„Chile: Zukunft verfassen“

„Chile: Zukunft verfassen“ – Präsenzveranstaltung am 08.07.22 um 18:30 Uhr im Oyoun/Berli

„Gespräch mit der Aktivistin und Abgeordneten des Verfassungskonvents Manuela Royo

Auf den Aufstand in Chile im Jahr 2019 folgte ein Referendum über eine neue Verfassung. Ein Jahr lang hat dann ein direkt gewählter Verfassungskonvent über ihren Inhalt beraten. Herausgekommen ist die erste sozial-ökologisch-feministische Verfassung der Welt. In einem weiteren Referendum wird am 4. September über ihre Annahme entschieden.

Manuela Royo ist zu Besuch in Europa und kennt diesen Prozess so gut wie wenige. Sie hat ihn als Abgeordnete des Verfassungskonvents und als Vorsitzende von dessen Menschenrechtskommission mitgestaltet. Manuela ist außerdem nationale Sprecherin der Umweltbewegung MODATIMA, Anwältin und Feministin.

Wir sprechen mit Manuela über Chiles neue Verfassung, ihr Zustandekommen, das bevorstehende Referendum und die Perspektiven der chilenischen Transformation zwischen Straße und Institutionen. 

Anschließend: Diskussion mit Ulrich Brand (Uni Wien)
Moderation: Katja Maurer (medico)“

Wir zahlen nicht für Eure Kriege

Aufrüstung, weltweite Konfrontation und Kriegsesakalation gefährden unsere Sicherheit und erdrücken unser soziales Leben und ökologisches Überleben!

Aufrüstung löst keine Probleme. Im Gegenteil: sie verschärft soziale Ungleichheit und internationale Spannungen. Die Militarisierung der Gesellschaft und des Denkens führt zu kultureller und demokratischer Verrohung. 100 Milliarden zusätzlich für Rüstungsprofite werden dringend in allen sozialen und ökologischen Bereichen benötigt. Die Aufrüstungspolitik ist hoch gefährlich. Die Milliarden, die in den vergangenen Jahren für Rüstung ausgegeben wurden, haben den Krieg in der Ukraine nicht verhindern können und auch all die anderen Kriege dieser Welt nicht. Sie machen -wie das Beispiel Jemen zeigt, fortgesetzte, nicht enden wollende militärische Ausienandersetzungen erst möglich! Die Welt ist schon lange überrüstet! Die vorangetriebene technologische Perfektion der Waffen mit verkürzten Reaktionszeiten setzt Kontrollmechanismen ausser Kraft und erhöht die Risiken einer atomaren Eskalation bis zur Selbstvernichtung der Menschheit.

Ein breites Bündnis „Zivile Zeitenwende“ ruft auf zur zentralen Demonstration am 2. Juli in Berlin gegen den neuen Militarisierungskurs der Bundesregierung und unterstützenden Parteien und fordert stattdessen 100 Milliarden für eine demokratische , zivile und soziale Zeitenwende!

„Forum Gewerkschaftliche Linke Berlin“ und der „Arbeitskreis Internationalismus IG Metall Berlin“ appellieren: „Beteiligt euch! Los geht es am Samstag, 2. Juli 2022 um 14.00 Uhr am Bebelplatz.“

hier der Link zum Aufruf zur Teilnahme an der Demo auf der Seite der IGM Berlin: https://www.igmetall-berlin.de/no_cache/aktuelles/meldungen

Wir treffen uns, um auch als Gewerkschafter ein sichtbares Zeichen zu setzen, mit unseren Transparenten ab 13:50 Uhr Bebelplatz /Ecke Behrendstraße, gegenüber Bankhaus Warburg &Co /Hotel de Rome siehe Skizze : https://gewerkschaftliche-linke-berlin.de/wp-content/uploads/2022/06/Treffpunkt-Bebelplatz.pdf

Wichtige Infos und den Aufruf des Demo – Bündnisses findet Ihr unter : https://zivilezeitenwende.de/

Zum Tag der Immobilienwirtschaft zeigen was wir wollen!

Kurzmeldung. Wer Zeit und Beine hat geht hin! Der Volksenscheid darf nicht zeredet werden.

Am 22.06.22 soll mitten in Kreuzberg der „Tag der Immobilienwirtschaft“ stattfinden. Es ist der höchste Feiertag für die Branche, mit 3000 Teilnehmenden und Polit-Prominenz (von EU- über Bau- und Finanzminister*in bis Friedrich Merz).

Eine der Veranstaltungen auf dem „Tag der Immobilienwirtschaft“ soll lauten: „ZUKUNFT: Die Stadt von morgen entwickeln wir heute. “ Das sehen wir ganz anders: Eure Zeit als Immobilienkonzerne ist abgelaufen, die Stadt der Zukunft werden WIR als Mieter*innen und Bewohner*innen gemeinsam gestalten.

Mietendeckel und Vorkaufsrecht wurden nach Klagen der Immobilienwirtschaft gekippt. Alternative Projekte werden zerschlagen, der Habersaathstraße droht Räumung und Abriss, Wohnraum steht aus Spekulationsgründen leer, und gebaut werden Luxuswohnungen und teure Büros.

Vielen von uns drückt die hohe Miete die Luft zum Leben ab, immer mehr Menschen landen auf der Straße. Während es richtig eng wird mit Inflation, Wohnungsnot und Pandemie und zusätzlich krasse Steigerungen der Nebenkosten drohen, feiert Vonovia den höchsten Gewinn seiner Firmengeschichte und kündigt weitere Mieterhöhungen an.

Während wir um unser Zuhause und unsere Stadt kämpfen, fantasieren die Funktionär*innen des Mietenwahnsinns von Digitalisierung, einer „klimaneutralen Branche“ und „Disruption“. Aber Berlin ist kein Startup, unser Zuhause ist keine Assetklasse und unsere Zukunft ist kein Finanzierungsmodell!

Lasst uns den „Tag der Immobilienwirtschaft“ in einen Feiertag des Widerstandes verwandeln und gemeinsam auf die Straße gehen für eine Stadt, in der alle Menschen mit bezahlbaren Mieten ohne Angst leben und wohnen können.

Das Programm am „Tag der Immobilienwirtschaft“ in der STATION (Luckenwalder Str. 4-6) geht von 13 bis 18 Uhr, anschließend ist vor Ort ein informelles „Get Together“ geplant (https://zia-deutschland.de/tdi-2022).

Demo-Route: Blücherplatz – Mehringdamm – Yorckstraße – Großbeerenstraße – Obentrautstraße – Möckernstraße – Tempelhofer Ufer – Immobilientag Luckenwalder Str.
Berliner Bündnis gegen #Mietenwahnsinn und Verdrängung

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