Kalender 2025

Im Jahr 2025 erscheint der Kalender „Wegbereiterinnen“ in der 23. Ausgabe.


Seit er 2003 zum ersten Mal erschienen ist, haben wir 276 Frauenbiografien angesammelt. Mehr als 100 HistorikerInnen, PolitikwissenschaftlerInnen, NaturwissenschaftlerInnen, HandwerkerInnen, LehrerInnen und viele andere haben in den Kalendern geschrieben.

Auch 2025 werden wieder zwölf berühmte, bekannte oder zu Unrecht vergessene Frauen aus der emanzipatorischen internationalen Frauenbewegung vorgestellt.
Der Wandkalender ist, wie wir immer wieder hören und lesen, ein wunderbares Geburtstags-, Weihnachts- oder Jahresabschlussgeschenk. Viele bestellen inzwischen ganze Pakete und entziehen sich dem Geschenkerummel dadurch. In Werkstätten, Büros, Wohnzimmern, Küchen, Wohngemeinschaften, Verwaltungen, selbstverwalteten und sozialen Projekten und anderswo hat er seit Jahren einen Ehrenplatz. ProfessorInnen, LehrerInnen, ErzieherInnen, KünstlerInnen und Menschen aus verschiedenen sozialen Bewegungen arbeiten mit den Biografien.

Der Kalender vermittelt „Geschichte für alle“ und gibt Anregungen an verschiedenen Themen weiterzuarbeiten. Das ist in diesen Zeiten der kriegerischen Auseinandersetzungen und der kälter werdenden Welt notwendiger denn je. Denn vieles, was den Wegbereiterinnen widerfahren ist, sollte nie wieder geschehen. Sie haben dafür ein Leben lang gekämpft und nicht aufgegeben.

Wir wollen sie aus der Vergessenheit holen und aus ihren Geschichten lernen.
Der Kalender 2025 im DIN A3-Format mit 12 Wegbereiterinnen der emanzipatorischen Frauenbewegung gibt unter anderem Auskunft über Klara Schabbel, eine Widerstandskämpferin der Roten Kapelle, über die zu Unrecht vergessene Tony Breitscheid, die früh für die Rechte der Arbeiterinnen und das allgemeine Wahlrecht für alle gekämpft hat, über die Inderin Tarabai Shinde, eine der ersten indischen Feministinnen, und über neun andere
bekannte und leider weitgehend vergessene Frauen aus der ganzen Welt.

Gisela Notz.

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Infoveranstaltung zum Jahrestag der (unvollendeten) Revolution 1918 – was hat die Revolution von 1918 mit uns zu tun?

 Beiträge von ›1918 unvollendet‹, der ›Schnellen Kulturellen Eingreiftruppe(S.K.E.T. / Theater X)‹ und ›Rheinmetall entwaffnen‹.

Samstag 9. Nov. 2024 | Einlass 19 Uhr Beginn 20 Uhr
 Kiezraum Dragonerarreal | Mehringdamm
(hinter dem Finanzamt),10963 Berlin-Kreuzberg

Veranstalter: Koordination 1918 unvollendet
INFORMATIONSVERANSTALTUNG


Was hat die Revolution von 1918 mit uns zu tun?

Deutschland erlebte im November 1918 eine Revolution. Nach vier Jahren Krieg, nach Hungerwintern, in denen viele Menschen an Auszehrung, Kälte und Krankheiten gestorben waren, und nach 2 Millionen eigenen Kriegstoten,stürzte die Revolution das verhasste kaiserliche Militärregime; seine Majestät flüchtete nach Holland.
Warum hatte es so lange gedauert, und was war zur Verhinderung des Krieges unternommen worden? Und wie konnte sich der in der jungen Republik halten, bis er im nationalsozialistischen Gewand bis zum Exzess neu erblühen konnte?

Heute heisst die staatsoffizielle Parole wieder: „Freie Fahrt für Militarismus und Rüstung“, nun in der Verkleidung der Verteidigung der Werte von Freiheit und Demokratie, die nur dürftig die Profitgier verschleiern.

Über diese Fragen wollen wir am Jahrestag der Revolution, dem 9. November, reden und diskutieren. Dazu gibt es Beiträge von
›1918unvollendet‹, der ›S.K.E.T. (Theater X)‹ und ›Rheinmetall
entwaffnen‹, die die Diskussion einleiten sollen.

- rheinmetallentwaffnen.noblogs.org
- www.theater-x.com/sket
- 1918unvollendet.de
weitere Infos online:
- S.K.E.T.

The War Game — Film & Diskussion

The War Game, Peter Watkins – 1965 – 49 Minuten – OmU

Samstag, 28. September, 18 Uhr
Zielona Góra
Grünberger Str. 73, 10245 Berlin

Veranstalter : ARBEITSKREIS GEGEN DEN KRIEG DER REICHEN

Was wäre, wenn einer der überall auf der Welt vorhandenen Konfliktherde eskalierte und die großen Militärmächte einen „begrenzten“ Atomkrieg gegeneinander führten? Wir sehen im Film die zu erwartenden Auswirkungen auf einen Ort in England, in dessen Nähe ein militärisches Ziel angegriffen wird.

Die im Film dargestellte Zeit des Kalten Krieges ist vorüber, doch die Konflikte sind nicht gelöst und drohen heute wieder auszubrechen, in Europa, in Asien und im
Nahen Osten. Dafür sollen wir kriegstüchtig gemacht werden und dafür findet eine ungeheuerliche Mobilisierung von Kriegsgerät und staatlicher Propaganda statt, dafür werden die Sozialsysteme dem Ruin preisgegeben. Wir können wissen, dass die geplante Aufstellung neuer Raketensysteme in Deutschland die Stationierungsorte zum garantierten Ziel im Kriegsfall machen. „The War Game“ zeigt, was uns erwartet, wenn es nicht gelingt, die Kriegstreiber in der Industrie und in den Parteien zu stoppen und die angebliche Unvermeidbarkeit der gegenwärtigen und der angekündigten Kriege als Wahn zu entlarven.

Was Produzent [und Regisseur] Peter Watkins hier abliefert, ist kein Film über die Bombe, sondern ein Appell, sie zu verbieten. […] Der Film klammert jede Hoffnung aus. Deshalb nenne ich ihn unverantwortlich. Und er klammert jedes Argument aus, warum wir die Bombe haben müssen.“ (aus einer zeitgenössischen Kritik)

Veranstalter : ARBEITSKREIS GEGEN DEN KRIEG DER REICHEN
akgegendenkrieg@posteo.de

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