Meine Freiheit ?

Ein Gedicht von Rene Osselmann, 1. November 2022 , Magdeburg

Ich würde so gern auf Reisen gehen um andere Länder zu sehen,

doch auch hierzulande kann ich nicht auf Reisen gehen!

Das ist meine Freiheit, die Freiheit in unserem kleinen Leben,

ich habe Pech gehabt, ein besseres Leben wird es wohl nicht geben!

Ich genieße die Freiheit hier im Leben am Fenster so jeden Tag,

sehe die Flieger am Himmel, ohne mich und das ist doch klar!

Kein Geld zum Leben und Verreisen in die Welt, ist doch echt wunderbar,

hab mal wieder Pech gehabt, in meinem Leben und das ist leider wahr!

Ich würde so gern auf Reisen gehen um andere Länder zu sehen,

doch auch hierzulande kann ich nicht auf Reisen gehen!

Das ist meine Freiheit, die Freiheit in unserem kleinen Leben,

ich habe Pech gehabt, ein besseres Leben wird es wohl nicht geben!

Ich frage mich, kann es die Freiheit hier für uns alle Menschen geben,

oder hängt die Freiheit an des Menschen Geldbeutel sein Segen?

Ja so bleibe ich natürlich mal wieder dann einfach nur zu Haus,

denn ich weiß, in mitten des Monats ist es mit meiner Kohle sowieso aus!

Ich würde so gern auf Reisen gehen um andere Länder zu sehen,

doch auch hierzulande kann ich nicht auf Reisen gehen!

Das ist meine Freiheit, die Freiheit in unserem kleinen Leben,

ich habe Pech gehabt, ein besseres Leben wird es wohl nicht geben!

Ich weiß es noch genau, damals durfte ich nicht überall hinreisen,

doch jetzt darf ich ohne Kohle trotzdem immer noch zu Hause bleiben!

Also schaue ich in den Himmel und träume so immer von großen Reisen,

aber ich schaue aus den Fenster nach oben und es wird immer so bleiben!

Steckbrief Rene Osselmann

Texter und Dichter aus Magdeburg, politisch Links einzuordnen und dem Kommunismus zu zu ordnen! Mitarbeiter in einem Getränkemarkt bis heute!

Wir danken Rene für die Publikationsrechte

„Eine Brücke nach Rojava“ Filmpremiere

Zeit: Sonntag den 16. Oktober 2022 – 14 Uhr

Ort: Kino Babylon, Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin

Im Rahmen des diesjährigen 12. Kurdischen Filmfestivals in Berlin findet u.a. die Premiere des Dokumentarfilms „Eine Brücke nach Rojava“ des kurdischen Filmemachers Ekrem Heydo statt.

Der Film „Eine Brücke nach Rojava“ des Berliner kurdischen Dokumentarfilmers Ekrem Heydo handelt von der Entstehung und Entwicklung unseres Städtepartnerschaftsvereins und seiner Projekte. Er zeigt auch den Alltag der Menschen in Nord- und Nordostsyrien und die allgegenwärtige Bedrohung durch die türkische Armee und ihre islamistischen Hilfstruppen.

Der Film begleitet Elke und Günter, Mitbegründer:innen des Städtepartnerschaftsvereins, 2018 auf einer Reise in den kurdisch geprägten Norden Syriens, auch Rojava genannt. Um die Unterzeichnung der ersten Städtepartnerschaft Deutschlands mit einer nordostsyrischen Stadt für den multikulturellen Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg vorzubereiten, treffen sie die Bürgermeister:innen der Stadt Dêrik, die aus der Doppelspitze des Bürgermeisters Feremez Hammo und der Co-Bürgermeisterin Rojin Ceto besteht. Anhand der Arbeit des Städtepartnerschaftsvereins und der Reise der Berliner Delegation nach Syrien zeichnet der Film ein Bild der Situation in Nordostsyrien und zeigt anschaulich die aktuellen Herausforderungen der Menschen vor Ort.

Mit der filmischen Begleitung der Reise von Elke und Günter entsteht ein lebendiges Bild von einem Land im Umbruch und wir bekommen ein Gespür für die Menschen und das Leben in Rojava.

hier Link zum Veranstalter

„The loud spring – der laute Fühling“

Regenbogenkino proudly presents:

ein Film der Klimabewegung und Arbeiter_innenbewegung zusammen bringen möchte

von Hans Köbrich

Kapitalismus funktioniere nicht ohne Wachstum, Wachstum funktioniere nicht ohne den Raubbau an der Natur und am menschlichen Körper – ebenjene »Ressourcen« sind nun aber am Ende. Das für den Kapitalismus unumgängliche Wirtschaftswachstum und Klimaschutz (oder drastischer formuliert: das Überleben der Menschheit) sind letztlich einfach nicht kompatibel.

Seit der ersten Klimakonferenz von Rio 1992 sind die CO2-Ausstöße um 60 Prozent angestiegen. In den vergangenen 40 Jahren hat sich die Menge von Fischen, Säugetieren, Vögeln und Reptilien halbiert. Schon jetzt sind die Folgen des Klimawandels eine erhebliche Fluchtursache, 20 Millionen Menschen flohen im Jahr 2020 aus diesem Grund – jüngst Zahlen aus Afrika gehen von einer erheblich größeren Zahl aus.

Regierungen und Weltwirtschaft werden sich nicht durch gute Argumente von klimapolitischen Maßnahmen überzeugen lassen und auch nicht von noch so eindrucksvollen Massendemonstrationen.

Man muss sie zwingen, indem man wirtschaftlichen Schaden verursacht, kurz, aus den symbolischen Klimastreiks zu echten Streiks in der Produktion übergeht.

Darüber hinaus: The Loud Spring skizziert, wie die tiefgreifende Veränderung, die wir brauchen, aussehen könnte.

Termine: Am 22.09.in Anwesenheit der Filmemacherin

und am 23.09.sowie am 25. und 26.09.2022,

jeweils um 19.30 in der Regenbogenfabrik Lausitzer Str.22, 10999 Berlin

labournet.tv: Der laute Frühling. Gemeinsam aus der Klimakrise. Buch, Regie, Produktion: Johanna Schellhagen. Berlin 2022.

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