Die Verzweifelten von Komsomolsk

In Russlands Fernem Osten protestieren chinesische Arbeiter gegen ausbleibende Löhne. Das zeigt, wie mit Menschen aus Asien umgegangen wird

Vorbemerkung FORUM-Red.: Die kriegführenden Klassen haben die für sie passenden Themen, die natürlich im Sinne der Herrschaftssicherung geführt werden. Das ändert sich wenig beim Überschreiten der Staatsgrenzen. Auch die Agenda der Arbeiterklasse unterscheidet sich wenig durch das Wechseln der Nationalfahne. Dieser Blick in den Fernen Osten zeigt, dass die Verhältnisse, die er offenbart, vertraut sind. (JG)

Von Ewgeniy Kasakow

Titelbild: »Setschin, helfen Sie«: In ihrer Verzweiflung wandten sich die chinesischen Arbeiter in Komsomolsk am Amur an Rosneft-Chef Igor Setschin und sogar Präsident Wladimir Putin. Foto: Telegram/vkomsomolske

Am 12. April, dem orthodoxen Ostersonntag, zog eine Demonstration durch Komsomolsk am Amur. Das allein hatte überregionalen Nachrichtenwert, sind genehmigte Demonstrationen in Russland zurzeit doch selten, während nicht genehmigte durch die Polizei meist schnell unterbunden werden. Aber die 200 Männer in Arbeitskleidung und Schutzhelmen störte niemand. Die herbeigeeilte Polizei schaute tatenlos zu. Passanten sagten – ob im Scherz oder ernst gemeint, ist nicht klar –, dass es sich um eine Prozession von Chinesen handele.

Mit Gott hatte der Aufmarsch der Chinesen wenig zu tun. Es ging um den Lohn, der ihnen laut eigener Aussage seit vier Monaten vorenthalten wird. Auf ihren Transparenten forderten sie auf Russisch und Chinesisch Hilfe von Präsident Wladimir Putin und von Igor Setschin, dem Vorstandsvorsitzenden der russischen staatlichen Ölgesellschaft Rosneft. Bei ihrem Arbeitgeber handelt es sich um Petro-Hehua LLC, eine Tochterfirma der Haihua Industry Group.

Arbeiter erhalten monatelang kein Geld

Das chinesische Unternehmen ist mit dem Bau einer Anlage für die Rosneft-Raffinerie in Komsomolsk beauftragt. Doch vor Kurzem löste Rosneft den Vertrag mit dem chinesischen Partner auf. Die Arbeiter blieben in ihren Unterkünften, ohne Lohn und ohne Möglichkeit, zurück in die Volksrepublik zu reisen.

Bereits 2021 kam es zu Protesten chinesischer Arbeitsmigranten. Sie gelten als gut organisiert, zugleich wird bei ihrer Unterbringung viel Wert auf die Isolierung von der örtlichen Bevölkerung gelegt.

Der Direktor des chinesischen Unternehmens befand sich nicht in Russland und kam der Forderung, mit den Protestierenden in Kontakt zu treten, nicht nach. Dafür eilten der Bürgermeister der Stadt, Dmitrij Saplutajew, und der Generaldirektor der Raffinerie, Alexei Kodenjew, in den Stadtpark, wo die Demonstranten rasteten, und sicherten ihnen eine Überprüfung zu. Die Stadt sei bereit, bei der Rückkehr nach China zu helfen, doch die Initiative müsse von dem Arbeitgeber ausgehen, hieß es anschließend.

Immer mehr chinesische Arbeiter in Russland

Bereits 2021 kam es zu Protesten chinesischer Arbeitsmigranten. Sie gelten als gut organisiert, zugleich wird bei ihrer Unterbringung viel Wert auf die Isolierung von der örtlichen Bevölkerung gelegt. Die Zuvorkommenheit, mit der die russischen Behörden mit den Protesten umgehen – es gab keine einzige Festnahme –, wird von der Bevölkerung der Stadt, so Kommentare in den Medien, häufig als ein Zeichen der wachsenden Abhängigkeit von China angesehen.

Allein im vergangenen Jahr reisten 132 000 Bürger der Volksrepublik zwecks Arbeit nach Russland ein. Chinesen bilden inzwischen zwölf Prozent aller Arbeitsmigranten in Russland und werden vor allem im Fernen Osten, in Sibirien und dem Ural beschäftigt. Seit Jahren verschärft Russland die Einreise- und Aufenthaltsbedingungen für Migranten aus Zentralasien, die bisher in vielen Branchen dominierten. Staatliche und private Akteure überbieten sich in antimigrantischer Rhetorik gegen sie.

Ukraine-Krieg führt zu Mangel an Arbeitskräften
Über Monate erhielten die Männer kein Geld und können sich nicht einmal die Heimreise nach China leisten.
Über Monate erhielten die Männer kein Geld und können sich nicht einmal die Heimreise nach China leisten. Foto: Telegram/vkomsomolske

Da es wegen des Ukraine-Kriegs aber in fast allen Bereichen an Arbeitskräften mangelt, forciert die Regierung in Moskau das kontrollierte Anwerben in asiatischen Staaten, die keine größere Community in Russland haben. Im Idealfall kommen Migranten ohne Familie, wohnen isoliert und verschwenden keine Zeit für das Lernen der Sprache, sondern erledigen ihre Aufgaben und gehen genauso kollektiv zurück, wie sie kamen. Die russische Bevölkerung soll davon möglichst wenig mitbekommen. In vielen Regionen wurden zudem in den vergangenen Monaten und Jahren Beschränkungen für Arbeitsmigranten erlassen. Diese dürfen in gewissen Bereichen nicht mehr tätig sein, oft in solchen mit Kundenkontakt.

Inder räumen die Straßen in Moskau

Die Realität sieht hingegen etwas anders aus. In St. Petersburg wird viel diskutiert, woher die vielen südasiatisch aussehenden Männer kommen, die mittlerweile bei der Stadtreinigung beschäftigt sind. Auch in Moskau bemerkten die Einwohner im harten vergangenen Winter, dass der Schnee nun von Menschen aus einer anderen Region weggeschippt wird: aus Indien.

Inzwischen soll es über 80 000 indische Arbeitsmigranten in Russland geben, vor allem in Moskau und St. Petersburg. Wie auch im Fall von chinesischen Kollegen werden kaum Ressourcen für das Erlernen der Sprache verwendet. Die Verständigung mit der Umgebung ist erheblich eingeschränkt, was die Risiken für die Betroffenen erhöht. Einige wurden sogar unter Vorspiegelung falscher Tatsachen für die Armee angeworben und an die Front geschickt. Von den 200 Angeworbenen sind bis Februar 2025 mindestens zwölf gefallen. Ab da begann das indische Außenministerium, auf der Auflösung der Kontrakte und Rückkehr zu bestehen.

Erfolg hatten die chinesischen Arbeiter in Komsomolsk bislang nicht. Ihr Geld haben sie noch nicht bekommen. Dafür haben die Strafverfolgungsbehörden ihre Arbeit begonnen. Am Mittwoch verurteilte ein Gericht einen stellvertretenden Direktor wegen der Demonstration zu einer Geldstrafe von 50 000 Rubel (560 Euro), wie das Menschenrechtsportal »Mediazona« meldet. Am Donnerstag folgte das Urteil gegen vier weitere Beteiligte des Protests. Über die Strafe ist bisher nichts bekannt.

Erstveröffentlich im nd v. 17.4. 2026
Die Verzweifelten…

Wir danken für das Publikationsrecht.

Gegen die Zwei-Klassen-Belegschaft bei Vivantes – Auftakt zum Erzwingungstreik

Erneut streiken die Beschäftigten der Vivantes-Tochterunternehmen. Diesmal ist es nicht „nur“ ein Warnstreik. Es ist der Auftakt zum Erzwingungsstreik. Mit überwältigender Mehrheit haben sich die Beschäftigten dafür ausgesprochen. Man muss „aufs Ganze zu gehen“. Das haben schon die Auseinandersetzungen bei CFM gezeigt. Das ist die einzige Sprache, die Geschäftsführung und Politik verstehen.

Es geht darum, dass die Tochterfirmen der Landeseigenen Krankenhäuser Charité und Vivantes wieder in die Krankenhäuser integriert werden, um damit die Spaltung der Belegschaft zu beenden. Das wurde seit Jahren von der Berliner Politik versprochen. Seit Jahren werden die Betroffenen hingehalten.

„Jeder Tag Streik ist ein Armutszeugnis für die politisch Verantwortlichen in dieser Stadt. Wir erwarten von der Vivantes Geschäftsführung, dass sie ihre Blockadehaltung endlich beendet. Vom Berliner Senat erwarten wir, dass er in seiner Funktion als Eigentümer seinen Beitrag leistet für eine Lösung des Tarifkonflikts“ erklärt die ver.di Verhandlungsführerin Jana Seppelt.

Die Erfahrung zeigt: Das Wort der regierenden Parteien im Senat, insbesondere des regierenden Bürgermeisters Kai Wegner ist keinen Cent wert. Am Ende ist immer angeblich kein Geld da. Das gilt erst recht heute, wenn immer mehr Steuergelder in die Finanzierung von Militarisierung, geopolitischen Abenteuern und Schuldendienst umgelenkt werden. Bei CFM waren 48 Streiktage notwendig, um einen Erfolg durchzukämpfen. Wieviele müssen es bei Vivantes sein?

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Gleiche Arbeitsbedingungen für alle Kolleg:innen. Gleiche Rente für gleiche Lebensarbeitsleistung. Das ist bitter notwendig. Denn die Arbeit geht in die Knochen, die Einkommen liegen an der unterstersten Kante. Das geht an den Lebensnerv, gerade jetzt, wenn die Inflation wieder sprunghaft anzieht und überall Leistungen der Daseinsvorsorge zusammengestrichen werden. Auf die sind Menschen mit geringen Einkommen besonders angewiesen. Und ihre Langzeitperspektive, wenn sich nichts ändert? Sie heisst Altersarmut,

Als Forum Gewerkschaftliche Linke Berlin haben wir schon bei den letzten Warnstreiks darauf hingewiesen: ohne sich auf einen ausdauernden Kampf wie bei CFM einzustellen, wird es nicht gehen. An Politik und Krankenhausbetreiber ist zu signalisieren, dass ihre Manöver den Kampf nur verlängern und die Solidarität ausweiten werden.

Hier kannst Du spenden, um die Streikenden finanziell zu unterstützen und ihr Durchhaltevermögen zu stärken! Die Kolleg:innen verdienen am unteren Limit, jeder Euro stärkt ihre Kampfkraft.
Jede Solidaritätsbekundung gibt Mut!

Unser kleines Redaktionteam hat 100 Euro zusammengelegt. Überweisung folgt.

weitere Termine nach dem Auftakt gestern in Neukölln/Kreuzberg

  • 16. April,11:00 Uhr Kundgebung vor der CDU Landeszentrale (Steifensandstraße 8, 14057 Berlin)
  • 17. April: Streikposten vor den Vivantes Krankenhäusern
  • 20. April, 9:00 Uhr online- Pressekonferenz zum Stand der Verhandlungen und den aktuellen politischen Entwicklungen (Anmeldung bitte unter presse.bb@verdi.de )

Titelbild: Ingo Müller

Ohne Vergesell­schaftung keine Verkehrs­wende

Eine Diskussion über die notwendige Transformation in der Autoindustrie

Von PETER NOWAK

Ausgerechnet in der VW-Stadt Wolfsburg warb Tobi Rosswog zusammen mit anderen für die Verkehrswende weg vom Auto. Sie organisierten Demonstrationen, Straßenfeste und spektakuläre Aktionen, die auch bundesweit für Aufmerksamkeit sorgten. Dazu gehörte die Besetzung eines Autozugs im März 2023. Die Aktivist*innen überdeckten die Autos mit einer großen Plane, auf der Straßenbahnen zu sehen waren. Schließlich war es ihr Ziel, dass im VW-Werk künftig Straßenbahnen und Busse für den öffentlichen Nahverkehr produziert werden sollten. „VW heißt Verkehrswende“, lautete das Motto, unter dem sie beharrlich das Gespräch mit VW-Beschäftigten suchten.

In dem Anfang Dezember im Verlag Die Buchmacherei erschienenen Buch wird diese Diskussion nun gesellschaftlich fortgesetzt. Neben Tobi Rosswog haben der VW-Arbeiter und IG-Metall-Vertrauensmann Thorsten Donnermeier und die Verkehrswendeexpertin Katja Diehl an dem gut lesbaren Band mitgeschrieben. Donnermeier arbeitete 40 Jahre bei VW in Baunatal und hat sich der Initiative angeschlossen. Er stellt klar, dass in seinem Wohnort, einem kleinen Dorf bei Kassel, ohne Auto fast gar nichts geht, weil der öffentliche Nahverkehr schlecht ausgebaut ist. Heute stellt er sich die Frage: „Was brauchen wir an Mobilität? Und welche Möglichkeiten gibt es, die Produktion umzustellen, hin zu Produkten, die keinem schaden, sondern allen dienen?“

Begeistert von den Aktionen

In dem Buch diskutieren Diehl, Rosswog und Donnermeier darüber, wie VW sozial-ökologisch umgebaut werden kann und welche Rolle die Lohnarbeit als Notwendigkeit oder Zwang dabei spielt. Die Scheinlösung E-Auto wird ebenso angesprochen wie die Frage, was der Kampf um einen Wandel bei VW mit Antifaschismus zu tun hat. Dabei wird an die Geschichte des Konzerns erinnert. „Volkswagen wurde nicht als Zivilgesellschaftsprojekt gegründet, sondern als Prestigeprojekt der Nazis.“ Obwohl der Volkswagen-Konstrukteur Ferdinand Porsche als SS-Offizier mitverantwortlich für Zwangsarbeit und Kriegsproduktion war, wird er in Wolfsburg weiter mit Büsten und auf Straßenschildern geehrt.

Ausführlich befasst sich das Trio mit der Frage der Vergesellschaftung. Dabei geht Gewerkschafter Donnermeier in einem historischen Exkurs mehr als 100 Jahre zurück. „Nach dem Ersten Weltkrieg war die zentrale Erkenntnis der Arbeiterbewegung: Die Produktion muss vergesellschaftet werden.“ Für die Autor*innen ist es heute wichtig, daran anzuknüpfen. Denn ohne Vergesellschaftung von VW sei eine Konversion von Autos zu Bussen und Bahnen nicht möglich. „Eine sozial-ökologische Konversion – also der Umbau unserer Industrie zu sinnvollen, klimagerechten Produkten – lässt sich innerhalb kapitalistischer Logiken kaum realisieren“, sind sie sich einig. In einem Kapitel setzen sich die Drei mit „katastrophaler Konversion“ auseinander. So nennen sie eine Konversion von der Auto- zur Rüstungsindustrie, wie sie im VW-Werk Osnabrück und bei Pierburg in Berlin-Wedding geplant ist. Dagegen setzen antimilitaristische Kolleg*innen die Parole „Wir produzieren nicht für den Tod“.

Ausführlich wird die Praxis der Initiative „VW heißt Verkehrswende“ beschrieben – zwei bewegte Jahre, in denen schließlich erreicht wurde, dass Automobilarbeiter*innen und Verkehrswende-Aktive gemeinsam agierten. Man merkt den Dreien im Gespräch noch an, wie begeistert sie von den Aktionen waren.

Nicht ohne die Arbeiter*innen

Tatsächlich war die Aktion ein gutes Beispiel, wie eine kleine politische Initiative in der Autostadt Wolfsburg gleich in mehrfacher Hinsicht ein wichtiges Zeichen setzte. Sie jammerte nicht darüber, dass die gesellschaftliche Linke immer schwächer und die rechten Kräfte immer stärker werden. Sie verbreitet auch keine Weltuntergangsstimmung wie ein Teil der Klimabewegung, wo etwa Tadzio Müller und andere das „solidarische Preppen“ propagieren und sich so ins kleinbürgerliche Schneckenhaus zurückziehen (Rabe Ralf Oktober 2025, S. 22).

Ganz im Gegenteil ist die Gruppe nach Wolfsburg, also in die Löwenhöhle des Automobilismus, gegangen und hat den Kontakt zu den VW-Beschäftigten gesucht – aus der klaren Erkenntnis, dass eine Verkehrswende nicht gegen sie, sondern nur mit ihnen möglich ist. Sie hat dabei sicherlich nicht gleich Massen erreicht. Es ist aber gelungen, mit Arbeiterinnen und Arbeitern unterschiedlicher Generationen in Kontakt zu kommen. Thorsten Donnermeier ist hier mit seinen 40 Jahren Betriebszugehörigkeit ein prägnantes Beispiel. Er beschreibt, wie er durch die Verkehrswendeaktionen überhaupt erst zum eigenen Engagement motiviert wurde. „Ich bin durch eine spektakuläre und motivierende Aktion das erste Mal auf die Amsel 44 und Tobi aufmerksam geworden. Da wurde so ein Autozug als Straßenbahn verkleidet. Und da kam mir zum ersten Mal der Gedanke, Mensch, da geht ja tatsächlich noch was anderes.“ Die Wolfsburger Initiative hatte sich nach der Adresse im Amselweg 44 benannt.

Interessant ist dabei, dass Donnermeier mit der Verkehrswende nicht nur ökologische Aspekte verbindet. „Wir müssen uns das jetzt nicht so gefallen lassen mit der Deindustrialisierung, mit dem Wegputzen von Arbeitsplätzen, sondern wir können tatsächlich etwas anderes produzieren.“ Damit stellt er einen Zusammenhang her, der eine Verkehrswende auch für Automobilbeschäftigte attraktiv machen könnte. Das könnte eine politische Orientierung für eine gesellschaftliche Linke sein, die damit wieder ein gesellschaftliches Projekt verfolgen würde, das sich nicht in der Verteidigung des Status quo gegen die Rechten erschöpft. Vielmehr zeigt das Buch, dass mit der Verkehrswende Fragen von Vergesellschaftung und einer nichtkapitalistischen Perspektive wieder auf die Tagesordnung kommen, nicht als akademischer Diskurs, sondern in der Diskussion mit den Lohnabhängigen.

Wie geht es in Wolfsburg weiter?

Allerdings kommt dabei eine Frage zu kurz: Wie geht es mit der Initiative „VW heißt Verkehrswende“ in Wolfsburg weiter? Hier hätte man sich einige konkrete Beispiele gewünscht. Gerade das letzte Kapitel, wo noch mal über Utopien geredet wird, bleibt leider sehr abstrakt. Es wird zu viel davon gesprochen, was wer angeblich wirklich will, und dabei vergessen, dass auch Bedürfnisse kapitalistisch geprägt sind. Das klingt dann stark nach dem New-Work-Guru Frithjof Bergmann. Wenn Tobi Rosswog andeutet, es könnte auch in einer nichtkapitalistischen Gesellschaft kapitalistische Zonen geben für die Menschen, die sich ausbeuten lassen wollen, dann hört sich das sehr naiv an. Entweder man will eine nichtkapitalistische Gesellschaft aufbauen oder man bleibt im kapitalistischen Verwertungszwang gefangen. Das Buch lädt dazu ein, solche Fragen zu diskutieren. Dieses Angebot sollte angenommen werden.

Erstveröffentlicht in „Der Rabe Ralf“
Ohne Vergesellschaftung …

Wir danken für das Publikationsrecht.

Das Buch kann direkt bestellt werden im Verlag und ist auch über die Buchhandlungen erhältlich.

DIE BUCHMACHEREI 2025 * 142 Seiten * 10,00 € * ISBN 978-3-9827938-1-8
DIe Buchmacherei

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