Frauenkampftag 2024 Berlin – auch den Rechten der Palästinserinnen Gehör verschaffen!

„Am 8. März 2024, dem Internationalen Frauentag, fand in Berlin ein pro-palästinensischer Protest statt, bei dem der moderne Feminismus beschuldigt wurde, die Rechte der palästinensischen Frauen zu ignorieren.“

Ca. 7000 Menschen nahmen nach Polizeiangaben an diesem Protest unter den Linden teil, darunter auch etliche aus dem queeren und dem feministischen Umfeld. Erneut soll sich laut Berichten von Teilnehmer:innen die Berliner Polizei zum „Vollstrecker zionistischer Denkverbote im Sinne des mörderischen Agierens der rechtsradikalen israelischen Regierung“ gemacht haben.

Besonders kritisiert wurde die sogenannte feministische Außenpolitik einer Annalena Baerbock, die nichts anderes als ein Feigenblatt für Neokolonialismus darstelle. Was regelbasiert ist, bestimme vollkommen willkürlich der sogenannte Westen immer im eigenen Interesse. Wohlverpackt und moralisch überhöht als „feministisches“ Wertesystem. Auf gut deutsch und englisch zugleich: „Bullshit“. In GAZA werden aktuell im Namen und mit tatkräftiger Unterstützung dieser Politik 10 Tausende Frauen hingemordet, verletzt, entwürdigt, aller Lebensgrundlagen sowie ihrer Kinder und Männer beraubt.

„Man kann sich nicht als Feministin bezeichnen, wenn man sagt, wir sollten alle die gleichen Rechte und Freiheiten genießen und gleichzeitig die Palästinenser:innen von Selbstbestimmung, Befreiung und Zugang zu grundlegenden Menschenrechten ausschließen.“

„Wir können diese Art von falschem Feminismus nicht länger dulden. Unser Feminismus muss intersektional sein. Es muss den White Saviorism und Kolonialismus ablehnen. Unser Feminismus muss für mehr stehen. Es muss für alle Unterdrückten und Entrechteten weltweit eintreten.“

Mehr und Life zum Protest am Frauenkampftag 2024!

Foto Anna Peters

Am nnächsten Tag, Samstag den 9.3., fand die allwöchentliche Solidaritätsdemo „Stopp den Genozid in GAZA“ statt. Laut Polizei mehr als tausend Teilnehmer. Laut Veranstalter gut 2000.

Die Lage in Gaza ist katastrophal. Wir dürfen uns nicht an das Schicksal der dort lebenden Menschen gewöhnen. Nicht Weggucken. Nicht vergessen. Nicht schweigen. Bis zum Waffenstillstand.

Parallel demonstrlerten Tausende in Israel mit den Angehörigen für die Freilassung der Geiseln, gegen das Nethanyahu Regine und für Waffenstillstand. Die Polizei setzte Pefferspray ein.

WHO alarmiert – Kinder in Nordgaza sterben grausamen Hungertod

Am 4.Februar informierte der Chef der Weltgesundheitsorganisation WHO, Tedros Ghebreyesus, auf der Plattform X (früher Twitter) über die »grausamen Entdeckungen« seiner Inspekteure bei ihrem Besuch in Nord GAZA. Es war die erste Inspektion seiner Organisation seit Oktober, trotz „aller Bemühungen, regelmäßigeren Zugang zum Norden von Gaza zu erhalten. “ Die israelischen Behörden hatten bis jetzt jeden gesicherten Zutritt verweigert..[1] … Continue reading

Tedros Ghebreyesus berichtet in seiner Kurznachricht von „Schrecklichen Zuständen“, die während der WHO Untersuchungen aufgedeckt wurden: „in den Krankenhäusern Al-Awda und Kamal Adwan im Norden von #Gaza: schwere Unterernährung, verhungernde Kinder, gravierende Knappheit an Treibstoff, Nahrungsmitteln und medizinischer Versorgung, zerstörte Krankenhausgebäude.“ Die WHO bestätigt damit offiziell Berichte, die von vielen anderen Beteiligten bereits nach aussen gedrungen waren. Besonders schlimm sei die Situation im Al-Awda-Krankenhaus, dem einzigen Kinderkrankenhaus im Norden von Gaza, mit zerstörtem Gebäude und mit Patienten überfüllt. Der Mangel an Energieversorgung führe zu einer ernsthaften Bedrohung von Patienten, insbesondere in kritischen Bereichen wie der Intensivstation und der Neugeborenenstation.

Was aber aber am meisten schockiert. Allein hier konnte aktuell der Hungertod von 10 Kindern aufgrund Mangelernährung festgestellt werden. Wir können nur mutmaßen, was draussen zwischen den Trümmern geschieht. Verhungern und dazu noch oft verwundet ist grausam. “ Wer die Bomben überlebt hat, dem droht anschliessend der Hungertod,“ monierte der Chef der Weltgesundheitsorganisation einen Tag später und fügte das Schlüsselwort, das von den Pharisäern des Westens so geflissentlich überhört wird, hinzu: „Ceasefire -Waffenstillstand„. Es ist wohl die Spitze eines Eisbergs beispielloser Barbarei. Die israelische Armee gewährt nur absolut restrektiven Zugang in die von ihr zerstörten und kontrollierten Gebiete. Wer diese Armee unterstützt kann sich nicht mit Care Paketen reinwaschen.

Nicht Weggucken. Nicht schweigen. Aufklären und protestieren. Die nächste Solidaritätsdemonstration in Berlin findet statt: 9.Marz, 15 Uhr, Berlin Wilmersdorferstr. /Kantstr.!

Demo: Stoppt den Völkermord in GAZA – Alle Menschen sind gleich!

Demo 9.Marz, 15 Uhr, Berlin Wilmersdorferstr. /Kantstr.

Gaza! Das Massenmorden geht weiter. Die neuesten Meldungen der Weltgesundheitsorganisation WHO sind alarmierend. 10 aufgefundene unter Qualen verhungerte Kleinkinder in Nordgaza sind nur die Spitze eines Eisbergs beispielloser Barbarei. Die deutsche Cancel Culture und Kriminalisierung des Protestes dagegen hört trotz aller Absurditäten nicht auf. Trotzdem: Nicht Weggucken. Nicht schweigen. Aufklären und weiter protestieren.

Die Demo letzte Woche war ein durchlagender Erfolg und setzte ein deutliches Zeichen der Solidarität für Palästina und den gesamten globalen Süden. Das lässt sich wohl kaum jede Woche so wiederholen. Aber es zeigt, viele Menschen wachen auf und lassen sich auch nicht einschüchtern. Laut Polizeiangaben nahmen 7500, laut Veranstalter bis zu 15 000 Demonstranten teil. Neben Menschen aus der palästinensischen sowie Israelisch und jüdischen Community waren Menschen aus allen Schichten der breiten, vor allem aber auch der arbeitenden Bevölkerung dabei.

Auch am Frauenkampftag sollte sich jeder bewusst sein, das Frauen in diesem GAZA Krieg neben Kindern die meisten Opfer sind. Treffpunkt des Palästinaprotetes am 8. März: 13:45 Uhr , Unter den Linden 17

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