Einschränkung der Grundrechte soll jüdisches Leben schützen?

Veranstaltung mit:

Wieland Hoban, Vorsitzender der Jüdischen Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost, Frankfurt am Main

Ahmed Abed, Vereinigung demokratischer Juristen, Berlin

Zur Resolution des Bundestages vom 7.11.2024 “Nie wieder ist jetzt — Jüdisches Leben in Deutschland schützen, bewahren und stärken”

Im Mittelpunkt des Beschlusses des Bundestags steht vorgeblich die Bekämpfung des Antisemitismus. Doch nicht um ihn geht es in dieser Resolution, sondern um die Kritik an der aktuellen Politik Israels, was als “israelbezogener” Antisemitismus definiert wird. Der Widerstand gegen die schweren Verletzungen des Völkerrechts in Gaza und im Westjordanland und die Solidarität mit dem palästinensischen Volk soll zum Schweigen gebracht werden. Hierzu werden die Einrichtungen des Bundes, der Länder und Kommunen aufgefordert, Leitfäden zu entwickeln, um den pro-israelischen Konsens durchzusetzen und ihre Förderung von Projekten, Organisationen, Kulturschaffenden und Hochschulen danach auszurichten. Darin sehen wir eine Einschränkung der Grundrechte: der Meinungsfreiheit, der Freiheit von Forschung und Lehre, der Freiheit von Kunst und Kultur.

Die Resolution beklagt “Antisemitismus, der auf Zuwanderung aus den Ländern Nordafrikas und des Nahen und Mittleren Ostens basiert” und stellt damit diese zugewanderten Menschen unter Generalverdacht.

Auf der Grundlage dieses “israelbezogenen” Antisemitismusbegriffs fordert der Bundestagsbeschluss, “Gesetzeslücken zu schließen und repressive Möglichkeiten konsequent auszuschöpfen… Dies gilt in besonderem Maße im Strafrecht sowie im Aufenthalts-, Asyl- und Staatsangehörigkeitsrecht, um eine möglichst wirksame Bekämpfung von Antisemitismus zu gewährleisten”.

Einen solchen Missbrauch des Begriffs Antisemitismus wollen wir als Antifaschist*innen nicht hinnehmen.

Wann: 24. Januar 2025, 18.30 Uhr

Wo: Haus für Demokratie und Menschenrechte
Greifswalder Straße 4
Berlin, 10405 ;M4 Am Friedrichshain, Nähe S+U Alexanderplatz


Beitragsbild: Mit freundlicher Genehmigung Wieland Hoban

Der Verein „3ezwa – Palästina-Solifonds” stellt sich vor

Der Verein „3ezwa – Palästina-Solifonds” stellt sich vor – praktische Solidarität gegen jede Repression der Palästina-Solidarität!

27.12.2024 (Fr) 19:30 Uhr Stadtteilladen Zielona Góra, Grünebergerstr. 73, 10245 Berlin

19:30 Vokü (vegan)
20:00 Veranstaltung
nach der Veranstaltung Solitresen

„Nach einem guten Essen laden wir euch ab 20 Uhr zu einer kurzen Vorstellung des Vereins 3ezwa – Palästina-Solifonds ein, der aus einer Kooperation der Berliner Antirepressionsstrukturen in den Kämpfen des letzten Jahres hervorgegangen ist.

Anschließend wollen wir uns mit euch über die Repression gegen die Bewegung – auf Demos, durch soziale Stigmatisierung, durch das Aufenthaltsrecht und über den Arbeitsplatz – austauschen, bevor wir den Abend mit Musik und Getränken ausklingen lassen.“

Welche Strategie kann Palästina am besten befreien?

Welche Strategie kann Palästina am besten befreien?

Wir erhoffen uns einen Beitrag zur Klärung dieser wichtigen Fragestellung innerhalb der Linken.

Ziel kann,so  meinen wir selbst,  nur die Realisierung des Selbstbestimungsrechts aller in Palästina lebenden Menschen sein. Sozial, politisch, kulturell. Gleiche Rechte für Alle. Für Palestinenser:innen wie für Israel:innen, für Jüd:innen wie für Muslim:innen und alle anderen. Voraussetzung ist insbesondere die Lossagung von jeglicher rassistischer Spaltung sowie hegemonialer bzw. imperialer Unterdrückung und Instrumentalisierung! 

Veranstaltung 20. 12. 19 Uhr im Oyoun, Lucy – Lameck Straße 32

Input: Ramsy Kilani [1]Wir berichteten über seinen skandalösen Partausschluss aus der Partei Die Linke

Veranstalter Sozialismus von Unten

unser aktueller Beitrag zu Nahost

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