Verteidigt die kubanische Revolution! Brecht die Blockade!

Seit Januar boykottiert die Trump-Regierung alle Öllieferungen und auch den Warenhandel mit Kuba. Die Auswirkungen sind dramatisch: 11 Millionen Menschen ohne Kraftstoff und Elektrizität. Produktion kommt zum Erliegen, Nahrungsmittel können nicht gekühlt werden und Abfall kann nicht entsorgt werden. Das beste Gesundheitssystem und das beste Bildungssystem Lateinamerikas wird erdrosselt. Medikamente verderben und der Krankenhausbetrieb bricht zusammen. Ein sprunghafter Anstieg der Säuglingssterblichkeit ist die Folge. Das sind die sogenannten „westlichen Werte“!

Die aktuelle Energieblockade gegen Kuba ist ein Kriegsakt, der darauf abzielt, die vergesellschaftete Wirtschaft zu zerstören und so eine Konterrevolution zu provozieren.

Die Welt sieht dieser Erwürgung des kubanischen Volkes tatenlos zu oder unterstützt dieses Verbrechen wie die EU und die deutsche Regierung.

Der 25. Gewerkschaftstag der IG Metall hat 2023 die Aufhebung der US-Sanktionen gegen Kuba gefordert. In dem Antrag heisst es:

„Den US-Regierungen ging und geht es dabei nicht um die vielbeschworenen Menschenrechte, sondern um die Durchsetzung ihrer wirtschaftlichen und politischen Hegemonie in Mittel- und Lateinamerika. Im Kern geht es den dahinterstehenden US-Interessengruppen, Konzernen und in den USA etablierten kubafeindlichen Organisationen um die Wiederherstellung der alten Eigentumsverhältnisse in Kuba, wie sie vor der Kubanischen Revolution 1959 bestanden haben. Dies würde Armut, Elend und die Zerstörung der jetzt geltenden Lebensverhältnisse und selbstverständlichen sozialen Menschenrechte für die gesamte Bevölkerung Kubas bedeuten. Und Kuba wird von vielen Menschen in den Ländern Mittel- und Südamerikas als gesellschaftliche Alternative angesehen.“

Es ist die Pflicht aller fortschrittlichen Menschen und der internationalen Arbeiterbewegung diese Blockade zu brechen. Es ist ein Skandal, dass Hapag-Lloyd, eine Reederei im Besitz der Stadt Hamburg, sich weigert kubanische Häfen anzulaufen und dringend benötigte Teile nach Kuba zu liefern. Vielleicht sollten die Hafenarbeiter Rotterdams, Hamburgs und Genuas Hapag Lloyd zeigen, wie es ist boykottiert zu werden! Nicht nur Trump kann Häfen schließen, die Arbeiter haben auch diese Macht!

Selbstmord aus Angst vor dem Tod?

Unter dem massiven Druck des US-Imperialismus hat die Kommunistische Partei Kubas (PCC) eine Reihe von Wirtschaftsreformen angekündigt, die, sollten sie umgesetzt werden, die Errungenschaften der Kubanischen Revolution zunichtemachen könnten. Die „Investoren“, die auf die Insel kommen werden, sind nichts anderes als Hedgefonds-Geier und die 1959 vertriebenen „Miami- Gusanos“, die Kubas Industrie und Ressourcen an sich reißen und sich bereichern werden. Sie werden die verbliebenen Errungenschaften der Revolution in Bereichen wie Gesundheitswesen und Bildung zunichtemachen und dafür sorgen, dass die PCC auf die eine oder andere Weise entmachtet wird. Die Öffnung Kubas für die Imperialisten wird die Ungleichheit noch deutlich verschärfen und die Errungenschaften der Revolution von 1959 zunichtemachen. Das Problem liegt nicht in der Wirtschaftsplanung, sondern in bürokratischem Missmanagement und Korruption. Und echter Sozialismus braucht Arbeiterdemokratie, nicht die Unterdrückung abweichender sozialistischer Ansichten und die Repression legitimer Proteste.

Man soll sich keine Illusionen machen: das Ergebnis einer Konterrevolution in Kuba wäre nicht ein zweites Miami, sondern eine soziale Katastrophe wie Haiti. Ein Land in den Händen der Miami-Mafia, in dem die Todesschwadronen Jagd auf Linke und Gewerkschafter machen.

Hoch die internationale Solidarität!

Die internationale Arbeiterklasse kann die Blockade brechen!

Verteidigt Kuba gegen den US-Imperialismus!

Kommt zur Kundgebung am Sonntag, 28.06.2026, 14 Uhr, Pariser Platz, Berlin.

Aufrufer: https://cuba-si.org/start/aktion-todos-a-la-plaza

Wie gelingt eine Solidarität, die uns alle stärkt?

Wie gelingt eine Solidarität, die uns alle stärkt?

Veranstaltung der IG Metall Berlin

Wann? Donnerstag 25. Juni 16:30 Uhr- 19:00 Uhr Wo? IG Metall Haus Raum E02

Im Flyer zur Veranstaltung heißt es:

Als Referentin für dieses internationale Thema haben wir Nicole Mayer-Ahuja gewonnen. Sie wird versuchen zu den folgenden Fragen Anregungen und Antworten zu geben:

  • Wie sieht unter diesen Bedingungen die ,,Internationale Solidarität“ aus?
  • Welche verschiedenen Perspektiven gibt es?
  • Warum funktioniert die Spaltung zwischen Beschäftigten in und aus verschiedenen Weltregionen?
  • Gibt es ein ,,Wir“ um sich dem zu widersetzen?

Anschlieẞend Aussprache zu ihrem Vortrag.

Zur Person: Nicole Mayer-Ahuja

Sie ist Vertrauensdozentin der Hans-Böckler-Stiftung sowie der Rosa-Luxemburg-Stiftung und hat die wissenschaftliche Fachaufsicht für die Kooperationsstelle Hochschule und Gewerkschaften an der Universität Göttingen inne.

2026 sprach sie auf der 1. Mai DGB- Kundgebung in Weinheim, Baden-Württemberg, sich für eine Profitregulierung Deutscher Unternehmen, gegen Arbeitsplätze durch Kriegswaffenproduktion- was den Sozialstaat gefährdet, für gut bezahlte Jobs aus. Arbeit muss zum Leben und Gesundheit passen, auch die Arbeitsżeit.

Im zweiten Teil
dieser Veranstaltung geht es um die Auswertung des Fragebogens der Berliner IG Metall Geschäftsstelle zur Gründung eines neuen internationalen Arbeitskreises.

Welche internationalen Themen wollen wir uns vornehmem?- Wer macht mit?

Titelbild: Foto Peter Vlatten

Inter Salon:Über den Iran reden

Wann: 28.6. 10:00-19:00 Uhr
Wo: Rungestraße 20, Berlin (nahe S+U Jannowitzbrücke)

Wenn heute über den Iran gesprochen wird, geht es meist um Atomprogramme, Frauenproteste, Islamismus oder die Drohungen und Angriffe der USA und Israels.

Gleichzeitig wissen die wenigsten etwas über die Revolution 78/79, die iranische Linke und ihre brutale Zerschlagung.
Dabei lässt sich die Situation heute kaum verstehen, ohne einen Blick auf diese Geschichte zu werfen.

Beim ersten inter:Salon wollen wir deshalb Geschichte und Gegenwart zusammenbringen. Gemeinsam schauen wir auf die Ursachen und den Verlauf der Revolution, die Rolle der iranischen Linken und die Entwicklung des Regimes.

Das Programm

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