Nachbarschafts Café gegen Krieg – im Wedding

Das Berliner Bündnis gegen Waffenproduktion lädt alle Interessierten ein zum

Offenen Nachbarschaftscafe!


jeden 1. Samstag im Monat
16 – 18:00 Uhr

im Interbüro
Genter Straße 60, 13353 Berlin

In Berlin-Wedding werden demnächst Waffen hergestellt! Der größte Rüstungsproduzent Deutschlands, Rheinmetall, stellt den ehemaligen Automobilzulieferer Pierburg in Berlin derzeit komplett um. Ab Sommer 2026 sollen dort Artilleriegeschosse vom Band laufen – 45 Kilogramm schwere Munition.

Damit wird in Berlin zum ersten Mal seit 1945 wieder Rüstung hergestellt, die überall auf der Welt Krieg und Zerstörung bringt. Gleichzeitig kürzt die Regierung massiv in den Bereichen Soziales, Gesundheit, Bildung, Kultur, Mobilität und Klima und setzt arbeitende und erwerbslose Menschen stark unter Druck.

Dieser Entwicklung wollen wir nicht tatenlos zuschauen, sondern unseren Widerstand auf die Straße tragen!

Willst Du mehr wissen? Willst Du den Protest unterstützen? Komm vorbei!

Und merke Dir die Aktionstage im Juli vor!

Kurzfilme gegen Krieg und Militarisierung

Neun linke Kurzfilme junger Filmemacherinnen setzen sich mit Krieg, Widerstand und gesellschaftlichen Konflikten auseinander.

Babylon Saal 1

25. Juli Screening: 17:00-19:00 Uhr (Dauer: ca. 2 Stunden)

Eintritt: 7€ | ermäẞigt 4 €

kommt vorbei, seht und diskutiert

Im Rahmen des Kurzfilmscreenings »Rote Streifen: Kurz-filme gegen Krieg und Aufrüstung« möchten wir Filme zeigen, die in ihrer Kürze versuchen den gesell-schaftlichen Augenblick einzu-fangen, die es wagen entrüstet zu sein, wenn Aufgerüstet wird. Als Ansammlung verschiedener Filme soll das Screening einen Bogen durch das Thema Krieg spannen: von der Geschichte, dem Krieg im Inneren wie im Äuẞeren, wie den Kampf dagegen.

Im Anschluss findet von 19:30-21:00 Uhr eine Gesprächsrunde mit Filmemacherinnen statt.

Tel Aviv: Wir lassen uns nicht einberufen!

In Deutschland lag die Zahl der Anträge auf Wehrdienstverweigerung bereits zur Jahresmitte deutlich über den Gesamtwerten des Jahre 2024.

In der Ukraine muss der Staat fast durchgängig auf Zwangsrekrutierung zurückgreifen, um die Armee mit Kanonenfutter auffüllen zu können. Die Ausreise für Männer zwischen 18 und 60 Jahren wurde verboten. Trotzdem haben seit Kriegsbeginn Millionen das Land illegal verlassen – allein 650 tausend Männer im wehrfähigen Alter im ersten Kriegsjahr Richtung Europa. Innerhalb der Ukraine wird inzwischen nach 2 Millionen Männern gefahndet. Ihnen droht Verschleppung. Ab in den Bus und an die Front – Fleischwolf genannt.

Und jetzt auch in Israel. Pressenza meldet vom 14.07.26 – Tel Aviv, Israel – Mesarvot

Am Sonntag, dem 12. Juli, entrollten Schüler:innen auf dem Rabin-Platz in Tel Aviv von einem Gebäude aus ein riesiges Banner mit der Aufschrift: „Hiermit verweigern wir die Einberufung.“

Mit ihrer Protestaktion rufen sie weitere Jugendliche dazu auf, einen offenen Brief zu unterzeichnen, in dem sie aus Protest gegen den Krieg, die Besatzung und den Völkermord ihre Einberufung zum Militär verweigern. Die Initiative wurde bereits von mehr als 130 Jugendlichen unterzeichnet, die in Kürze zum Militärdienst eingezogen werden sollen.

Irgendwann kann keine Propaganda Realität und internationale Erfahrungen mehr vollständig unterdrücken. Weder Kriegsverklärung in der Ukraine noch Bundeswehr an deutschen Schulen.

Titelbild:von Mesarvot Network

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