Die Idee der Kolleg:innen
Warum nicht nach Berlin fahren, wo die Angriffe des Kapitals auf die Beschäftigten von der Politiik gebündelt werden? „Da Druck machen, wo es angebracht ist.“ Speerspitze für die verheerende aktuelle Angriffswelle ist Bundeskanzler Friedrich Merz. Warum ihn nicht persönlich zur Rede stellen, ihm ordentlich den „Marsch blasen“, was seine Polititk so anrichtet, und ihm die Resolution der Mercedesvertrauenskörper persönlich übereichen? Die Idee war geboren.
Die Aktion
Am 9.Oktober war es soweit. Etwa 20 gewerkschaftliche Aktivist:innen hatten sich einen Tag Urlaub genommen und aus eigener Tasche eine Bahnfahrt nach Berlin gebucht. Um kurz nach Mitternacht auf zum Stuttgarter Hauptbahnhof. Um 1 Uhr Nachts bestiegen sie den Zug. Nach dem Frühstück besuchten sie auf Einladung von Luigi Pantisano, dem Co. Parteivorsitzenden der Partei Die Linke, den Bundestag. Friedirch Merz aber hatte aber keine Zeit für einfache Arbeiter:innen. Nicht einmal die Resolution konnten sie ihm persönlich übereichen. So übergaben sie notgedrungen ihre Resolution an Luigi mit der Bitte, sie dem Bundeskanzler zu überreichen.
Am Nachmittag fand dann ein öffentlicher Protest vor dem Haupteingang des Bundestags statt. Gemeinsam mit Gewerkschafter:innen von IG Metall, Verdi und GEW aus Berlin, darunter auch eine Vertrauensfrau und ein Betriebsrat von Mercedes Berlin Marienfelde, die wir über Nacht vom Forum Gewerkschaftliche Linke Berlin noch ganz kurzfristig mobilisieren konnten. [1] Leider hatte die gewünschte Mobilisierung von Berliner Metallbeschäftigten über den Gewerkschaftsapparat nicht. Gemeinsam hieß hinter einem riesigen Transparent mit der Aufschrift
Merz muss weg und mit ihm seine Politik
References
| ↑1 | Leider hatte die gewünschte Mobilisierung von Berliner Metallbeschäftigten über den Gewerkschaftsapparat nicht. |
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