USA Präsidentschaftsdebatte – aus einem anderen Blickwinkel

Diese Präsidentschaftsdebatte könnte wohl als vorläufiger „Höhe“punkt eines Sittenbildes der westlichen Wertegemeinschaft in die Geschichte eingehen. Keiner der beiden Kandidaten hatte Mühe, die Niveaulosigkeit seines Gegenübers zu übertreffen. Aus Sicht des globalen Südens erzeugt dieser Auftritt ganz besondere Bitternis. Ein Albtraum sind beide aber für uns Alle. (Peter Vlatten)

Ein Kurzkommentar dazu von Tarek Baè, 28.6.2924

In den USA gab es die erste Präsidentschaftsdebatte zwischen dem amtierenden Präsidenten Joe Biden und seinem Herausforderer, Ex-Präsident Donald Trump. Ob sie über den aktuell stattfindenden Genozid, für den die USA massenhaft Waffen liefern, gesprochen haben? Nein.

Nur ein einziges Mal fällt das Wort „Palästinenser“. Und das als Beleidigung. Biden schwafelt vor sich hin, nur die Hamas könne den Krieg beenden; eine erwiesene Falschbehauptung. Und Trump entgegnet, man solle Israel den Krieg zu Ende führen lassen; und dass Biden sich wie ein Palästinenser verhalte. Nicht ein einziges Mal wird über das Leid der palästinensischen Zivilisten gesprochen. Stattdessen wollen beide Kandidaten wie die größten Israel-Supporter wirken. Viel Gerede über die Hamas und ein Beispiel geübter Ignoranz.

Das sind die zwei Kandidaten, zwischen denen sich die US-Wählerschaft im November entscheiden soll. Seit gestern Nacht eskaliert in den USA die Debatte über die Kandidaten. Sie gelten als alt und unzurechnungsfähig. Trump gilt als gesetzt, sein radikales Lager hat weite Teile der republikanischen Partei auf Linie gebracht. Biden galt auch als gesetzt, wird aber vermehrt aus der Demokraten-Partei aufgefordert, Platz für einen jüngeren, geeigneteren Kandidaten zu machen. Denn in Umfragewerten liegt er deutlich hinter dem verurteilten Straftäter Trump.

Um Palästinenser aber geht es nicht. Für sie steht dort ein doppelter Albtraum.
akutell "Rausschmiss schon bei einem Like"
Sonntag 30.Juni "Wedding trauert und kämpft für Palästina!"

Wedding kämpft und trauert für Palästina!

KEIN FRIEDEN OHNE ENDE DER BESATZUNG! RASSISTISCHER HETZE ENTGEGENTRETEN!

Demonstration 30.6.2024, 13 Uhr

U/S Bahnhof Gesundbrunnen, Berlin Wedding


Als Nachbarinnen und Nachbarn wollen wir auf die Straße gehen und der Opfer des Genozids in Gaza gedenken und gegen die anhaltenden Bombardierungen des Gazastreifens protestieren.

Kommt mit uns!

Aktuelle Meldungen Nahost, 26.6.2024
  • Bei israelischen Angriffen im Gazastreifen wurden in den letzten 24 Stunden 60 Palästinenser getötet und 140 verletzt.
  • Der Zivilschutz des Gazastreifens sagt, das Ausmaß der Zerstörung, das die israelische Bombardierung der Stadt Beit Lahiya im Norden des Gazastreifens hinterlassen hat, „übersteigt die Vorstellungskraft“.
  • Mindestens 15 Menschen wurden in der Stadt getötet, nachdem das Haus der Familie Abu Awad, in dem etwa 40 Menschen untergebracht sind, sowie die zivile Infrastruktur und nahe gelegene Häuser bombardiert wurden, berichtet Tareq Abu Azzoum von Al Jazeera.
  • Die Menschen im Gazastreifen leben unter „unmenschlichen Bedingungen“, ein Drittel der Bevölkerung wühlt im Müll, um in der drückenden Sommerhitze zu überleben, berichtet die Hilfsorganisation Mercy Corps.
  • Und immer wieder die gleiche Leier: Die USA bemühen sich „dringend um eine diplomatische Einigung“, um den gewaltsamen Konflikt an der israelisch-libanesischen Grenze zu beenden, so US-Pentagonchef Lloyd Austin. Das kennen wir schon zu GAZA!
  • Seit dem 7. Oktober wurden im israelischen Krieg gegen den Gazastreifen mindestens 37.718 Menschen getötet und 86.377 verwundet. Die revidierte Zahl der Todesopfer in Israel durch die von der Hamas geführten Angriffe beläuft sich auf 1.139, wobei Dutzende von Menschen im Gazastreifen noch immer gefangen gehalten werden.
Wir rufen euch auf: setzt mit uns im Wedding ein Zeichen gegen die rassistische Hetze durch Medien und Politik, Besatzung, Vertreibung und Ermordung der Palästinenserlnnen und für einen sofortigen Waffenstillstand!
Der Wedding kämpft und trauert
für Palästina!

Der Wedding marschiert! Alle Berliner:innen sind herzlich eingeladen!

GAZA nicht vergessen! Nicht schweigen! Nicht einschüchtern lassen und weiter protestieren. Demonstrieren bis es Gerechtigkeit für Alle gibt!

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