Für Frieden und ein Ende des Völkermords in Gaza! – Spontankundgebung Die Linke Neukölln

Die Linke Neukölln ruft auf zur Spontankundgebung:

Für Frieden und ein Ende des Völkermords in Gaza!

Wir ziehen zusammen die Rote Linie: Stoppt das Aushungern und die Vertreibung der Palästinenser*innen!

Freitag, 6. Juni 2025, 17 Uhr ( Achtung – geändertes Datum)

Rathaus Neukölln, Berlin

Mit Redebeiträgen u. a. von

  • Ferat Kocak, MdB, Die Linke
  • Ahmed Abed, Fraktionsvorsitzender Die Linke in der BVV Neukölln
  • Basem Said, Aktivist aus der arabisch-palästinensischen Community
  • Vedi Emde, Die Linke, Bezirksvorstand Neukölln

Nichts von dem, was in Gaza geschieht, geschieht im Verborgenen. Kriegsverbrechen werden von israelischen Politiker*innen und Militärs angekündigt – und von Soldat*innen selbst dokumentiert. Auch die deutsche Regierung unterstützt die genozidale Kriegsführung und die Verbrechen der israelischen Regierung an den Palästinenser*innen. Rufe nach Menschenrechten dürfen keine Lippenbekenntnisse bleiben – jetzt müssen Taten folgen.

Die Linke Neukölln ruft daher parteiübergreifend auf ein deutliches Zeichen zu setzen:

• Gegen den Völkermord und die ethnische Säuberung in Gaza.

• Für Frieden und gleiche Rechte für alle Menschen in Palästina/Israel.

• Für ein sofortiges Ende der deutschen Waffenlieferungen an Israel.

• Für ein Ende der Blockade von Hilfslieferungen nach Gaza.

• Gegen doppelte Standards: Menschenrechte und Völkerrecht gelten für alle Menschen gleichermaßen.

• Gegen die Kriminalisierung der Palästina-Solidarität, denn Meinungsfreiheit ist ein Menschenrecht.

Kommt in roten Shirts für die rote Linie.

CFM – nur breite Solidarität und konsequenter Streik bringen den Erfolg !

Laut der Gewerkschaft ver.di ist rund ein Fünftel des Krankenhauspersonals in Deutschland in ausgelagerten Tochterfirmen oder bei Fremdanbietern beschäftigt, um die Löhne zu drücken. In Berlin leisten die Kolleg*innen der CFM (Charité Facility Management) Widerstand. Sie fordern die vollständige Angleichung an den Tarifvertrag im öffentlichen Dienst, da der Lohnunterschied nach der 2006 erfolgten Ausgliederung aus der Charité mehrere hundert Euro beträgt. Anfang April traten sie in einen unbefristeten Streik.

Niedriglohn, Rassismus und Outsourcing: Wie die CFM ihre Beschäftigten ausbeutet

05.06.2025 18:00
Veranstaltung mit CFM-Beschäftigten

Galile@ FU Berlin
Otto-von-Simson-Straße 26
14195 Berlin

Wer sind die CFM-Beschäftigten?

Die Charité Facility Management (CFM) ist ein Tochterunternehmen der Charité selbst. Dort werden Arbeiten wie die reinigung, die Sterilisierung, die Logistik und auch die Technik ausgelaugert. Die meisten Beschäftigten hier sind migrantisch, sind Frauen und müssen in vielen Fällen mehrere Kinder versorgen.

Wofür streiken sie?

Die Beschäftigten der CFM bekommen für dieselbe Arbeit, die ihre direkt bei der Charité angestellten Kolleg:innen machen, bis zu 800 Euro weniger. Gleichzeitig arbeiten sie länger, müssen körperliche Schwerstarbeit leisten und sind unabdingbar für ein funktionales, steriles und sauberes Krankenhaus. Sie müssen mit knapp 1.500 Euro Gehalt sich selbst und oft auch ihre Familien versorgen. Ihre Kinder und sogar Enkelkinder leiden unter diesen Bedingungen mit!

Was hat der Streik mit mir zu tun?

Die Beschäftigten führen einen harten Arbeitskampf gegen einen Arbeitgeber, der sie nicht gerecht bezahlen will – unter anderem wegen der Kürzungen des Berliner Senats und der Bundesregierung. Wie eine CFM-Beschäftigte sagte:

Zum Töten ist Geld da –  zum Leben nicht.

Diese Kürzungen betreffen nicht nur die CFM-Beschäftigten, sondern auch unsere Bildung, unsere ÖPNV-Infrastruktur, unsere Universitäten,  und viele weitere Bereiche unseres Alltags. Die Beschäftigten werden eingeschüchtert mit Polizei auf ihren Streikposten und Student:innen werden eingeschüchtert mit derselben Polizei auf ihrem Campus. Was bei den CFM-Beschäftigten ausprobiert wird, wird auch an Studierenden ausprobiert und umgekehrt.

Deshalb müssen wir solidarisch sein mit den Streikenden bei der CFM. Kommt dafür am 5. Juni um 18 Uhr ins Galile@ an die Freie Universität Berlin, wo die CFM-Beschäftigten von ihrer Arbeit und ihrem Streik erzählen werden. Lasst uns ihnen zeigen, dass wir dasselbe wollen: Ein faires und gerechtes Leben für alle!

Organisiert vom BIPoC-Referat des AStA FU Berlin.

Übernommen aus Klasse gegen Klasse

Titelbild: Peter Vlatten

Diese Seite verwendet u. a. Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmst du dem zu.

Datenschutzerklärung