Hauptstadtzulage für Alle!

Protestkundgebung: „Die Hauptstadtzulage für alle – auch für die Beschäftigten bei freien Träger!“

Montag | 28.10.24 | 16.30 Uhr | Statthaus Böcklerpark – Soziokulturelles Zentrum (Prinzenstr. 1 in 10969 Berlin–Kreuzberg)

Hände weg vom Wedding ruft auf!

Der Kampf um die Hauptstadtzulage ist noch nicht vorbei. Für uns ist klar: Wir werden kämpfen, bis wir unser Ziel erreicht haben. Die Hauptstadtzulage für alle – auch für die Beschäftigten bei freien Trägern! Seit September steht fest: Die Hauptstadtzulage in Höhe von 150 Euro monatlich wird in den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst aufgenommen und ab April nächsten Jahres gezahlt. Damit können nicht nur die Beschäftigten im unmittelbaren Landesdienst die Zulage erhalten, sondern auch die Kolleg*innen an den Hochschulen, Museen und Gedenkstätten sowie bei freien Trägern.

Nach seinem gebrochenen Versprechen, die Zulage an alle Beschäftigten einschließlich der freien Träger zu zahlen, hatte sich der Senat bis zuletzt mit weiteren Aussagen zurückgehalten und darauf verwiesen, dass die Zulage erst „tarifiert“ werden müsse.

Keine Ausreden mehr!

Die Tarifierung ist nun abgeschlossen, aber nach wie vor ist unklar, ob wir die 100.000 Beschäftigten bei freien Trägern, die in zahlreichen sozialen Einrichtungen wie Kontakt- und Beratungsstellen, Notunterkünften, Kindertagesstätten, in der Pflege und mit Jugendlichen arbeiten die versprochene Hauptstadtzulage erhalten werden. Wir sagen ganz klar: Her mit der Hauptstadtzulage, denn wir verdienen den gleichen Lohn und den gleichen Respekt wie unsere Kolleg*innen im Amt.

Ob eine soziale Einrichtung im Amt oder bei einem freien Träger im Kiez angesiedelt ist macht keinen Unterschied. Die Arbeit, die dort geleistet wird, ist die gleiche.

Solidarität mit den freien Trägern: Wir fordern faire Bezahlung für alle Beschäftigten

Viel zu lange schon versucht der Berliner Senat Kosten zu sparen, indem er soziale Aufgaben, zu denen er selbst gesetzlich verpflichtet ist, ohne ausreichende Refinanzierung an freie Träger auslagert. Wir sagen: Das ist Ausbeutung. Wir, die Beschäftigten der freien Träger, sind keine billigen Dienstleister und schon gar keine Beschäftigten zweiter Klasse!
Klare Ansage gegen Verantwortungslosigkeit

Diese Politik braucht eine klare Ansage! Deshalb kommt alle am Montag, den 28.10.24 um 16.30 Uhr ins Stadthaus Böckler Park wo sich der verantwortliche  Bürgermeister Kai Wegner den Fragen der Bevölkerung zur Bildungs-, Stadt- und Sozialpolitik stellen möchte. Wir kommen auch und stellen uns gemeinsam gegen eine ungerechte Sozialpolitik, die auf dem Rücken der Beschäftigten versucht, ihre soziale Verantwortung durch Kürzungen und Sparpolitik auf die freien Träger abzuwälzen.

Kommt zur Protestkundgebung Montag | 28.10.24 | 16.30 Uhr | Statthaus Böcklerpark – Soziokulturelles Zentrum (Prinzenstr. 1 in 10969 Berlin–Kreuzberg)

hier geht es zur Website der Veranstalter

Metall Tarifkampf – Dampf machen vor der zweiten Verhandlungsrunde

Wann? Freitag, 18. Oktober 2024, um 08:30 Uhr,
Wo? Vor dem Haus der Wirtschaft, Am Schillertheater 2, 10625 Berlin

„Wir gehen auf die Straße und sind laut! Seid dabei, reiht Euch ein und lasst uns der Arbeitgeberseite zeigen, dass wir ernstzunehmende Angebote erwarten. Kommt mit Euren betrieblichen Delegationen zur verhandlungsbegleitenden Aktion!“

„Wir fordern eine Entgelterhöhung von 7 Prozent sowie eine monatliche Erhöhung von 170 Euro für Auszubildende!“ 12 Monate Laufzeit und eine soziale Komponente. Zeigen wir, dass wir es ernst meinen.

Der Deutsche Aktienindex erklimmt gerade Allzeithoch um Allzeithoch. Es geht vereinfacht ausgedrückt darum: Wer steigert den Gewinn und wer zahlt die Krise. Und nicht wenige Aktionäre scheinen zu glauben, den Beschäftigten in den Betrieben werde schon der Schneid abgekauft. Dass sie sich da nicht zu früh freuen.

Nicht zuletzt die Jugend reklamiert aufgrund ihrer Einkommensentwicklung in den letzten Jahren nachdrücklich einen kräftigeren Nachschlag!


Auch verdi hat inzwischen den Tarifkampf für den öffentlichen Dienst gestartet. Wir sollten über den Tellerrand gucken und wissen, was unsere Kolleg:innen vorhaben .hier mehr :

Fotos Peter Vlatten

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