27.06.2026 von 12:00 – 16:00
Invalidenpark, Berlin
Wir, ein breites Bündnis aus Gewerkschaften, AWO, Sozial- und Wohlfahrtsverbänden sowie Berliner Mieterverein, rufen auf, die Angriffe auf unseren Sozialstaat nicht unwidersprochen hinzunehmen.
Jetzt reicht’s! Komm zur Demo für den Sozialstaat
Ende Juni veröffentlicht die Bundesregierung ihre „Reformpläne“, die vor allem massive Kürzungen unserer sozialen Sicherheit nach sich ziehen werden. Weniger Gesundheitsleistungen, sinkende Rente, steigende Pflegekosten, länger arbeiten – die Liste der Grausamkeiten ist lang. Die Lasten werden den Beschäftigten aufgeladen – während die Reichen und Vermögenden verschont werden.
Das ist ungerecht!
Der Sozialstaat ist kein Problem – er ist die Grundlage für Sicherheit, Zusammenhalt und ein würdiges Leben für alle.
Deshalb gehen wir gemeinsam auf die Straße:
Wir machen deutlich:
- Finger weg von der Rente!
- Finger weg von der Krankenversicherung!
- Finger weg von der Pflege!
- Finger weg vom 8-Stunden-Tag!
Unsere Forderungen sind klar:
- den Sozialstaat für die Zukunft sichern
- Investitionen in soziale Sicherheit, gute Arbeit und öffentliche Daseinsvorsorge
- Solidarität statt Spaltung
Lasst uns gemeinsam ein starkes Zeichen setzen – für soziale Gerechtigkeit, für Solidarität und für unsere gemeinsame Zukunft.
Kommt zahlreich und bringt alle jemanden mit!
Als Forum Gewrkschaftliche Linke rufen wir ausdrücklich zur Beteiligung an den Protesten auf!
Aber „Hütte brennen“ , wie die erste Vorsitzende der IG Metall gedroht hat, sieht anders aus. Mobilisierung und Aktionen der Gewerkschaftsführungen kommen reichlich spät. Mit wenigen verbal kräftigen Protesten ist es aus unserer Sicht nicht getan. Diese Proteste können nur ein Anfang sein. Aber von weiterführenden Aktionen nach dem 27. Juni ist bisher nichts bekannt.
„Sie verraten und verhökern momentan ALLES für ihre Profit- und Kriegswirtschaft: Sozialstaat, Feiertage, 40 Stundenwoche, Rentensytem, 8 Stundentag, Gesundheit, Arbeitnehmer*innenrechte.“
Dieses Trommelfeuer an Angriffen auf die Lebensinteressen der arbeitenden Bevölkerung macht eine konzertierte Antwort notwendig. Ein Widerstand mit koordiniert nachhaltigen und für das Kapital spürbaren Kampfaktionen aller Beschäftigten und Gewerkschaften muss organisiert werden. Nennenswerte Erfolge beim Kampf gegen die soziale Angriffswelle sind nur möglich, wenn die „Abwehr der alles verschlingenden Militarisierung“ dabei nicht ausgeklammert wird.

Mehr zum Thema Kampf gegen das soziale Trommelfeuer hier:
"Spart doch lieber bei den Reichen“ – das reicht als linkes Lösungskonzept nicht aus! Sozialem Kahlschlag und Kriegskurs muss gemeinsam die Stirn geboten werden!
Warkens Horrorkatalog, Kürzungen und Angriff auf 8-Stundentag stoppen!
Vor der „Rentenreform“: Lügen, Täuschungsmanöver und Spaltungsversuche – Widerstand organisieren!
Titelbild: Peter Vlatten