Rettet die Friedensstatue ‚Nujin‘ in Kassel!

Petition des Koreaverbandes e. V.

Pro & Contra


Im Campusgarten des Studierendenhauses der Universität Kassel steht seit letztem Jahr die Friedensstatue ‚Nujin‘, die in Kooperation mit dem AStA der Uni Kassel und dem Korea Verband aufgebaut wurde. Am 09.03.2023 hat die Universitätsleitung diese heimlich entfernt, ohne das Datum vorher mit dem AStA oder dem Korea Verband zu kommunizieren. Wir fordern, dass die Friedensstatue ‚Nujin‘ zu ihrem Platz auf dem Campusgarten zurückkehrt!

Die Friedensstatue muss gerettet werden, damit sexuelle Gewalt im Kontext von Kolonialismus und Faschismus nicht weiter zu Gunsten der Täter unter den Teppich gekehrt wird! Um dies zu erreichen, wollen wir mit der Kampagne zur Wiedererrichtung und zum Erhalt der Friedensstatue Unterschriften sammeln.

Eine Petition von Korea Verband, AG „Trostfrauen“ und Initiative Friedensstatue für Kassel

Begründung


Etwa 200.000 Mädchen und junge Frauen wurden im Asien-Pazifik-Krieg (1931-1945) durch das japanische Militär aus mindestens 14 Ländern verschleppt, in die Sexsklaverei gezwungen und als sogenannte „Trostfrauen“ stigmatisiert. Erst 1991, nach fast einem halben Jahrhundert, brach eine Überlebende ihr Schweigen über das erlittene Kriegsverbrechen. Zwar gab die japanische Regierung 1993 offiziell zu, jene Verbrechen begangen zu haben, jedoch verhindert sie jegliche Art der Aufarbeitung und Vergangenheitsbewältigung und übt auf alle Regierungen der Welt dahingehend Druck aus: Keine Regierung, einschließlich Deutschland, will die guten Wirtschaftsbeziehungen zu Japan aufs Spiel setzen.

Der AStA Kassel wurde Anfang 2022 auf die Friedensstatue im Berliner Bezirk Mitte aufmerksam, die mit offizieller Genehmigung aufgestellt wurde, aber aufgrund des diplomatischen Drucks aus Japan fast abgerissen worden wäre. Der AStA Kassel wollte mit der Aufstellung der Statue (Dauerleihgabe vom Korea Verband) die Studierenden auf die Kontinuität der sexualisierten Gewalt in Kriegs- und Friedenszeiten und vor allem auf den Mut der Frauen, die das Tabu gebrochen haben, aufmerksam machen. Nach der Aufstellung wurde das Universitätspräsidium von der japanischen Regierung und den rechten Kräften aus Japan bedrängt. Trotz laufender Verhandlungen zwischen dem Korea Verband und er Universitätsleitung der Uni Kassel hat letztere mit einer scheinheiligen Begründung, dass die Ausstellungsfrist der Statue abgelaufen sei und der Senat der Universität nicht für die Verlängerung gestimmt habe, ‚Nujin‘ entfernt.

Bitte unterschreibt für die Wiedererrichtung und für den Erhalt der Friedensstatue ‚Nujin‘ und macht die Geschichte bekannt!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung,Korea Verband e.V. aus Berlin

WHO alarmiert – Kinder in Nordgaza sterben grausamen Hungertod

Am 4.Februar informierte der Chef der Weltgesundheitsorganisation WHO, Tedros Ghebreyesus, auf der Plattform X (früher Twitter) über die »grausamen Entdeckungen« seiner Inspekteure bei ihrem Besuch in Nord GAZA. Es war die erste Inspektion seiner Organisation seit Oktober, trotz „aller Bemühungen, regelmäßigeren Zugang zum Norden von Gaza zu erhalten. “ Die israelischen Behörden hatten bis jetzt jeden gesicherten Zutritt verweigert..[1] … Continue reading

Tedros Ghebreyesus berichtet in seiner Kurznachricht von „Schrecklichen Zuständen“, die während der WHO Untersuchungen aufgedeckt wurden: „in den Krankenhäusern Al-Awda und Kamal Adwan im Norden von #Gaza: schwere Unterernährung, verhungernde Kinder, gravierende Knappheit an Treibstoff, Nahrungsmitteln und medizinischer Versorgung, zerstörte Krankenhausgebäude.“ Die WHO bestätigt damit offiziell Berichte, die von vielen anderen Beteiligten bereits nach aussen gedrungen waren. Besonders schlimm sei die Situation im Al-Awda-Krankenhaus, dem einzigen Kinderkrankenhaus im Norden von Gaza, mit zerstörtem Gebäude und mit Patienten überfüllt. Der Mangel an Energieversorgung führe zu einer ernsthaften Bedrohung von Patienten, insbesondere in kritischen Bereichen wie der Intensivstation und der Neugeborenenstation.

Was aber aber am meisten schockiert. Allein hier konnte aktuell der Hungertod von 10 Kindern aufgrund Mangelernährung festgestellt werden. Wir können nur mutmaßen, was draussen zwischen den Trümmern geschieht. Verhungern und dazu noch oft verwundet ist grausam. “ Wer die Bomben überlebt hat, dem droht anschliessend der Hungertod,“ monierte der Chef der Weltgesundheitsorganisation einen Tag später und fügte das Schlüsselwort, das von den Pharisäern des Westens so geflissentlich überhört wird, hinzu: „Ceasefire -Waffenstillstand„. Es ist wohl die Spitze eines Eisbergs beispielloser Barbarei. Die israelische Armee gewährt nur absolut restrektiven Zugang in die von ihr zerstörten und kontrollierten Gebiete. Wer diese Armee unterstützt kann sich nicht mit Care Paketen reinwaschen.

Nicht Weggucken. Nicht schweigen. Aufklären und protestieren. Die nächste Solidaritätsdemonstration in Berlin findet statt: 9.Marz, 15 Uhr, Berlin Wilmersdorferstr. /Kantstr.!

Demo: Stoppt den Völkermord in GAZA – Alle Menschen sind gleich!

Demo 9.Marz, 15 Uhr, Berlin Wilmersdorferstr. /Kantstr.

Gaza! Das Massenmorden geht weiter. Die neuesten Meldungen der Weltgesundheitsorganisation WHO sind alarmierend. 10 aufgefundene unter Qualen verhungerte Kleinkinder in Nordgaza sind nur die Spitze eines Eisbergs beispielloser Barbarei. Die deutsche Cancel Culture und Kriminalisierung des Protestes dagegen hört trotz aller Absurditäten nicht auf. Trotzdem: Nicht Weggucken. Nicht schweigen. Aufklären und weiter protestieren.

Die Demo letzte Woche war ein durchlagender Erfolg und setzte ein deutliches Zeichen der Solidarität für Palästina und den gesamten globalen Süden. Das lässt sich wohl kaum jede Woche so wiederholen. Aber es zeigt, viele Menschen wachen auf und lassen sich auch nicht einschüchtern. Laut Polizeiangaben nahmen 7500, laut Veranstalter bis zu 15 000 Demonstranten teil. Neben Menschen aus der palästinensischen sowie Israelisch und jüdischen Community waren Menschen aus allen Schichten der breiten, vor allem aber auch der arbeitenden Bevölkerung dabei.

Auch am Frauenkampftag sollte sich jeder bewusst sein, das Frauen in diesem GAZA Krieg neben Kindern die meisten Opfer sind. Treffpunkt des Palästinaprotetes am 8. März: 13:45 Uhr , Unter den Linden 17

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