Wie die kurdische Diaspora in Deutschland mundtot gemacht wird – Veranstaltung

Geflohen, Verboten, Ausgeschlossen

Lesung und Diskussion

Der Ko-Autor
Alexander Glasner-Hummel
liest aus dem jüngst
erschienenen Buch über die Diskriminierung der politisch engagierten Kurdinnen und Kurden in Deutschland.

Freitag, 24. November, 19 Uhr, Rotes Antiquariat, Rungestr. 20, 10179 Berlin Mitte

Die demokratischen Rechte der Kurden, für ihre Anliegen einzutreten, werden zunehmend eingeschränkt, nicht zuletzt zum Gefallen des türkischen Präsidenten und Despoten Erdogan.

Da geht es ihnen nicht viel anders hierzulande als anderen Völkern ohne eigenen Staat, wie zum Beispiel aktuell den Palästinensern.

Die Diskriminierung hier hat seinen Hintergrund: Kurden wie Palästinenser werden durch mit Deutschland verbündete Despoten bzw. rechtsexteme Regierungen mit Unterdrückung und Kriegsgewalt überzogen. Nicht zuletzt aufgrund geopolitischer Interessenn mit deutschen Waffeln und deutscher Hilfe.

Es wird Zeit, dass sich alle gegen Unterdrückung, Krieg und eben auch Diskriminierung hier bei uns zusammenschliessen.

Am Tag nach der Lesung ist Gelegenheit dazu. Bildet gemeinsam einen internationalistischen Block am 25. November Berlin “Es ist an der Zeit: Bundesweiter Protest gegen Krieg und sozialen Niedergang

Veranstaltung zum 9. November

Von Richard Müller


Themen und Mitwirkende der Infoveranstaltung

Rolf Becker (Schauspieler)
›Novemberrevolution 1918 – Krieg und Frieden‹

Rolf Becker ist bekannt für seine feinfühligen und eindringlichen Interpretationen politischer Ereignisse, Geschichten und Gedichte. Er trat auch auf zahlreichen Veranstaltungen in Berlin auf, so aus Anlass des 100. Jahrestages der Novemberrevolution auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor.


Duygu Kaya (Gorillas Beschäftigte, kämpft gegen Kündigung wegen Streikteilnahme)
›Politischer Streik und Arbeitskampf beim Lieferdienst Gorillas‹

Duygu Kaya war Rider bei dem Lieferdienst Gorillas. Ihr wurde gekündigt, weil sie für pünktliche und vollständige Bezahlung der Löhne mit ihren Kolleginnen und Kollegen streikte. Sie klagte mit zwei Kollegen gegen diese Kündigung. In dem derzeit laufenden Prozess steht das restriktive deutsche Streikrecht auf dem Prüfstand.


Uwe Haseloff
›Politische Streiks vor und während des 1. Weltkriegs‹


Koordination 1918 unvollendet
›100 Jahre Ludendorff-Hitler Putsch‹


Kulturelles Rahmenprogramm:
Theater X | Paul Geigerzähler & Isabel Neuenfeldt (Musik)

Stoppt den „Genozid“ in Gaza! Nein zu den Demoverboten!

Bundesweite Demonstration: FREE PALESTINE will not be cancelled

4. November , 14 Uhr, Berlin Neptunbrunnen (Alexanderplatz),Rathausstraße 1, 10178 Berlin

Intitiiert von: Palästina Kampagne, Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost e.V. und Jüdischer Bund (@jewishbund).

Selbst der zuständige UN Menschenrechtsbeauftragte spricht inzwischen von einem Genozid

unser Bericht zur Demo letzten Samstag "Palestina Solidarität - der globale Süden macht mobil"

Immer mehr Länder weltweit gehen auf Distanz zur israelischen Politik, äußern massivste Kritik, auch EU Länder wie Spanien und Irland. Diese Kritik bedeutet keineswegs in irgendeiner Weise das Massaker der HAMAS zu rechtfertigen. Im Gegenteil, wer jetzt nicht das Vorgehen der israelischen Armee kritisiert, macht sich mit seinem humanen Anliegen bei der Verurteilung der HAMAS unglaubwürdig.

„Angesichts der Eskalation der jahrzehntelangen israelischen Besatzung Palästinas und der Einschränkung der freien Meinungsäußerung in Deutschland müssen wir für Palästina auf die Straße gehen, und zwar so zahlreich wie nie zuvor. Schließt euch uns am 4. November an. Wir sehen uns auf der Straße!

Wir rufen Menschen aus ganz Deutschland und Europa auf, am 4. November 2023 zu einer friedlichen und legalen Demonstration in Solidarität mit Palästina nach Berlin zu kommen.

Seit dem 7. Oktober hat Israel mehr als 5.000 Menschen im belagerten Gazastreifen getötet. In einer Woche warf Israel so viele Bomben auf Gaza ab, wie auf Afghanistan in einem ganzen Jahr geworfen wurden. Die Hälfte der Bevölkerung Gazas sind Kinder. Wissenschaftler*innen warnen, dass Israels Vorgehen in mehrfacher Hinsicht die Definition von Genozid erfüllt.

Die deutsche Regierung bietet Israel weiterhin ihre uneingeschränkte Unterstützung an. Die Stadt Berlin hat fast alle Proteste in Solidarität mit Palästina untersagt, Symbole der palästinensischen Identität in unseren Schulen verboten und eine Welle von Polizeigewalt gegen Palästinenserinnen und ihre Unterstützerinnen ausgelöst, bei der Hunderte von Menschen festgenommen wurden.

Mehr Infos

https://www.nd-aktuell.de/termine/90217.html

Diese Seite verwendet u. a. Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmst du dem zu.

Datenschutzerklärung