild: Screenshot Video der Tagesschau

Am Mittwoch wurde der Rheinmetall-Standort in Berlin-Gesundbrunnen besetzt. Dort verzögert sich die Umstellung der Produktion auf Rüstungsgüter.

Mehrere Aktivist*innen haben am Mittwochmorgen eine Fa­brik des Rüstungskonzerns Rheinmetall in Berlin-Mitte besetzt. Vier Personen verschafften sich Zugang zum Dach eines Gebäudeteils an der Einfahrt zum Werk. Dort schwenkten sie palästinensische Flaggen und skandierten Parolen wie »Free Palestine« und »Shut down Rheinmetall«. Die Fassade des Gebäudes wurde großflächig mit roter Farbe übergossen. Ein Transparent, das die Aktivist*innen hochhielten, trug den Aufdruck: »Genozid in Palästina mit deutschen Waffen. Nicht mit uns! Leistet Widerstand!«

Die Polizei teilte auf nd-Anfrage mit, dass sie um 6.15 Uhr in die Scheringstraße im Ortsteil Gesundbrunnen gerufen wurde. 20 Beamte seien vor Ort im Einsatz. Ebenfalls vor Ort befanden sich Einsatzkräfte der Höhenrettung und mehrere Fahrzeuge der Berliner Feuerwehr. Laut Informationen des »Tagesspiegels« hätten sich die Aktivist*innen zunächst geweigert, das Dach zu verlassen.

Ob es vor Ort einen medizinischen Bedarf gegeben habe, konnte der Polizeisprecher zu dem frühen Zeitpunkt noch nicht mitteilen. Auch mögliche Straftatbestände würden erst noch ermittelt. Polizeikräfte befanden sich am Morgen auf dem Betriebsgelände. Auf der Rückenseite des Fabrik­komple­xes, in der Grenzstraße, schoben Personen unter Beobachtung von Polizeibeamten eine Leiter vom Dach in die Halle.

Auf der Plattform Insta­gram bekannte sich eine Gruppe mit dem Namen Peace­fully against Ge­no­cide zu der Aktion. In einem Beitrag wurde die Besetzung in den Kontext der laufenden Umstellung des Werkbetriebs auf die Produktion von Rüstungsgütern gestellt – »Waffen, die auch an Israel geliefert werden und den Völkermord in Palästina ermöglichen«. In einem selbst gedrehten Video­clip sieht man, wie die mutmaßlichen Besetzer*innen auf dem Dach mit großen Leitern hantieren und rote Farbe über die Hausfassade kippen.

»Das Töten von Menschen beginnt hier, mitten in Berlin.«Aktivist der Neuen Generation

In dem Statement kommen auch zwei Aktivist*innen der Neuen Generation zu Wort, zu deren privaten Profilen verwiesen wird. Das Töten von Menschen in Gaza und ganz Palästina beginne in Berlin, die Bundesregierung werde durch die Genehmigung der Waffenlieferungen an Israel »zum Mittäter am Völkermord in Israel«.

Rheinmetall ließ eine Anfrage von »nd« zunächst unbeantwortet. Konzern-Chef Armin Papperger hatte zuletzt gegenüber dem RBB eingeräumt, dass sich die Umstellung des Betriebs des ehemaligen Autozulieferers Pierburg verzögert. Rheinmetall hatte vergangenes Jahr bekannt gegeben, aus Gründen der Standortsicherheit die Produktion von Kfz-Teilen in seinem Tochterunternehmen einstellen zu wollen. Künftig sollen hier Bauteile für Artilleriemunition gefertigt werden.

Laut RBB sind die Verzögerungen auf technische Pro­bleme mit dem Hallenboden für neue Produktionsanlagen zurückzuführen. Die Umrüstung der Pro­duk­tion gehe aber auch mit neuen Genehmigungsverfahren und Sicherheitsauflagen einher. Wie Papperger sagte, hätten die Verzögerungen aber »absolut null Auswirkungen«. Rheinmetall habe »gewaltige Kapazitäten geschaffen«. Allein in Niedersachsen stünden drei Werke in gleicher Größenordnung. Neue Werke entstehen vor allem im Westen Deutschlands. »Es ist überschaubar, was wir in Berlin machen«, so Papperger.

Erstveröffentlicht in nd v. 26.3. 2026
https://nd.digital/editions/nd.DerTag/2026-03-26/articles/22240003

Wir danken für das Publikationsrecht.

Bare Metal – Trumps faschistische Kriegswirtschaft Kriegswirtschaft vs. Wirtschaftskrieg

Erste Einschätzung zum ökonomischen Fallout des Krieges im Iran.

Von Tomasz Konicz

Titelbild: US-Seeleute transportieren Munition auf dem Deck des Flugzeugträgers der Nimitz-Klasse USS Abraham Lincoln (CVN 72) im Arabischen Meer, 27. Februar 2026. Foto: Department of Defense (PD)

Der Iran hat, rein militärisch betrachtet, keine Chance, den Krieg gegen die mit KI-Systemen hochgezüchtete[1] US-Militärmaschine zu überstehen. Die einzige Option für das innenpolitisch geschwächte Mullah-Regime, das sich nur durch eine massenmörderische Repressionswelle an der Macht halten konnte, besteht in der Erhöhung der Kriegskosten, in einer ökonomischen Eskalationsstrategie, die nicht nur regional, sondern auch global zu derartigen wirtschaftlichen Verwerfungen führt, dass Washington sich genötigt sehen wird, den Krieg abzubrechen.

Es ist eine Realdystopie, die durch die vollends eskalierende, längst die Zentren ergreifende Weltkrise des Kapitals[2] befeuert wird. Dies nicht nur ideologisch, da auf beiden Seiten religiös konnotierte Untergangsideologien virulent sind (Staatsschiitismus und Evangelikalismus), sondern auch ökonomisch. Die Islamofaschisten[3] in Teheran führen faktisch einen Wirtschaftskrieg gegen die Kriegswirtschaft, die von den evangelikal[4] beseelten[5] Faschisten[6] im Weissen Haus mittels imperialistischer Aggressionen formiert wird.

Dieser apokalyptisch anmutende Konflikt, der von evangelikal-faschistischen Elementen innerhalb der US-Armee buchstäblich um des Armageddons willen geführt wird,[7] könnte tatsächlich den nächsten globalen Krisenschub auslösen, da das Krisenpotenzial gerade in den Zentren des Weltsystems bereits hinreichend gegeben ist.[8] Die „Weltwirtschaft“ ist labil, sie ist „reif“ für den nächsten, katastrophalen Krisenschub – der Krieg könnte diesen triggern.

Irans Wirtschaftskrieg

Der Regime in Teheran hat nichts mehr zu verlieren, es geht um seine Existenz, die nur durch enorme, globale Wirtschaftsverwerfungen gesichert werden könnte. Zentral ist die Unterbrechung des Stromes fossiler Energieträger aus der Region, die durch die Blockade der Strasse von Hormus bereits weitgehend realisiert wurde (rund 20 Prozent der globalen Versorgung). Zudem hat der Iran die Golfdespotien direkt angegriffen, um ihre Öl- und/oder Gasförderung zum Stillstand zu bringen, sowie den Influencer- und Oligarchentourismus der Region zu zerstören. Dieses Ziel ist ebenfalls weitgehen realisiert worden. Für die arabischen Golfdespotien – die den Angriff der USA im Vorfeld befürworteten[9] – stellt der Krieg gegen den Iran einen ökonomischen Super-Gau dar.

Nicht nur brechen die ökonomisch essenziellen Einnahmen der Ölstaaten am Golf zusammen, ihre Diversifizierungsstrategie, der Oberklasse-Tourismus, könnte durch den Krieg einen tödlichen Schlag erhalten haben. Der Iran will mit diesen Angriffen die Spannungen zwischen Washington und dessen regionalen Bündnispartnern zur Eskalation bringen, wobei die iranischen Angriffe formell mit den US-Militärstützpunkten in der Region legitimiert werden. Es ist davon auszugehen, dass die Golfdespotien auf eine rasche Einstellung der Kampfhandlungen drängen werden.

Vom Marktbeben zur Stagflation

Die globalen Schockwellen binnen der ersten Kriegswoche lassen sich leicht an den Einbrüchen der Aktienmärkte nachverfolgen. Die Leitindizes aller Zentrumsregionen sind zwischen dem 28.02. und dem 07.03. massiv um 4,4 Prozent (Dow Jones), über 5,7 Prozent (Japans Nikkei), bis zu den europäischen Schlusslichtern Dax und Euro Stoxx 50 (Minus von 6 und 7,4 Prozent) eingebrochen. Witzigerweise spiegelt sich bei den Börseneinbrüchen tatsächlich die unterschiedliche fossile Versorgungssicherheit der jeweiligen Wirtschaftsregionen: Die USA, die ihr eigenes Gas und Öl fördern, sind weitaus weniger für die Folgen der Energieblockade anfällig als Europa oder Japan. Nie war die Abhängigkeit der Vereinigten Staaten vom Golföl niedriger als am Vorabend des Irankrieges.[10] Der Iran hat überdies erklärt, chinesische Öltanker in der Strasse von Hormus passieren zu lassen, was sich auch an – vorerst – milden Kursverlusten von weniger als einem Prozentpunkt an der Börse in Schanghai manifestierte.[11]

Den zentralen Krisenfaktor bildet selbstverständlich der Ölpreis (WTI), der regelrecht durch die Decke ging:[12] von 71 Dollar Anfang März auf mehr als 90 Dollar am 06.03., was einen Anstieg von mehr als 25 Prozent innerhalb einer Handelswoche entspricht. Ähnliches vollzieht sich beim Gaspreis, der sich in Europa auf 74 Euro/MWh gut verdoppeln könnte, sollte der Krieg mehr als einen Monat dauern. Eine mehrmonatige Blockade der Strasse von Hormus hätte Gaspreise jenseits der 100 Euro in der EU zur Folge.[13] Dabei beliefert der wichtigste Gasexporteur der Region, Katar, vor allem Asien, an erster Stelle China.

Die Kappung der fossilen Energieversorgung bildet offensichtlich ein strategisches Ziel der imperialistischen Offensive der USA, die mit Venezuela[14] und Iran[15] zwei „Tankstellen“ der Volksrepublik angriff. Inzwischen bombardieren Israel und die USA offen die energetische Infrastruktur des Iran,[16] wobei auch Angriffe gegen das iranische Verladeterminal im Golf erwogen werden,[17] was die iranischen Exporte gen China kappen würde.

Welche Folge hätte der Preisschock? In ökonomischer Hinsicht droht eine abermalige Rückkehr der manifesten Stagflation, die den letzten, durch die Pandemie ausgelösten Krisenschub charakterisierte[18] – also einer konjunkturellen Flaute oder gar Rezession, die mit rasch steigenden Preisen, einer allgemeinen Teuerungswelle einherginge. Die hochschnellenden fossilen Energiepreise lassen nicht nur Benzin oder Heizkosten steigen, sie werden eine abermalige, allgemeine Inflationswelle zur Folge haben, sollte der Waffengang am Golf sich nicht über Wochen, sondern über Monate hinziehen.

Dies würde schlicht zum Nachfragerückgang und zur allgemeinen Erlahmung der Kapitalverwertung in der Warenproduktion führen – was sich volkswirtschaftlich als Stagnation oder gar Rezession äusserte. Nach de Ende der globalen Finanzblasenökonomie befindet sich das spätkapitalistische Weltsystem ohnehin in einer stagflationären Ära, die den Vorlauf der unausweichlichen Entwertung des Werts bildet (siehe hierzu: Zurück zur Stagflation)[19].

Bare Metal – Trumps faschistische Kriegswirtschaft

Die Preise für fossile Energieträger steigen global. Doch sind, wie angedeutet, nicht alle Regionen gleich stark betroffen. Die Vereinigten Staaten können sich weitgehend selbst versorgen,[20] die Preisschocks würden abgefedert. In Europa, Japan und Korea würde die stagflationäre Dynamik hingegen voll durchschlagen. China, dessen Energiesicherheit mittels der US-Kriege untergraben wird, bildet ohnehin das indirekte Ziel der US-Angriffe (Im Fall Israels ist das Kriegsziel tatsächlich der Sturz des iranischen Islamofaschimus, der die Auslöschung des jüdischen Staates zur Staatsdoktrin erhoben hat. Hier dürften sich im Kriegsverlauf Spannungen zwischen Washington und Tel Aviv manifestieren).

Die Faschisten im Weissen Haus[21] befinden sich innenpolitisch in der Defensive, sie stehen mit dem Rücken zur Wand und suchen nach Auswegen, um nach einer drohenden Abwahl nicht im Knast zu landen. Ökonomisch schien der Protektionismus Trumps nicht aufzugehen.[22] Im Gegenteil, die Arbeitslosigkeit in den USA ist überraschend stark angestiegen, während die Inflation sich hartnäckig bei nahezu drei Prozent hält.[23] Bisher brachte der trumpsche Protektionismus keine ökonomische Rendite, während er zugleich den Abstieg des US-Dollars als Weltleitwährung beschleunigte.

Ähnlich der Krisenjahre der Stagflation in den späten 70ern und frühen 80ern, also am Vorabend des neoliberalen Zeitalters, suchen die faschistischen – nun ja – „Funktionseliten“ im Weissen Haus nach einem neuen, autoritären Modus von Herrschaft, nachdem der Neoliberalismus sich erschöpft hat. Innenpolitisch könnte der Iran-Krieg bei militärischer Eskalation zur Manipulation der US-Wahlen im November genutzt werden, warnten jüngst diejenigen US-Medien,[24] die noch nicht von rechten, trumphörigen Oligarchen kontrolliert werden.[25]

Hohe Verschuldung, schwindsüchtiger Dollar, breite Pauperisierung, steigende Arbeitslosenzahlen: Diese krisenbedingte Instabilität macht die in einen regelrechten krisenimperialistischen Amoklauf übergehenden USA Trumps so gefährlich; die globale geopolitische Lage nimmt langsam eine präapokalyptische Färbung an. Inzwischen spekuliert Trump über die nächsten Ziele der US-Kriegsmaschine: Kuba steht ganz oben auf der Abschussliste.[26] Was sich nun als Krisenreaktion Washingtons abzeichnet, ist eine permanente Kriegswirtschaft, die zur Minderung der Krisenfolgen in den USA auf Kosten des Auslandes führen könnte.

Es geht hier nicht um die konjunkturellen Effekte von keynesianischen Rüstungsprogrammen, die ein Militärisch-industrieller Komplex zeitigt. Hierbei handelt es sich um ökonomisch unproduktive, nicht zur weiteren Kapitalverwertung beitragende Kosten, die gerade in Zeiten hoher Staatsverschuldung kaum noch geschultert werden können. Entscheidend zum Verständnis der aktuellen Situation ist der rasche Anstieg des US-Dollars nach Kriegsausbruch, der am 06.03. den „steilsten wöchentlichen Gewinn“ seit über einem Jahr verzeichnete, wie US-Medien bemerkten.[27] Der von den USA entfachte Krieg hat die Nachfrage nach einem „sicheren Hafen“ auf den Weltfinanzmärkten geweckt, sodass Kapital verstärkt in den Dollarraum floss.

Und das stellt einen Trendwechsel dar, da der Protektionismus Trumps gerade dazu führte, dass die USA diesen Status als „sicherer Hafen“ verloren. Noch Mitte 2025 diskutierten Wirtschaftsblätter die Implikationen dieses Umbruchs.[28] Hierzu etwas Hintergrund: Dies war der beste Indikator dafür, dass der Dollar seine Stellung als Weltleitwährung, aufgrund derer Washington sich sehr billig verschulden konnte, konkret einzubüssen begann. In Krisenzeiten steigen für gewöhnlich die Zinsen, doch konnten die USA dank der Dollardominanz gerade in solchen Phasen Niedrigzinsen verzeichnen, wodurch etwa Rüstungs- oder Konjunkturprogramme rasch aufgelegt werden konnten, etc. Der Verfall des Dollars äusserte sich in einer steigenden Zinslast des US-Haushalts, die eine Haushaltskrise absehbar machte.[29]

Krieg und KI-Blase

Die Angriffe der USA auf feindliche Ölförderländer sollen somit nicht nur Chinas Energieversorgung untergraben, sondern zugleich den US-Dollar stärken. Während der US-Hegemonie in der Ära der neoliberalen Globalisierung waren es gerade die Handelsdefizite der Vereinigten Staaten, die den Greenback als Leitwährung aufrecht erhielten. Nun sollen es wohl in faschistischer Tradition Stahl und Eisen sein, welche die Vereinigten Staaten weiterhin als Zentrum der Weltfinanzmärkte, als Zuflussort von Kapitalströmen zwecks Defizitfinanzierung festschweissen. Bare Metal: Der ganze Weichzeichner der US-Hegemonie der vergangenen Dekaden ist nach nur einem Jahr Trump bereits verschlissen.

Die mit KI-Systemen vollgepumpte Militärmaschine Washingtons, die global tatsächlich ihresgleichen nicht findet, wird notfalls die Krisen herbeibomben, um das Defizit Washingtons zu finanzieren. Der einzig sichere Platz für das Kapital, in dem es einigermassen geschützt vor den militärischen Willkürakten der Faschisten im Weissen Haus wäre, würde der US-Finanzmarkt sein. Kapitalzuflüsse würden faktisch militärisch reguliert, während zugleich die Ressourcenversorgung der imperialistischen Konkurrenz erschwert wird.

US-Seeleute transportieren Munition auf dem Deck des Flugzeugträgers der Nimitz-Klasse USS Abraham Lincoln (CVN 72) im Arabischen Meer, 27. Februar 2026.

US-Seeleute transportieren Munition auf dem Flugdeck des Flugzeugträgers der Nimitz-Klasse USS Abraham Lincoln (CVN 72) im Arabischen Meer, 27. Februar 2026.Foto: Department of Defense (PD)

Doch selbst diese „Kriegswirtschaft“, die die Dominanz des Dollarraums mittels militärischer Gewaltanwendung zu erzwingen versucht, scheint machtlos gegenüber der kommenden Erschütterung der Finanzsphäre, die sich schon überdeutlich abzeichnet. Die gigantische KI-Blase,[30] die den zentralen Konjunkturtreiber der US-Wirtschaft bildete, sendet inzwischen klare Krisensignale. Mehrere der spektakulären Investitionsdeals, die den Goldrausch in der KI-Branche beflügelten, sind vor wenigen Tagen widerrufen worden: Der spektakuläre Deal zwischen OpenAI und Nvidia, der die sagenhafte Summe von 100 Milliarden Dollar umfassen sollte, wurde inzwischen auf 20 Milliarden reduziert,[31] falls er überhaupt realisiert werden sollte.

Ähnliche Investitionskürzungen finden gerade zwischen OpenAI und Oracle statt, wo der geplante Bau ganzer Datenzentren aufgegeben wird.[32] Blue Owl, einer der wichtigsten Investoren in der KI-Branche, hat ebenfalls ein 10 Milliarden Dollar umfassendes Investitionsabkommen mit Oracle aufgekündigt – IT-Gigant hat bereits die Entlassung von 30 000 Angestellten angekündigt.[33]

Wie angespannt die Lage inzwischen in der privaten Investitionsbranche ist, wurde Anfang März ersichtlich, als die Investmentgesellschaft BlackRock erstmals in ihrer Geschichte die Auszahlung ihrer Investoren limitieren musste, da diese massenhaft ihr Kapital abziehen wollten und so das übliche Limit von fünf Prozent weit überschritten:[34] Von den angeforderten 1,2 Milliarden wurden nur 620 Millionen tatsächlich ausgezahlt. Ein ähnlicher „Investorensturm“ ereignete sich zuvor beim Konkurrenten BlackStone, wo aber das Limit schlicht auf sieben Prozent angehoben wurde. BlackRock pumpte noch im Herbst 2025 Dutzende von Milliarden in die KI-Branche, während der Vorstandsvorsitzende Larry Flink Befürchtungen über eine Blasenbildung zu zerstreuen versuchte.[35]

Das Platzen dieser Blase würde die ohnehin in Pauperisierung begriffene Gesellschaft der Vereinigten Staaten verheeren. Die Billionen, die gerade am Golf verschossen werden, müssten nach dem Platzen dieser Blase eigentlich zur Stützung der US-Wirtschaft und der oligarchischen Trump-Verbündeten aus der IT-Branche aufgewendet werden, da die drohende sozioökonomische Erschütterung genauso zerstörerisch sein kann wie ein ausgewachsener Krieg. So viele Kriege können gar nicht im Rahmen der US-Kriegswirtschaft geführt werden, um diesen kommenden Aufprall mittels Kapitalzuflüssen abzufangen.

Fussnoten:

[1]https://www.konicz.info/2026/03/06/time-to-ki-kill/

[2]https://www.konicz.info/2026/03/01/krieg-als-krisenkatalysator/

[3]https://www.kritiknetz.de/images/stories/texte/Islamischer_Staat.pdf

[4]https://x.com/AntiTrumpCanada/status/2029188769769730131

[5]https://x.com/Scavino47/status/2029661050174328878

[6]https://www.konicz.info/2026/01/11/die-herrschaft-der-terror-clowns/

[7]https://www.military.com/daily-news/2026/03/03/military-officers-accused-of-framing-iran-war-biblical-mandate.html

[8]https://www.konicz.info/2026/02/19/zentren-vor-kernschmelze/

[9]https://www.washingtonpost.com/politics/2026/02/28/trump-iran-decision-saudi-arabia-israel/

[10]https://x.com/KobeissiLetter/status/2030281639352303755

[11] Alle Daten gelten für den Zeitraum 26.02. – 06.02.2026. Quelle: https://www.finanzen.net/indizes

[12]https://www.finanzen.net/rohstoffe/oelpreis/chart

[13]https://www.tagesschau.de/wirtschaft/energie/gaspreis-hormus-gasspeicher-iran-krieg-100.html

[14]https://www.konicz.info/2026/01/11/die-herrschaft-der-terror-clowns/

[15]https://www.konicz.info/2026/03/01/krieg-als-krisenkatalysator/

[16]https://www.bbc.com/news/videos/c7vj9redqz2o

[17]https://www.eenews.net/articles/the-oil-island-that-could-break-iran/

[18]https://www.konicz.info/2021/11/16/zurueck-zur-stagflation/

[19]https://www.konicz.info/2021/11/16/zurueck-zur-stagflation/

[20]https://usafacts.org/articles/is-the-us-energy-independent/

[21]https://www.konicz.info/2026/01/11/die-herrschaft-der-terror-clowns/

[22]https://jungle.world/inhalt/2026/10

[23]https://www.reuters.com/business/fed-rate-cut-bets-rise-after-weak-jobs-data-2026-03-06/

[24] https://eu.usatoday.com/story/opinion/columnist/2026/03/04/trump-iran-war-federalize-midterm-elections/88961977007/

[25]https://www.konicz.info/2026/03/04/neue-oligarchische-realitaet/

[26]https://edition.cnn.com/2026/03/06/politics/trump-cuba-marco-rubio-fall

[27]https://www.cnbc.com/2026/03/06/dollar-set-for-steepest-weekly-gain-in-a-year-as-iran-crisis-boosts-haven-bid.html

[28]https://fortune.com/2025/04/11/us-dollar-losing-safe-haven-status-investor-response/

[29]https://www.konicz.info/2026/02/19/zentren-vor-kernschmelze/

[30]https://www.konicz.info/2025/11/09/die-kuenstliche-intelligenzblase/

[31]https://futurism.com/artificial-intelligence/nvidia-100-billion-deal-openai-fallen-apart

[32]https://www.ft.com/content/2fa83bbf-abf2-43f1-b2f0-84a1391150b9

[33]https://www.livemint.com/companies/news/oracle-layoffs-tech-giant-to-slash-30-000-jobs-as-banks-pull-out-from-financing-ai-data-centres-11769996619410.html

[34]https://www.reuters.com/business/blackrock-limits-withdrawals-private-credit-fund-redemptions-mount-2026-03-06/

[35]https://fortune.com/2025/10/15/blackrocks-40-billion-deal-highlights-the-unstoppable-ai-data-center-gold-rush-as-ceo-larry-fink-pushes-back-on-ai-bubble-fears/

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Erstveröffentlicht im untergrund Blättle v. 12.3. 2026
Kriegswirtschaft vs Wirtschaftskrieg

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