Irgendwann reicht’s halt auch – Ein offener Brief an die taz anlässlich einer „Anfrage“ des Nicholas Potter

Der Diskurs der TAZ in der Frage Palästinasolidarität gerät zu einem Schlingerkurs. „Taz-Journalisten deckten Verbindungen von Elnet zu Netanjahu und der Siedlerbewegung auf während ein Taz-Redakteur Elnet-Preisträger ist“. Preisträger ist das Redaktionsmitglied Nicholas Potter. Der Redakteur erweist sich dieser „fragwürdigen zionistischen“ Auszeichnung mehr als würdig und wird zum journalistischen Frontmann bei Leugnung und Schönreden eines Genozids. Potter verteidigt nicht nur eine Völkermordpolitik und Rechtsextremisten, sondern beteiligt sich auch offensiv an der Verfolgung von Andersdenkenden und Palästinasolidarischen Menschen und dem Versuch, deren Infrastruktur zu diffamieren und zu zerschlagen.

Der folgende offene Brief von Andrej Vogelhut in gegenwind.news stellt hierzu die richtigen Fragen. Dient das vorgetragene Selbstverständnis der TAZ nur noch dem Schein? Wir erwarten, daß die Redaktion Konsequenzen zieht.

Irgendwann reicht’s halt auch – Ein offener Brief an die taz anlässlich einer „Anfrage“ des Nicholas Potter

Von Andrej Vogelhut in gegenwind.news

„Ich weiß nicht, ob wir da antworten sollen, weil ich wirklich eingeschüchtert bin, da man ja weiß, dass dieser Typ sich zur Aufgabe gemacht hat, das Leben von Leuten kaputt zu machen“, schreibt eine Genossin in den Redaktionschat. Was war der Nachricht vorangegangen? Ein Neonazi-Drohbrief? Nein. Aber beinahe. Eine Anfrage der taz.

Wie kann es sein, dass eine Mail der super-freundlichen Grünen-Zeitung taz so eine Reaktion auslöst, wird man sich fragen. Aber die Einschüchterung ist real. Die taz beschäftigt einen Mann, der es seit langer Zeit auf Linke abgesehen hat, sofern diese sich solidarisch zu den Palästinenser:innen positionieren. Besagter Mann hat zudem ein recht zweifelhaftes Verhältnis zu journalistischer Sorgfalt und überdies ein enges Verhältnis zu einem Regime, das bekannt dafür ist, nicht gerade zimperlich mit seinen Gegnern zu verfahren – zu Israel. Vor Kurzem wurde dieser Mann für seine „journalistischen“ Leistungen ausgezeichnet von einem Netzwerk namens Elnet, einer Schnittstelle zwischen israelischer Waffenlobby, faschistischen Regierungs- und Siedlerkreisen Israels, deutscher Politik und US-amerikanischen Rechten. 

Im Fadenkreuz der taz

Was fragt also dieser „Kollege“ namens Nicholas Potter? Um den Kontext zu erklären, muss man etwas weiter ausholen. Wir haben als Gegenwind Anfang November in Berlin eine Konferenz veranstaltet, deren Ziel es war, Journalist:innen aus Palästina, Kurdistan und Europa über staatliche Repression und Risiken ihres Journalismus sprechen zu lassen. Als einer von zahlreichen Panel-Teilnehmern sprach dort auch Huseyin Dogru, der unter EU-Sanktionen gesetzt wurde, weil er angeblich für Russland arbeiten soll. Er bestreitet das und auch wir sehen keinerlei stichfeste Beweise für diese Anschuldigung. Dogru ist nach Eigenbekunden Kommunist und hat keine Sympathien für Russlands Regierung. 

Nun verhält es sich aber so, dass die EU-Sanktionierung nach folgendem Konstrukt verläuft: Dogru hat ja nie irgendeine Lobeshymne auf Putin verfasst. Aber Texte in Solidarität mit Palästina. Und die werden herangezogen, um zu argumentieren, dass genau dieses pro-palästinensische Engagement letztlich Russland nütze. Wilde Theorie will man meinen. Und sie ist ja den EU-Bürokraten nicht alleine eingefallen. Die der Sanktionierung vorangehende und sie weiter begleitende Hetze gegen Dogru durch eben jenen Nicholas Potter und einige andere Kollegen, war mehr als nur Begleitmusik. Der Effekt: Dogru, frisch gebackener Vater von Zwillingen, hat keinen freien Zugriff auf seine Konten mehr. Er darf nicht arbeiten, hat alles verloren, was er sich mit seinem Medienportal Red Media aufgebaut hat. Und mehr noch: Würde irgendeiner seiner Freunde ihm Geld zustecken, damit er seine Familie ernähren kann, würde diese Person sich der „Sanktionsumgehung“ schuldig machen. 

Potter weiß das. Und es ist sein Hebel. Er schrieb uns am vergangenen Donnerstag mit nur einer einzigen Frage, zur mittlerweile mehr als einen Monat zurückliegenden Konferenz, an. Der Inhalt der Konferenz, unsere Positionen, warum wir Huseyin Dogru eingeladen haben – keine dieser Fragen kommt vor. Er will nur eines wissen: „Als Redner trat Hüseyin Dogru auf, der Gründer des russlandnahen Portals Red Media. Erhielt Herr Dogru für seine Teilnahme ein Honorar, eine Aufwandsentschädigung oder hat er sonstige Kosten zurückerstattet bekommen, etwa Reisekosten oder Verpflegung?“ 

Hier geht es nicht um Journalismus. Es geht um die Durchsetzung von staatlicher Repression gegen Linke, die Potter nicht in den Kram passen, weil sie keinen Genozid schönreden. Das Ganze passiert ganz offiziell mit taz-Redaktionsadresse und explizit als taz-Redakteur.

Ist das noch Journalismus oder kann das weg?

Es war nicht der erste Kontakt mit Potter in Sachen Konferenz. Im Vorfeld der Konferenz schrieb er zwar nicht uns als Veranstalter, aber sehr wohl den Veranstaltungsort an. Er gab an, für sein „Buch-Projekt“ zu recherchieren, eine – wie man der Seite des Verlags entnehmen kann – „investigative“ Recherche über die „neue autoritäre Linke“. Was klingt wie eine Privatversion des Verfassungsschutzberichts, erfüllt auch denselben Zweck. Es geht um Repression, die ausgelöst werden soll. Die Mail, die Potter an die Betreiber des Konferenzorts schrieb, sprach auch genau diese Sprache: Als „Fragen“ formulierte Aufforderungen, die Veranstaltung zu canceln. Das funktionierte zwar nicht, die Konferenz fand statt. 

Es muss ihn aber gewurmt haben und jetzt geht das Nachstellen mit dem offiziellen Sanktus der taz weiter. Und man kann sich vorstellen, welche Wirkung das bei einer kleinen Redaktion hat, die im Zweifelsfall nicht über die Mittel verfügt, sich gegen die staatliche Verfolgung zu wehren, die diese Art von „Journalismus“ auslösen kann. Vorsicht. Selbstzensur. Resignation. Der Beitrag der taz zum sogenannten Medienpluralismus. 

Nun, wie dem auch sei. Wir werden zum Schluss dieses Briefes die Frage des taz-Redakteurs Potter beantworten: Nein. Huseyin Dogru hat von uns keinerlei Sachleistungen oder Geld bekommen. Im Unterschied zu allen anderen Referent:innen musste er seine Brötchen selber zahlen. Herr Potter kann sich also beruhigt wieder schlafen legen. Putins Kriegskasse wurde nicht durch den Gegenwert eines veganen Bananenbrots vom Küfa-Kollektiv aufgepeppt. 

Da wir das nun besprochen haben, können wir aber vielleicht auch mal zurück fragen, liebe taz: 

– Entspricht das dargestellte Vorgehen den journalistischen Kriterien, für die IhrBlatt steht? 

– Ist es problemlos vereinbar mit einer Redakteursstelle in Ihrem ehrenwerten „linken“ Haus, wenn man von einer Organisation ausgezeichnet wird, deren Nähe zu Rechtsextremen, mutmaßlichen Kriegsverbrechern und der Waffenindustrie sogar Thema im eigenen Blatt war? Und wenn man so eine „Auszeichnung“ auch noch dankend annimmt?

– Und haben Sie – vielleicht auch angesichts des generell recht angespannten Verhältnisses zwischen Herrn Potter und Quellen/Fakten – nicht vielleicht auch den Eindruck, dass ihre Zeitung hier zum Vehikel einer Agenda gemacht wird? Oder machen Sie sich dieses Vorgehen zu eigen?

Welche Melone willst du halten?

Du zebes bi destekî nayên girtin, zwei Wassermelonen kann man nicht mit einer Hand halten, heißt ein kurdisches Sprichwort. Man kann nicht einerseits Linke erreichen wollen und schreiben lassen, die gegen einen offenkundigen Genozid sind. Und andererseits solche gewähren lassen, die einen Massenmord nicht nur verharmlosen, sondern ihre „journalistische“ Tätigkeit nutzen, um maximalen Schaden anzurichten. 

Die rechten Zionisten wie Potter – sitzt er schon in Ulfs Porsche? – durchlaufen ohnehin die klassische taz-Springer-Pipeline und sind dann weg. Was euch, „liebe“ taz bleibt, sind eine Menge Leute wie wir, die bestens vernetzt sind und euch für kein Gespräch „unter 3“, kein Interview, keine Zusammenarbeit zur Verfügung stehen. Was euch bleibt, ist eine Redaktion, in der sich die Ressorts spinnefeind sind. Und im Zweifelsfall bleibt an eurem Blatt der modrige Geruch jenes Deutschlands, dass sich im Angesicht der Ermordung von Zehntausenden Zivilist:innen auf die Seite der Elnet-Preisträger schlug. Müsst ihr selber wissen.

Andrej Vogelhut

Andrej Vogelhut arbeitet im Garten-Landschaftsbau in Berlin und ist Mitglied in der Initiative kämpfender Arbeiter:innen (IKA).

Der offene Brief von Andrej Vogelhut ist ursprünglich in gegenwind.news erschienen. Wir danken für das Publikationsrecht.

Liebknecht-Luxemburg-Demo 2026 – „Nie wieder kriegstüchtig! Stehen wir auf für Frieden!“

Liebknecht-Luxemburg-Demo 2026

„Nie wieder kriegstüchtig! Stehen wir auf für Frieden!

am 11. Januar 2026 um 10.00 Uhr

vom U-Bhf. Frankfurter Tor zur Gedenkstätte der Sozialisten in Friedrichsfelde

Aufruf des Bündnisses

Bereits vor über 100 Jahren stellte Rosa Luxemburg 1899 in »Sozialreform oder Revolution« fest: »Ist aber die Weltpolitik und der Militarismus zweifellos, weil im Zusammenhang mit den ökonomischen Bedürfnissen und Bestrebungen des Kapitalismus, eine aufsteigende Tendenz der heutigen Phase, so muss sich folgerichtig die bürgerliche Demokratie auf absteigender Linie bewegen«. Diese Worte treffen uneingeschränkt für die Gegenwart zu und können sie doch nur beschränkt beschreiben. Heute droht infolge der Militarisierung das atomare Inferno und die »absteigende Linie der bürgerlichen Demokratie« ist untrennbar mit schnell zunehmenden Faschisierungstendenzen verknüpft.

Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht wurden am 15. Januar 1919 von den Bütteln des Kapitals ermordet, weil sie Kapitalismus und Krieg kompromisslos bekämpften und sich dem Frieden mit all ihrer Kraft verpflichtet fühlten. Wenn wir, Linke unterschiedlicher Strömungen, ihrer auf der Demonstration im Rahmen der Luxem-burg-Liebknecht-Ehrung kämpferisch und friedlich gedenken, dann verbindet sich für uns diese Erinnerung untrennbar mit dem heutigen Kampf um den Frieden, damit wir nicht die letzten Menschen sein werden.

Wir demonstrieren gegen den drohenden Dritten Weltkrieg und gegen all die Folgen, die in Vorbereitung einer atomaren Katastrophe heute schon zunehmend unseren Alltag prägen. Nach zwei verlorenen Kriegen erhebt der deutsche Militarismus erneut sein Haupt. Die NATO, zuvörderst die USA, befeuert die neue deutsche Aggressivität. Von Kriegstüchtigkeit ist die Rede und Unsummen werden für Militarisierung und Aufrüstung gebraucht. Die stärkste konventionelle Armee Europas soll die Bundeswehr werden. Und die geplanten Wehrpflichtigen sollen das Kanonenfutter sein. Zugleich wird der Ruf nach deutschen Atomwaffen wieder lauter.

Da wird kaum Geld für Soziales, für Bildung und Kultur, für das Gesundheitswesen, Mobilität und den Schutz der Umwelt bleiben. Soziale Not für immer mehr Menschen und irrsinnige Profite für die Rüstungskonzerne und andere Aufrüstungsgewinnler zerfressen die bürgerliche Gesellschaft und machen den Nazis den Weg für völkische Ideologie und Bewegung immer leichter. Und wie stets muss ein Sündenbock herhalten – die Migranten. Rassismus ist der Kitt des Völkischen. Wenn wir am 11. Januar 2026 zum Friedhof der Sozialisten marschieren, werden Solidarität und Internationalismus unsere Demonstration prägen. Wir sind solidarisch mit allen Unterdrückten, besonders mit den Menschen in Palästina. Wir stehen an der Seite des sozialistischen Kuba. Wir kämpfen gegen unerträglichen Sozialabbau und die immer weitere Zerstörung unserer Umwelt. Im Mittelpunkt unserer Demonstration wird das Ringen um den Weltfrieden stehen. Wir müssen Zehntausende werden. Bitte mobilisiert vom heutigen Tag an bundesweit für eine Massendemonstration gegen den Krieg.

Es gibt Grund zur Hoffnung, aktuell zum Neuen Jahr "Schiesst sie auf den Mond - Eindrücke zum Jahreswechsel" 

LL-Bündnis, Berlin, Oktober 2025

V.i.S.d.P.: Klaus Meinel, Platz der Vereinten Nationen 25, 10249 Berlin

Kommt auch am 15. Januar 2026 um 18.00 Uhr vom Olof-Palme-Platz zu den Gedenktafel/-stein im Tiergarten zur Ehrung von Karl und Rosa

Kopfüber in den Krieg – Gegen Rüstungswahn und mediale Mobilmachung – Rosa Luxemburg Konferenz 2026

Binnen drei Jahren – bis 2029 – soll die BRD »kriegstüchtig« werden, verlangt die deutsche Regierung. Die Ziele sind Russland und die Volksrepublik China. Denn die imperialistische Logik ist an eine Fressgrenze gestoßen: Ohne großen Umverteilungskrieg droht dem Westen ein Hegemonieverlust, denn die Länder der sogenannten Dritten Welt und die BRICS-Staaten nehmen die Vorgaben aus den USA und aus der EU nicht mehr einfach so hin. Dies aber würde den dritten Weltkrieg bedeuten – mit unabsehbaren und katastrophalen Folgen. Die Kriegsertüchtigung der Völker des Westens läuft auf vielen Ebenen – durch soziale Umverteilung in Rüstungsproduktion, durch Hetze und Dämonisierung ausgemachter »Feinde«. Die 31. Rosa-Luxemburg-Konferenz will schlaglichtartig beleuchten, was das in verschiedenen Ländern bedeutet. Und auch aufzeigen, wie Gegenwehr aussehen kann – durch alternative Medienarbeit, gewerkschaftliche Proteste und zivilgesellschaftlichen Ungehorsam. Die Dinge laufen nicht reibungslos für die Herrschenden. Fallen wir ihnen bei ihren militaristischen Vorbereitungen in den Arm – keinen Menschen und keinen Cent für den dritten Weltkrieg!

Rosa Luxemburg Konferenz 2026

10. Januar 2026 , ab 9:30 bis 20:00 Programm – anschliesend Fete
Wilhlem Studios, Kopenhagenerstr. 60-68, 13407 Berlin

Gesamtmoderation:
Gina Pietsch (Schauspielerin, Sängerin)

Kulturprogramm

»Rumpelkinder – Schmuddelstilzchen«: Andreas Rebers singt Franz J. Degenhardt – mit den Gitarristen André Matov und Samuel Halscheidt

Lamis Ammar (Palästina) Solostück »Mein bedrohliches Gedicht« – autobiographische Aufarbeitung der Inhaftierung der palästinensischen Lyrikerin Dareen Tatour

Jugendpodium
»Nein zur Wehrpflicht!«
Die Militarisierung macht auch vor der Jugend nicht halt: Sie soll mit der Wehrpflicht in die Kasernen gezwungen werden. Vertreter verschiedener Jugendorganisationen diskutieren: Warum soll die Wehrpflicht wieder eingeführt werden? Und vor allem: Wie können wir uns gemeinsam dagegen wehren? Es geht um Aktionen, Zusammenarbeit und klare Kante gegen Wehrpflicht, Militarisierung und Krieg!

Markt der Möglichkeiten
Auf der Konferenz stellen sich linke Gruppen, Verlage und Organisationen vor.

Ab 9.30 Uhr Einlass

Ab 10.30 Uhr Eröffnungskonzert von »Kontrast«

Ab 11 Uhr Vorträge

Wiederbewaffnung und Kriegswirtschaft: Die Rolle einer klassenorientierten Gewerkschaft
Cinzia Della Porta (Italien) Gewerkschafterin

Die Epochenkrise des westlichen Kapitalismus und die politischen Folgen in der BRD
Jörg Goldberg (BRD) Wirtschaftswissenschaftler

Stehen die USA vor einem Bürgerkrieg?
Robert Saleem Holbrook (USA) Direktor des Abolitionist Law Center

Welche Rolle spielen die Medien bei der Militarisierung der Gesellschaft?
Irene Zugasti Hervás (Spanien) Politikwissenschaftlerin und Journalistin
Mit Videobotschaft von Pablo Iglesias (Spanien) Journalist bei Canal Red und Diario Red

Kubas Stellung und Perspektiven in einer multipolaren Welt
Referent(in) aus Kuba

Isreals Krieg gegen die Palästinenser
Francesca Albanese (UN-Sonderberichterstatterin für die besetzten Gebiete Palästinas)

Grußbotschaft von Mumia Abu-Jamal (USA), Autor, politischer Gefangener, eingeleitet durch Noelle Hanrahan (USA), Gründerin von Prison Radio

18.30 Uhr Podiumsdiskussion
Butter statt Kanonen: Was tun gegen Aufrüstung, Militarisierung und Kriegsgefahr?

Der deutsche Staat verordnet sich ein gigantisches Aufrüstungsprogramm, steigert zu diesem Zweck seine Verbindlichkeiten auf dem Anleihenmarkt und kündigt jetzt schon an, wo zugunsten von Tötungsgerät die Mittel zur Unterstützung der Lebenserhaltung zusammengestrichen werden sollen. Kaum regt sich dagegen bisher gesellschaftlicher Widerstand, obwohl die Bevölkerung dieses Landes kein Interesse an Einschnitten in den Sozialstaat und einer dramatisch erhöhten Kriegsgefahr haben kann. Wir wollen diskutieren, warum das so ist und was dagegen unternommen werden kann.
Mit:
Jan Dieren (MdB, SPD)
Tatjana Sambale (DKP-Parteivorstand)
Yusuf As (DIDF)
Nadja Rakowitz (Verein demokratischer Ärzt*innen)
Ulrich Thoden (verteidigungspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag)
Moderation: Daniel Bratanovic, Chefredaktion junge Welt

Es gibt Grund zur Hoffnung, aktuell zum Neuen Jahr "Schiesst sie auf den Mond - Eindrücke zum Jahreswechsel" 

Manifestation Internationale Solidarität

M&R-Kulturpodium mit Jake Romm:
Die Hind Rajab Foundation im Kampf gegen die Rechtlosigkeit der kolonialen Weltordnung. Investigation zu den Tätern, Methoden und Kalkülen des israelischen Genozids in Gaza.
Susann Witt-Stahl (Chefredakteurin M&R) im Gespräch mit Jake Romm (Repräsentant der Hind Rajab Foundation in den USA, Menschenrechtsanwalt und Autor)

20 Uhr Abschluss
Gemeinsames Singen der Internationale

Im Anschluss (20 Bis 22 Uhr)

Fete in der Casa Cuba

Es wird während der Konferenz eine kostenlose Kinderbetreuung angeboten.

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