Iran: „Die zivilisierte und freiheitsliebende Menschheit fordert die Beendigung dieses Krieges.“

Erklärung des Koordinationsrats der linken und kommunistischen Kräfte: Die Folgen des Waffenstillstands im Krieg der Verlierer

Bild: Public Domain Picture.

Vorbemerkung Forum-Red.: Eine laute Stimme im Krieg gegen den Iran haben die Kriegsbefürworter aus dem Westen. Natürlich auch das religiös-fundamentalistische Regime. Gehört wird die starke Frauenbewegung. Recht wenig an die Öffentlichkeit dringen die Stimmen der Linken. Sie können nur im Untergrund operieren. Eine dieser Stimmen gehört der Kommunistischen Partei Irans, um die herum sich ein Koordinationsrat gebildet hat. Die KPI ist vor allem in den kurdischen Gebieten des Landes verankert und hat dort zu mehreren Generalstreiks beigetragen. Von iranischen Genossen aus Hamburg haben wir die folgende Erklärung des Koordinationsrats bekommen. (JG)

Nach mehr als einem Monat eines reaktionären Krieges zwischen den USA, Israel und der Islamischen Republik wurde unter Vermittlung mehrerer Länder ein zweiwöchiger Waffenstillstand verkündet. Während weiterhin Streit über die Inhalte der Vereinbarung besteht und Anzeichen für Verstöße gegen den Waffenstillstand von beiden Seiten zu beobachten sind, scheint es, dass – wie in jedem Krieg – viele Konflikte bestehen bleiben und auch dieser Waffenstillstand fragil sein könnte.

Die Auswirkungen dieses Krieges auf die globale und regionale Geopolitik, die innenpolitische Lage der Länder sowie auf die kapitalistischen Verhältnisse und Märkte haben die Konfliktparteien dazu gezwungen, ihn zumindest vorübergehend zu stoppen. Trotz der von allen Seiten erhobenen „Sieges“-Ansprüche zeigen die verheerenden Folgen dieses Krieges für die Gesellschaft und das Leben der Menschen im Iran und in der Region sowie seine Verurteilung in der weltweiten öffentlichen Meinung, dass es sich in Wirklichkeit um einen Krieg der Verlierer handelt.

Dieser reaktionäre Krieg begann unter Bedingungen, in denen sich die geopolitischen Verhältnisse der Welt im Wandel befinden. Die „trumpistische“ Unordnung breitet sich aus, und der Aufstieg rechtsgerichteter, quasi-faschistischer Strömungen in den meisten imperialistischen Ländern deutet auf einen allmählichen Zerfall der liberalen Ordnung sowie der nach dem Zweiten Weltkrieg unter US-Hegemonie entstandenen globalen Institutionen hin. Dieser Krieg hat zudem die Spaltung im „Westen“, insbesondere zwischen Europa und den USA, vertieft. Internationale Institutionen wie die Vereinten Nationen und globale Abkommen verlieren zunehmend ihre Funktion. Europa und sogar die NATO als militärischer Arm des Westens haben ihre Ablehnung dieses Krieges offen gezeigt, und einige Länder haben ihren Luftraum für US-Kampfflugzeuge gesperrt. Die Auswirkungen dieses Krieges auf das Funktionieren des Kapitalismus und der Märkte – insbesondere auf Energiepreise, Grundbedarfsartikel und Lebensmittel – sind erheblich und haben die Wahrscheinlichkeit einer Stagflation im kapitalistischen Weltsystem erhöht.

In den USA hat dieser Krieg zu Spaltungen innerhalb des trumpistischen rechten Lagers geführt. Die Kriegskosten und der allgemeine Preisanstieg haben die Unzufriedenheit in der Bevölkerung verstärkt und zur Entstehung einer Bewegung mit dem Slogan „Wir wollen keinen König“ beigetragen. Zugleich haben sich die Spannungen zwischen den USA und ihren westlichen Verbündeten verschärft und die herrschende Elite der USA mit vielfältigen innen- und außenpolitischen Krisen konfrontiert.

In der Region haben sich die Verbrechen und die expansionistische Politik des rassistischen und völkermörderischen Staates Israel verschärft. In den arabischen Golfstaaten wurden faktisch „Entwicklungspolitiken“ sowie massive Investitionsprogramme in Industrie und künstliche Intelligenz gestoppt, und die Sektoren Öl, Gas, Transport und Tourismus haben schwere Schäden erlitten, deren Behebung Jahre dauern wird. Auch in Irak und Libanon haben die Unruhen zugenommen. Die Islamische Republik und ihre regionalen Verbündeten wurden militärisch schwer getroffen. Insgesamt haben sich die geopolitischen und geoökonomischen Verhältnisse im Nahen Osten zu einem Schauplatz der Auseinandersetzung um eine Neuordnung des Kräfteverhältnisses entwickelt.

Die Islamische Republik verfolgte in diesem Krieg eine doppelte Strategie: Sicherung des eigenen Überlebens durch Erhöhung der Kriegskosten in der Region und weltweit sowie umfassende Repression im Inneren. Angriffe auf Energiezentren und Infrastrukturen der Golfstaaten, die Mobilisierung von Stellvertreterkräften, Angriffe auf militärische und logistische Einrichtungen der USA und Israels sowie Drohungen, die Straße von Hormus zu schließen, erhöhten die globalen Kosten des Krieges und trugen zur Möglichkeit eines Waffenstillstands bei. Dennoch führte dieser Krieg zur Zerstörung eines erheblichen Teils der militärischen Einrichtungen der Islamischen Republik sowie zur Verwüstung der gesellschaftlichen Infrastruktur – darunter Krankenhäuser, Schulen, Universitäten, Brücken, Straßen, Fabriken sowie industrielle und Dienstleistungszentren – und vor allem zum Tod und zur Verwundung Tausender Menschen. Gleichzeitig militarisierte das Regime durch die Organisation von Repressionskräften wie den Revolutionsgarden und der Basij sowie durch den Einsatz paramilitärischer Stellvertreter die Gesellschaft massiv und störte durch Internetsperren die Informationsverbreitung und Organisation sozialer Bewegungen. Wie andere Kriege hat auch dieser Krieg die soziale Aktivität schwer beeinträchtigt.

Der Tod Chameneis sowie vieler militärischer Kommandeure und bekannter Persönlichkeiten und die Ausweitung des Krieges führten zu einer Neuordnung der politischen Struktur der Islamischen Republik. De facto hat eine Gruppe von „militärisch-politischen“ Akteuren sowie Kommandeuren der Revolutionsgarden und Sicherheitskräfte, die eine ideologische, expansionistische und panislamistische Politik verfolgen, die Kontrolle über die zentralen Institutionen des Regimes übernommen. Es scheint, dass Mojtaba Chamenei faktisch von ihnen als Oberster Führer bestimmt wurde, während Geistliche, Politiker sowie Bürokraten und Technokraten an den Rand gedrängt wurden. Diese Kräfte verfolgen eine umfassende Unterdrückung der Gesellschaft. Gleichzeitig bestehen unter ihnen erhebliche Differenzen über den Waffenstillstand und das Management der aktuellen Krisensituation. Insgesamt verhindern die miteinander verflochtenen Krisen, eine kollabierte Wirtschaft, weit verbreitete Arbeitslosigkeit und eine aufgewühlte Gesellschaft die Stabilisierung der aktuellen Lage.

Dieser Krieg hatte auch tiefgreifende Auswirkungen auf die politischen Lagerbildungen und die rechte Opposition. Die monarchistische, faschistische Strömung wurde offen zu einem Unterstützer des Krieges der USA und Israels – ein in der jüngeren Geschichte beispielloses Ereignis, bei dem eine reaktionäre und abhängige Gruppe die Tötung der eigenen Bevölkerung und die Zerstörung des eigenen Landes feiert. Diese Politik führte zu Spaltungen unter den Monarchisten und zu einem Rückgang ihrer Anhängerschaft. Auch unter den Republikanern kam es zu Spaltungen: Einige unterstützten den Krieg, andere stellten sich unter dem Vorwand der „Verteidigung Irans“ hinter das Regime. Die meisten kurdisch-nationalistischen Oppositionskräfte unterstützten ebenfalls den Krieg. Zudem verwandelte sich eine als „Widerstandsachse“ bezeichnete scheinlinke Strömung faktisch in unbezahlte Soldaten des Regimes.

Die zivilisierte und freiheitsliebende Menschheit fordert die Beendigung dieses Krieges. Der Koordinationsrat der linken und kommunistischen Kräfte hat diesen Krieg von Beginn an als reaktionär bewertet und sich ihm entgegengestellt. Viele linke und progressive Kräfte, Arbeiterorganisationen, Aktivistinnen der Frauenbewegung und andere soziale Bewegungen haben ebenfalls gegen diesen zerstörerischen Krieg und die repressiven Politiken des Regimes Stellung bezogen.

Arbeiterinnen und Arbeiter, Werktätige, ehrenwerte und kämpferische Menschen!

In der Zeit nach dem Waffenstillstand steht das kapitalistische Regime der Islamischen Republik vor tiefgreifenden, miteinander verflochtenen Krisen und versucht durch fortgesetzte Repression ein Klima der Angst aufrechtzuerhalten. Eure revolutionären Kämpfe, insbesondere seit Januar 2018, haben das Regime auf revolutionäre Weise herausgefordert – sichtbar in zahlreichen Aufständen und in der Bewegung „Frau, Leben, Freiheit“. Der Krieg und seine Folgen haben gezeigt, dass der Großteil der rechten Opposition den Krieg, den Imperialismus und einen Wandel von oben unterstützt, dessen Ergebnis nichts anderes als Zerstörung und sozialer Zusammenbruch ist. In dieser angespannten Situation kann das Klima der Repression durchbrochen werden. Wie schon nach den Massakern des vergangenen Winters haben die kämpfenden Menschen und sozialen Bewegungen nicht aufgegeben und ihren Widerstand in verschiedenen Formen fortgesetzt.

Durch Einheit und Solidarität können die repressiven Politiken des Regimes zerschlagen, die Maschinerie von Tötung, Hinrichtung und Gefängnis außer Kraft gesetzt und – gestützt auf soziale Bewegungen von unten – der Kampf gegen Arbeitslosigkeit, Armut, Hunger, Despotismus, Unterdrückung und Klassenungleichheit ausgeweitet werden. Es gilt, für Arbeit, Brot, Wohlfahrt und Freiheit zu kämpfen. Dieser Weg kann die Grundlage für die kraftvolle Rückkehr sozialer Bewegungen, insbesondere der klassenbewussten Arbeiterbewegung, auf die Bühne des Kampfes schaffen.

Koordinationsrat der linken und kommunistischen Kräfte
Freitag, 10. April 2026 (24. Farvardin 1405)

Sozialistische Arbeiterunion, Kommunistische Partei Irans, Arbeiterkommunistische Partei Irans (Hekmatist), Organisation Rah-e Kargar, Organisation der Fedaian (Minderheit) und „Kern der Minderheit“

Globale Gewerkschaften fordern einen dauerhaften und nachhaltigen Waffenstillstand im Nahen Osten

Wir dokumentieren der Aufruf der internationalen Gewerkschaften IndustriALL gegen die andauernden Angriffe von US und Israel im Mittleren Osten. Wir hoffen, dass diesen Worten auch Taten folgen. Stoppt alle Waffenlieferungen!

13. April 2026 – Die IndustriALL Global Union schließt sich anderen internationalen Gewerkschaftsverbänden an und fordert einen dauerhaften und nachhaltigen Waffenstillstand im Nahen Osten. Die Region sieht sich mit einer zunehmenden humanitären Katastrophe, wirtschaftlichen Verwerfungen und steigenden Opferzahlen unter Arbeitnehmern und Zivilisten konfrontiert. Die gemeinsame Erklärung, unterzeichnet von elf internationalen Gewerkschaftsorganisationen, die über 200 Millionen Arbeitnehmer weltweit vertreten, fordert ein sofortiges Ende der Kampfhandlungen, den Schutz von Wanderarbeitern und Seeleuten sowie ein Bekenntnis zur Diplomatie als einzig gangbarem Weg zu dauerhaftem Frieden.

Die unterzeichnenden globalen Gewerkschaften (CGU) fordern einen dauerhaften und nachhaltigen Waffenstillstand im gesamten Nahen Osten und ein sofortiges Ende des unerbittlichen Kreislaufs von Krieg und Militarismus, der weiterhin verheerende Folgen für Zivilisten, Arbeiter und ganze Gemeinschaften hat.

Wir bedauern, dass die jüngsten Verhandlungen in Islamabad während der zweiwöchigen Waffenruhe zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika, Israel und dem Iran ohne ein tragfähiges Friedensabkommen endeten. Diese Waffenruhe muss dauerhaft sein, zu einer vollständigen Deeskalation führen und den Libanon ausdrücklich einbeziehen. Dort haben die anhaltenden israelischen Militärangriffe gegen die vom Iran unterstützte Hisbollah bereits eine katastrophale humanitäre Krise ausgelöst, die auch das Leben und die Existenzgrundlage der libanesischen Bevölkerung beeinträchtigt. Der Libanon trägt weiterhin die hohen menschlichen und sozialen Kosten des Konflikts. Die Zivilbevölkerung ist anhaltenden Angriffen, Vertreibung und der Zerstörung kritischer Infrastruktur, darunter Schulen und Krankenhäuser, ausgesetzt. Der Libanon darf nicht als zweitrangiges Kriegsgebiet behandelt werden; jeder ernsthafte Weg zum Frieden muss ein Ende der Angriffe beinhalten, die das Land und seine Bürger verwüsten.

Die Schließung der Straße von Hormus hat in der gesamten Region schwere humanitäre und wirtschaftliche Schocks ausgelöst. Öl-, Gas- und Düngemittelexporte und -lieferketten wurden unterbrochen, die ohnehin angespannte Ernährungssicherheit verschärft, da der Konflikt auf Nachbarländer übergreift und die ohnehin fragilen Volkswirtschaften in eine weitere Finanzkrise stürzt. Dies hat gravierende Folgen für die Lebensgrundlagen der Menschen und ihren Zugang zu Grundbedürfnissen. Tausende von Arbeitsplätzen sind gefährdet, Arbeitnehmer sind plötzlichen Einkommensverlusten ausgesetzt und ohne jeglichen Schutz.

Leider ist eines der prägenden Merkmale dieses Krieges die gezielte Bekämpfung von Energie-, Öl-, Gas- und petrochemischen Anlagen in einer Region, deren Wirtschaft stark von diesen Industrien abhängt. Arbeiter in diesen Sektoren werden bei der Ausübung ihrer Tätigkeit getötet oder verletzt, während die Rohstoffe selbst von beiden Seiten des Konflikts als Druckmittel eingesetzt werden.

Während die Weltöffentlichkeit die steigenden Ölpreise im Blick hat, wurden zivile Seeleute getötet und verletzt, und Schiffe sind weiterhin von Angriffen bedroht. Mehr als 20.000 Seeleute sitzen in der Straße von Hormus fest und leben in ständiger Angst und Ungewissheit – unschuldige Zivilisten, die sich an vorderster Front befinden und täglich ihr Leben riskieren.

In der Region leben über 30 Millionen Wanderarbeiter, von denen viele besonders stark betroffen sind. Sie halten wichtige Wirtschaftszweige am Laufen und sind gleichzeitig erhöhten Risiken für ihre Sicherheit, Arbeitsplatzverlust, ausbleibende Lohnzahlungen und Schwierigkeiten bei der Evakuierung ausgesetzt. Ihre Sicherheit, ihre Rechte und der Zugang zu ihrem Lohn müssen unverzüglich gewährleistet werden.

Arbeitnehmer, Zivilisten und öffentliche Einrichtungen dürfen niemals Ziel militärischer Operationen werden. Die Tötung und Verletzung von Arbeitnehmern in allen Sektoren, darunter im Bildungs-, Gesundheits-, Journalismus- und Medienbereich, im Transportwesen und anderen systemrelevanten Bereichen, sowie die Zerstörung geschützter Orte wie Schulen und Krankenhäuser stellen schwerwiegende Verstöße gegen das Völkerrecht und einen Angriff auf die Menschenwürde dar. Solche Taten sind unerträglich und müssen unmissverständlich verurteilt werden.

Die globale Gewerkschaftsbewegung lehnt die Logik von Krieg und Militarisierung ab. Militärische Gewalt schafft keine Sicherheit – sie verfestigt Gewalt, schürt Instabilität, verschärft Ungerechtigkeit und untergräbt die Grundlagen von Frieden, Demokratie, Menschenrechten und multilateraler Zusammenarbeit. Diplomatie, nicht Bomben; Dialog, nicht Zerstörung, bleiben der einzig legitime Weg zu dauerhaftem Frieden.

Als Gewerkschaften, die über 200 Millionen Arbeitnehmer in verschiedenen Branchen und Kontinenten vertreten, fordern wir die internationale Gemeinschaft auf:

  • Krieg ablehnen, Völkerrecht achten und den Einsatz militärischer Gewalt durch alle Parteien verurteilen;
  • Die gegenwärtige Waffenruhe soll in ein dauerhaftes und nachhaltiges Ende der Feindseligkeiten umgewandelt werden, einschließlich einer vollständigen Deeskalation;
  • Schutz der Zivilbevölkerung und Sicherung wesentlicher Dienstleistungen und Infrastrukturen, Gewährleistung des Zugangs zu Gesundheitsversorgung, Bildung, Transport, Arbeitsplätzen, Wasser und Nahrungsmitteln unter voller Übereinstimmung mit dem Völkerrecht;
  • Den Schutz von Wanderarbeitern, Seeleuten, Flüchtlingen und allen Arbeitnehmern in prekären Situationen gewährleisten, einschließlich einer gegebenenfalls notwendigen sicheren Evakuierung sowie des Zugangs zu Löhnen, Gesundheitsversorgung, Unterkunft und Kommunikation;
  • Die Wahrung der Menschen- und Arbeitsrechte, die Gewährleistung der Rechenschaftspflicht bei Verstößen gegen das humanitäre Völkerrecht und die Menschenrechte sowie der Schutz der Vereinigungsfreiheit, der Gewerkschaftstätigkeit und des demokratischen zivilgesellschaftlichen Raums in Konflikt- und Krisenzeiten.

Wir bekräftigen unser unerschütterliches Engagement für eine Welt, in der Konflikte durch Diplomatie statt durch Gewalt gelöst werden, in der der Multilateralismus gestärkt wird und in der alle Menschen das Recht haben, in Sicherheit, Würde, Demokratie und Frieden zu leben und zu arbeiten. Krieg ist eine politische Entscheidung. Frieden ist jedoch die einzige Antwort.

Unterzeichner:

David Edwards, Generalsekretär, Education International

Atle Høie, Generalsekretär, IndustriALL Global Union

Luc Triangle, Generalsekretär des Internationalen Gewerkschaftsbundes

Christy Hoffman, Generalsekretärin der UNI Global Union

Steve Cotton, Generalsekretär der Internationalen Transportarbeiterföderation

Ambet Yuson, Generalsekretär, Internationaler Verband der Bau- und Holzarbeiter

Adriana Paz Ramírez, Generalsekretärin des Internationalen Verbandes der Hausangestellten

Daniel Bertossa, Generalsekretär, Public Services International

Kristjan Bragason, Generalsekretär der Internationalen Union der Lebensmittel-, Landwirtschafts-, Hotel-, Restaurant-, Catering-, Tabak- und verwandten Arbeiterverbände

Veronica Nilsson, Generalsekretärin des Gewerkschaftsbeirats der OECD

Anthony Bellanger, Generalsekretär der Internationalen Journalistenföderation

Quelle: https://www.industriall-union.org/global-unions-ceasefire-middle-east

Kein Rüstungsexport für Völkermord!

Am 11. April demonstrierten 300 Menschen in Wien gegen Waffenlieferungen für Israels Völkermord.

„Fast die Hälfte der israelischen Kriegsdrohnen sind mit Motoren von Rotax aus Gunskirchen, Oberösterreich, ausgestattet. Auch in anderen Kriegsdrohnen auf der ganzen Welt finden sich diese Motoren. Diese Motoren werden als Herzstück dieser Tötungsmaschinen bezeichnet. Durch den Einsatz dieser Killerdrohnen macht sich Österreich an einem Völkermord in Gaza und an ethnischen Säuberungen in der Westbank/ Palästina mitschuldig. …

Wir fordern:

  • Rotax-Motorenproduktion ausschließlich für lebenserhaltende Drohnen und nicht für Killerdrohnen!
  • Sofortiger Stopp aller Lieferungen von Motoren für Killerdrohnen, besonders auch an Israel.
  • Vollständige Aufklärung über die bisherigen Lieferungen und strafrechtliche Verfolgung der dafür Verantwortlichen.
  • Kein Ankauf von israelischen Drohnen für das Bundesheer! Keine Rüstungsgeschäfte mit Israel – sofortige Aufkündigung der Rüstungskooperation Österreichs mit Israel!
  • Nein zur Aufweichung des Außenwirtschaftsgesetzes – Keine Profite mit Mord!
  • Überprüfung aller Gesetze hinsichtlich einer verschärften Kontrolle von Rüstungsexporten auf Grundlage des BVG über die immerwährende Neutralität und völkerrechtlichen Verpflichtung!“

Wir danken der Solidarwerkstatt Österreich für die Fotos und Informationen.

https://www.solidarwerkstatt.at/termine/Eventdetail/1431/-/demonstration-kein-ruestungsexport-fuer-voelkermord-wien

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