Die Kosten des Wachstums

Rosa-Luxemburg-Stiftung „Die Kosten des Wachstums“

19. März, Einlass 18:00, Beginn 18:30

Filmausschnitte,Gespräch, Podiumsdiskussion

Registrierung erforderlich, kostenfrei

Klimakrise, Militarisierung und Arbeiterkämpfe sind enger miteinander verknüpft, als uns oft gesagt wird. Wie können Bewegungen in Berlin von Kämpfen im Ausland lernen und eigene, wirkungsvolle Bündnisse schmieden?

Am Donnerstag, dem 19. März, laden wir herzlich zu einer Sondervorführung von „Cost of Growth“ und einer anschließenden Podiumsdiskussion ein. Im Mittelpunkt steht einer der inspirierendsten Kämpfe von Arbeiter*innen in Europa. Im ehemaligen GKN-Werk in Italien weigerten sich die Beschäftigten, das Werk zu schließen, und schlossen sich mit Klimagerechtigkeits-, pro-palästinensischen und transfeministischen Bewegungen zusammen, um eine starke Kampagne für die demokratische Kontrolle über die Produktion zu führen.

Erstmals werden drei Berliner Initiativen gemeinsam auf einer Bühne stehen, um zu erörtern, was diese Art der Konvergenz bedeuten könnte:


Nach der Filmvorführung spricht Dario Salvetti von @insorgiamoconilavoratorigkn und @insorgiamo.de über die laufende Kampagne in Italien – ein Kampf, der durch internationale Solidarität und Crowdfunding weitergeführt wird.

Registriert Euch über den Link in der Bio von berlinstehtzusammen oder hier: https://www.rosalux.de/en/event/es_detail/KNA3M/the-cost-of-growth?cHash=c2b023d0031be7caale48ee9988cd490

Der Iran-Krieg und die imperialistische Neuordnung der Welt – linker Diskurs Nahost

Die Spannungen und Konkurrenz zwischen den Großmächten USA, China, aber auch Russland und EU verschärfen sich immens. Der US Imperialismus verteidigt seine Vorherrschaft wie ein Raubtier. Die Kriege in Nahost weiten sich aus. Der Kreis der Beteiligten und Betroffenen wird täglich größer. Die Ereignisse überstürzen sich. Sämtliche Widersprüche in der Nahost Region zwischen Ländern, Ethnien, Religionen geraten in Bewegung, spitzen sich zu und drohen ausser Kontrolle zu geraten. Neben den direkten Kriegsopfern und Zerstörungen drohen ein nuklearer Gau, eine Wasserkatastrophe, eine Umweltkatatsrophe durch brennendes Öl, ein geoökonomischer Flächenbrand. Kapitalismus, Imperialismus und faschistische Gewalt zeigen sich zunehmend von ihrer barbarischsten Seite. Israel im Schutzschatten der USA schlägt um sich gegen Iran, Libanon, Syrien, Westjordanland, Jemen und GAZA.

Diese Entwicklung wirft Fragen auf. Wie sind die Kräfteverhältnisse einzuschätzen? Was sind die möglichen regionalen, was die geopolitischen Auswirkungen? Wo und wer sind die Kräfte des antiimperialistischen Widerstands? Wie organisieren wir Solidarität? Kann nur eine sozialistische Befreiung die Alternative zu Imperialismus und Krieg sein? Es ist wichtig, hierzu als Linke offen den Diskurs zu führen. Die folgende Veranstaltung ist ein Beitrag dazu. (Peter Vlatten)

Der Iran-Krieg und die imperialistische Neuordnung der Welt

19. März um 19:00 bis 21:30

bundesweit im Zoomhttps://us06web.zoom.us/j/84881537428

VOR ORT
* in Berlin: bUm, Paul-Lincke-Ufer 21, 10999 Berlin

Israel und die USA begannen einen Angriffskrieg gegen den Iran und töteten neben zahlreichen Zivilist:innen dessen Oberhaupt Khamenei. Die Tötung von zu recht verhassten Regimeführern täuscht nicht darüber hinweg, dass die Westmächte nicht im Interesse der iranischen Bevölkerung handeln.

Stattdessen geht es ihnen um das Zurückdrängen des chinesischen Einflusses und die geopolitische Kontrolle über die öl- und gasreiche Region. Die USA koordinieren ihren Krieg aus Militärbasen in Deutschland und Bundeskanzler Merz erwägt sogar ein militärisches Eingreifen der Bundeswehr.

Was können wir tun, um den imperialistischen Raubzug zu beenden? Welche Kraft kann Befreiung und einen gerechten Frieden für die Menschen in der Region schaffen?

Solche Fragen wollen wir Donnerstag, den 19. März um 19 Uhr, gemeinsam diskutieren

Hier der Link zum Original der Einladung mit weiteren Adressen der bundesweiten Orte zum gemeinsamen Schauen.

Weitere Beiträge zum Thema

Cables of Resistance – Bewegungskonferenz gegen die großen Technologiekonzerne

Bewegungskonferenz gegen die großen Technologiekonzerne

10. bis 12. April Berlin, FMP1 Franz-Mehring-Platz 1, 10969 Berlin

9. bis 17. April begleitende Kunstaustellung in der Lauseria, Lausitzer Str. 10, 10999 Berlin

Bitte Termin vormerken oder besser gleich Tickets bestellen. Das Programm wird noch weiter vervollständigt. Und weiterverbreiten!

Wir sind Bewegungen und antikapitalistische Aktivist*innen, die verschiedene Formen des Widerstands gegen die großen Technologiekonzerne praktizieren. Wir möchten Interessierte, Aktivist*innen und Bewegungen zusammenbringen, vernetzen und lokale Kämpfe miteinander verbinden. Wir wollen unser Verständnis des Problems vertiefen, Ideen über notwendige Handlungsformen austauschen, gemeinsam Strategien entwickeln und den Widerstand voranbringen

Auf der Konferenz werden wir übergreifende politische Entwicklungen, Formen des Widerstands und neue Strategien diskutieren. Es wird Präsentationen und Workshops in den folgenden neun Themenbereichen geben.

  • Stadtpolitik Wie verändern die großen Technologiekonzerne unsere Städte, unsere Mobilität, unsere Nachbarschaften? Was können wir im Rahmen stadtpolitischer Initiativen dagegen tun?
  • Wasser und RohstoffeWie wirkt sich der enorme Wasserbedarf der Chipproduktion, von Rechenzentren oder des Lithiumabbaus auf Mensch und Umwelt in verschiedenen Teilen der Welt aus? Wie können wir dem mit Umweltinitiativen entgegenwirken?
  • Arbeit Wie verändern große Technologiekonzerne die Arbeitsbedingungen durch neue Formen globaler Ausbeutung wie Klickarbeit, Automatisierung oder den Einsatz von KI? Was können wir in Kollektiven, Genossenschaften, Unternehmen, Gewerkschaften oder Bewegungen dagegen tun?
  • Klima und EnergieWie befeuern die großen Technologiekonzerne die Klimakatastrophe? Wie kann die Klimabewegung die sich daraus ergebenden neuen Fragen in ihren Kampf einbeziehen?
  • Militarisierung Wie sind große Technologiekonzerne in die globale Rüstungspolitik verwickelt und welche Rolle spielen sie bereits heute in bewaffneten Konflikten? Welche Möglichkeiten haben wir, dem entgegenzuwirken?
  • Faschismus Wie verstärken die großen Technologiekonzerne faschistische und autoritäre Tendenzen? Welchen Ideologien und Vorgehensweisen müssen wir uns entgegenstellen?FeminismusWie fördern die großen Technologiekonzerne neue antifeministische und queerfeindliche Diskurse? Wie können wir unseren Kampf gegen die großen Technologiekonzerne feministisch gestalten?
  • Futures Wie könnten gute Zukunftsperspektiven für alle jenseits von Big Tech und Kapitalismus aussehen?
  • Kunst

Aus dem Manfifest

Die großen Technologiekonzerne verstärken bestehende Krisen und Ungerechtigkeiten: Sie tragen erheblich zur Umweltzerstörung und zur Klimakrise bei, sie machen Arbeits- und Wohnungsmärkte noch prekärer, sie isolieren und entfremden Menschen, die ihre Dienste nutzen, sie verschärfen globale Ungleichheiten und sie befeuern den Faschismus weltweit und erleichtern systematisches Morden in Kriegen und Konflikten.

Die großen Technologiekonzerne hinterlassen eine Spur der Verwüstung und Ausbeutung: Sie verschwenden Energie und Wasser, betreiben neokolonialen Extraktivismus im Bereich seltener Erden und Metalle und entsorgen ihren giftigen Elektroschrott außerhalb ihrer Machtzentren. Dabei nutzen sie tief verwurzelte koloniale Infrastrukturstrukturen. Die großen Technologiekonzerne unterstützen die autoritäre Isolation und Verfolgung derjenigen, die vor technologisch verschärften Konflikten und Umweltzerstörung fliehen. Sie treiben die Automatisierung voran, die Arbeiter in den Industrieländern immer stärker ausbeutet, während gleichzeitig die Arbeit in den Entwicklungsländern entwertet und verengt wird.

Programm

Das Programm umfasst Workshops, Präsentationen, Podiumsdiskussionen, Erfahrungsaustausch und gesellige Veranstaltungen. Das vollständige Programm finden Sie unter folgendem Link.

Tickets

Wählen Sie Ihr Ticket entsprechend Ihrer Situation. Alle Tickets berechtigen zum vollen Zugang zur Konferenz. Jeder eingenommene Euro fließt in Veranstaltungsräume, Live-Streaming, Übersetzung, Verpflegung und Kinderbetreuung, um diese wichtige Konferenz zu unterstützen!

Zugänglichkeit

Wir bieten ehrenamtliche Betreuungs- und Aufklärungsteams, professionelle Kinderbetreuung, barrierefreie Räumlichkeiten, Ruheräume und vegane/halale Speisen an. Die Veranstaltungen finden auf Englisch oder Deutsch statt, bei größeren Gruppen wird simultan übersetzt.

Falls Sie zusätzliche Unterstützung benötigen, teilen Sie uns dies bitte über das untenstehende Formular mit.

Name (oder Spitzname)Ihre E-MailEssen: Es wird veganes/halal Essen geben. Bitte geben Sie weitere Allergien/Ernährungsbesonderheiten an.

Kinderbetreuung : Wir stellen einen Spielraum für Kleinkinder und Betreuungspersonen zur Verfügung. Zur besseren Planung bitten wir Sie, uns die Anzahl der mitgebrachten Kinder, deren Alter und die jeweiligen Konferenzzeiten mitzuteilen.

Sprache: Mit welcher/n Sprache(n) fühlen Sie sich wohl?EnglischDeutschSonstiges (bitte teilen Sie Ihre Meinung unten im offenen Feld mit)HostingIch benötige ein Bett/eine Couch (für Lautsprecher, je nach Verfügbarkeit).Ich kann ein Bett/eine Couch anbieten.

Sonstige Anforderungen an die Barrierefreiheit:Anfrage einreichen

Cables of Resistance ist organisiert durch:

Berliner Tech-Arbeiter-Koalition
Berlin gegen Amazon
Lause Berlin

@CABLERESIST

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