Geschichte einer palästinensischen Stadt – Filmabend

LYD (2024)
A Sci-Fi Documentary ● directed by Rami Younis & Sarah Ema Friedland ● Executive Producer: Roger Waters ● 2024 ● 1 hr 18 min

Samstag, 22.3.2025 | 19:00 Uhr | Spore Initiative, Hermannstraẞe 86

Veranstalter:Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost

19:00 Originalfilm (mit eng. Untertiteln)
20:30 Diskussionsrunde (Englisch)

Die Veranstalter schreiben in Ihrer Einladung über Film und die Stadt Lyd:

„Die Geschichte einer Stadt, die einst Palästina mit der Welt verband – was sie einmal war, was sie heute ist und was sie hätte werden können.

Dieser Science-Fiction-Dokumentarfilm erzählt die vielfältigen Vergangenheiten, Gegenwarten und Zukünfte der Stadt Lyd in Palästina/Israel. Aus der Perspektive der Stadt selbst, mit der Stimme der palästinensischen Schauspielerin Maisa Abd Elhadi, wird der Zuschauer durch die Lebensspanne einer fünftausend Jahre alten Stadt und ihrer Bewohner geführt.

Lyd war einst ein blühendes palästinensisches Zentrum mit einer reichen Geschichte. Im Jahr 636 n. Chr. galt sie sogar als erste Hauptstadt Palästinas. Mit der Staatsgründung Israels 1948 wurde Lyd zu einer israelischen Stadt und in diesem Prozess wurden Hunderte palästinensische Einwohner von israelischen Streitkräften massakriert und die meisten der 50.000 palästinensischen Einwohner ins Exil geschickt. Heute hat die Stadt eine jüdisch-israelische Mehrheit und eine palästinensische Minderheit, sie ist unterfinanziert und durch Rassismus und Gewalt gespalten.
Für die Palästinenser ist Lyds Geschichte ein schmerzhafter und tragischer Ruin. Deshalb wagt der Film die Frage: Wie würde die Stadt aussehen, wenn es nie zur israelischen Besetzung Lyds gekommen wäre?“

Nach dem Film betrachtet ein Panel das soziale Gefüge sogenannter gemischter Städte in Palästina/Israel und stellt sich Fragen, wie Bevölkerungsregulierung und Biopolitik das Leben in diesen Städten prägen.

Die Filmvorführung ist wie immer kostenlos und wir sammeln Spenden für Clean Shelter @clean.shelter.ngo

Friedrichshain Nazifrei

Am 22.03. mobilisieren erneut Nazis bundesweit nach Berlin. Diese Mobilisierungen sind Formierungsbewegungen einer extremen Rechten, die Angst verbreiten, Minderheiten, vor allem Migranten und jeden, der für soziale, ökologische und internationalistische Gerechtigkeit eintritt, einschüchtern sollen.

Sie fühlen sich durch die wachsende Macht der AfD im Parlament ermutigt. Und sie wollen Flagge zeigen und hissen in der Hauptstadt.

Wir meinen:

  • Ein Land auf dem Weg in die Kriegswirtschaft braucht Feindbilder, Hass und Gewaltbereitschaft bis zur physischen Vernichtung des Gegners – nach innen und außen. Dazu bauen sich die Rechtsextremen als Schattentruppen auf.
  • „Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!“ Das gehört zusamnen und war die Lehre nach dem 2. Weltkrieg. Und es hieß : „Nie wieder in Deutschland Aufbau eines militärisch-industriellen Komplexes“, der die ökonomische Basis zur Machtergreifung der Nazis darstellte!
  • Antifaschistischer Protest und demokratischer Widerstand dürfen auch nach der Wahl nicht aufhören. Besonders nach dem undemokratischen Trauerspiel mit dem alten Bundestag zur Durchpeitschung unlimitierter Kriegskredite im Grundgesetz, was den „rechten Narrativen“ Vorschub leistet

Letzte Übersicht 21.3.

Mitte Dezember letztes Jahr wurde ein Aufmarsch von etwa 60 Jungnazis vom Berliner Ostkreuz nach Bahnhof Lichtenberg auf halbem Weg angesichts der massiven Gegenproteste und Blockaden gestoppt. Der Tag hatte gezeigt: Berlin kann wieder gegen die braune Gefahr erfolgreich mobilisieren. 3000 Menschen nahmen teil.

Unsere aktuelle Leseempfehlung zur Tarifrunde Öffentlicher Dienst 
Halten wir wieder dagegen. Heute 22.März. Mehr Info und alle Aktionen findet ihr unter Aufstehen gegen Rassismus.
Update 22.3.: Zeitplan und Anreisen der Nazis:
11 Uhr Hauptbahnhof: laut Sentürk bei Polizei als Anreiseort angemeldet (unklar für wen)
12 Uhr Ostkreuz ("am Wasserturm"): Treffpunkt "Ordner und Mitwirkende"
12 Uhr Alexanderplatz ("Weltzeituhr"): allg. Vortreffpunkt, Abfahrt zum Ostkreuz um 12.30 Uhr
12.05 Uhr Alexanderplatz: Ankunft RE7 mit Rex aus Sachsen (u.a. Zwickau, Chemnitz, Leipzig) von NJP
12.24 Uhr Lichtenberg: Ankunft RB26 mit Rex aus BAR/UM/MOL (Treffpunkte Eberswalde 10.30 Uhr, Strausberg 11.40 Uhr)
12.55 Uhr Ostkreuz: Ankunft RE8 mit Rex aus Norddeutschland (u.a. Hamburg, Schwerin, Ludwigslust) von JPD
13 Uhr Ostkreuz: Beginn Versammlung mit Ostendorf/KC-Auftritt, 14 Uhr soll losgelaufen werden.

"Seit bitte nicht alleine Unterwegs am Samstag. Im ganzen Stadtgebiet können einzelne Gruppen gewaltbereite Nazis rumlaufen. Ich erinnere nochmal auf den Überfall auf die SPD in Lichterfelde oder an den Angriff auf Leon. Aber natürlich speziell an den genannten Orten zu den Zeiten gilt besondere Vorsicht."

Hier eine Auswahl der vielen Initiativen von OMAS gegen Rechts bis Extinction Rebellion


Der verlorene Krieg

Der Krieg ist verloren. Für die Ukraine. Für die Europäer. Russland wurde geschwächt. Aber die USA haben ihr Ziel erreicht. Die Europäer und vor allem Deutschland rüsten auf mit bis 5% des BIP. Auf eigene Kosten und halten Russland in Schach. Das durch alle Fakten widerlegte Narrativ „Russland bedroht die Natoländer und Deutschland“ Sie tun genau das, was Trump will. Angefangen von der AFD, die als erste bereitwillig die Vorgabe 5 % vom BIP aus den USA aufgegriffen hat. Die anderen Parteien folgen jetzt dieser Zielsetzung mit einer Hochrüstung Orgie, allerdings in beispielloser Höhe schuldenfnanziert. Sie sind jetzt alle Trumpisten. Von der CDU über SPD und GRÜNE bis zu Campact.

Entweder es ist eine Falle, in die die Russen tappen sollen oder das Wort „Waffenstillstand“ wird als Synonym für Kapitulation verwendet. Es kommt ganz darauf an, welches Angebot Witkoff an Putin überbrachte. Schlecht scheint es aus Sicht Russlands nicht gewesen zu sein. – Fakt ist, dass Selenskyj und die EU-Akteure gar nicht gefragt werden, wie die Sache ausgehen soll. – Es ist nicht unwahrscheinlich, dass die Ukraine große Kröten wird schlucken müssen, z. B. Gebietsabtretungen an Russland, weitgehende Demilitarisierung, Übertragung von Schürfrechten an die USA und an Russland etc. – all dass, was nach einem verlorenen Krieg eben so passiert. – Und die Europäer? – Die werden sich an der Restukraine schadlos halten – weswegen sonst sollten die Grünen nun darauf gedrängt haben, schnell nochmal mit 3 Milliarden an die unterlegene zu wedeln. Damit sollen Ansprüche angemeldet und gerettet werden, was noch zu retten ist. – Schließlich ist es ja auch der Krieg der Grünen, der da gerade in einer Niederlage endet. – Zumindest meldete Reuters letzte Nacht , dass Russland den USA eine Liste derartigen Inhalts mit Bedingungen für das Ende des Krieges übermittelt habe. Der fluchtartige Rückzug ukrainischer Truppen und die massenhafte Gefangennahme ukrainischer Soldaten unterstreicht dabei lediglich die für die Ukraine desolaten, nein, fatale Entwicklung. – Er erinnert an den chaotischen Abzug von GIs aus Saigon und die letzten Szenen in Kabul. So enden Weltmachtabenteuer – daher auch die hektische Aufrüstungshysterie, mit der nun die Möchtegernführungsmacht der EU reagiert. – Zeit, innezuhalten – doch davon keine Spur, Deutschland schickt sich gerade an, das nächste militärische Großabenteuer auf den Weg zu bringen. – Es könnte das letzte sein.

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