Die Zeitenwende ist ein Klassenangriff

Die Linke BAG Betrieb&Gewerkschaft, 23.Mai 2025

Vom 11. bis 12. Juli findet im Gewerkschaftshaus Salzgitter die inzwischen dritte Gewerkschaftskonferenz für den Frieden statt. Es handelt sich dabei um eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung, die in Kooperation mit der Geschäftsstelle der IG Metall Salzgitter-Peine organisiert wird. Wir haben zwei der Organisatorinnen – Derya Rust und Ulrike Eifler – nach den Beweggründen, Konferenzschwerpunkten und dem Programm gefragt. Das Gespräch führte unser Bundessprecher Jan Richter.

Alle Informtionen zu Progamm,  Zeit und Ort der Konferenz  findet Ihr hier. Es ist eine Anmeldung erforderlich!

BAG Betrieb & Gewerkschaft: Mitte Juli wird die dritte Gewerkschaftskonferenz für den Frieden stattfinden. Was ist dort geplant?

Derya Rust: Wir werden an diesen zwei Tagen die Türen des Gewerkschaftshauses weit aufmachen, um die Auswirkungen der Zeitenwende für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer miteinander zu diskutieren. Der ver.di-Chefökonom Dierk Hirschel beispielsweise wird dabei sein und uns einen Einblick in die verteilungspolitische Zeitenwende geben, die sich zwangsläufig aus der aktuellen Hochrüstung ergibt. Wir haben ein großes Jugendpodium und eine ganze Reihe von Arbeitsgruppen. Ich bin sicher, es ist für jeden, der sich für dieses Thema interessiert, etwas dabei.

Ulrike Eifler: Und ein Highlight ist sicherlich auch das Abschlusspodium. Zumindest freue ich mich darauf ganz besonders. Mit dem SPD-Linken Ralf Stegner, der Linken-Europaabgeordneten Özlem Demirel, der ehemaligen Staatssekretärin Petra Erler, dem Autor Ole Nymoen und dem 2. Bevollmächtigten der IG Metall Geschäftsstelle Salzgitter-Peine, Markus Hulm, ist es vielfältig besetzt und gibt uns die Möglichkeit, die Perspektiven einer breit aufgestellten Friedensbewegung miteinander zu diskutieren.

Derya Rust ist Gewerkschaftssekretärin bei der IG Metall Salzgitter-Peine, Ulrike Eifler arbeitet bei der IG Metall in Würzburg. Beide organisieren federführend die Dritte Gewerkschaftskonferenz, die vom 11.-12. Juli in Salzgitter stattfindet.

Warum ist euch das Thema so wichtig?

Derya:Frieden ist kein Orchideenthema, zu dem man sich unverbindlich verhalten kann. Das sage ich ganz bewusst als Gewerkschafterin. Jeder Euro, der jetzt in den Rüstungshaushalten verschwindet, der fehlt uns für gute Bildung, gute Renten und eine ausfinanzierte öffentliche Daseinsvorsorge.

Und ein Blick in den Koalitionsvertrag zeigt doch schon jetzt, dass die Kosten für die Aufrüstung auf die sogenannten kleinen Leute in diesem Land abgewälzt werden.

Ulrike: Dem kann ich nur zustimmen. Als Mutter einer fast 22-jährigen Tochter will ich zudem ergänzen, dass mich die Debatte um die Wiedereinführung der Wehrpflicht sehr besorgt. Pistorius führt diese Debatte wie eine Fachkräftediskussion, aber im Kern geht es darum, die Jugend in den Krieg zu schicken – Jungen wie Mädchen. Das finde ich verantwortungslos und kritikwürdig.

Aber müssen wir uns nicht gegen Putin verteidigen?

Ulrike: Ich halte diese Bedrohungslüge für einen ziemlich durchschaubaren Versuch, die Aufrüstung gegen eine Bevölkerung durchzusetzen, die seit 80 Jahren im Frieden lebt. Ein Blick in die Ukraine zeigt doch wenigstens einen großen Widerspruch: Einerseits erzählt man uns, dass Putin sich darauf vorbereitet Deutschland, Europa oder die NATO anzugreifen, andererseits unterstreichen die mühsamen Geländegewinne Russlands im inzwischen vierten Kriegsjahr, dass Putin entweder kein Interesse an einer vollständigen Besetzung der Ukraine hat oder er ist dazu schlicht nicht in der Lage.

In beiden Fällen passt die Realität aber nicht zum Bedrohungsszenario der Bundesregierung.

Derya: Hinzu kommt, dass die gegenwärtige Aufrüstung weit über eine reine Verteidigung hinausgeht. Eine 5.000 Mann starke Truppe in Litauen und amerikanische Mittelstreckenraketen, die mit 17-facher Schallgeschwindigkeit in Russland sein können und von denen selbst Militärs wie Wolfgang Richter sagen, dass es sich um Angriffswaffen handelt – all das ist doch deutlich mehr als Verteidigung.

Ulrike: Das bringt uns im Übrigen zu einem weiteren Widerspruch: Denn einerseits erzählt man uns, der amerikanische Präsident Donald Trump sei so unberechenbar und autoritär, dass Europa massiv aufrüsten muss. Andererseits hält die Bundesregierung an der Vereinbarung mit den USA fest, die Mittelstreckenraketen ab 2026 in Deutschland zu stationieren. Jemand wie Trump darf doch nicht in die Lage versetzt werden, von deutschem Boden aus russisches Territorium anzugreifen. Ich verstehe wirklich nicht, warum die Bundesregierung diese Vereinbarung nach der Wahl Trumps nicht rückgängig gemacht hat.

Derya: Zum Stichwort Verteidigung fällt mir zudem noch ein, dass der Generalinspekteur der Bundeswehr Carsten Breuer kürzlich sagte, dass Verteidigung nicht nur reaktiv sei, sondern auch aktive Komponenten habe.

Verstehe. Aber worum geht es der Bundesregierung, wenn nicht um die Verteidigung der Ukraine?

Ulrike: Hinter dem Konflikt in der Ukraine stehen sich verändernde Weltbeziehungen. 2023 hatten die BRICS-Staaten zum ersten Mal einen höheren Anteil an der Weltwirtschaft als die G7. Der Globale Süden kooperiert und wächst, wohingegen der industrielle Norden tiefgreifende Deindustrialisierungserfahrungen macht. Diese Veränderung in den Weltbeziehungen findet ihren Ausdruck in dem Hegemoniekampf zwischen China und den USA.

Der Westen kämpft gegen den ökonomischen und politischen Bedeutungsverlust an. Damit steigt die Kriegsgefahr.

Derya: Es wäre zudem zu fragen, ob der Ukraine nicht mehr geholfen wäre, wenn die Bundesregierung sich für Diplomatie und Entspannungspolitik stark machen würde, statt nur auf Waffenlieferungen zu setzen und damit diesen furchtbaren Krieg zu verlängern.

Hat diese geopolitische Entwicklung denn bereits Auswirkungen auf die Arbeitswelt?

Derya: Natürlich hat sie das. Der Anstieg der Energiepreise war eine direkte Folge der Sanktionspolitik und hat insbesondere die Produktion in der energieintensiven Industrie unter Druck gesetzt. Gleichzeitig schießen neue Produktionsstätten für die Rüstung wie Pilze aus dem Boden. Eine direkte Folge der milliardenschweren Aufrüstungsprogramme. Hier beißt sich die Katze in den Schwanz: Denn einerseits sichert das natürlich Arbeitsplätze, andererseits ist es für das Überleben des Planeten nicht egal, ob der grün produzierte Stahl der Salzgitter Flachstahl in Bussen, Bahnen und Schienen verbaut und damit eine Mobilitätswende eingeleitet wird. Oder ob er in Panzern und Waffen gesteckt wird.

Die negative Klimabilanz der Rüstungsindustrie führt die Transformationsbemühungen tausender Betriebsräte und Vertrauensleute ad absurdum.

Wie gehen die Gewerkschaften mit diesem Widerspruch um?

Ulrike:Wir diskutieren diese Entwicklung. Viele Betriebsräte und Vertrauensleute in Rüstungsbetrieben haben ihre politischen Wurzeln in der Friedensbewegung der 1980er Jahre. Damals gab es unter den Kollegen in den Rüstungsbetrieben engagierte Diskussionen über die Umstellung der Rüstungsproduktion auf zivile Produktion…

Derya:… und es gab nicht nur die Konversionsdiskussionen, es gab vor allem konkrete Konversionsbemühungen in Arbeitskreisen und eine ganze Reihe von betrieblichen Auseinandersetzungen für eine Umstellung auf alternative Produktion.

Könnt ihr ein Beispiel nennen, wo das geglückt ist?

Ulrike:Einen besonders inspirierenden Kampf gab es bei den Vereinigten Flugwerken Speyer. Dort wurden in den 1970er Jahren Teile für den MRCA-Düsenjet produziert. Ein klassischer Rüstungsbetrieb mit 1.600 Beschäftigten. Als das Management das Werk 1975 mangels Rentabilität schließen wollte, antwortete die IG Metall mit einem beispiellosen Arbeitskampf für den Erhalt des Betriebes. Die ganze Region stand auf. Tag und Nacht wurde das Werk bewacht, um den Abtransport der Maschinen zu verhindern. Mit Erfolg! Nach zwei Jahren Arbeitskampf gelang es, sowohl die Arbeitsplätze zu retten als auch die Rüstungsproduktion zumindest teilweise auf eine alternative Produktion von Flugzeugküchen umzustellen.

Derya: Die Situation heute ist natürlich eine andere. Heute schließt kein Rüstungsunternehmen mehr aus Rentabilitätsgründen. Vielmehr ist das Gegenteil der Fall. Trotzdem ist die gewerkschaftliche Antwort ähnlich: Ohne starke und gut organisierte Belegschaften in den Rüstungsbetrieben und eine mächtige Friedensbewegung in der Gesellschaft lassen sich die Kämpfe für eine zivile Industrieproduktion nicht gewinnen…

Ulrike:Es ist wichtig zu verstehen, dass der Arbeitskampf bei VFW Speyer nicht vom Himmel fiel. Die Diskussion über eine alternative Friedensproduktion hatte lange vor dem Konflikt begonnen. Kriegsproduktion funktioniert auch deshalb, weil es im Kapitalismus eine Entfremdung zwischen dem Produzenten und den von ihm hergestellten Produkten gibt. Diese Entfremdung kann und muss durch politische Vertrauensleutearbeit aufgebrochen werden. Das Beispiel zeigt für mich, was auch heute für die Gewerkschaften insbesondere in den Rüstungsbetrieben auf der Tagesordnung steht: gewerkschaftliche Organisierung und politische Orientierung.

Und über all das wollt ihr auf der Dritten Gewerkschaftskonferenz für den Frieden diskutieren?

Derya: Exakt!

Ulrike: Wir wollen vor allem klar machen, dass die Gewerkschaften ihre Umverteilungskämpfe nur im Frieden führen können. Das Streiten für gute Arbeits- und Lebensbedingungen erfordert zwingend eine Atmosphäre der Entspannungspolitik. Deshalb ist Frieden für uns ein Thema und der Aufbau der Friedensbewegung eine Aufgabe.

Gibt es noch etwas, worauf ihr hinweisen wollt?

Ulrike: Wir sind sehr stolz darauf, dass die Konferenz personell und politisch sehr breit aufgestellt ist. Ganz im Sinne unserer Tradition der Einheitsgewerkschaft haben wir nicht nur die Linke-Europaabgeordnete Özlem Demirel da, sondern auch die beiden sozialdemokratischen Bundestagsabgeordneten Jan Dieren und Ralf Stegner.

Derya: Es geht uns darum, die Friedensposition in den Gewerkschaften zu stärken. Das tun wir mit allen, die dazu bereit sind – unabhängig von parteipolitischer Präferenz. Wer wüsste besser als wir Gewerkschaften, dass es die Einheit ist, die uns stärkt.

Derya: Wir bitten unbedingt um vorherige Anmeldung, weil wir im Gewerkschaftshaus nur Platz für 200 Gäste haben. Das geht am besten über den Link auf der Seite der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Ich will aber darauf hinweisen, dass wir die Konferenz auch streamen werden. Es können also, wie bei den vorherigen Friedenskonferenzen, auch wieder „Public Viewings“ veranstaltet werden… (lacht)

Den Anmeldelink blenden wir hier ein. Ich danke euch für das Gespräch und wünsche der Konferenz viel Erfolg!

Zur Teilnehmer-Anmeldung der Konferenz!

Das Interview ist zuerst erschienen in Die Linke BAG Betrieb&Gewerkschaft, 23.Mai 2025. Wit danken für das Publikationsrecht.

CFM – Verhandlungen festgefahren, Streik wiederaufgenommen – Große Demo am Montag!

Streik und große Protestdemo

Am Montag, den 2 Juni, Treffpunkt für die gemeinsame Demonstration: 09:00 Uhr
Robert-Koch-Platz am Campus Mitte der Charite

Die Streik-Demo geht zum Regierenden Bürgermeister Kai Wegner, der bei einer Veranstaltung im Hotel Adlon am Brandenburger Tor spricht. Wegner könnte der Charité sagen, dass sie sich in der Verhandlung weiter bewegen muss. Er und sein Senat können die Prioritäten setzen und für die Bereitstellung der erforderlichen finanziellen Mittel für unsere Gesundheit und die Beschäftigten im Gesundheitssystem sorgen.

Die Demonstration endet am Elfenbeinturm vom Charité-Vorstand.“ Dort zeigt ihr: dass ihr bereit seid, weiter für den TVöD zu streiken.

Letzte Woche berichteten wir

Manche sagen jetzt schon, es ist der längste und konsequenteste Streik in Berlin seit langem. Und nur durch ihn kommt die Gegenseite nach 20 Jahren endlich in Bewegung. Bis zu 700€ im Monat weniger verdienen die Beschäftigten der Charité-eigenen Tochterfirma Charité Facility Management als diejenigen, die direkt bei der Charité angestellt sind. Wir berichteten. An ihrer Situation könnte sich jetzt tatsächlich etwas ändern, wenn die Kolleg:innen nur weiter durchhalten.

Erneut sollen die Beschäftigten als Bedingung für Verhandlungen am Freitrag und als „Zeichen guten Willens“ ihren Streik unterbrechen. Wieder einmal! Wie wäre es, wenn die Verantwortlichen im Senat und der Geschäftsführung selber einmal „als Zeichen Guten Willens“ die seit 20 Jahren längst überfällige Angleichung der Bezahlung nach TöVD anbieten würden? Und zwar ohne Vorbedingungen.

Die Kolleg:innen wären gut beraten, wenn sie an ihrem Kampf festhalten, bis konkrete ausreichende Zusagen auf dem Tisch liegen. Es geht jetzt um die Wurst. Wer jetzt aufgibt, der läuft Gefahr, dass die Wurst wieder höher gehängt wird. Aber es wird von allen Seiten auf sie eingeredet.

Der Streik wurde nach intensiver kontroverser Debatte am vorletzten Freitag ausgesetzt. Um der Geschäftsführung für „ungstörte Verhandlungen“ entgegenzukommen.

Es kam, wie wir befürchtet hatten. Es hat nichts gebracht. Die Hoffnungen auf einen wirklichen Durchbruch wurden erneut enttäuscht. Ein Stufenplan für eine TöVD Angleichung, bei der Inhalte und Strukturen des TöVD verbogen werden, ist eine Mogelpackung.

Die Streikunterbrechung hat der Gegenseite eine Atempause verschafft. Die CFM Beschäftigten müssen nun neu ausholen. Seit letztem Freitag sind sie aber „alle wieder draußen“,

ver.di veröffentliche folgende Presserklärung dazu:

Verhandlungen zwischen CFM und ver.di stocken: erneut Streik ab Freitag 30.05.

Die Verhandlungen zwischen ver.di und der CFM um einen Stufenplan zu den Entgelten des Tarifvertrags im Öffentlichen Dienst sind ins Stocken geraten. Die Gewerkschaft ruft deshalb die Beschäftigten der CFM ab Freitag 30.05. erneut in den Streik.

Die Beschäftigten hatten den Streik ab Samstag 24.05. ausgesetzt, um endlich in konstruktive Verhandlungen zu kommen. Doch eine Einigung ist noch nicht in Sicht.

Nach drei Tagen intensiver Verhandlungen liegt den Beschäftigten immer noch kein konkretes Angebot vor. Die CFM fordert massive weitere Zugeständnisse bei der Eingruppierung, bevor sie überhaupt ihre Vorstellung eines Stufenplans konkretisieren können. Daneben weigert sie sich, das zum TVöD zugehörige Eingruppierungssystem zu vereinbaren. So funktionieren konstruktive Verhandlungen nicht.Wir fordern CFM und Charité auf, diese Verzögerungstaktik zu beenden und endlich die Karten auf den Tisch zu legen, wie sie den Stufenplan, zu dem wir uns verabredet haben, umsetzen möchten. Wir bleiben verhandlungsbereit, aber wir sind nicht bereit, die Katze im Sack zu kaufen.“ kommentiert Gisela Neunhöffer, Verhandlungsführerin.
Am Freitag wird es eine zentrale Streikversammlung geben, wo die Streikenden über das weitere Vorgehen beraten.

Die Kolleg:innen befinden sich seit Freitag, den 30. Mai, wieder im Streik. Es ist ihr Wille, sich nicht mehr abspeisen zu lassen! Aber ihr Durchhaltevermögen wird durch die Verzögerungstaktiken und das Hin und Her von Streik und Aussetzen auf eine harte Probe gestellt. Am Dienstag, den 3.Juni soll es wieder neue Verhandlungen geben.

Sascha Kraft, Betriebsrat und Mitglied der Tarifkommission berichtet hier in einem Podcast über die Situation der Kolleg:innen und die aktuelle Entwicklung:
Wo sind wir in der unendlichem Geschichte der CFM? | Sascha von der CFM

Unterstützt durch Solidaritätsbotschaften und Spenden [1] aus einem Appell von Sasha Stanicic, SOL

Die Kolleg*innen führen einen beispielhaften Kampf unter sehr harten Bedingungen gegen die Ungerechtigkeit, dass sie mehrere hundert Euro weniger für die gleiche Arbeit verdienen. Auch während der Pandemie wurden sie mit geringen Sonderzahlungen abgespeist, genauso in der Inflationszeit. Die strukturell niedrigen Löhne führen dazu, dass viele sich nur mit Nebentätigkeiten über Wasser halten können. Eine Beschäftigte erzählte auf der RLS-Konferenz, dass sie nur jedes fünfte Wochenende mit ihren Kindern verbringen kann, weil sie auf die Wochenendzuschläge angewiesen ist. Zudem gibt es in diesem Bereich nicht nur niedrige Löhne, sondern auch einen gravierenden Personalmangel.

Jede Solidaritätsbekundung ist von hohem Wert. Stellt damit Öffentlichkeit her. Die Anliegen der Kolleg:innen gehen uns alle an. Verfasst eine Solidaritätsbotschaft und sendet sie an info@netzwerk-verdi.de! Sie wird umgehend an Sascha Kraft und ver.di Berlin weitergeleitet. Außerdem können sie von Mitgliedern des verdi Netzwerks vor Ort verlesen werden.

Wie Sascha Kraft im Podcast sagt, arbeiten und streiken hier Kolleg:innen vonn 80 verschiedenen Nationalitäten. Der Zusammenhalt wurde durch den Streik massiv gestärkt. Sie brauchen die Unterstützung aus der Gewerkschaftsbewegung, um weiter durchzuhalten. Mickrige Löhne, die kaum zum Leben reichen, bedeuten auch geringe Streikgelder. Jeder Euro mehr, den ihr spender, stärkt das Durchhaltevermögen der Streikenden!

Als Forum Gewerkschaftliche Linke Berlin´erklären wir uns solidarisch

Titelbild: Collage Peter Vlatten

References

References
1 aus einem Appell von Sasha Stanicic, SOL

Tesla in Grünheide – Lithiumförderung in Serbien und die Mythen des grünen Kapitalismus

7.6. 18.30 Uhr
Museum des Kapitalismus, Köpenickerstraße 172, 10997 Berlin

Tesla in Grünheide – Lithiumförderung in Serbien und die Mythen des
grünen Kapitalismus

Veranstaltung mit Heidemarie Schroeder, Autorin des Buches „Eine Gigafabrik in Grünheide“ und Matthieu Hansen, Regisseur des
Films „Outsourced: Import Resources, export pollution“ über die
Lithium-Ausbeutung in Serbien, Moderation Peter Nowak (Journalist)

Veranstalter u. a Tesla den Hahn abdrehen

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