DeMUSKierung


Von Rob Kenius

Bild: Marco Vercha/ccnull.de/CC BY-SA-2.0

Wie ist der ursprünglich aus Südafrika stammende und lange von seiner Mutter geförderte Elon Musk zum parteilosen Meinungsmacher Nr. 1 geworden? Was qualifiziert ihn? Die Antwort ist sehr einfach: Seine Qualifikation besteht darin, dass er Multimilliardär ist und zur Zeit als der reichste Mann der Welt gilt. Und wir fragen weiter: Worin besteht sein Reichtum und mit welcher Qualifikation oder Leistung ist er Multimilliardär geworden?

Der Reichtum von Elon Musk besteht, wie der Reichtum vieler Milliardäre, in seinem Aktienbesitz und zwar dem Aktienanteil, den er an der Firma Tesla hat, multipliziert mit dem Aktienkurs. Das besondere am Börsenwert von Tesla ist die Überbewertung der Aktien im Vergleich zu den mäßigen Verkaufserfolgen der Automobile auf dem Markt. Tesla ist an der Börse mehr wert als alle großen deutschen Automobilfirmen zusammen. Auf den Straßen der Welt aber ist Tesla immer noch ein Exot und kein Massenverkehrsmittel.

Diese merkwürdige Relation zwischen Börsenerfolg und Markterfolg hat nicht viel mit der Automobilindustrie zu tun, es ist ein Phänomen der Finanzwelt im 21. Jahrhundert. Etwas ähnliches ist mit Facebook und Mark Zuckerberg geschehen.

Alles begann mit dem Hype am Aktienmarkt um die sogenannte New Economy, mit dem Boom der Aktien der ersten großen Internet-Firmen. Die Firma America Online die nur ein Internet-Portal eröffnet hatte und nichts anderes bot als einen Einstieg ins Netz für Neulinge, stieg an der Börse so rasant nach oben, dass AOL mit dem Medienkonzern Time-Warner fusionieren konnte.

Die New Economy war eine Spekulationsblase riesigen Ausmaßes, die dann plötzlich zusammenbrach. Das war keine Überraschung, denn mit einem Internet-Portal kann man nur geringe Gebühren und Werbeeinnahmen kassieren. Die Einnahmen resultieren aus dem Taschengeld und der Portokasse, bestenfalls aus dem Werbe-Etat von Konsumfirmen. Das alles zusammen kann nicht über einen Wert von einigen Prozenten der realen Wirtschaft emporsteigen.

Die Blase der New Economy ist schnell geplatzt, von America Online redet keiner mehr, doch das Ausmaß der Blase zeigt uns etwas: Es gab schon damals einen riesigen Geldüberschuss in Händen von Akteuren, die sehr leichtfertig damit umgehen, weil ihre persönliche Existenz nicht von ein paar Millionen oder ein paar hundert Millionen abhängt. Die Blase ist geplatzt, doch das Geld ist nicht weg, es gehört nur anderen, von denen viele ähnlich denken und die ähnlich situiert sind wie die Aktionäre der New Economy.

Ein paar Jahre später begann der Aufstieg der Kontaktbörse Facebook mit einem Schneeballsystem, das auch andere hatten (du musst Mitglied sein, um nach anderen zu suchen). Das Besondere war, dass viele Teilnehmer mit Klarnamen dabei waren und man nach realen Personen suchen konnte. Das war erfolgreich und als Facebook an die Börse ging, stürzten sich die Geldanleger, die besonders gerne im Internet anlegen wollten, mit ihren Milliarden auf die Facebook-Aktien.

Noch ehe Facebook einen Gewinn gemacht hatte, waren die Aktien schon ein paar hundert Milliarden wert und die Eigentümer wurden Jung-Milliardäre. Einige stiegen aus und Mark Zuckerberg managte die Firma so, dass diese Aktien-Blase nicht mehr geplatzt ist, obwohl facebook sich von der New Economy nicht substantiell unterscheidet. Die facebook-Besitzer wurden Teil-Eigentümer am riesigen Geldüberfluss.

Einen großen Beitrag zu solchen Überbewertungen leisten auch die ETFs. Das sind Fonds, die automatisch die Kurse in bestimmten Charts abbilden. Sie verstärken jeden Trend; denn sie kaufen, was am meisten gekauft wird. Sie bilden ihr Portofolio in dem Verhältnis, wie die Top-Aktien in den Charts gelistet sind.

Mark Zuckerberg ist kein Genie, sondern ein Glückspilz. Er scheint das zu wissen und präsentiert sich relativ bescheiden. Der Geldüberfluss ist aber weiter angestiegen, weil das Finanzsystem Billionen produziert. Der Markt für spektakuläre Börsengänge ist gewachsen und so hat sich der Börsengang von Tesla vollzogen.

Dabei kommen mehrere Aspekte zusammen, die den Boom ausgelöst haben.

An erster Stelle hat die Idee vom Elektroauto gezündet, weil man glaubte, dass diese fahrenden Akkumulatoren das Klima retten und die Umwelt schonen würden. Hinzu kam, dass für Amerikaner endlich wieder ein Erfolg auf dem Automobilmarkt in Sichtweite erschien. Was Elon Musk dazu beigetragen hat, ist die Idee, mit einem sportlichen und gut gestylten Elektrowagen alles zu vereinfachen: Keine komplizierte Motortechnik, kein Getriebe, keine traditionellen (konservativen) Kunden. Das richtige Auto für Technik affine Geldbesitzer, Nerds und Zweitwagenfahrer.

Der Kaufimpuls, so ein Auto zu kaufen, spricht nur wenige an, weil die Autos teuer sind und kaum praktischen Nutzen haben (man kann damit in Europa nicht in Urlaub fahren) aber der Impuls, Aktien der Marke Tesla zu kaufen, war phänomenal, er hat hunderte Milliarden bewegt, mehr noch als der Börsengang von Facebook. Darum ist Elon Musk jetzt der reichste Mann der Welt. Er hat einen Anteil am globalen Geldüberfluss gewonnen, der selbst von Jeff Bezos nicht übertroffen wird.

Auch Elon Musk ist an erster Stelle ein Glückspilz, was man leicht daran erkennt, wie viele zufällig zusammentreffende Faktoren den Börsenboom von Tesla verursacht haben: An erster Stelle die riesige Nachfrage nach Trendaktien, dann die vage Hoffnung auf umweltfreundliche Technik, dann die rasante Entwicklung der Akkumulatoren in China und, das ist die Leistung von Elon Musk, ein gut gestyltes und konsequentes Elektroauto für eine kleine, aber aufstrebende Kundschaft.

Elon Musk hatte eine zündende Idee, die man ihm nicht absprechen kann, aber er hat sein Geld nicht mit Automobilen verdient, sondern mit Aktien und mit den Launen der Geldanleger. Und jetzt scheint er sich, als der reichste Mann der Welt, für ein Genie zu halten. Das ist Hybris und bringt ihn in die Nähe von Donald Trump, der seine zweite Amtszeit als Präsident der USA angetreten hat.

Elon Musk spielt wie ein kleiner Junge mit hunderten Milliarden, mal dies, mal das. Er kauft Twitter, wie Jeff Bezos die Washington Post gekauft hat, er postet seine kindlichen Vorstellungen von Politik, er macht sich stark für Meinungsfreiheit und ist eng befreundet mit dem Demokratie-Feind Peter Thiel, der auch gerne mit Milliarden spielt.

Was aber macht er hauptsächlich mit seinem Geld? Er investiert in eine Superrakete. Ein Einzelobjekt, das noch mehr CO2 ausstößt, das der Umwelt noch mehr schadet, das noch mehr Energie vergeudet, ist kaum denkbar. Dieses Projekt ist der absolute Widerspruch zum Erfolgskonzept von Tesla, mit dem Elon Musk seinen Finanzreichtum begründet hat.

Vollständig verrückt ist das Raumfahrt-Projekt mit dem Mars als Ziel. Da wird die stärkste Rakete aller Zeiten gebaut, um zum Mars zu fliegen und das Geld kommt direkt aus dem Boom der Tesla-Aktien, deren Siegeszug darauf beruht, dass man glaubte, mit einem komfortablen Elektroauto könne man Umwelt auf dem Planeten Erde retten.

Retten der Umwelt und rücksichtslose Flucht von der Erde sind ein schizophrener Widerspruch im Kopf eines Größenwahnsinnigen. Raketentechnik ist die maximale Vergeudung von fossilem Brennstoff, während der Knüller bei einem Tesla darin besteht, dass er keinen Verbrennungsmotor hat und keinen direkten CO2-Ausstoß produziert. Wenn Elon Musk uns demnächst ein Auto mit Raketenantrieb, der Marke Tesla vorführt, dürfte man sich nicht wundern.

DeMUSKierung und vorläufige Diagnose: Größenwahnsinn und Schizophrenie. Damit liegt er wieder einmal voll im Trend der Zeit.

Rob Kenius erklärt das feudale Finanzsystem in seinem Podcast 9min Denksport auf kritlit.de https://kritlit.de/ton/9min.htm und auf spotify  https://open.spotify.com/show/1l0nCpNcXZmfAIMjwB0tOK

Erstveröffentlicht
bei Rob Kenius
https://kritlit.de/tdt/tdt.htm#emesuv am 20.1. 2025
und im
Overton Magazin v. 25.1. 2025
https://overton-magazin.de/top-story/demuskierung/

Wir danken für das Publikationsrecht.

Es geht los – Tarifkampf im Öffentlichen Dienst – Berlin

Am 23. Januar 2025 trafen sich Kolleginnen und Kollegen der verd.i aus den Berliner Betrieben vor der Hauptverwaltung der Berliner Stadtreinigung (BSR) in Tempelhof.

Anlass waren die diesjährigen Tarifverhandlungen im Öffentlichen Dienst, die am Folgettag, den 24. 01.25, in Potsdam begannen.

Mehrere hundert Kollegen und Kolleginnen von der Berliner Stadtreinigung (BSR), der Berliner Verkehrsgesellschaft (BVG) / BT, den Wasserbetrieben und der Krankenhausbewegung (Vivantes) hatten sich zu diesem „Berliner Tarifauftakt“ versammelt. Um sich Gehör zu verschaffen! Immer wieder wurde skandiert: „Wir sind die Gewerkschaft!“

Unter ihnen Aktivisten von „Berlin steht zusammen“, einer Initiative, die ein Bündnis von Sozialen Protesten (Verkehr, Klima, Kürzungen in den öffentlichen Haushalten) und betrieblichen/gewerkschaftlichen Bewegungen anstrebt.

Dass die Versammlung in der Ringbahnstraße vor der Hauptzentrale der BSR stattfand hatte seine besonderen Gründe.

Zum einen ist die BSR einer der am besten gewerkschaftlich organisierten verd.i Betriebe in Berlin und traditionell sehr kampfstark. Die Kollegen und Kolleginnen überreichten dem Personalvorstand der BSR (in anderen Betrieben Arbeitsdirektor genannt), Martin Urban, die Forderung aus den Reihen der BSR: 10 % mehr Lohn, mindesten 500 Euro mehr im Monat! Diese Forderung unterstützen weit mehr als die Hälfte aller Beschäftigten, zum Teil bis zu 70 Prozent allein von der Straßenreinigung. Diese Forderung liegt deutlich über dem, was als Grundlage für die Tarifverhandlungen am 24. Januar von ver.di auf den Tisch gelegt wird (8 %, mindestens 350 Euro).

Zum zweiten nimmt der Personalvorstand der BSR eine zentrale Funktion auf der „Arbeitgeberseite“ (KAV, Kommunaler Arbeitgeberverband) bei den Tarifverhandlungen ein. Die Kollegen und Kolleginnen wollten es sich nicht nehmen lassen, ihre von der Basis getragene wesentlich höhere Forderung direkt zu präsentieren. Dem Personalvorstand sollte unmittelbar klar gemacht werden, dass es in den Betrieben brodelt und keine Bereitsschaft für „faule Kompromisse“ mehr besteht.

Der „Berliner Tarifauftakt“ – organisert vor allem von den Vertrauensleuten und Betriebsgruppen aus den verschiedenen Bereichen – dauerte fast zwei Stunden als „Verlängerte Mittagspause“. Die Stimmung: kämpferisch, aufmüpfig, widerständig! Die Botschaft: „Wir alle wollen zusammenstehen über alle Bereiche hinweg!“ Auf den T-Shirts aufgedruckt „Reden, Klatschen, leere Versprechungen – Wir haben die Schnauze voll ! Wir sind streikbereit!“

Die Kolleg:Innen der verschiedenen Versorgungsbereiche wiesen selbstbewusst darauf hin: „Wir sind es, die diese Stadt am Laufen halten und einen guten Job machen.“ Die Sicherung der öffentlichen Daseinsvorsorge – sei es den öffentlichen Nahverkehr, die Rettungsdienste, sei es die Patientenversorgung, die Altenpflege oder die Kinderbertreung, die Wasserwirtschaft oder die Straßenreinigung, damit Berlin nicht im Dreck erstickt – dürfe nicht zerstört und kaputt gespart werden.

Die Kolleg:innen nehmen kein Blatt vor den Mund. „Ich glaube schon, dass genug Geld vorhanden ist und wir immer nur auf Sparflamme gehalten werden. Wenn es so weitergeht, dann werden unsere Betriebe so nicht mehr funktionieren, weil wir zu Tode gespart worden sind.“ Die Arbeitseinkommen halten schon lange mit der Inflation nicht mehr Schritt. Insbesondere die hohen Energiepreise fressen am Lebensstandard. „Hier in den Großstädten geht schon mindestens ein Drittel des Einkommens für die Miete drauf.“

Redeportfolio, Tarifauftakt Öffentlicher Dienst Berlin, 23.1.2025, Peter Vlatten

Der Zusammenhang von allgemeiner politischer Wetterlage und den Tariferwartungen wurde in fast allen Gesprächen und Reden deutlich. Es geht um mehr als bloße Einkommenssteigerungen, es geht auch um die Verteilung des Reichtums. Die Beschäftigten sind es leid, dass ihre Einkommen wegschmelzen wie der Schnee in der Sonne, während die Zahl der Suppereichen und Milliadäre ständig ansteigt. Sie sind es leid, unter immer unzumutbareren Bedingungen ihre Arbeit verrichten zu müssen, damit die Profite steigen. Und sie sind immer weniger bereit, die Folgekosten einer desaströsen Politik – wie zum z. B. extreme Rüstungsausgaben, Krankenhausschließungen, Wohnungsnotstand, marode Infrastruktur- zu tragen.

Das beste Medizin gegen Personal- und Versorgungsnotstände ist: gute Einkommen, zumutbare Arbeitsbedingungen und Wertschätzung aller Mitarbeiter:innen unabhängig von ihrer Herkunft!

In einem Redebeitrag hieß es: „Wer sich bei den anstehenden Verhandlungen auf einen „rein betriebswirtschaftlichen Argumentationsrahmen“ einlässt, der wird verlieren, weil ihm die Argumente ausgehen werden.“ Es wird darauf ankommen, dass die Forderungen der Kolleginnen und Kollegen in den richtigen Zusammenhang gestellt werden. Ständige Steuererleichterungen für Großverdiener sind nicht mehr akzeptabel. Militarisierung und eine Handelskriegspolitik verschlingen Unsummen öffentlicher Gelder und heizen die Inflation an. Wenn zum Beispiel die Rüstungsindustrie wieder extreme Gewinne verzeichnen kann, dann muss gefragt und gesagt werden, wer von solchen Verhältnissen profitiert. Wenn die Mieten einen Großteil des Einkommens zu Gunsten von Aktienhaltern aus Hedgefonds ausmachen, dann müssen die Gewerkschaften innerhalb und außerhalb der Betriebe dafür mobilisieren, dass diesen der Garaus bereitet wird.

Viele haben den Eindruck, die Krisen des Kapitals ausbaden und den Buckel fur Profite und internationale Konfliktabenteuer hinhalten zu sollen. Damit muss Schluss sein!

Der Wind wird in den nächsten Jahren rauer. Sorgen wir dafür, dass er diesmal den Profiteuren von sozialer Ungleichheit und Armut ins Gesicht weht. „Zusammen geht mehr“!

Ab Montag wird bei der BVG gestreikt - damit es besser wird für Beschäftigte und Verkehrssteilnehmer!

Fotos und Videomaterial von beteiligten Gewerkschaftskolleg:innen, wir danken für die Überlassung, Text und Videocollage redigiert Peter Vlatten

BLACKROCK IM KANZLERAMT ?

E i n l a d u n g  zur Veranstaltung:

Titelbild: pexels. lizense-free


Teil 1: 
Vortrag von Werner Rügemer

Teil 2:
Im zweiten Teil der Veranstaltung laden wir ein zu einer breiten Diskussion über die Diagnose der Zustände in Deutschland sowie, vor allem, zu Vorschlägen für demokratische Alternativen und Aktionen.

BlackRock („Schwarzer Fels“) ist der größte wealth manager der Welt, also Reichtums-Manager der ohnehin schon Superreichen. Sein rechtlicher Sitz ist in Delaware, der inzwischen größten Finanzoase des US-geführten Kapitalismus. Wie schon mehrfach gezeigt, ist BlackRock zu einer beherrschenden Weltmacht geworden, die inzwischen in allen Lebensbereichen spürbare Wirkungen ausübt (z.B. Beschäftigung, Löhne, Rente, Wohnen, Handel, Infrastruktur, Umwelt, Krieg und Frieden / Rüstung).  Doch legt BlackRock bzw. sein CEO Lawrence Fink größten Wert darauf, möglichst unauffällig im Hintergrund zu agieren. Und verfügt auch dafür über die geeigneten Machtmittel, d.h. Anteile an allen großen Medien: BlackRock ist und bleibt die unbekannte Weltmacht.

Bei der jetzigen Wahl tritt als Kanzlerkandidat der CDU Friedrich Merz an. Er war von 2016 – 2020 Vorsitzender des Aufsichtsrates der deutschen Niederlassung von BlackRock (BlackRock Asset Management AG). Falls die CDU die Wahl gewinnt, würde der Drehtür-Effekt auf die Spitze getrieben:  ein BlackRock-Funktionär wechselt über in die Rolle des Regierungschefs der Bundesrepublik Deutschland. 

Einführend sollen die wichtigsten Geschäftsfelder von BlackRock in Deutschland beleuchtet werden, auch Dienstleistungen für die reiche Kundschaft, etwa die mögliche Steuervermeidung.

Wann und Wo?

Freitag, 7.2.2025, 17.00 – ca. 20.00 Uhr

IG-Metall-Haus, EG Raum E02, Alte Jakobstr.149, 10969 Berlin

Anfahrt ÖPVN:   Zone A, Bus M29, M41, 147, 248, 265; U-Bahn 1, 3, 6 Hallesches Tor

Hier geht’s zum Flyer:

Und hier zur Webseite von Blackrocktribunal.de


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