Kein Platz für das marokkanische Folterregime auf der ITB!

Marroko hält seit Jahrzehnten die Westsahara in völkerrechtswidriger Weise besetzt und verweigert der dortigen Bevölkerung die Selbstbestimmung. So verhindert es die Entkolonisierung einer der letzten Gebiete europäischer Kolonialpoilitik. Gegen die Politik und Präsenz Marrokos auf der ITB findet eine Protestkundgebung statt, auf die wir hier gerne aufmerksam machen. Über die Hintergründe des Konflikte haben wir im Forum bereits informiert: 1-2-3-Sahara ist bald frei!

Veranstalter der Kundgebung: https://westsahara.noblogs.org/

Hands off Iran

Spontankundgebung 28.2 14 Uhr, Neptunbrunnen/Alexanderplatz

Bomben auf Afghanistan, Libyen, Irak, Libanon, Syrien, Katar, Jemen, Palästina und jetzt Iran:
Nie haben US-amerikanische und israelische Bomben den Völkern im Nahen Osten je Freiheit und Selbstbestimmung
gebracht! Aber unendliches Leid, Zerstörung, Unterwerfung und weitere Diktatur!

Der lokale israelische Fernsehsender 
N12 berichtet, dass man auf eine „erste Kriegsstufe“ vorbereitet ist. Sie soll vier Tage andauern und „mächtige Angriffe“ umfassen. Ein israelischer Beamter wird mit den Worten zitiert, Teheran werde „danach nicht mehr aussehen wie zuvor“. Da muss man fragen: wie Gaza?

Es werden mutmaßlich wieder die iranischen Atomanlagen bombardiert. Die IEAE warnte schon letzten Juni, dass dies zur nuklearen Verseuchung nicht nur des Iran, sondern auch grosser Teile des gesamten Nahen Ostens führen könnte. Das Leben von mehreren Millionen Menschen sei gefährdet

Es ist ein völkerechtswidriger Angriffskrieg.

Verbrecher greifen Verbrecher an. Irans Bevölkerung zahlt den Preis.

Weder Mullahs noch Wiederkehr des faschistischen Shahregimes, noch Unterwerfung unter Israel and USA sind erträglich für die Iraner:innen.

„Wenn Kriege Freiheit bringen würden, wäre der Nahe Osten der freieste
Ort der Welt.“ Arash Sadeghi, iranischer
Menschenrechtler

Trump begründet den Angriff mit den Sicherheitsinteressen der USA. Das ist eine groteske Verdrehung der Fakten. Nicht der Iran hat eine beispiellose Kriegsarmada begleitet von martialischen Kriegsdrohungen vor den Küsten der USA zusammengezogen und die USA mit Dutzenden Militärbasen umstellt.

Der spanische Ministerpräsident Pedro Sanchez verurteilt die Militäraktion der USA und Israels gegen den Iran. Der einseitige Angriff stelle eine Eskalation dar und trage zu einer unsichereren und feindseligeren internationalen Ordnung bei, sagt Sanchez.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) verurteilte dagegen das Vorgehen Teherans. „Die Bundesregierung ruft Iran nachdrücklich dazu auf, sofort die militärischen Schläge gegen Israel und unsere anderen Partner in der Region einzustellen“, erklärte Merz. Man muss angesichts dieses Statements schon fragen: leidet der deutsche Kanzler unter Wahrnehmungstörungen? Man erkennt, die Propandawelle rollt.

Wer sich um die Iraner:innen sorgt, muss gegen diesen Krieg sein. Wer sich um die Menschen in Nahost sorgt, muss gegen diesen Krieg sein. Wer sich um die Menschheit sorgt, muss gegen diesen Krieg sein.

Der erste Schritt ist, Nein zu sagen und das auch zeigen!

Spontaner Streik in belgischen Rüstungsbetrieb

Am 13. Februar legten die Arbeiter des belgischen Waffenherstellers FN Herstal – einem der wichtigsten in Europa – die Arbeit nieder und verließen das Werk, nachdem sie erfahren hatten, dass ein israelischer Offizier empfangen worden war.

Die Tore wurden geschlossen. Die Produktion kam zum Erliegen. Damit wurde ein klares Signal gesendet: Keine Komplizenschaft bei der Zerstörung Gazas.

Bei dem anwesenden Offizier handelte es sich um den israelischen Militärattaché in Belgien Moshe Tetro – der in Angriffe auf Krankenhäuser und die Hungerpolitik gegenüber Gaza verwickelt ist. Die #HindRajabFoundation hat die belgische Regierung bereits aufgefordert, diesen Kriegsverbrecher auszuweisen.

Der Streik wurde initiiert von der Gewerkschaft der Metallarbeiter, Teil der General Fédération of Belgian Labour (FGTB-ABVV) Union, die 1,5 Millionen Arbeiter vertritt. 

Ugo Cocuzza, President der FGTB Metallarbeiter Vertretung beim Rüstungsbetrieb FN Herstal erklärte: „Ist es eine Sache des Anstands“. Es wurde berichtet, dass die Arbeiter den Streik beendeten, nachdem das Management bestätigte keine Geschäfte mit Israel zu machen.

Die belgischen Arbeiter haben mit ihrer Aktion ein deutliches Beispiel gegeben:

Keine Waffen für Israels Völkermord und ethnische Säuberungen!

Quelle: https://www.timesofisrael.com/belgian-arms-factory-workers-strike-over-idf-attaches-visit-to-premises/

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