Marxistische Perspektiven auf die Militarisierung und die Bedeutung des Krieges in der Ukraine!

Marxistische Perspektiven auf die Militarisierung

Eine Veranstaltung mit Fabian Lehr über die Bedeutung des Ukraine-Kriegs

Auẞerdem: Updates zum Rheinmetall-Entwaffnen-Camp

2. August 2025, 19 Uhr im »Kiezhaus Agnes Reinhold« Afrikanische Str. 74

Fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts sollen zukünftig jedes Jahr in die Aufrüstung flieẞen. Das entspricht derzeit 215 Milliarden Euro. Das ist fast die Hälfte des aktu-ellen Bundeshaushaltes. Deutschland müsse bis 2029 »kriegstüchtig« werden, sagt Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD).

Von einmaligen 100 Milliarden Euro für das Militär sind wir mittlerweile bei unbegrenzten Kriegskrediten angekommen. Auch mental werden wir auf Krieg und Aufrüstung eingestimmt. Flächen-deckende Werbekampagnen für die Bundeswehr, Einführung eines »Natio-nalen Veteranentags« und Umstellung von Betrieben auf Rüstungsproduktion, wie zum Beispiel das Pierburg Werk im Wedding.

Diese sogenannte Zeitenwende wurde vor über drei Jahren im Zuge des Krieges in der Ukraine eingeläutet.

Im Rahmen der Mobilisierung zum Rheinmetall-Entwaffnen-Camp wollen wir uns mit aktuellen Entwicklungen des Ukraine-Kriegs und deren Bedeu-tung beschäftigen. Die Konkurrenz der kapitalistischen Groẞmächte um Rohstoffe und Märkte hat mit dem Uk-raine-Krieg eine neue Eskalationsstufe erreicht, welche sogar die Gefahr eines Atomkrieges in sich trägt. Innerhalb der linken Bewegung gibt es jedoch weiter-hin sehr unterschiedliche Haltungen.

Wir haben den kommunistischen Autor und Podcaster Fabian Lehr eingeladen. Er wird in seinem Beitrag unter anderem erläutern, welchen Charakter der Krieg hat und wie eine marxistische Position dazu aussehen kann.

Auẞerdem wird es von Rheinmetall Entwaffnen Berlin einen kurzen Input zum Camp und den Aktionstagen ge-ben. Das bundesweite Bündnis orga-nisiert seit mehreren Jahren Proteste gegen die Rüstungsindustrie.

In diesem Jahr finden das Camp und die antimilitaristischen Aktionstage vom 26. bis zum 31. August in Köln statt.

Angesichts der massiven Aufrüstung, der enormen Mengen an Waf-fenexporte in Kriegsgebiete sowie der Diskussionen über die Wieder-einführung der Wehrpflicht ist eine starke antimilitaristische Bewegung dringend notwendig. Wir freuen uns darauf, mit Fabian Lehr über eine marxistische Einordnung und Analyse der Geschehnisse zu sprechen.

Veranstalter Revolutionäre Perspektive Berlin

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