Wie weiter mit dem Kampf gegen den Klimawandel?

In den letzten Monaten wurde viel über die Krise der Klimabewegung geredet. Wir wollen auf der Veranstaltung mit  Menschen und Initiativen diskutieren, für die ein Erfolg der Klimagerechtigkeitsbewegung nur in Allianz mit den Lohnabhängigen möglich ist.

Wir wollen unter anderem diskutieren:

Wie nachhaltig sind Initiativen wie „VW steht für VerkehrsWende“ und „Wir fahren zusammen“?

Konnte eine dauerhafte Kooperation aufgebaut werden?

Wo liegen Erfolge und wo die Probleme und Hindernisse?

Welche utopischen Potentiale finden sich darin, den Mut zu haben, ein eigenes Projekt voranzutreiben und wieder von der Revolution statt der Verteidigung des Status Quo zu reden?

Auf dem Podium diskutieren:

Johanna Schellhagen ist Mitbegründerin des Kollektivs Labournet.tv, das Kämpfe von Arbeiter*innen in aller Welt dokumentiert. Im Film „Der laute Frühling“ entwickelte Schellhagen die Utopie eines Kampfes von Lohnabhängigen und Klimaaktivist*innen in der Autostadt Wolfsburg. In ihrem kürzlich im Büchner-Verlag erschienenen Buch „Wie wir uns eine Zukunft auf diesem Planeten erkämpfen“ formuliert Schellhagen diese Utopie weiter aus.

Tobi  Rosswog gehörte zu einem Kreis von Aktivist*innen, die zwischen 2022 und 2024 auch inspiriert von Schellhagens Film in Wolfsburg die Verkehrswende voranbringen wollten. Zur Arbeit der Initiative „VW steht für VerkehrsWende“ gibt es mehrere Bücher und einen Dokumentarfilm.  Im letzten Jahr erschien im  Verlag Buchmacherei der Band  „Nehmen wir das Leben wieder selbst in die Hand“,  in dem neben Rosswog der VW-Arbeiter und Gewerkschafter  Thorsten Donnermeier und die Verkehrswendeaktivistin Katja Diehl ihre Erfahrungen aus zwei Jahren Verkehrswendinitiative in Wolfsburg  auswerten und diskutieren. 

Eingeladen sind außerdem Aktivist*innen von  Initiativen,  die Arbeitskämpfe der Beschäftigten im öffentlichen Nahverkehr unterstützen und so eine Kooperation von Klimaaktivist*innen und Beschäftigten vorantreiben wollen.

Moderation: 

Peter Nowak  

Wie weiter im Kampf gegen den Klimawandel?

  • Datum: 28. Mai 2026
  • Uhrzeit: 19h
  • Ort: Museum des Kapitalismus, Köpenicker Str. 172 10997 Berlin
  • Eintritt: frei

Quelle: labournet.tv
https://www.labournet.tv/de

Nein zum Veteranentag

Am 15 Juni findet der zweite bundesweite Veteranentag statt. Im Namen der Zeitenwende. Ausgesprochenes Ziel ist es „die Bande zwischen Bundeswehr und Gesellschaft“ zu stärken.

Kommt zum Protest

Nein zum Veteranentag

21.06. um 14:00 Uhr Bebelplatz!

An diesem Tag veranstaltet die Bundesregierung im Reichstagsgebäude ein großes Fest mit Musik, Reden und Infoständen. Ziel ist es, Soldaten – und die Bundeswehr insgesamt – als integralen Bestandteil der Gesellschaft und als deren besondere Helden zu umwerben.


„Wir wollen uns dem entgegenstellen!“

Der alljährliche Veteranentag ist ein weiterer Baustein zur allumfassenden Durchsetzung des Imperativs der Kriegstüchtigkeit, auf den die Menschen im Lande ausgerichtet werden sollen. Die Regierenden haben momentan ein Problem. Die deutsche Jugend hat immer noch keinen Bock auf Wehrpflicht und Zwangsverpflichtungen. Deren Eltern und Großeltern ebenfalls nicht.

Nicht zuletzt das zu ändern, darum geht es beim Veteranentag!

Es geht um das Umwerben und die „Anerkennung“ derjenigen , die in letzter Konsequenz bereit sein sollen, das Äußerste für andere zu geben, und die Leib und Leben für unser Land einsetzen (Pistorius, Bundestag 25.4.2025)

Das Äußerste, Leib und Leben hergeben zu müssen, als Soldaten an der Front, aber auch als Zivilisten an der Heimatfront, als rüstungsindustrielle oder sonstige Reservearmee, als unvermeidlicher Kollateralschaden unterm gegnerischen Kugel-, Drohnen-, Bomben- und Raketenhagel.

Das hinzunehmen verdient: „Anerkennung“ (Pistorius, 25.4.2025) und „Wertschätzung … Schulter an Schulter. Einfach Respekt.“ (Pistorius, 15.6.2025)

So ist der jetzt alljährlich wiederkehrende, höchst feierlich zu zelebrierende „Veteranenkult“ (Pistorius, 25.4.2025) dazu ausersehen, die verlangte Kriegstüchtigkeit der gesamten Gesellschaft mental und seelisch einzubrennen. [1]https://gewerkschaftliche-linke-berlin.de/der-veteranentag-ist-da-ehre-den-zukuenftigen-opfern/

Stellen wir uns dagegen

Gegen das Werben für Verstümmelung und Sterben, gegen die Verklärung von Heldentod und Opfergeist fürs „Vaterland“.Gegen die Wehrpflicht. Gegen den sozialen Kahlschlag zugunsten einer beispiellosen Aufrüstung. Für Frieden statt Krieg! Für „Friedenstuchtigkeit“ statt „Kriegstüchtigkeit“.

Wer zu kriegstüchtig ist, fordert zum Krieg heraus!

Save the Date. 10. und 11 Juli. Aktionstage gegen  den Start der Waffenproduktion in Berlin Wedding! 

„Ästhetik des Widerstands“: Eine Ausstellung der IG Metall Berlin

Vorbemerkung Red.: Der Titel der Aussstellung erinnert an das große Epos von Peter Weiß „Die Ästhetik des Widerstands“, in der der Autor versucht hat die historischen und gesellschaftlichen Erfahrungen sowie die ästhetischen und politischen Erkenntnisse der Arbeiterbewegung in den Jahren des Widerstands gegen den Faschismus zum Leben zu erwecken und weiterzugeben. Ein Anknüpfen an diese Tradition wäre sehr zu begrüßen. Werfen wir mal einen Blick auf das, was die Aussteller hier präsentieren. (JG)

01.05.2026 | Am 26. März werden ausgewählte historische Drucke, Plakate und Kampagnenkunst der IG Metall ausgestellt. Ein Besuch lohnt sich, denn die kreativen Werke leisteten einst ihren Beitrag zur gewerkschaftlichen Zukunft.

Die von der IG Metall Berlin kuratierte Ausstellung „Ästhetik des Widerstands“ zeigt ausgewählte historische Drucke, Flyer und Plakate aus der Geschichte der IG Metall.

Sie verdeutlicht die Bedeutung (politischer) Kunst für unsere Gewerkschaftsbewegung und macht ihre visionäre Kraft für kollektive Kämpfe sichtbar. Die Ausstellungseröffnung findet am 26. Mai um 17 Uhr im IG Metall-Haus statt. Danach ist die Ausstellung bis zum 28. Mai zu unseren Öffnungszeiten frei zugänglich.

The exhibition “Aesthetics of Resistance,” curated by IG Metall Berlin, features selected historical prints, flyers, and posters from the history of IG Metall. The exhibition highlights the significance of (political) art for our labor movement and brings to light its visionary power in collective struggles. The exhibition opening will take place on May 26 at 5 p.m. at the IG Metall-Haus. Afterward, the exhibition will be open to the public during our regular hours until May 28.

Eröffnung: 26.05.2026, 17 Uhr

Ausstellungsort: IG Metall Berlin, Alte Jakobstraße 149, 10969 Berlin, Raum 06 

Quelle: IG Metall

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