Aussetzung der europäischen Beziehungen zu Israel: „Kein Handel mit Kriminellen!“

Unterschriftenkampagne
„Wir fordern angesichts Israels Menschenrechtsverletzungen die vollständige Aussetzung des Assoziierungsabkommens zwischen der EU und Israel.“

Innerhalb eines Jahres müssen 1 Million Unterschriften gesammelt werden, damit eine „Volkskonsultation“ dem Europäischen Parlament vorgelegt werden kann. Schon nach 3 Tagen haben über 300 000 Menschen unterschrieben.

Besatzungspolitik und Völkermord sind längst nicht gestoppt.

Wir rufen jeden auf, sich der Kampagne anzuschliessen, um den Druck zu erhöhen, dass „Bussiness as usual“ mit Israel endlich aufhört.

Hier kannst du auf der Plattform „Europäische Bürgerinitiative – Zentrales Online-Sammelsystem“ unterschreiben

Die Initiative Koalition Justice for Palestin schreibt auf ihrer Website

„Laut der Europäischen Kommission ist der Staat Israel für die beispiellose massenhafte Tötung und Verletzung von Zivilistinnen und Zivilisten sowie für die massenhafte Vertreibung der Bevölkerung und die systematische Zerstörung von Krankenhäusern und medizinischen Einrichtungen in Gaza verantwortlich [1]. Israel blockiert zudem die Bereitstellung humanitärer Hilfe; dieses Vorgehen könnte als Aushungern als Methode der Kriegsführung angesehen werden. Israel bricht mit zahlreichen Regeln und Verpflichtungen des Völkerrechts und leistet der Anordnung des Internationalen Gerichtshofs [2], das Verbrechen des Völkermords zu verhindern, nicht Folge.

Und doch hat die EU ihr Assoziierungsabkommen mit Israel, ein Eckpfeiler der bilateralen Zusammenarbeit zwischen der EU und Israel in den Bereichen Handel, Wirtschaft und Politik, noch immer nicht ausgesetzt.

Die EU-Bürgerinnen und -Bürger dürfen nicht mehr hinnehmen, dass die EU ein Abkommen aufrechterhält, das einen Staat legitimiert und finanziert, der Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen begeht.

Daher fordern wir die Kommission auf, dem Rat einen Vorschlag für die vollständige Aussetzung des Assoziierungsabkommens zwischen der EU und Israel vorzulegen.

[1] Europäischer Auswärtiger Dienst, Vermerk des Büros des EU-Sonderbeauftragten für Menschenrechte, 20. Juni 2025, https://euobserver.com/eu-and-the-world/ar0246a0da.

[2] Internationaler Gerichtshof, Anordnung vom 26. Januar 2024, https://www.icj-cij.org/node/203447.

Mach mit für Frieden und Gesundheit – Fahrradtour 2026

Zweite Fahrradtour mit Kolleginnen und Kollegen aus den Gewerkschaften, Freundinnen und Freunden!

Nach der Fahrradtour 2025 findet die zweite Tour 2026 in der Zeit vom 07.05.-10. 05.26 im Raum Südbrandenburg statt. Die Radtour wird von Kolleginnen und Kollegen aus DGB-Gewerkschaften organisiert und ist für alle offen, die sich für eine aktive Friedenspolitik, jenseits von Aufrüstungsspiralen und eine gute Gesundheitsversorgung, gerade in der Fläche einsetzen.

Anknüpfend an die Tour aus dem Jahr 2025 fühlen wir uns ermutigt und aufgefordert, das Motto weiter zu tragen und die gelungene Kombination von gemeinsamen leistbaren, sportlichen Aktivitäten, guten Gesprächen, Besuchen und Besichtigungen fortzusetzten.

Die Tour setzt sich aus insgesamt drei Tagesetappen zusammen, die es auch Interessierten und Unterstützern ermöglicht, lediglich an einzelnen Etappen teilzunehmen. Die Tagestouren betragen durchschnittlich 50 km und sollen die Teilnehmenden keinesfalls überfordern. Angemessene, radfreundliche Quartiere werden bei Bedarf rechtzeitig vorab organisiert. Dafür ist eine verbindliche Anmeldung für diese Tour erforderlich. Wir freuen uns auf alle, die daran teilnehmen wollen und sich anmelden.

Interessierte haben die Möglichkeit sich bei den Organisatoren genauer zu erkundigen. Wir möchten mit ausreichendem Abstand zur Tour drei regionale Vorbereitungstreffen durchführen. Dort können eventuelle Fragen geklärt und Anregungen eingebracht werden.

Mach mît-sel dabell

Kontakt:
Bei Fragen zu der Tour könnt Ihr Euch gern wenden an

  • Marion Scheier (marion.scheier@posteo.de) Tel: 0171 6552037;
  • Klaus Just (klausjust6@ginail.com) Tel: 0172 8352890; und
  • Georg Heidel (gk-heidel@t-online.de), Tel: 0151 12434342

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