Berlin – Stadt der Rüstung? Mit dem Defence Hub zur europäischen Rüstungsmetropole?

Berlin – Stadt der Rüstung? Mit dem Defence Hub zur europäischen Rüstungsmetropole?

mit Christoph Marischka (Informationsstelle Militarisierung) & Chris Hüppmeier (FriKo / DKP Berlin)

Mittwoch, 06.05.2026 18.30 Uhr, Rungestraße 20, 10179 Berlin (DER RAUM / Rotes Antiquariat)

Im Dezember 2025 verkündete der Berliner Senat freudestrahlend, dass er die Patentlösung für die wirtschaftliche Dauerkrise gefunden habe: Rüstung. Dafür wolle er Berlin – so wörtlich – zu einem „europäischen Leuchtturm“ in der sogenannten Verteidigungs- und Sicherheitsindustrie entwickeln. Vorbilder dafür gibt es weltweit vor allem in Israel und den USA. Ziel ist es, insbesondere durch die Neuausrichtung der Start-up-Förderung die „Defence Tech-Szene“ nach Berlin zu locken.

Laut Senat arbeiten bereits über 400 Dual-Use-Unternehmen im Großraum Berlin – also Unternehmen, die Produkte entwickeln, die sowohl zivil als auch militärisch genutzt werden können. Anfang der Woche stellte dann der Regierende Bürgermeister Wegener zusammen mit der Industrie- und Handelskammer den Start des Tech Hub SVI Ost (Sicherheits- und Verteidigungsindustrie) vor, der dem Projekt „Defence Hub“ erste Konturen gibt.

Die laufenden Kriege in der Ukraine, Israels Völkermord an den Palästinensern und der Flächenbrand, den Israel mit seinem großen Bruder USA in Westasien entfacht hat, sind bedeutende Triebkräfte für die weitere Entwicklung von Kriegsgerät und Kriegsführung. Der Wettbewerb darum ist kriegsentscheidend.

Ob Drohnen, Robotik, Sensorik oder sogenannte Künstliche Intelligenz: Gefördert durch exorbitante staatliche Rüstungshaushalte (also Steuergelder) ist dieser Markt momentan beinahe der einzige Anlage- und Wachstumsmarkt.

Wir wollen uns an diesem Abend genau diesen Bereich des militärisch-industriellen Komplexes anschauen: Welche Akteure spielen darin eine Rolle? Wer steckt hinter den Start-ups, und welche Auswirkungen hat das „Defence Hub“-Projekt des Berliner Senats auf die gesamte Region?

Massenproteste gegen Israels Piraterie gegen Flotilla

30.04. #Italien – Tausende Menschen gingen in der italienischen Hauptstadt und 60 weiteren Städten auf die Straße, um gegen den Angriff der israelischen Marine auf die Schiffe der Globalen Sumud-Flottille zu protestieren.

Nach Hilferufen von Aktivisten auf Booten mit humanitärer Hilfe für den Gazastreifen mobilisierten mehrere Organisationen, Kollektive, Verbände und Gewerkschaften umgehend, um den Angriff auf die Schiffe und die Entführung der Besatzung anzuprangern.

Die Demonstranten fordern die Freilassung der inhaftierten Aktivisten und die strafrechtliche Verfolgung der Verantwortlichen für die illegale Entführung von Menschen in internationalen Gewässern.

Der Angriff der israelischen Marine erfolgte am späten Mittwochabend, dem 29. April 2026, 960 Kilometer und acht Tage Fahrtzeit von der palästinensischen Küste des Gazastreifens entfernt in internationalen Gewässern.

Die italienische Regierung verurteilte die Beschlagnahmung der Schiffe der Flottille und forderte die „sofortige Freilassung aller unrechtmäßig festgehaltenen Italiener, die Achtung des Völkerrechts und Garantien für die körperliche Unversehrtheit derjenigen an Bord“.

Autowerker Berlin mobilisieren zum 1.Mai

So muss es sein. Direkte Mobilisierung zum 1.Mai als Kampftag seitens gewerkschaftlicher Aktivist:innen aus dem Betrieb heraus.

Hier zum aktuellen Flyer und Aufruf der Kolleg:innen von Mercedes Berlin Mariefelde

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