Energie für Kuba

Internationalisten wollen Kuba praktisch unterstützen – zwei Projekte aus Deutschland setzen auf Solarkraft

Von JULE MEIER

Politiker, Rapper, Gewerkschafter und Aktivisten: Neue Allianzen wollen Kuba unter dem verschärften US-Embargo praktisch unterstützen. Zwei Projekte setzen auf Solarkraft gegen den Strommangel.

Morgen, Samstag, 21.3. 13 Uhr Cuba-Solidaritätskundgebung:
https://asanb.noblogs.org/?event=um-trump-zu-stoppen-internationale-solidaritaet

»Cuba Sí – Yanqui No!«, lautet ein bekannter Slogan gegen US-Imperialismus aus dem sozialistischen Kuba. Wenngleich der Spruch Fidel Castros über 60 Jahre alt ist, zeigt er seit Anfang des Jahres neue Relevanz. Mit der völkerrechtswidrigen Intervention der USA in Venezuela hat die Trump-Regierung Kubas wichtigsten Energieversorger gekappt. Staaten, die Kuba beliefern, droht er mit hohen Strafzöllen zu belegen. »It may be a friendly takeover. It may not be a friendly takeover« (Es könnte eine freundliche Übernahme sein, es könnte keine freundliche Übernahme sein), sagte der US-Präsident zu seinen Absichten für Kuba Anfang März gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Der »New York Times« zufolge habe Trump angekündigt, den kubanischen Präsidenten Miguel Díaz-Canel zu entmachten.

Bereits vor der verschärften US-Blockade war die wirtschaftliche Situation auf Kuba instabil. Doch nun werden die Ölreserven immer knapper, Stromausfälle mehren sich – zuletzt auf der gesamten Insel über 24 Stunden lang. Das führt nicht nur zu Produktionsausfällen, sondern beeinträchtigt den Zugang zu sauberem Wasser, zur Kühlung von Lebensmitteln und die medizinische Versorgung der Kubaner*innen. Internationale Solidaritätsbewegungen wollen die Insel darum mit Hilfsgütern unterstützen.

Nuestra América Flotilla

Eine dieser Bewegungen ist die Nuestra América Flotilla. »Gemeinsam können wir die Blockade brechen, Leben retten und für das Recht Kubas auf Selbstbestimmung eintreten«, heißt es von dem internationalen Konvoi, der Kuba am Samstag erreichen will.

Auf dem Luft-, Land- und Seeweg reisen unter anderem das irische Rap-Trio Kneecap und der US-amerikanische Streamer Hasan Piker mit dem Konvoi. Unterstützt wird die Initiative unter anderem von der Menschenrechtsaktivistin Greta Thunberg, dem ehemaligen britischen Labour-Vorsitzenden Jeremy Corbyn und der demokratischen US-Kongressabgeordneten Rashida Tlaib. »Progressive International«, eine Organisation, die verschiedene linke Bewegungen weltweit verbinden will, hatte die Nuestra América Flotilla initiiert.

Deutsche Gewerkschafter*innen gründen Initiative

Deutsche Gewerkschafter*innen besuchen einen kubanischen Hersteller für Motorroller. Initiative GewerkschafterInnen für Kuba

Auch deutsche Gewerkschafter*innen solidarisieren sich mit Kuba. »Die Situation Kubas ist seit fünf Jahren die schwierigste, die es seit Bestehen der Revolution erleben muss«, heißt es in einem Gründungsaufruf der »Initiative GewerkschafterInnen für Kuba – Solidarität gewinnt!«. Am Freitag findet um 17 Uhr im DGB-Gewerkschaftshaus in Frankfurt am Main das Gründungstreffen der Gruppe statt. Zu den Initiator*innen gehören acht Gewerkschafter*innen der IG Metall, IG BAU und von Verdi. Über 80 weitere Gewerkschafter*innen haben den Aufruf unterzeichnet.

»Die meisten DGB-Gewerkschaften haben die internationale Solidaritätsarbeit in den vergangenen Jahren stark zurückgefahren und arbeiten international partiell entlang der ›Lieferketten‹ mit verbündeten Gewerkschaften in einigen Ländern zusammen«, erzählt Gewerkschafter Andreas Nolte (IG Metall Hannover) im Gespräch mit »nd«. Mit dem Gewerkschaftszusammenschluss wolle man den internationalistischen Geist wiederbeleben und zugleich kubanische Betriebe und Gewerkschaften durch Solaranlagen praktisch unterstützen. Dafür sammeln die Gewerkschafter*innen mit »InterRed« Spenden. Der Verein hat in den vergangenen Jahren schon Solaranlagen für kubanische Betriebe im Gesundheitssektor organisiert.

Auf Kuba kooperieren die deutschen Gewerkschafter*innen mit Gewerkschaften für Industrie, Transport sowie mit der für die Bau- und Holzindustrie. Insgesamt 15 Gewerkschaften sind im kubanischen Dachverband Central de Trabajadores de Cuba (CTC) vereint. Zusammen mit den Kolleg*innen werde vor Ort entschieden, in welchen Industriebetrieben oder öffentlichen Einrichtungen Solaranlagen verbaut werden sollten. »Betriebe versorgen mit ihrem Strom auch das Wohnumfeld. Doch erst mal braucht es ab sofort Spenden an unseren Kooperationspartner InterRed, um Solarpanels und bestenfalls auch Solarspeicher zu kaufen«, sagt Nolte. Denn wenn es dunkel wird, können Solaranlagen keinen Strom mehr produzieren. »Deshalb werden ganz dringend auch Energiespeicher in Kuba benötigt, die Solarstrom speichern können, damit er auch nachts verfügbar ist.«

Trotz der angespannten politischen Lage planen die deutschen Gewerkschafter*innen einen Besuch der Insel am internationalen Tag der Arbeit, um ihre Solidarität mit den Kubaner*innen zu zeigen. »In Kuba sind die Arbeitsbedingungen vergleichbar gut mit denen bei uns, wenn die Menschen kontinuierlich arbeiten könnten und nicht durch die US-Blockade ständig daran gehindert würden«, so Nolte.

Interbrigadas: Körperliche Arbeit als Solidarität

Der Verein Interbrigadas unterstützt das kubanische Gesundheitswesen mit Solarpanels Interbrigadas

Auch die Kampagne »Krankenhäuser retten Leben – aber nur mit Strom« sammelt Spenden für Solarenergie. Die Gruppen Interbrigadas und der Bloque Latinoamericano haben die Kampagne initiiert. »Derzeit haben viele Krankenhäuser große Schwierigkeiten mit ihrer Energieversorgung. Besonders kritische Bereiche wie Notaufnahme und Intensivstation sind auf eine konstante Stromversorgung angewiesen, damit lebenswichtige medizinische Geräte funktionieren können«, heißt es im Spendenaufruf auf der Plattform Betterplace.

Seit 1969 gibt es internationale Solidaritätsaktivist*innen aus Europa und Lateinamerika, die auf die Insel reisen, um solidarisch körperliche Arbeit zu leisten. Schon damals bezeichnete man die Reisen als »Brigaden«. Der Verein Interbrigadas will seit 2007 »über Grenzen hinweg« Antworten auf soziale Probleme finden, »die selbst mehr denn je global strukturiert sind«.

Seit 2017 finden solche Bildungsreisen vom Verein nach Kuba statt. Nun wolle man die Insel mit Solarpanels akut unterstützen. »Die Panels sollen in Kooperation mit dem Centro ›Martin Luther King‹ auf die Krankenhäuser gebaut werden, was von denen vor Ort koordiniert wird«, sagt ein Sprecher von Interbrigadas zu »nd«. Durch eine enge Zusammenarbeit werde man verfolgen können, auf welche Dächer die Panels kommen. Außerdem kennt die Gruppe die kubanischen Unternehmen, die diese installieren.

Eine nächste »Brigade« wolle man im Oktober 2026 starten. Doch ist das angesichts der ökonomischen und politischen Krise realistisch? »Man kann aktuell nicht wirklich voraussehen, wie sich die Lage entwickeln wird und wie sich Trump entscheiden wird – ob es zu einer Eskalation kommt oder eher zu einem Deal«, so der Sprecher von Interbrigadas. »Sollte es jedoch nicht zu einem Sturz der Regierung kommen, sondern eher zu einer Art Einigung oder Beruhigung der Situation, würde die Brigade in diesem Rahmen stattfinden.« Grundsätzlich bleibe das Land in Bezug auf Kriminalität weiterhin relativ sicher. »Die strukturellen Probleme wie Stromausfälle und Wasserknappheit bestehen weiterhin, aber das kennen wir auch schon von früheren Brigaden. Mit etwas Planung kann man damit umgehen.«

Kulturschaffende und Wissenschaftler*innen machen Druck

Bereits seit 2020 weist die Kampagne »Deutschland mit Europa – Für ein Ende der Blockade gegen Kuba!« auf die Verschlechterung der Lebensbedingungen für Kubaner*innen durch das US-Embargo hin. »Die kubanische Bevölkerung leidet seit 60 Jahren unter dieser längsten Blockade der Geschichte. Die Uno und EU wie auch die Bundesregierung verurteilen sie seit Langem als völkerrechtswidrig, ohne dass dies irgendwelche Konsequenzen hätte«, heißt es in dem Aufruf, den 65 Wissenschaftler*innen und Kulturschaffende unterzeichnet haben.

Ob Personen aus der Öffentlichkeit, Wissenschaft, Politik oder den Gewerkschaften – die Unterstützung für das sozialistische Projekt Kuba zeigt aktuell seine Diversität. Solange die US-Blockade anhält, wird der Druck auf internationale Politik nicht nachlassen. Bestimmt sind sich nicht alle darin einig, wie Kubas Zukunft aussehen soll. Doch darin stimmen alle überein: Diese Entscheidung soll in den Händen der Kubaner*innen selbst liegen – und nicht in denen Washingtons.

Erstveröffentlicht im nd v. 21.3. 2026
Energie für Kuba

Wir danken für das Publikationsrecht.

08.03.2026: „feministisch solidarisch gewerkschaftlich“ – Berlin

DEMONSTRATION ZUM INTERNATIONALEN FRAUENKAMPFTAG AM 8. MÄRZ 2026 ORANIENPLATZ, BERLIN und Demo zum „Rotes Rathaus“

Inhaltsverzeichnis

30 000 Teilnehmer, das war selbst für Erfahrene unvorstellbar. Der Demo-Zug hörte nicht auf. Die Stimmung war dementsprechend, bei sonnigen Wetter sehr kämpferisch und vor allem bunt.

Titelbild; Sabine Scheffer. r-mediabase

Gisela Notz schreibt:

„’Desgleichen hat man noch nicht erlebt, dass die Frauen in solchen Massen mit ihren Forderungen an die Öffentlichkeit traten‘. Und: ‚Bürgerliche Depeschenbüros schätzten die Zahl der Teilnehmenden auf 30.000 – höchstwahrscheinlich gut über die Hälfte zu niedrig‘. So stand es vor 115 Jahren in der ‚Gleichheit‘, der Zeitschrift für die Interessen der Arbeiterinnen – und so war es auch heute. Und ja, auch heute war es ‚eine der seltenen öffentlich dargestellten Einstimmigkeiten‘ zwischen gewerkschaftlichen, bürgerlichen und autonomen Frauen und Migrantinnen. Es war fantastisch. Obwohl die Kriege toben, Militarisierung und Zwangsdienste auf der Agenda stehen, die Arbeitsbedingungen in Stadt und Land und in den häuslichen Küchen immer mieser werden, die Gewalt gegen Frauen zunimmt und der § 218 immer noch im StGB steht, geben WIR die Hoffnung nicht auf, dass das alles anders und besser wird, denn wir werden immer mehr und lassen uns nicht mehr gegeneinander ausspielen und machen einfach nicht mehr alles mit.“ [1]Sozialwissenschaftlerin und Historikerin, Seit 2007 ist Gisela Notz in Berlin freiberuflich tätig.Schwerpunkte der Arbeit: Frauenbiographien, Sozial-, Alltags- und Zeitgeschichte, Solidarische … Continue reading

Fotogalerie des Demo-Zuges Ankunft am „Rotes Rathaus“

Fotorechte: Ingo Müller


Der Demo-Zug trifft am „Roten Rathaus“ ein.(Video)

Videorechte: Ingo Müller


08.03.2026 Pressebericht ND:

8. März in Berlin: Zusammen gegen das Patriarchat

30 000 Menschen demonstrieren in Berlin für die Gleichstellung von Frauen und queeren Menschen
Lola Zeller 08.03.2026, 18:05 Uhr Lesedauer: 3 Min.

Die Annenstraße im Berliner Ortsteil Mitte ist so voll von Menschen, dass kein Anfang und kein Ende der Menge zu sehen ist. Von einem Balkon herab reckt eine ältere Frau die Fäuste und grüßt sichtlich gerührt die Demonstrierenden, die am 8. März in Berlin zum feministischen Kampftag auf dem Weg zum Roten Rathaus sind. »Das war für mich der berührendste Moment der Demonstration«, sagt Teilnehmerin Lisa Erpschläger zu »nd«. Sie ist eine von laut Polizeiangaben fast 30 000 Menschen, die am Sonntag dem Aufruf zur Demonstration »Feministisch, solidarisch, gewerkschaftlich« gefolgt sind.

»So viele Frauen kämpfen hier zusammen gegen das Patriarchat und gehen auf die Straße«, sagt Erpschläger. Die Vielfalt der Themen der diesjährigen Demonstration, die ein breites Bündnis aus Gewerkschaften und anderen Organisationen veranstaltet hat, beeindruckt Erpschläger. »Die verschiedenen Schwerpunkte haben ja alle etwas miteinander zu tun.« So seien etwa Patriarchat und Rassismus Themen, die zusammengehören und »Mann-gesteuert« seien.

Ein Motto der Demonstration lautet »Gegen Gewalt und Kürzungen«. »Wenn wir uns zusammen wehren, dann bewirkt das was«, sagt Marieke auf der Bühne der Auftaktkundgebung am Oranienplatz. Marieke arbeitet im Gewaltschutz und erzählt davon, dass es ihr und ihren Kolleg*innen im vergangenen Jahr gelungen ist, viele der zunächst vorgesehenen Kürzungen im Landeshaushalt in diesem Bereich abzuwehren. Viele, aber nicht alle. »Das Wichtigste für uns wäre, dass wir nicht mehr von Zuwendungen vom Senat abhängig sind, sondern dauerhaft ausfinanziert werden, und dass Gewalt an Frauen als ein strukturelles Problem und nicht als Einzelfall betrachtet wird.«

Recht herzlichen Dank für die Genehmigung, dass wir es auf unserer Webseite reinsetzen können.

References

References
1 Sozialwissenschaftlerin und Historikerin, Seit 2007 ist Gisela Notz in Berlin freiberuflich tätig.Schwerpunkte der Arbeit: Frauenbiographien, Sozial-, Alltags- und Zeitgeschichte, Solidarische Ökonomie, Arbeits- Familien- und Sozialpolitik und andere Themen.

Über 50.000 Schüler:innen bundesweit im Streik gegen die Wehrpflicht

Erneut sind tausende Schüler:innen in über 130 Städten gegen die Wehrpflicht auf die Straße gegangen. Unterstützung erhielten sie dabei von Gewerkschafter:innen und Friedensbewegung. In Berlin beispielsweise von der GEW, der EVG Jugend und dem Arbeitskreis Internationalismus Metall, auch einige Ver.di Westen waren im Demozug zu erkennen. Die Ver.di Jugend hatte sich am Vorabend ebenfalls mit dem bundesweiten Schülerstreik solidarisiert.

Inhaltsverzeichnis


„Als GEW BERLIN sagen wir ganz klar, dass das sogenannte Wehrdienst-Modernisierungsgesetz ein massiver Eingriff in die Lebensplanung und Selbstbestimmung junger Menschen ist! Denn es bedeutet nichts anderes als die Wiedereinführung der Wehrpflicht!“

Marie Viney – GEW Landesvorstand

Konstantins Rede auf dem Schülerstreik


Kleine Fotogalerie von Konstantin


Schüler:innen trotz Repression entschlossen

Die Schüler:innen machten auf Transparenten und in ihren Reden deutlich, dass sie einen Zwangsdienst an der Waffe ablehnen. Immer wieder stimmten sie die Parolen „Nie wieder Wehrpflicht“ und „Die Reichen wollen Krieg, die Jugend eine Zukunft!“ an. Die Demonstrationen waren wie schon im Dezember klar internationalistisch geprägt. In einigen Städten gab es Berichte über Repressionen. So sollen in Stuttgart und Frankfurt beispielsweise Schüler:innen in der Schule eingeschlossen worden sein, um nicht am Schulstreik teilzunehmen. Solche Maßnahmen dürften rechtswidrig sein und sind scharf zu verurteilen. In München sollen Schüler:innen von der Polizei in ihre Schulen zurückgezwungen worden sein. Eine Gesellschaft, die stets betont wie wichtig ihr demokratische Werte sind, sollte die Meinungs- und Versammlungsfreiheit wertschätzen und auf solche Repressalien gegenüber der Jugend verzichten. Die Berliner Polizei fiel mit bemerkenswertem Verfolgungseifer gegen Plakate auf, die sie als beleidigend gegenüber Bundeskanzler Merz einstufte. [1]beleidigendes-merz-plakat


Kleine Fotogalerie von Ingo Müller

Weitere Bilder


Kurzvideo über die Demo zum Oranienplatz


Video Labournet TV: Schulstreik gegen die Wehrpflicht

Recht herzlichen Dank für die Genehmigung der Veröffentlichung.


Nächster Streiktag in Planung

Die Schüler:innen scheinen sich jedenfalls nicht einschüchtern zu lassen und planen bereits den nächsten Streiktag. Schon kurz vor dem Streik gaben sie bekannt, dass der nächste Schulstreik am 08. Mai 2026 statt finden soll. Es ist zu hoffen, dass sich dann noch deutlich mehr Schüler:innen anschließen und die Bewegung gegen den Militarismus insgesamt wächst. Eine Bundesregierung, die nicht in der Lage ist völkerrechtswidrige Angriffskriege ihrer Verbündeten zu benennen, sondern in Teilen offen mit einem Kriegseintritt gegen Iran kokettiert, macht deutlich, dass dies dringend erforderlich ist. [2] Webseite von Schulstreik und auf Instagram

Screenshot: schulstreikgegenwehrpflicht

Internationale Solidarität aufbauen

Die Regierenden müssen zum Umdenken gezwungen werden. Es ist ein ermutigendes Zeichen, dass die Schüler:innen eine bundesweite Streikbewegung auf die Beine stellen konnten. Doch das kann nur der Anfang sein. Hoffnung macht, dass sich auch weltweit viele Jugendverbände mit den Schüler:innen in Deutschland solidarisierten. In Italien kam es zu Solidaritätsstreiks von Schüler:innen. Aus Frankreich gab es unter anderem eine Solidaritätserklärung der Bildungsgewerkschaft FNEC FP-FO, die die Militarisierung des Bildungswesens in einen geopolitischen Kontext setzt. Solche klaren Worte lassen die deutschen Gewerkschaften in der Summe nach wie vor vermissen.

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