Hands off Iran

Spontankundgebung 28.2 14 Uhr, Neptunbrunnen/Alexanderplatz

Bomben auf Afghanistan, Libyen, Irak, Libanon, Syrien, Katar, Jemen, Palästina und jetzt Iran:
Nie haben US-amerikanische und israelische Bomben den Völkern im Nahen Osten je Freiheit und Selbstbestimmung
gebracht! Aber unendliches Leid, Zerstörung, Unterwerfung und weitere Diktatur!

Der lokale israelische Fernsehsender 
N12 berichtet, dass man auf eine „erste Kriegsstufe“ vorbereitet ist. Sie soll vier Tage andauern und „mächtige Angriffe“ umfassen. Ein israelischer Beamter wird mit den Worten zitiert, Teheran werde „danach nicht mehr aussehen wie zuvor“. Da muss man fragen: wie Gaza?

Es werden mutmaßlich wieder die iranischen Atomanlagen bombardiert. Die IEAE warnte schon letzten Juni, dass dies zur nuklearen Verseuchung nicht nur des Iran, sondern auch grosser Teile des gesamten Nahen Ostens führen könnte. Das Leben von mehreren Millionen Menschen sei gefährdet

Es ist ein völkerechtswidriger Angriffskrieg.

Verbrecher greifen Verbrecher an. Irans Bevölkerung zahlt den Preis.

Weder Mullahs noch Wiederkehr des faschistischen Shahregimes, noch Unterwerfung unter Israel and USA sind erträglich für die Iraner:innen.

„Wenn Kriege Freiheit bringen würden, wäre der Nahe Osten der freieste
Ort der Welt.“ Arash Sadeghi, iranischer
Menschenrechtler

Trump begründet den Angriff mit den Sicherheitsinteressen der USA. Das ist eine groteske Verdrehung der Fakten. Nicht der Iran hat eine beispiellose Kriegsarmada begleitet von martialischen Kriegsdrohungen vor den Küsten der USA zusammengezogen und die USA mit Dutzenden Militärbasen umstellt.

Der spanische Ministerpräsident Pedro Sanchez verurteilt die Militäraktion der USA und Israels gegen den Iran. Der einseitige Angriff stelle eine Eskalation dar und trage zu einer unsichereren und feindseligeren internationalen Ordnung bei, sagt Sanchez.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) verurteilte dagegen das Vorgehen Teherans. „Die Bundesregierung ruft Iran nachdrücklich dazu auf, sofort die militärischen Schläge gegen Israel und unsere anderen Partner in der Region einzustellen“, erklärte Merz. Man muss angesichts dieses Statements schon fragen: leidet der deutsche Kanzler unter Wahrnehmungstörungen? Man erkennt, die Propandawelle rollt.

Wer sich um die Iraner:innen sorgt, muss gegen diesen Krieg sein. Wer sich um die Menschen in Nahost sorgt, muss gegen diesen Krieg sein. Wer sich um die Menschheit sorgt, muss gegen diesen Krieg sein.

Der erste Schritt ist, Nein zu sagen und das auch zeigen!

Akustische Eindrücke der Kundgebung

Von der heutigen Kundgebung einige Impressionen und Redeausschnitte.

Inhaltsverzeichnis


Weiterführende Links:

Dieser Beitrag gehört zum Beitrag:
Warnstreiks bei Vivantes – kämpfen wie bei CFM!
Chronologie 10 Jahre Kampf um TVöD für alle an der Spree
ÖPNV-Streik: „Entlastung jetzt!“

Wie immer fing die Kundgebung mit einer Parole an: Audio

„… Heute ist StreikTag“


Dieser Streik ist der stärkste Streik – Audio


Kurzbericht über den Streik der REHA – Audio


Klage gegen den Streik und andere Gemeinheiten- Audio

In diesen Abschnitt geht es darum, aufzuzeigen wie die Geschäftsführung versucht das Streikrecht wegzunehmen, die Vorarbeiter schüchtern die Streikenden ein.


Selbstverständlich gab es auch Gastredner und eine Grußbotschaft seitens der BVG. – Audio



Jugend wird rebellisch: Klasse gegen Klasse – Audio


Resolution gegen Verhinderung des Streikrechts – Audio


Chronologie 10 Jahre Kampf um TVöD für alle an der Spree

Diese Chronologie ist eine persönliche Erinnerung an meiner 10-jährigen Teilnahme an diese Streikaktion. Angefangen hat alles 2017. Dort wurden die Töchter herbeigezaubert.
Ich warf damals Angestellte des öffentlichen Dienst in Vivantes. Meine Abteilung wurde ebenfalls als Tochterfirma eingegliedert. Die Angestellten, die in die Töchter eingegliedert wurden, hatten darum zu kämpfen, dass Ihr Status bleiben konnte, das bedeutet die Arbeitsjahre und das Gehalt wurde mit übernommen. Also weiterhin nach Tarif bezahlt.
Alle neu eingestellten Mitarbeiter haben kein Tarifvertrag.

Um diesen Status für alle Beschäftigten des öffentlichen Dienst in Berlin erreichen zu können und das die Töchter wieder in den Mutterkonzern zurück geführt werden, wurde gestreikt und und wir streiken solange weiter, bis die Forderungen erfüllt sind. „Seit dem Koalitionsvertrag von 2016 wird den Krankenhaus-Tochterunternehmen die Angleichung an den TVöD versprochen. Doch bis heute ist das nicht passiert. Es steht die Glaubwürdigkeit der Berliner Politik auf dem Spiel.“, erklärt Gisela Neunhöffer, stellvertretende ver.di-Landesbezirksfachbereichsleiterin und zuständig für das Gesundheitswesen [1]Quelle. Und dieser Kampf geht heute weiter und ist kein Ende in Sicht.


Diese Chronik gehört zum Beitrag: „Warnstreiks bei Vivantes – kämpfen wie bei CFM!
Weiterführender Link: akustische Eindrücke

Inhaltsverzeichnis

Jahr 2017

08.03.2017: Teilnahme an der Frauen-Demo zum internationalen Frauentag am 08.03.2017

20.03.2017: Heutiger Streik von Vivantes auf dem Gelände der Charité, was bestimmte Leute der GF nicht angenehm war, 20.03.2017

22.05.2017: Streik bei der CFM

20.05.2017: Protest vor dem SPD-Landesparteitag vor dem Hotel „Estrel-Hotel“

24.05.2017: Viele Aktionen haben wir unterstützt, so u. a. vor dem Arbeitsgericht, wenn es um Kollegen aus dem öffentl. Dienst geht. Hier Z.B. geht es um eine Klage eines Taxifahrers.

17.06.2017: Arbeitnehmerkonferenz

2018

08.04.2018: Streiktag vor der Vivantes-Zentrale

30.05.2018: Grußworte unserer Kampfesgefährten aus Argentinien

Das waren Anita und Vani,
Sie sind Mitglieder der „Partei der sozialistischen Arbeiterinnen“ (pts) und sprachen darüber, wie auch in Argentinien die lebensgrundlage der Arbeiterinnen durch sparmaßnahmen angegriffen wird und hier wie da die kriese des kapitalismus auf dem Rücken der Arbeiter*innen ausgetragen wird.
Tobender Applaus für unsere Gäste aus Argentinien
sowie solidarische Grüße an Argentinien zurück.
Großen dank an Simon, für seine Unterstützung, dass Aninta und Vani beim 51. Streiktag der VSG die Grüße übermitteln konnten.
Mit freundlicher Unterstützung und Genehmigung
von Simon, Anita und Vani
sowie den Streikenden der VSG


2019

05.06.2019 : Proteste gegen die Gesundheitsminister*innenkonferenz 2019 Leipzig

Jens Spahn wurde miteinem Pfeifkonzert und Buhrufen begrüßt.


2020

06.02.2020: Warnstreik der CFM

2021

14.09.2021: 6. Streiktag Vivantes und Charité

Impressionen, Auszüge aus Redebeiträge und
Lichtblicke des Demo-Zuges von Robert-Koch-Platz zum Roten Rathaus.


09.10.2021 Demo der Krankenhausbeschäftigten

2024

25.04.2024: Versprochen ist versprochen und wird nicht gebrochen!

Anmerkung:

Diese fotographische Chronologie ist nicht vollständig.

References

References
1 Quelle

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