Internationaler Frauenkampftag

Wir starten in die Kundgebungen zum Internationalen Frauenkampftag in Berlin. Es erwarten Euch Redebeiträge, Musik und Tanz.

Nettelbeckplatz (Widerstandsplatz) in Berlin Wedding 11 bis 13 Uhr

Mitveranstalter ist u.a. der Koreaverband e. V.. Die südkoreanischen Frauen haben von allen OECD Ländern den höchsten Bildungsstand, aber den geringsten Verdienst. Koreanerinnen haben mit 0,69 Prozent weltweit die niedrigste Geburtenrate überhaupt. Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass bei 52 Stunden Wochenarbeitszeit und horrenden privaten Kosten für die Ausbildung von Kindern für junge Paare weder Zeit noch Geld übrig bleibt, Kinder zu bekommen und grosszuziehen. Regierung und Unternehmen sind alarmiert. Es fehlen nicht nur Arbeitskräfte, sondern auch Rekruten. Letzteres beunruhigt vor allem die befreundeten USA. Steht doch Südkorea ganz vorne auf der Agendaliste für Stellvertreterkriege. Da muss die Geburtsmaschinerie wie geölt funktionieren. Zu hoffen gibt: in Südkorea existiert, anders als zum Beispiel in der Ukraine, eine starke demokratische Opposition und Frauenbewegung.

Am Frauenkampftag sollte sich jeder bewusst sein, Frauen sind neben Kindern oft die meisten Opfer in Kriegen. So auch aktuell in Gaza. Treffpunkt der Solidarität mit den palästinensischen Frauen am 8. März: 13:45 Uhr , Unter den Linden 17.

Hinweis : nächste Demo "Stoppt den Völkermord in  GAZA" am 9.3. 15 Uhr in Berlin Willmersdorferstr. /Kantstr. 

WHO alarmiert – Kinder in Nordgaza sterben grausamen Hungertod

Am 4.Februar informierte der Chef der Weltgesundheitsorganisation WHO, Tedros Ghebreyesus, auf der Plattform X (früher Twitter) über die »grausamen Entdeckungen« seiner Inspekteure bei ihrem Besuch in Nord GAZA. Es war die erste Inspektion seiner Organisation seit Oktober, trotz „aller Bemühungen, regelmäßigeren Zugang zum Norden von Gaza zu erhalten. “ Die israelischen Behörden hatten bis jetzt jeden gesicherten Zutritt verweigert..[1] … Continue reading

Tedros Ghebreyesus berichtet in seiner Kurznachricht von „Schrecklichen Zuständen“, die während der WHO Untersuchungen aufgedeckt wurden: „in den Krankenhäusern Al-Awda und Kamal Adwan im Norden von #Gaza: schwere Unterernährung, verhungernde Kinder, gravierende Knappheit an Treibstoff, Nahrungsmitteln und medizinischer Versorgung, zerstörte Krankenhausgebäude.“ Die WHO bestätigt damit offiziell Berichte, die von vielen anderen Beteiligten bereits nach aussen gedrungen waren. Besonders schlimm sei die Situation im Al-Awda-Krankenhaus, dem einzigen Kinderkrankenhaus im Norden von Gaza, mit zerstörtem Gebäude und mit Patienten überfüllt. Der Mangel an Energieversorgung führe zu einer ernsthaften Bedrohung von Patienten, insbesondere in kritischen Bereichen wie der Intensivstation und der Neugeborenenstation.

Was aber aber am meisten schockiert. Allein hier konnte aktuell der Hungertod von 10 Kindern aufgrund Mangelernährung festgestellt werden. Wir können nur mutmaßen, was draussen zwischen den Trümmern geschieht. Verhungern und dazu noch oft verwundet ist grausam. “ Wer die Bomben überlebt hat, dem droht anschliessend der Hungertod,“ monierte der Chef der Weltgesundheitsorganisation einen Tag später und fügte das Schlüsselwort, das von den Pharisäern des Westens so geflissentlich überhört wird, hinzu: „Ceasefire -Waffenstillstand„. Es ist wohl die Spitze eines Eisbergs beispielloser Barbarei. Die israelische Armee gewährt nur absolut restrektiven Zugang in die von ihr zerstörten und kontrollierten Gebiete. Wer diese Armee unterstützt kann sich nicht mit Care Paketen reinwaschen.

Nicht Weggucken. Nicht schweigen. Aufklären und protestieren. Die nächste Solidaritätsdemonstration in Berlin findet statt: 9.Marz, 15 Uhr, Berlin Wilmersdorferstr. /Kantstr.!

Demo: Stoppt den Völkermord in GAZA – Alle Menschen sind gleich!

Demo 9.Marz, 15 Uhr, Berlin Wilmersdorferstr. /Kantstr.

Gaza! Das Massenmorden geht weiter. Die neuesten Meldungen der Weltgesundheitsorganisation WHO sind alarmierend. 10 aufgefundene unter Qualen verhungerte Kleinkinder in Nordgaza sind nur die Spitze eines Eisbergs beispielloser Barbarei. Die deutsche Cancel Culture und Kriminalisierung des Protestes dagegen hört trotz aller Absurditäten nicht auf. Trotzdem: Nicht Weggucken. Nicht schweigen. Aufklären und weiter protestieren.

Die Demo letzte Woche war ein durchlagender Erfolg und setzte ein deutliches Zeichen der Solidarität für Palästina und den gesamten globalen Süden. Das lässt sich wohl kaum jede Woche so wiederholen. Aber es zeigt, viele Menschen wachen auf und lassen sich auch nicht einschüchtern. Laut Polizeiangaben nahmen 7500, laut Veranstalter bis zu 15 000 Demonstranten teil. Neben Menschen aus der palästinensischen sowie Israelisch und jüdischen Community waren Menschen aus allen Schichten der breiten, vor allem aber auch der arbeitenden Bevölkerung dabei.

Auch am Frauenkampftag sollte sich jeder bewusst sein, das Frauen in diesem GAZA Krieg neben Kindern die meisten Opfer sind. Treffpunkt des Palästinaprotetes am 8. März: 13:45 Uhr , Unter den Linden 17

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