Mahn- und Gedenkstätte Buchenwald

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Auch nicht den vielen Gedenksteinen, auf denen steht:

Die Gedenkstätte Buchenwald hieß in der DDR „Nationale Mahn- und Gedenkstätte“ .

Die Häftlinge des Konzentrationslagers Buchenwald schworen nach ihrer Selbstbefreiung 1945:
„Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.“ Dies ist eine Mahnung an uns.

Die „Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln“ und der „Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit“ wurde nach dem Krieg von allen Antifaschisten und Antifaschistinnen auch in den sogenannten Vier „D“ zusammengefasst:

Der Aufbau einer solchen antifaschistischen Gesellschaft ist damals in der Bundesrepublik gescheitert. Aber er ist nicht erledigt. Die Erfüllung der Ziele des Schwurs von Buchenwald bleibt unsere Aufgabe.

Die Gedenkstätte müsste ständig dazu mahnen. Das geschieht nicht.

Das Konzentrationslager Buchenwald

(KZ Buchwald) war eines der größten Konzentrationslager auf deutschen Boden. Dieses KZ wurde zwischen Juli 1937 und April 1945 auf dem Ettersberg bei Weimar betrieben.

Insgesamt waren in diesem Zeitraum etwa 266.000 Menschen aus allen Ländern Europas inhaftiert.

Die Zahl der Todesopfer wird auf 56.000 geschätzt. Darunter:

15.000 Inhaftierte der UdSSR
7.000 Polnische Inhaftierte
6.000 inhaftierte aus Ungarn
3.000 Franzosen

Seit dem 8. April 1945 hatten viele Häftlinge durch Boykott und Sabotage ihre von den Nationalsozialisten so genannte Evakuierung verhindert.
Am 11. April 1945 befreiten sich die Häftlinge des KZ Buchenwald selbst. Sie übernahmen die Leitung des Lagers und nahmen 125 Bewacher fest, öffneten die Tore und hissten die weiße Fahne [1] das hissen der Weißen Fahne ist ein internationales Zeichen der Kapitulation (oder ein Sich-Ergeben) .

Die 3. US-Armee übernahmen danach das Lager und schilderten der Öffentlichkeit die Gräueltaten der SS.[2]Die SS (Abkürzung für Schutzstaffel) war eine 1925 gegründete, paramilitärische Organisation der NSDAP, die sich unter Heinrich Himmler zum zentralen Terror- und Unterdrückungsinstrument im … Continue reading

Im Alter von 89 Jahren erinnert sich Clarence Brockman an Buchenwald – Video

At the age of 89, Clarence Brockman of McDonald, Pennsylvania reflects on being among the first American soldiers to walk through the gates of the Buchenwald concentration camp in Weimar, Germany, several days after the Nazis abandoned the camp and many of its prisoners. Mr. Brockman would also return to Buchenwald in commemoration of the 65th anniversary of the camp’s liberation. From the WQED archives, this feature story was originally broadcast as part of OnQ Magazine on June 10, 2010. Producer: Iris Samson, Narrator: Michael Bartley.

aus McDonald, Pennsylvania, daran, wie er als einer der ersten amerikanischen Soldaten die Tore des Konzentrationslagers Buchenwald in Weimar durchschritt, wenige Tage nachdem die Nazis das Lager und viele seiner Gefangenen zurückgelassen hatten. Herr Brockman kehrte später auch zum 65. Jahrestag der Befreiung des Lagers nach Buchenwald zurück. Dieser Beitrag aus dem Archiv von WQED wurde ursprünglich am 10. Juni 2010 im Rahmen des OnQ Magazine ausgestrahlt. Produzentin: Iris Samson, Sprecher: Michael Bartley.

Eröffnung der Mahn-und Gedenkstätte 1958

1958 wurde auf dem Geländes des ehemaligen KZ die „Nationale Mahn- und Gedenkstätte Buchenwald“ eröffnet. Sie diente der Mahnung und des Gedenkens.
Vor dem Glockenturm befindet sich die Bronzeplastik „Figurengruppe“. Sie wurde von Fritz Cremer geschaffen.

Foto: Katja und Thomas G.
Grabstelle des Fritz Cremer: Berlin- Pankow Friedhof III, Foto: Ingo Müller

References

References
1 das hissen der Weißen Fahne ist ein internationales Zeichen der Kapitulation (oder ein Sich-Ergeben)
2 Die SS (Abkürzung für Schutzstaffel) war eine 1925 gegründete, paramilitärische Organisation der NSDAP, die sich unter Heinrich Himmler zum zentralen Terror- und Unterdrückungsinstrument im NS-Staat entwickelte. Sie war für den Holocaust, den Betrieb der Konzentrationslager und rassistische Vernichtungspolitik verantwortlich

Energie für Kuba

Internationalisten wollen Kuba praktisch unterstützen – zwei Projekte aus Deutschland setzen auf Solarkraft

Von JULE MEIER

Politiker, Rapper, Gewerkschafter und Aktivisten: Neue Allianzen wollen Kuba unter dem verschärften US-Embargo praktisch unterstützen. Zwei Projekte setzen auf Solarkraft gegen den Strommangel.

Morgen, Samstag, 21.3. 13 Uhr Cuba-Solidaritätskundgebung:
https://asanb.noblogs.org/?event=um-trump-zu-stoppen-internationale-solidaritaet

»Cuba Sí – Yanqui No!«, lautet ein bekannter Slogan gegen US-Imperialismus aus dem sozialistischen Kuba. Wenngleich der Spruch Fidel Castros über 60 Jahre alt ist, zeigt er seit Anfang des Jahres neue Relevanz. Mit der völkerrechtswidrigen Intervention der USA in Venezuela hat die Trump-Regierung Kubas wichtigsten Energieversorger gekappt. Staaten, die Kuba beliefern, droht er mit hohen Strafzöllen zu belegen. »It may be a friendly takeover. It may not be a friendly takeover« (Es könnte eine freundliche Übernahme sein, es könnte keine freundliche Übernahme sein), sagte der US-Präsident zu seinen Absichten für Kuba Anfang März gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Der »New York Times« zufolge habe Trump angekündigt, den kubanischen Präsidenten Miguel Díaz-Canel zu entmachten.

Bereits vor der verschärften US-Blockade war die wirtschaftliche Situation auf Kuba instabil. Doch nun werden die Ölreserven immer knapper, Stromausfälle mehren sich – zuletzt auf der gesamten Insel über 24 Stunden lang. Das führt nicht nur zu Produktionsausfällen, sondern beeinträchtigt den Zugang zu sauberem Wasser, zur Kühlung von Lebensmitteln und die medizinische Versorgung der Kubaner*innen. Internationale Solidaritätsbewegungen wollen die Insel darum mit Hilfsgütern unterstützen.

Nuestra América Flotilla

Eine dieser Bewegungen ist die Nuestra América Flotilla. »Gemeinsam können wir die Blockade brechen, Leben retten und für das Recht Kubas auf Selbstbestimmung eintreten«, heißt es von dem internationalen Konvoi, der Kuba am Samstag erreichen will.

Auf dem Luft-, Land- und Seeweg reisen unter anderem das irische Rap-Trio Kneecap und der US-amerikanische Streamer Hasan Piker mit dem Konvoi. Unterstützt wird die Initiative unter anderem von der Menschenrechtsaktivistin Greta Thunberg, dem ehemaligen britischen Labour-Vorsitzenden Jeremy Corbyn und der demokratischen US-Kongressabgeordneten Rashida Tlaib. »Progressive International«, eine Organisation, die verschiedene linke Bewegungen weltweit verbinden will, hatte die Nuestra América Flotilla initiiert.

Deutsche Gewerkschafter*innen gründen Initiative

Deutsche Gewerkschafter*innen besuchen einen kubanischen Hersteller für Motorroller. Initiative GewerkschafterInnen für Kuba

Auch deutsche Gewerkschafter*innen solidarisieren sich mit Kuba. »Die Situation Kubas ist seit fünf Jahren die schwierigste, die es seit Bestehen der Revolution erleben muss«, heißt es in einem Gründungsaufruf der »Initiative GewerkschafterInnen für Kuba – Solidarität gewinnt!«. Am Freitag findet um 17 Uhr im DGB-Gewerkschaftshaus in Frankfurt am Main das Gründungstreffen der Gruppe statt. Zu den Initiator*innen gehören acht Gewerkschafter*innen der IG Metall, IG BAU und von Verdi. Über 80 weitere Gewerkschafter*innen haben den Aufruf unterzeichnet.

»Die meisten DGB-Gewerkschaften haben die internationale Solidaritätsarbeit in den vergangenen Jahren stark zurückgefahren und arbeiten international partiell entlang der ›Lieferketten‹ mit verbündeten Gewerkschaften in einigen Ländern zusammen«, erzählt Gewerkschafter Andreas Nolte (IG Metall Hannover) im Gespräch mit »nd«. Mit dem Gewerkschaftszusammenschluss wolle man den internationalistischen Geist wiederbeleben und zugleich kubanische Betriebe und Gewerkschaften durch Solaranlagen praktisch unterstützen. Dafür sammeln die Gewerkschafter*innen mit »InterRed« Spenden. Der Verein hat in den vergangenen Jahren schon Solaranlagen für kubanische Betriebe im Gesundheitssektor organisiert.

Auf Kuba kooperieren die deutschen Gewerkschafter*innen mit Gewerkschaften für Industrie, Transport sowie mit der für die Bau- und Holzindustrie. Insgesamt 15 Gewerkschaften sind im kubanischen Dachverband Central de Trabajadores de Cuba (CTC) vereint. Zusammen mit den Kolleg*innen werde vor Ort entschieden, in welchen Industriebetrieben oder öffentlichen Einrichtungen Solaranlagen verbaut werden sollten. »Betriebe versorgen mit ihrem Strom auch das Wohnumfeld. Doch erst mal braucht es ab sofort Spenden an unseren Kooperationspartner InterRed, um Solarpanels und bestenfalls auch Solarspeicher zu kaufen«, sagt Nolte. Denn wenn es dunkel wird, können Solaranlagen keinen Strom mehr produzieren. »Deshalb werden ganz dringend auch Energiespeicher in Kuba benötigt, die Solarstrom speichern können, damit er auch nachts verfügbar ist.«

Trotz der angespannten politischen Lage planen die deutschen Gewerkschafter*innen einen Besuch der Insel am internationalen Tag der Arbeit, um ihre Solidarität mit den Kubaner*innen zu zeigen. »In Kuba sind die Arbeitsbedingungen vergleichbar gut mit denen bei uns, wenn die Menschen kontinuierlich arbeiten könnten und nicht durch die US-Blockade ständig daran gehindert würden«, so Nolte.

Interbrigadas: Körperliche Arbeit als Solidarität

Der Verein Interbrigadas unterstützt das kubanische Gesundheitswesen mit Solarpanels Interbrigadas

Auch die Kampagne »Krankenhäuser retten Leben – aber nur mit Strom« sammelt Spenden für Solarenergie. Die Gruppen Interbrigadas und der Bloque Latinoamericano haben die Kampagne initiiert. »Derzeit haben viele Krankenhäuser große Schwierigkeiten mit ihrer Energieversorgung. Besonders kritische Bereiche wie Notaufnahme und Intensivstation sind auf eine konstante Stromversorgung angewiesen, damit lebenswichtige medizinische Geräte funktionieren können«, heißt es im Spendenaufruf auf der Plattform Betterplace.

Seit 1969 gibt es internationale Solidaritätsaktivist*innen aus Europa und Lateinamerika, die auf die Insel reisen, um solidarisch körperliche Arbeit zu leisten. Schon damals bezeichnete man die Reisen als »Brigaden«. Der Verein Interbrigadas will seit 2007 »über Grenzen hinweg« Antworten auf soziale Probleme finden, »die selbst mehr denn je global strukturiert sind«.

Seit 2017 finden solche Bildungsreisen vom Verein nach Kuba statt. Nun wolle man die Insel mit Solarpanels akut unterstützen. »Die Panels sollen in Kooperation mit dem Centro ›Martin Luther King‹ auf die Krankenhäuser gebaut werden, was von denen vor Ort koordiniert wird«, sagt ein Sprecher von Interbrigadas zu »nd«. Durch eine enge Zusammenarbeit werde man verfolgen können, auf welche Dächer die Panels kommen. Außerdem kennt die Gruppe die kubanischen Unternehmen, die diese installieren.

Eine nächste »Brigade« wolle man im Oktober 2026 starten. Doch ist das angesichts der ökonomischen und politischen Krise realistisch? »Man kann aktuell nicht wirklich voraussehen, wie sich die Lage entwickeln wird und wie sich Trump entscheiden wird – ob es zu einer Eskalation kommt oder eher zu einem Deal«, so der Sprecher von Interbrigadas. »Sollte es jedoch nicht zu einem Sturz der Regierung kommen, sondern eher zu einer Art Einigung oder Beruhigung der Situation, würde die Brigade in diesem Rahmen stattfinden.« Grundsätzlich bleibe das Land in Bezug auf Kriminalität weiterhin relativ sicher. »Die strukturellen Probleme wie Stromausfälle und Wasserknappheit bestehen weiterhin, aber das kennen wir auch schon von früheren Brigaden. Mit etwas Planung kann man damit umgehen.«

Kulturschaffende und Wissenschaftler*innen machen Druck

Bereits seit 2020 weist die Kampagne »Deutschland mit Europa – Für ein Ende der Blockade gegen Kuba!« auf die Verschlechterung der Lebensbedingungen für Kubaner*innen durch das US-Embargo hin. »Die kubanische Bevölkerung leidet seit 60 Jahren unter dieser längsten Blockade der Geschichte. Die Uno und EU wie auch die Bundesregierung verurteilen sie seit Langem als völkerrechtswidrig, ohne dass dies irgendwelche Konsequenzen hätte«, heißt es in dem Aufruf, den 65 Wissenschaftler*innen und Kulturschaffende unterzeichnet haben.

Ob Personen aus der Öffentlichkeit, Wissenschaft, Politik oder den Gewerkschaften – die Unterstützung für das sozialistische Projekt Kuba zeigt aktuell seine Diversität. Solange die US-Blockade anhält, wird der Druck auf internationale Politik nicht nachlassen. Bestimmt sind sich nicht alle darin einig, wie Kubas Zukunft aussehen soll. Doch darin stimmen alle überein: Diese Entscheidung soll in den Händen der Kubaner*innen selbst liegen – und nicht in denen Washingtons.

Erstveröffentlicht im nd v. 21.3. 2026
Energie für Kuba

Wir danken für das Publikationsrecht.

08.03.2026: „feministisch solidarisch gewerkschaftlich“ – Berlin

DEMONSTRATION ZUM INTERNATIONALEN FRAUENKAMPFTAG AM 8. MÄRZ 2026 ORANIENPLATZ, BERLIN und Demo zum „Rotes Rathaus“

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30 000 Teilnehmer, das war selbst für Erfahrene unvorstellbar. Der Demo-Zug hörte nicht auf. Die Stimmung war dementsprechend, bei sonnigen Wetter sehr kämpferisch und vor allem bunt.

Titelbild; Sabine Scheffer. r-mediabase

Gisela Notz schreibt:

„’Desgleichen hat man noch nicht erlebt, dass die Frauen in solchen Massen mit ihren Forderungen an die Öffentlichkeit traten‘. Und: ‚Bürgerliche Depeschenbüros schätzten die Zahl der Teilnehmenden auf 30.000 – höchstwahrscheinlich gut über die Hälfte zu niedrig‘. So stand es vor 115 Jahren in der ‚Gleichheit‘, der Zeitschrift für die Interessen der Arbeiterinnen – und so war es auch heute. Und ja, auch heute war es ‚eine der seltenen öffentlich dargestellten Einstimmigkeiten‘ zwischen gewerkschaftlichen, bürgerlichen und autonomen Frauen und Migrantinnen. Es war fantastisch. Obwohl die Kriege toben, Militarisierung und Zwangsdienste auf der Agenda stehen, die Arbeitsbedingungen in Stadt und Land und in den häuslichen Küchen immer mieser werden, die Gewalt gegen Frauen zunimmt und der § 218 immer noch im StGB steht, geben WIR die Hoffnung nicht auf, dass das alles anders und besser wird, denn wir werden immer mehr und lassen uns nicht mehr gegeneinander ausspielen und machen einfach nicht mehr alles mit.“ [1]Sozialwissenschaftlerin und Historikerin, Seit 2007 ist Gisela Notz in Berlin freiberuflich tätig.Schwerpunkte der Arbeit: Frauenbiographien, Sozial-, Alltags- und Zeitgeschichte, Solidarische … Continue reading

Fotogalerie des Demo-Zuges Ankunft am „Rotes Rathaus“

Fotorechte: Ingo Müller


Der Demo-Zug trifft am „Roten Rathaus“ ein.(Video)

Videorechte: Ingo Müller


08.03.2026 Pressebericht ND:

8. März in Berlin: Zusammen gegen das Patriarchat

30 000 Menschen demonstrieren in Berlin für die Gleichstellung von Frauen und queeren Menschen
Lola Zeller 08.03.2026, 18:05 Uhr Lesedauer: 3 Min.

Die Annenstraße im Berliner Ortsteil Mitte ist so voll von Menschen, dass kein Anfang und kein Ende der Menge zu sehen ist. Von einem Balkon herab reckt eine ältere Frau die Fäuste und grüßt sichtlich gerührt die Demonstrierenden, die am 8. März in Berlin zum feministischen Kampftag auf dem Weg zum Roten Rathaus sind. »Das war für mich der berührendste Moment der Demonstration«, sagt Teilnehmerin Lisa Erpschläger zu »nd«. Sie ist eine von laut Polizeiangaben fast 30 000 Menschen, die am Sonntag dem Aufruf zur Demonstration »Feministisch, solidarisch, gewerkschaftlich« gefolgt sind.

»So viele Frauen kämpfen hier zusammen gegen das Patriarchat und gehen auf die Straße«, sagt Erpschläger. Die Vielfalt der Themen der diesjährigen Demonstration, die ein breites Bündnis aus Gewerkschaften und anderen Organisationen veranstaltet hat, beeindruckt Erpschläger. »Die verschiedenen Schwerpunkte haben ja alle etwas miteinander zu tun.« So seien etwa Patriarchat und Rassismus Themen, die zusammengehören und »Mann-gesteuert« seien.

Ein Motto der Demonstration lautet »Gegen Gewalt und Kürzungen«. »Wenn wir uns zusammen wehren, dann bewirkt das was«, sagt Marieke auf der Bühne der Auftaktkundgebung am Oranienplatz. Marieke arbeitet im Gewaltschutz und erzählt davon, dass es ihr und ihren Kolleg*innen im vergangenen Jahr gelungen ist, viele der zunächst vorgesehenen Kürzungen im Landeshaushalt in diesem Bereich abzuwehren. Viele, aber nicht alle. »Das Wichtigste für uns wäre, dass wir nicht mehr von Zuwendungen vom Senat abhängig sind, sondern dauerhaft ausfinanziert werden, und dass Gewalt an Frauen als ein strukturelles Problem und nicht als Einzelfall betrachtet wird.«

Recht herzlichen Dank für die Genehmigung, dass wir es auf unserer Webseite reinsetzen können.

References

References
1 Sozialwissenschaftlerin und Historikerin, Seit 2007 ist Gisela Notz in Berlin freiberuflich tätig.Schwerpunkte der Arbeit: Frauenbiographien, Sozial-, Alltags- und Zeitgeschichte, Solidarische Ökonomie, Arbeits- Familien- und Sozialpolitik und andere Themen.

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