Netzwerk-verdi-Berlin: Gewerkschaftliche Kämpfe im Zeichen der Bundestagswahl!

Gewerkschaftliche Kämpfe im Zeichen der Bundestagswahl –

Gemeinsam kämpfen und gegenseitig stärken!

Öffentliches Treffen

am Mittwoch, den 5. Februar 2025 um 18.30 Uhr ein.
Wo ?
Mehringhof
Gneisenaustraße 2A
10961 Berlin
Im Blauen Salon (Eingang Hinterhof, am Clash vorbei)

auch Kolleg*innen aus anderen Gewerkschaften sind herzlich eingeladen 

Die Inflation macht uns immer ärmer, und für die kapitalistische Krise sollen wir auch noch zahlen. Egal, welche Regierung – es werden schon massive Angriffe vorbereitet: Wegfall von Feiertagen oder Teilen der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall sind nur die neuesten Themen. Auch der Berliner Senat kürzt, was da Zeug hält – ob bei Freizeitangeboten, Kitas oder dem ÖPNV. Anstatt in diese wichtigen Bereiche der öffentlichen Daseinsvorsorge mehr zu investieren, liegen Milliarden von Euros auf Konten der Superreichen oder sie werden in Rüstung für weitere Kriege investiert.

Auch in den anstehenden Tarifrunden, ob im öffentlichen Dienst, bei der BVG, Post, CFM oder der Bahn, wird die Bereitschaft für Zugeständnisse aufgrund der angeblichen Sparzwänge gering sein. Dieser Logik sollten die Gewerkschaften nicht folgen. Stattdessen sollten die Tarifrunden genutzt werden, um die Kampfkraft maximal auszubauen. Die Chance zeitgleicher Tarifrunden sollte genutzt werden, um Kolleg*innen aus verschiedenen Bereichen gemeinsam auf die Straße zu bringen. Darüber wollen wir unter Kolleginnen und Kollegen aus dem Gesundheitswesen, BVG, BSR, Post, Bahn etc. diskutieren.

siehe auch aktuell "Es geht los  - Tarifkampf im Öffrntlichen Dienst Berlin"

Link zur Einladung der Veranstalter

GEW Berlin: „Nein zu Berufsverboten in Bildungsbereichen“

Die GEW Berlin lädt am 6. Februar in die Humboldt Universität Berlin ein, um über die zunehmende Repression an den Unis und in den Betrieben zu diskutieren. Maulkörbe und Berufsverbote sind wieder an der Tagesordnung.

Kolleg:innen aus anderen Gewerkschaften sind herzlich eingeladen. Um sich ein Bild zu machen. Um sich zu solidarisieren! 

Drei exemplarische Fälle stehen zur Diskussion.


Luca Schäfer (GEW) wollte Lehrer in Hessen werden. Die Teilnahme an einer 1. Mai-Demonstration in Frankfurt wurde ihm zum Verhängnis. Ihm wurde die Fortführung seiner Ausbildung wegen politischer Gründe durch den hessischen Staat verboten.


Inés Heider (GEW) ist Sozialarbeiterin in Berlin und wurde von der Technischen Jugendfreizeit- und Bildungsgesellschaft fristlos gekündigt. Sie hatte sich intern gegen die Politik der Stadt Berlin geäuẞert. Ihr Prozess geht in die 2. Instanz. In erster Distanz wurde ihr Recht gegeben.

Benjamin Ruẞ (ver.di), Geoinformatiker, hat seit Dezember 2024 ein rechtskräftiges Berufsverbot im öffentlichen Dienst in Bayern. Die TU München hatte Zweifel an seiner Verfassungstreue und unterband seine Anstellung trotz fachlicher Eignung.

Donnerstag, 06.02, 18:30 Uhr Hauptgebäude HU Berlin, Raum 2094

Waffenstillstand? – Befreiung jetzt!

Eine wichtige Veranstaltung zu zentralen Fragen, die uns angesichts der aktuellen Lage in Nahost unter den Nägeln brennen.

„Wir feiern das Ende der ununterbrochenen Bombardements Gazas und die mögliche Freilassung tausender Gefangener!“


„Wir laden ein, um die neue Situation zu bewerten, um Bilanz über die Bewegung in Berlin zu ziehen und um gemeinsam Ideen und Pläne für die Zukunft auszutauschen.“

26.01. Biergarten Jockel, Ratiborstraẞe 14C, 10999 Berlin

Nähe Schönleinstr./Hermannplatz

  • ab 15:00 Uhr gemeinsames Essen
  • ab 16:30 Uhr Veranstaltung & Diskussion
  • ab 19:00 Uhr Dabke

„Hunderttausende in Gaza feierten am 15.01. die Verkündung des Waffenstillstands, denn er verspricht eine Pause vom täglichen Töten durch Israel und Aussicht auf Freilassung tausender palästinensischer Gefangener sowie Lieferungen von Lebensmitteln, Medizin und anderen Hilfsgütern.
Es ist ein wirklicher Grund zur Freude. Für alle in Gaza bedeutet es eine Atempause! Gleichzeitig ist unklar wie lange das Abkommen hält. Israel ist bekannt dafür praktisch jeden Waffenstillstand in der Vergangenheit gebrochen zu haben.

Die israelische Regierung zeigt, dass sie keinen gerechten Frieden sondern nur ein Ende der aktuellen militärischen Kampagne anstrebt. Doch wir kämpfen für ein Ende von Besatzung, Kolonialismus und Apartheid – in Gaza, in der Westbank und in den besetzten Gebieten in Syrien und im Libanon. In diesem Licht wollen wir gemeinsam diskutieren:
Was beinhaltet der Waffenstillstand und warum kommt er jetzt? Welche Interessen verfolgen Israel, aber auch die USA, Deutschland oder die arabischen Regime damit?

Gleichzeitig ist die Befreiungsbewegung, wenn auch militärisch geschwächt, politisch nicht gebrochen. Israel ist heute isolierter, die Internationale Solidarität gröẞer. In welche neue Phase tritt die Bewegung, sollte die Waffenruhe halten. Welche Aufgaben und Perspektiven ergeben sich für die Palästina-Solidarität in Berlin und Deutschland?“

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