Die Welt als Wille & Wahnvorstellung

Der Besuch von EU Vizepräsidentin Kaja Kallas in Aserbaidschan. Wahre Realsatire und Krönung von Doppelmoral und Dummheit. Geopolitische Staatsräson führt zu abenteuerlichen Kapriolen. Hier die beissende öffentliche Erklärung von Martin Sonneborn, Vorsitzender von Die Partei und EU Abgeordneter, 23.April 2025. (Peter Vlatten)

Die Welt als Wille & Wahnvorstellung

In der EU-Kommission sind, wie sich gerade wieder einmal deutlich zeigt, nicht nur geopolitische & ökonomische Genies angestellt, sondern auch echte Werte-Champions. Und deshalb reist Ihre estnische EU-Außenmaus K. Kallas, während sich in Armenien der 1915 vom Osmanischen Reich begangene Völkermord zum 110. Mal jährt, ins benachbarte Aserbaidschan, um die Freundschaft zu einer genozidalen Öl-Diktatur zu pflegen, die es nach Maßgabe ihrer eigenen Werte gar nicht geben dürfte. (Die Freundschaft natürlich.)

Nicht genug, dass Aserbaidschan 2020 das seit Jahrtausenden von Armeniern bewohnte Bergkarabach – mit Hilfe durchgeknallter syrischer Kopfabschneider (jetzt in Syrien an der Macht) & israelischer Drohnen – ethnisch gesäubert hat.

Aliyev, dem die Kallas – immer wieder erschütternd bildungs- und ethikfern – nun in Ihrem Namen die (blutige) Flosse schüttelt, hat mittlerweile ein bedeutenderes kulturelles Erbe zerstört als der IS. Muss man erst mal schaffen!
Von den 110 armenisch-christlichen Kirchen in Arzach & Nachitschewan, deren großer Teil bis ins 4. Jahrhundert zurückreicht, haben die Aserbaidschaner, deren Staat nicht älter ist als das Rezept von Coca Cola, ganze 108 rückstandsfrei ausradiert.

Im geopolitischen Kampf um die Verteidigung dieser & ähnlicher Werte steht das aserbaidschanische Regime, das zusammen mit dem Irren von Bosporus an der Wiedererweckung eines großosmanischen Turkreiches arbeitet, übrigens auf einer deutlich anderen Seite als die ihrem Feindbild Russland aufs Verbittertste verschriebene EU: „Russland kann sich auf Aserbaidschan verlassen.“ (ntv) Das Gas, das Aserbaidschan an die EU weiterverkauft, kauft es in Russland ein. Und die „strategische Partnerschaft“ zwischen Gazprom und dem aserb. Staatskonzern Socar wird gerade weiter ausgebaut.

Was aus der EU einen filmreifen Trottel macht, der so fortwährend wie freudestrahlend eine Schusssalve nach der anderen auf sein eigenes (ökonomisches) Knie abfeuert.

Dass die EU sich zum Schaden ihrer Bürger und ihrer Wirtschaft in der Vorstellung eingerichtet hat, in der es einen moralischen, geopolitischen & wirtschaftlichen Sinn ergibt, Gas aus Russland nur mehr anzunehmen, wenn ein noch repressiveres, noch unfreieres und wahrlich genozidales Diktatorenregime dem Rohstoff seinen Gewinnaufschlag hinzugesetzt hat, können nur noch Leute nachvollziehen, die was am Kopf haben. Wir jedenfalls nicht. Diese EU ist ein Fall für 1 Arzt!

PS: In Sachen Demokratie, Presse & bürgerliche Freiheiten liegt unser Wertepartner Aserbaidschan noch weit hinter Russland. Stabil.

PPS: Seit nunmehr 550 Tagen sitzen 23 Geiseln widerrechtlich im Gefängnis in Baku, darunter Arzachs Präsident Bako Sahakyan und ein Dutzend Mitglieder seiner Regierung.

Wir danken wie immer Martin Sonneborn, wenn er ins Schwarze trifft und den satirischen Leckerbissen verbreiten können!

Titelbild: Collage Peter Vlatten

Wege zum politischen Streik – Veranstaltungsreihe

Wir sehen es immer wieder auch in anderen Ländern wie Frankreich und aktuell in der Türkei. Die größten politischen Massenbewegungen mit millionenfacher Beteiligung auf den Strassen benötigen die Untermauerung durch Streiks in den Betrieben und auch Büros. Nur so erhält die politische Bewegung den nötigen Biss, tut sie den Kapitalisten und deren Sachwaltern richtig weh. Nur so erhält sie ausreichend Schlagkraft, um am Ende erfolgreich zu sein und ihre Ziele zumindest teilweise durchzusetzen. Unerlässlich dafür: breite Verankerung der Bewegungen und Gewerkschaften in den Betrieben. Aber auch ein umfassendes Streikrecht und den poltischen Willen der Gewerkschaftsführungen, Streik als Waffe einzusetzen.

Praxis in Deutschland ist, dass selbst das Streikrecht in Tarifbewegungen immer mehr eingeschränkt wird. Sei es durch Friedenspflichten, sei es wie bei den jüngsten Tarifauseinandersetzungen in den öffentlichen Bereichen durch Schlichtungsprozedere, die zur Entschleunigung der Streikbewegungen führen, während hinter verschlossenen Türen faule Kompromisse ausgehandelt werden. Sei es durch gerichtliche Notdienstauflagen wie zuletzt bei CFM, die die Durchführung eines Streiks zur Farce werden lassen. Die neue Bundesregierung plant weitere Hindernisse gegen die einzig wirksame Waffe der Beschäftigten. Umso wichtiger, sich dem Thema zu stellen und Gegenmaßnahmen zu beratschlagen. Hierzu eine wichtige Veranstaltungsreihe.

Wege zum politischen Streik. Wohin mit der Gewerkschaft?

wir laden euch ganz herzlich zu unserer Veranstaltungsreihe Wege zum politischen Streik – Wohin mit der Gewerkschaft? in den Berliner Wedding ein. Der Generalstreik ist in Deutschland, anders als z.B. in Frankreich oder Spanien, keine gängige Praxis und der politische Streik vom Streikrecht nicht gedeckt. Doch viele Beispiele aus anderen Ländern zeigen, welche politische Macht Massenbewegungen mit dieser Praxis erlangen können. Um Streiks als politisches Instrument zu nutzen, braucht es aber mehr gewerkschafts- und sektorübergreifender Solidarität und eine breitere Akzeptanz in der Gesellschaft. Daher haben wir Aktive unterschiedlicher Gewerkschaften zum Gespräch über aktuelle Kämpfe und Strategien eingeladen. Wir wollen gemeinsam mit euch und unseren Gäst*innen über die notwendige Verbindung von gesellschaftspolitischen und gewerkschaftlichen Kämpfen diskutieren. Kommt also gerne vorbei und bringt eure Freund*innen und Genoss*innen mit!

Video interbrigadas zum Thema der Veranstaltung
Streiks in der Logistik – An der Pulsader des Kapitalismus. Einblick und gemeinsame Diskussion mit Boris B. von Verdi am 25.04.,18 Uhr, Interbüro ,Genter Str. 60 13353 Berlin.


Warenströme sind permanent in Bewegung, immer mehr Onlinehandel und ein globalisierter Weltmarkt zwingen einen unmenschlichen Rhythmus auf. Wie lässt sich Widerstand und Beschäftigtenmacht organisieren? Was zeigen uns Streiks bei Amazon und von LKW-Fahrer:innen in Gräfenhausen?


Politischer Streik in Deutschland -Verboten, aber notwendig. 11.06., 18 Uhr mit Wolfgang Däubler, Kiezhaus, Afrikanische Str. 74, 13351 Berlin (Achtung Ort kann noch geändert werden)

Der Generalstreik ist in Deutschland immer noch ein Tabu und gestreikt wird nur im Kontext von Tarifverhandlungen Wie können wir eine Atmosphäre schaffen, in der Streiks nicht mehr als Ausnahme, sondern als legitimes Mittel des Drucks wahrgenommen werden?
Seid dabei und diskutiert mit dem Rechtswissenschaftler Wolfgang Däubler über die rechtlichen und sozialen Herausforderungen des politischen Streiks in Deutschland.

Kein direkter ökonomischer Hebel -Wie sich wehren und organisieren in Erziehung und Bildung? Am 23.05., 18 Uhr, Interbüro,Genter Str. 60 13353 Berlin, mit Inés Heider (junge GEW)

Seit den 90er Jahren gibt es starke Kürzungen im Bildungs- und Erziehungsbereich. In Berlin gab es viele Streiks der GEW für einen Tarifvertrag, Gesundheitsschutz (kleinere Klassen, mehr Pädagog:innen), aber die letzten Berliner Regierungen ignorierten sie einfach. Meistens war der Widerstand dagegen schwierig, denn wem tut es weh, wenn Erzieher:innen und Lehrkräfte streiken? Wie kann trotzallem eine Strategie aussehen sich zu wehren und erfolgreich zu sein? Wie können Eltern, Schüler:innen und Studierende eingebunden werden?

Video interbrigadas zum Thema der Veranstaltung
Wilde Streiks auf Spargelhöfen?!-Momente für Arbeitskämpfe in der Landwirtschaft am 06.6.,18 Uhr, Interbüro , Genter Str. 60 13353 Berlin, mit Ben Luig (IG BAU & Interbrigadas)

Wilde Streiks auf Spargelhöfen?!-Momente für Arbeitskämpfe in der Landwirtschaft.
Am 15. Mai 2020 kam es bei einem Spargelhof in Bornheim bei Bonn zu einem wilden Streik von mehrals 100 Ermtearbeiterinnen. Mit der Unterstūtzung der FAU Bonn konnten die Streikenden ihre Forderungen durchsetzen. Dies ist ein Sonderfall,denn in der Landwintschaft in Deutschland wird selbst im Rahmen von
Tarifverhandlungen fast nie gestreikt.

Gesundheit vor Profit – ist doch klar!? 27.6., 18 Uhr, tba.mit zwei Pfleger:innen aus dem jüdischen Krankenhaus.

Krankenhäuser werden kaputt gespart und ökonomisiert. Spätestens seit der Corona-Pandemie ist allen bewusst wie essenziell die Pflegeberufe sind. Ohne sie läuft nichts und die Krankenhauser können zu machen! Wie kann den miserablen Arbeitsbedingungen ein Ende gesetzt werden?
Wir diskutieren mit zwei Pflegerinnen aus dem jūdischen Krankenhaus, die von ihren Streikerfahrungen erzählen und deutlich machen, wie sehr wir eine Care-Revolution brauchen.

Arbeiter:innen aller Länder…- Internationale Solidarität in gewerkschaftlichen Kämpfen am 11.7., 18 Uhr, Interbüro, Genter Str. 60, 13353 Berlin mit Congreso de los Pueblos & Aprender Juntos im Anschluss Soli-Party mit Cumbia-Band.

Im Jahr 2021kam es zu einem landesweiten Generalstreik in Kolumbien als Folge von sozialen Protesten gegen Korruption, Steuererhöhungen und eine geplante
Gesundheitsreform. Genoss:innen des Congreso de los Pueblos (Kolumbien)und des
Aprender Juntos (Deutschland) berichten über die Rolle kolumbianischer
Gewerkschaften in der Organisation solcher Massenproteste und die Bedeutung der sektor- und gewerkschafsübergreifenden Solidarität. Wir diskutieren mit beiden Organisationen: Wie lassen sich gewerkschaftliche Kämpfe über Ländergrenzen hinweg unterstützen und was lässt sich auf eigene Kontexte übertragen?

hier der Link zu den Veranstaltungen

Berlin: Die vergessene »Aktion Avus«

Die »Kampfgruppe Osthafen« leistete in den letzten Kriegstagen Großes

Von Felix Schlosser

Bild: Wikimedia

Ungelöste Kriminalfälle, auch historische, üben große Faszination aus. In der Sendung »Mord und Totschlag – Kriminalität unterm Hakenkreuz« von »Terra X« im ZDF aus dem Jahr 2024 etwa wird von einem Anschlag auf drei SS-Männer in Grunewald auf der Stadtautobahn Avus berichtet. Die Nazis saßen in einer voll beladenen Limousine, als sie laut Ermittlern vermutlich in eine fingierte Straßenkontrolle gerieten. Bei dieser wurden sie ohne jede Gegenwehr durch gezielte Kopfschüsse getötet. »Das Verbrechen trifft diesmal Heinrich Himmlers Vorzeigegarde und damit ins Mark des nationalsozialistischen Polizeistaates«, heißt es dazu vom Sprecher der Dokumentation. Sogar in internationalen Medien wird über den Anschlag berichtet. Die Kriminalpolizei setzt eine der bis dahin höchsten Prämien von 100 000 Reichsmark aus. Dann ein weiterer Kommentar des Sprechers: »Dennoch wird der Mord an den SS-Männern nie aufgeklärt.«

Vielleicht hätte sich der Anschlag aber spätestens zu DDR-Zeiten aufklären lassen, hätte man das Buch »Kampftage in Berlin« aus dem Jahr 1975 zurate gezogen. In diesem wird in einem Kapitel, dass den vielversprechenden Namen »Aktion Avus« trägt, minutiös und detailliert über den Angriff geschrieben. Der Autor Heinz Müller ordnet diesen Hans Malecki, Otto Leuleck, Paul Schiller und sich selbst zu. Die vier Antifaschisten waren Arbeiter und Teil der Widerstandsgruppe »Kampfgruppe Osthafen«, in der sich vor allem Mitglieder der KPD und SPD sowie Parteilose organisierten.

Müller schreibt, die Gruppe habe nach einer Möglichkeit gesucht, eine Aktion mit Ausstrahlungskraft durchzuführen. Diese sollte sowohl andere Antifaschist*innen motivieren, als auch die Nazis empfindlich treffen und für Unsicherheit und Verwirrung sorgen. Der Plan war, »das faschistische Objekt am schwarzen Grund« in Dahlem zu sprengen. Zu diesem Zweck wollte die Gruppe versuchen, den Wagen eines »Nazibonzen«, wie es im Buch heißt, zu erbeuten. Wie auch bei anderen Aktionen der Gruppe entschloss man sich, in Wehrmachtsuniformen zu agieren.

Nach der Kontrolle mehrerer Wagen kam schließlich das Auto mit den SS-Leuten angefahren. Müller soll dann das Feuer auf den Fahrer und die anderen Männer eröffnet haben. Den Wagen wie geplant zu erbeuten, scheiterte daran, dass ein anderer Pkw mit mehreren Offizieren anhielt und die Gruppe die Flucht durch das Waldgelände antreten muss. Da es zu gefährlich gewesen sei, nach dem Anschlag die S-Bahn zu benutzen, hätten sich die Antifaschisten zunächst per Omnibus und im Anschluss per U-Bahn zur Frankfurter Allee begeben. Von dort aus sollen sie sich in die Simon-Dach-Straße 32 zurückgezogen haben, um über das Erlebte zu sprechen.

Ob die »Aktion Avus« sich so zugetragen hat, wie Müller es in seinem Buch beschreibt, bleibt offen. »Kampftage in Berlin« ist ein Roman. Nicht selten neigen Schriften über Widerstandskämpfer, die in der DDR verfasst wurden, zu einer Legenden-, Mythen- und Märtyrerbildung. Dass die »Kampfgruppe Osthafen« aber existierte und Widerstand leistete, steht außer Frage. Davon zeugen nicht nur die historisch detaillierten Beschreibungen in dem Werk Müllers, sondern auch Sekundärquellen in anderen Büchern.

Doch »Kampftage in Berlin« war beim ZDF nicht Teil der Recherche. Auf eine nd-Anfrage antwortet »Terra X«-Redakteur Peter Hartl: »Die Darstellung in dem genannten Buch war uns bei der Arbeit zum Film nicht bekannt.« Die Recherchen hätten sich auf historische Akten und die damaligen Ermittlungen gestützt.

Die »Kampfgruppe Osthafen« leistete in den letzten Tagen kurz vor der Befreiung Beeindruckendes: So sollen Teile der Gruppe auf einem S-Bahn-Gelände unweit des Rudolfplatzes ein Munitionsdepot der Wehrmacht gesprengt haben. Außerdem sollen sie die Zerstörung von Lebensmittelmagazinen am Osthafen verhindert haben. Im Rahmen des sogenannten »Nero-Befehls« zerstörten die Nazis kurz vor der Befreiung großflächig Infrastruktur. Diese hätte ansonsten für den Gegner von Nutzen sein können. Auf der Stralauer Allee soll die Gruppe Wehrmachtssoldaten zum Desertieren überredet haben.

Aber nicht alle Aktionen der Gruppe verliefen reibungslos. »Genosse Schiller lag leblos auf der Couch. Wir fühlten seinen Puls und bemühten uns, seinen Herzschlag zu hören. Vergeblich. … In diesen Minuten verspürte ich die Schwere der Verantwortung, die auf uns lastete, besonders deutlich. Ich blickte in die Gesichter der beiden Genossen und dachte: Zwölf Jahre haben sie in Not und Gefahr ihrer Partei die Treue in dem Bewusstsein gehalten, dass der Tag der Befreiung kommen wird. Wie viel Hoffnung haben die Genossen darauf gesetzt, an diesem Tag mit dabei sein zu können«, beschreibt Müller den Tod Paul Schillers. Er starb am 23. April 1945 in einem Zigarrenladen: Er wurde bei Kampfhandlungen mit den Nazis tödlich verletzt.

»Insbesondere Berichte über militanten Widerstand gegen das Naziregime sind extrem selten.« Timo Steinke
Wem gehört der Laskerkiez?

Bis vor einigen Jahren waren die Widerstandsgruppe und der Name Schillers der Öffentlichkeit so gut wie nicht bekannt. Erst durch die Stadtteilgruppen »Wir bleiben alle Friedrichshain« und »Wem gehört der Laskerkiez?«, die im Rahmen eines Stolpersteinrundgangs auf den Stein von Paul Schiller aufmerksam wurden, begannen lokale Antifaschist*innen sich mehr mit den Hintergründen zu beschäftigen.

Auch dieses Jahr werden die Stadtteilinitiativen an Schiller erinnern. »Gerne hätten wir mehr Belege und Quellen zu den Aktionen der Gruppe, die sich aber eigentlich nur durch Archive und tiefergehende Recherchen organisieren lassen«, erzählt Timo Steinke von der Nachbarschaftsinitiative »Wem gehört der Laskerkiez?« im Gespräch mit »nd«. »Insbesondere Berichte über militanten Widerstand gegen das Naziregime sind extrem selten, und gerade die Vielzahl an Aktionen, die der Gruppe zugeordnet werden, sind für uns eine Motivation, Jahr für Jahr an unsere ehemaligen Nachbar*innen zu erinnern.«

Auf lange Sicht wolle man sich einerseits für mehr Nachforschungen einsetzen und andererseits im Bezirk anregen, den Widerstand der »Kampfgruppe Osthafen« durch eine Gedenktafel zu ehren. Das Gedenken an Paul Schiller am 23. April um 18 Uhr am Rudolfplatz ist ein Schritt in diese Richtung.

Gedenktermin:
Mittwoch | 23. April 2025|  18.00 Uhr | Rudolfplatz, 10245 Berlin-Friedrichshain Gedenken an Paul Schiller

Erstveröffentlicht im nd am 23.4.2025
https://www.nd-aktuell.de/artikel/1190713.antifaschismus-berlin-die-vergessene-aktion-avus.html?sstr=Paul|schiller

Wir danken für das Publikationsrecht.

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