Hallo zusammen, Israelis für Frieden organisiert am 27.5. eine Demo vor dem Auswärtigen Amt – dieses Mal in Koordination mit anderen israelischen Gruppen in ganz Europa.
Gemeinsame Demo in 12 europäischen Städten:
Straßburg – 27.5. 18:00 Uhr
Abschied vom Europäischen Parlament Brüssel – 27.5 18:00 Uhr
Vor dem Föderalen Öffentlichen Dienst (FÖD) Auswärtige Angelegenheiten, Rue des Petits Carmes 15, 1000 Brüssel Berlin – 27.5 18:00,
Vor dem auswärtigen Amt, Werdescher Markt 1, 10117 Berlin
Paris – 27.5 18:00 Uhr
KEIN BUSINESS AS USUAL MIT ISRAEL Israelische Bürger in Europa fordern:
Aussetzung des Assoziierungsabkommens zwischen der EU und Israel! Stoppt die Bewaffnung Israels! Als israelische Bürger in Europa beobachten wir mit gebrochenem Herzen und unendlicher Wut, wie die israelische Armee dem Gazastreifen und seiner Bevölkerung beispiellose Zerstörung zufügt, wie die israelische Gesellschaft in Faschismus und weitverbreitete Entmenschlichung abdriftet und wie unsere Regierung einen Völkermord begeht, der auf die Vernichtung der palästinensischen Gemeinschaft abzielt.
Wir fordern die europäischen Regierungen, Institutionen und die Zivilgesellschaft auf, im Einklang mit den Werten zu handeln, die sie angeblich vertreten: Menschenrechte, Völkerrecht und den Schutz des zivilen Lebens. Die EU und ihre Mitgliedstaaten müssen das Assoziierungsabkommen mit Israel gemäß Artikel 2 dieses Abkommens aussetzen, der Menschenrechte und demokratische Werte verankert.
Die europäischen Länder müssen alle Waffenexporte nach Israel stoppen – diese Waffen werden für Verbrechen gegen die Menschlichkeit eingesetzt. Worte der Besorgnis reichen nicht mehr aus. Wenn Völkerrecht so offen verletzt wird, wenn ganze Gemeinschaften vertrieben und ausgehungert werden, wenn die Tötung von Zivilisten unter dem Deckmantel der Selbstverteidigung gerechtfertigt wird, müssen wir mit prinzipiellem Handeln reagieren.
Business as usual mit Israel macht Europa zu Komplizen der Kriminalität. Schließen Sie sich unseren Protesten in ganz Europa an:
Paris / Berlin / Mailand / Brüssel / Straßburg / Valencia / Amsterdam / Kopenhagen / London / Madrid / Barcelona / Frankfurt / Lissabon Wir protestieren als israelische Bürger, um die Möglichkeit einer Zukunft zu verteidigen, die auf Gleichheit und Würde für alle basiert. Jeder, der die oben genannten Botschaften teilt, ist willkommen.
Au Ministère de l’Europe et des Affaires étrangères – Métro Invalides (Strecke Rue de l’Université) (Strecke: 134 Rue de l’Université, 75007 Paris).
Gisela Notz, Sozialwissenschaftlerin und Historikerin. Ihre Schwerpunkte liegen bei Frauenbiographien, der Sozial-, Alltags- und Zeitgeschichte, in die Solidarische Ökonomie, Arbeits- Familien- und Sozialpolitik sowie in andere Themen.
Gisela Notz hat zur einer Veranstaltung: Heidi Meinzolt, Mitglied der Women’s International League for Peace and Freedom (WILPF)/ deutsch: Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit (IFFF) und dort internationale Vertreterin der deutschen Sektion und Europakoordinatorin in den Geschichtssalon im Beginenhof-Kreuzberg, am 28.04.2025 eingeladen.
Der Anlass ist ein besonderer, am 28. April 1915, mitten im Ersten Weltkrieg wurde vor genau 110 Jahren in den Haag, angesichts der Kriegsgräuel die älteste Internationale Frauen-Friedensorganisation der Welt gegründet. Seitdem kämpft sie für Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit. „Move the money from war to peace!“[1]Verschieben Sie das Geld vom Krieg zum Frieden!war und ist auch heute ihr Motto.
Seit den 1980er-Jahren ist sie Mitglied der Women’s International League for Peace and Freedom (WILPF) und dort internationale Vertreterin der deutschen Sektion und Europakoordinatorin und Vorstandsmitglied der Internationalen Frauenliga.
Heidi Meinzolt hat gemeinsam mit Annemarie Sancar einen Sammelband mit Geschichten von Frauen über Frieden, Krieg und Menschenrechte herausgegeben, das hier kurz vorgestellt wird.
„Was bedeutet Sicherheit für Frauen“ (München 1924). Über 20 Frauen erzählen von verschiedenen Erfahrungen mit Gewalt, Konflikten und Verzweiflung, aber auch von Momenten der Hoffnung, Solidarität und Zuversicht. Auf der Grundlage ihrer feministischen Analyse und ihres intersektionalen Verständnisses von Care und Gemeinwohl zeigen sie neue Wege zu Frieden und Gerechtigkeit. Die Sammlung von Geschichten spiegelt die Vielfalt der Entscheidungen und Herausforderungen im Leben von Frauen wider.
Heidi stellt kurz WILPF vor – Audio
Heidi Meinzolt stellt kurz Women’s International League for Peace and Freedom (WILPF) vor und berichtet über Ihre Tätigkeit.