Gegen Rechtsruck und Repressionen – unter den Berliner Studierenden brodelt es !

In den letzten Monaten gab es etliche Äußerungen und offene Briefe aus der deutschen Dozenten- und Professorenschaft gegen unzulässige staatliche Einschränkungen von Wissenschafts- uns Lehrfreiheit, Hochschulautonomie und Versammlungsrecht. Auf besondere Ablehnung stießen auch die massiven Repressionen gegen Menschen, die sich mit Palästina solidarisieren, und die pauschale Diffanierung von Kritik an Israel als antisemitisch.

Zunehmend beziehen nun auch die Vertretungen der Studierenden hierzu klar Position. Der ASTA der FU Berlin stellt in seiner Einladung zur Studentenvollversammlung die Zusammenhänge her zwischen repressiver Praxis der aktuellen Politik, wie sie sich besonders gegen die Palästina Solidaritätsbewegung äußert, und dem allgemeinen gesellschaftlichen Rechtsruck!

Einladung zur studentischen Vollversammlung gegen Rechtsruck und Repressionen

ASTA FU Berlin

– Vollversammlung kurzfristig verschoben –

–english version below—

Liebe Kommiliton*innen,

über die vergangenen Monate hat sich die politische Lage in Deutschland enorm zugespitzt. Obwohl der faschistische Kern der AfD unter anderem durch ihre massenhaften Deportationspläne immer offener zutage tritt, hat sie weiterhin realistische Chancen, ihre Macht bei den kommenden Landtagswahlen in Thüringen, Sachsen und Brandenburg zu sichern und auszuweiten. Anstatt die AfD politisch zu bekämpfen und die Ursachen ihres Aufstiegs anzugehen, stimmen andere Parteien in den rassistischen Kanon ein, planen selbst Abschiebungen „in großem Stil“ und beschließen die faktische Abschaffung des Rechts auf Asyl. Die sozialen Krisen, auf deren Boden die extreme Rechte erfolgreich sein kann, werden währenddessen unter anderem mit Kürzungen im sozialen Bereich weiter verschärft. Nicht zuletzt konnten wir über die vergangenen Monate weitreichende Angriffe auf die Meinungs-, Versammlungs-, Kunst- und Wissenschaftsfreiheit miterleben. Vor allem Palästinenser*innen und mit ihnen solidarische Menschen erfahren massive Repressionen und werden zunehmend jeder Möglichkeit beraubt, Widerstand gegen einen fortlaufenden Genozid zu leisten, bei dem die weit über 30.000 Toten nicht zuletzt durch deutsche Waffenlieferungen mitverantwortet sind.

Auch die Universitäten wurden über die vergangenen Monate zum Austragungsort repressiver Entwicklungen. So ist die Universität immer stärker, in ihrer Funktion als Raum der kritischen Diskussion und Intervention, durch autoritäre Eingriffe gefährdet. Während studentische und akademische Räume für das Sprechen, Diskutieren und Protestieren zur Lage in Israel und Palästina massiv eingeschränkt werden, nehmen Polizeieinsätze und -gewalt auf dem Campus, Verbote durch die Universitätsleitung und Eingriffe in die Hochschulautonomie durch die Politik zu. Beispielhaft sind hierbei die Bemühungen des Berliner Senats, das Ordnungsrecht wieder einzuführen und damit politisch motivierte Zwangsexmatrikulationen an unseren Universitäten zu ermöglichen. Auch die brutale Räumung des Palästina-solidarischen Protestcamps an der FU ist hierfür exemplarisch: Mit über 200 Einsatzkräften und unter Einsatz von Schmerzgriffen, Pfefferspray und massiven Einschüchterungsversuchen wurden Protestierende und andere Studierende gewaltsam geräumt – ohne, dass es ein Gesprächsangebot oder Deeskalationsversuche durch das Präsidium gab. Mit der jetzigen Anordnung des Berliner Senates, die Besetzung an der HU zu räumen, erleben wir zudem einen weiteren, krassen Angriff auf die Hochschulautonomie der Berliner Universitäten.
Wöchentlich werden an den Berliner Universitäten gerade Exempel statuiert, die die Universität als politischen Ort in ihren Grundfesten erschüttern. Dem müssen wir uns widersetzen!

Ob politisch motivierte Zwangsexmatrikulationen, pauschale Verbote von Veranstaltungen und Versammlungen oder der Einsatz massiver Polizeigewalt anstelle von Austausch und Diskurs – uns muss klar sein, dass die Mittel und Wege, die derzeit am Campus gegen Palästina-solidarische Studierende eingesetzt werden, die Mittel und Wege sind, die in Zukunft ebenso auf andere Proteste – etwa gegen Klimakrise, Krieg und Faschismus – ausgeweitet werden. Die zahlreichen Versuche der Unileitung, in den letzten Wochen auch die Mobilisierung von Veranstaltungen gegen AfD & Co einzuschränken, waren dafür bereits ein Vorbote.

Anstatt weiter hinzunehmen, dass Universitätsleitungen und Politik die Universität als Raum kritischer Diskussion und Intervention stückweise abschaffen, muss es jetzt darum gehen, gemeinsam die Angriffe abzuwehren. Deshalb rufen wir alle Studierenden auf, dem Beschluss des Studierendenparlaments zu folgen und zur studentischen Vollversammlung zu kommen. Dort möchten wir über Forderungen in Bezug auf Rechtsruck, Repressionen und Palästina-Solidarität am Campus diskutieren und darüber sprechen, wie wir diese durchsetzen können. Lasst uns die Chance nutzen, den Keim einer antifaschistischen Bewegung in eine antifaschistische Offensive zu verwandeln und hier am Campus die AfD, den autoritären Umbau und die Repressionen zu stoppen.

Dafür braucht es jede*n von uns!
Deshalb: Komm zur studentischen Vollversammlung am Donnerstag, 20. Juni, um 16 Uhr in den Elisabeth-Schiemann- Hörsaal in der Königin-Luise-Str. 12-16!

Invitation to the student general assembly against the shift to the right and repression

Dear fellow students,

Over the past few months, the political situation in Germany has escalated enormously. Although the fascist core of the AfD is becoming more and more apparent, among other things through its mass deportation plans, it still has realistic chances of securing and expanding its power in the upcoming state elections in Thuringia, Saxony and Brandenburg. Instead of fighting the AfD politically and tackling the causes of its rise, other parties are joining in the racist canon, planning „large-scale“ deportations themselves and deciding to effectively abolish the right to asylum. Meanwhile, the social crises on which the far right can thrive are being exacerbated by cuts in the social sector, among other things. Last but not least, we have witnessed far-reaching attacks on freedom of expression, assembly, art and science in recent months. Palestinians in particular and people who stand in solidarity with them are experiencing massive repression and are increasingly being deprived of any opportunity to resist an ongoing genocide in which German arms supplies are partly responsible for well over 30,000 deaths.

Universities have also become the scene of repressive developments in recent months. The university’s function as a space for critical discussion and intervention is increasingly endangered by authoritarian intervention. While student and academic spaces for speaking, discussing and protesting about the situation in Israel and Palestine are being massively restricted, police interventions and violence on campus, bans by university management and interference in university autonomy by politicians are increasing. The efforts of the Berlin Senate to reintroduce the law of order and thus enable politically motivated forced exmatriculations at our universities are exemplary in this regard. The brutal eviction of the Palestine solidarity protest camp at the FU is also exemplary of this: protesters and other students were forcibly evicted with over 200 police officers and the use of pain grips, pepper spray and massive attempts at intimidation – without any offer of talks or attempts at de-escalation by the Presidential Board. With the current order by the Berlin Senate to clear the occupation at the HU, we are also experiencing another blatant attack on the autonomy of Berlin’s universities.
Every week, examples are being set at Berlin’s universities that are shaking the university as a political place to its very foundations. We must oppose this!

Whether politically motivated forced exmatriculations, blanket bans on events and assemblies or the use of massive police force instead of exchange and discourse – it must be clear to us that the ways and means currently being used on campus against students in solidarity with Palestine are the ways and means that will be extended to other protests in the future – for example against the climate crisis, war and fascism. The numerous attempts by the university management in recent weeks to restrict the mobilization of events against AfD & Co were already a harbinger of this.

Instead of continuing to accept that university administrations and politicians are gradually abolishing the university as a space for critical discussion and intervention, we must now work together to fend off the attacks. We therefore call on all students to follow the decision of the student parliament and come to the student assembly. There we would like to discuss demands regarding the shift to the right, repression and Palestine solidarity on campus and talk about how we can implement them. Let’s take the opportunity to turn the seed of an anti-fascist movement into an anti-fascist offensive and stop the AfD, the authoritarian restructuring and the repression here on campus.

This needs each and every one of us!
Therefore: Come to the student assembly on Thursday, June 20, at 4 p.m. in the Elisabeth-Schiemann lecture hall in Königin-Luise-Str. 12-16! „

Und die Absage:

„—english version below—

Liebe Komillition*innen,

Aufgrund von Differenzen und Schwierigkeiten bei der Vorbereitung wird die geplante Vollversammlung NICHT am 20.6. stattfinden. Wir werden einen alternativen Termin zeitnah bekannt geben.
Wir rufen euch jedoch dazu auf am gleichen Tag zur Kundgebung gegen Zwangsexmatrikulation auf (Donnerstag 20.06., 14 Uhr, vor der Mensa II): Nein zur Einschüchterung von Studierenden an deutschen Unis. Nein zu Maßnahmen, die unterdrückte Gruppen mit besonderer Schärfe treffen. Nein zur Wiedereinführung von Exmatrikulationen als Ordnungsmaßnahme!
Kommt am 20.06 um 14 Uhr vor die Mensa 2 (FU), damit wir gemeinsam für unsere Rechte einstehen können!

Dear fellow students,

Due to differences and difficulties in preparation, the planned plenary meeting will NOT take place on June 20. We will announce a new date as soon as possible.
However, we call on you to take part in the rally against forced exmatriculation on the same day (Thursday 20.06., 2 pm, in front of Mensa II): No to the intimidation of students at German universities. No to measures that target oppressed groups with particular severity. No to the reintroduction of exmatriculation as a regulatory measure!
Come to Mensa 2 (FU) on 20.06 at 2 pm so that we can stand up for our rights together!

viele Grüße,
euer AStA FU“

Was Abiturienten in Berlin blüht, wenn sie sich für Menschen- und Völkerrecht einsetzen!

Es ist eine Geschichte, die vor einem Jahr noch undenkbar gewesen wäre. Dieses Jahr am 19.Juni 2024 überrascht nichts mehr dergleichen in Deutschland!

Die Schulleitung des Gymnasiums Tiergarten in Berlin hat die diesjährige feierliche Verleihung der Abiturzeugnisse abgesagt. Die Schulleitung befürchtet in einem Schreiben „massive konfrontative politische Kundgebungen“. Festgemacht wurde das allein daran, dass sich etwa 50 Schüler:innen in einer WhatsApp Gruppe, verabredet haben sollen, aus Protest gegen das fortlaufende Sterben in GAZA mit Palästinatücher bekleidet auf dem Festakt zu erscheinen. In die Entscheidung waren weder die Vertreter der Schüler noch die der Eltern einbezogen. [1]https://www.spiegel.de/panorama/bildung/berlin-gymnasium-sagt-abitur-feier-ab-wegen-pro-palaestina-protests-a-036a9d25-ae0f-4c86-8962-1dd0c4527c50

Das Blut von Verantwortlichen und städtischer Elite geriet angesichts der Vorstellung von Palastinensertücher tragenden Abiturienten in Wallung. Polizeischutz? Sicherheitsdienst? Schliesslich Absage der gesamten Feierlichkeiten!
Ein Teil der Presse wetzt die Messer und fordert „nach den Studierenden“ jetzt auch gegen die Schüler:innen ein „absolut konsequentes“ Durchgreifen. Was gibt es auch „Niederträchtigeres“ im heutigen Berlin als Empathie und Solidarität mit 15 000 getöteten Kindern und Jugendlichen in GAZA zu zeigen und in vollem Einklang mit dem internationalen Gerichtshof gegen einen mutmaßlichen Genozid zu protestieren?

Die Senatsbildungsverwaltung hat in aller Eile die Schulaufsicht beauftragt, eine Lösung mit der Schulleitung zu finden. Wie die wohl aussieht? Und was hat Priorität dabei? Geht es um die Rettung von Leben von Kindern und Jugendlichen? Die Würdigung von jungen Abiturienten für ihr Engagement zur Einhaltung von Völker- und Menschenrecht? Oder sollen sie dafür in den Senkel gestellt werden? Oder geht es um die Rettung des Ambientes einer Zeugnisverleihung, bei der alle Hässlichleiten dieser Welt wegretouschiert werden sollen ? Wegschauen hat wieder Hochkultur und „Nie wieder“ war gestern?

Wer lang genug sucht, wird bei den Jugendlichen auch sicherlich den einen oder anderen Fehler finden. Wer fehlerlos ist, der werfe den ersten Stein!

Nach Protesten von Eltern und Schülern erhalten die Abiturienten ihre Zeugnisse nun am 5.Juli in kleinem Rahmen. Ohne Feier und Reden. Die Schüler empfinden das als würdelos und rufen vor den Toren der Schule zu einer Kundgebung auf. Auf öffentlichem Raum kann die Schulleitung Versammlungen nicht verbieten. Da führt sich in Berlin, wie Betroffene immer wieder berichten, inzwischen die Polizei, angestiftet vom Regierenden Bürgermeister, wie der alleinige Herr im Haus auf.

Anmerkung: Greta Thunberg ruft zur Palästinasolidarität diesen Samstag in Berlin auf. Wie wäre es ihr in dem aktuellen gesellschaftlichen Umfeld wohl mit ihren allwöchentlichen Aufrufen für Schülerklimastreiks ergangen?

Siehe auch Trauermarsch mit den Opfern /Aktuelles zur Solidarität mit Palästina
Greta, die einstmalige Initiatorin einer weltweiten Schüler- und Klinabewegung, ruft auf zur SolidaritätsDemonstration mit Palästina am 22.Juni, 16 Uhr, U-Bahn Eberswalderstr. Berlin

Palästinasolidarität – Trauerprozession zu Ehren der Opfer!

Kommt zur Demo am 22.6.,16:00 Uhr , Berlin U-Bahnhof Erberswalderstr. Greta ruft Euch alle auf

TRAUERZUG am Sonntag, den 23.6 um 14:00 Uhr am Alfred-Scholz-Platz, Berlin (zwischen Ubahn Rathaus Neukölln und Karl-Marx-Strasse).
Du bist eingeladen, der Opfer zu gedenken!
Berlin Alte Wache, Trauerfeier für 15 tausend getötete Kinder in GAZA,
Foto Peter Vlatten

Die Einladenen sind: Die Grieving Doves (Trauernde Friedenstauben) zusammen mit @honouringthechildrenofgaza, @pa_allies, @juedischestimme, und @ceasefireactioncommittee Ceas.

18. Juni Liveblock Nahost:  während der sogenannten  "taktischen Feuerpausen":" 50 tausend Kindern drohen weiter zu verhungern,"  +++ Ein neues Massaker. "17 Menschen wurden im zentralen Gazastreifen getötet und Dutzende verletzt, nachdem  im Morgengrauen Wohnhäuser in den Flüchtlingslagern Nuseirat und Bureij bombardiert worden waren." +++ Chaos in Isreal. Der  stellvertretende  Sprecher der Knesset, Nissim Vaturi, soll abgesetzt werden. Er hatte  die israelischen Demonstranten gegen die Netanyahu Regierung als Ableger der Hamas beschimpft. " +++ "Israel bereitet Krieg im Norden gegen Libanon vor" 

„Seid solidarisch mit unseren palästinensischen Brüdern und Schwestern“, schreiben die Veranstalter. „Wir werden der mehr als 45 000 Toten gedenken (source @euromedhr ), die dem anhaltenden Völkermord und der Besatzung zum Opfer gefallen sind.“

„Unsere Prozession wird getragen von Poesie, Gesang, sanfter Musik und der Präsenz von „Filastin“, einem lebendigen Denkmal, das diejenigen ehrt, die in Gaza getötet wurden. „

„Wir laden euch ein, sich uns – falls möglich – mit weißen Flaggen und weißen Kleidern anzuschließen. Der familienfreundliche Zug hat zum Ziel, gemeinsam an die zerstörten Leben zu erinnern und sie zu ehren.“

„Mit unserer Aktion wollen wir aktiv der Gleichgültigkeit und Verleugnung großer Teile der deutschen Öffentlichkeit entgegentreten gegenüber dem, was der Internationale Gerichtshof und zahlreiche Menschenrechtsorganisationen als möglichen Völkermord identifizieren.“

Start der Demonstration – 14:00 Uhr am Alfred-Scholz-Platz (zwische Ubahn Rathaus Neukölln und Karl-Marx-Strasse) Route: Rathaus Neukölln, Karl-Marx-Straße, Hermannplatz, Sonnenallee, Erkstraße, Rathaus Neukölln , Ende: 18:00 Uhr Rathaus Neukölln.

GAZA nicht vergessen! Nicht Weggucken! Nicht einschüchtern lassen!

19.Juni: Was Abiturienten in Berlin blüht, wenn sie sich für Menschen – und Völkerrecht einsetzen!
Die Schulleitung des   Gymnasiums Tiergarten in Berlin hat die diesjährige feierliche Verleihung der Abiturzeugnisse abgesagt. Die Schulleitung befürchtet  in einem Begründungschreiben "massive konfrontative politische Kundgebungen". Festgemacht wird das daran, dass sich etwa 50 Schüler:innen in einer WhatsApp Gruppe, verabredet haben sollen, aus Protest gegen das fortlaufende Sterben in GAZA mit Palästinatücher bekleidet auf dem Festakt zu erscheinen. [1]https://www.spiegel.de/panorama/bildung/berlin-gymnasium-sagt-abitur-feier-ab-wegen-pro-palaestina-protests-a-036a9d25-ae0f-4c86-8962-1dd0c4527c50 

Das Blut von Verantwortlichen und städtischer Elite geriet angesichts der Vorstellung Palästinatücher tragender Abiturient:innen in Wallung. Polizeischutz? Sicherheitsdienst? Schliesslich Absage der gesamten Feierlichkeiten!
Ein Teil der Presse fordert "nach den Studierenden" jetzt auch gegen die Schüler:innen ein "absolut konsequentes" Durchgreifen. Was gibt es auch "Niederträchtigeres" im heutigen Berlin als Empathie und Solidarität mit 15 000 getöteten Kindern und Jugendlichen in GAZA zu zeigen und in vollem Einklang mit dem internationalen Gerichtshof gegen einen mutmaßlichen Genozid zu protestieren?

Die Senatsbildungsverwaltung hat die Schulaufsicht beauftragt, eine Lösung mit der Schulleitung zu finden. Wie die wohl aussieht? Und was hat Priorität dabei? Geht es um die Rettung von Leben von Kindern und Jugendlichen? Die Würdigung von jungen Abiturienten für ihr Engagement zur Einhaltung von Völker- und Menschenrecht? Oder sollen sie dafür in den Senkel gestellt werden? Oder geht es um die Rettung des Ambientes einer Zeugnisverleihung, bei der alles Hässliche auf dieser Welt wegretouschiert werden soll? Wegschauen hat wieder Hochkultur und "Nie wieder" war gestern?

Wer lang genug sucht, wird bei den Jugendlichen auch sicherlich den einen oder anderen Fehler finden. Wer fehlerlos ist, der werfe den ersten Stein!

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