28.02.2024: Lesung mit Cornelia Naumann

Hallo alle Salonbesucherinnen und die es noch werden wollen,

Am Mittwoch, 28. Februar 2024 kommt die etlichen schon aus früheren Lesungen bekannte Schriftstellerin Cornelia Naumann aus München zu uns. Sie hat einen neuen historischen Roman geschrieben. Er heißt „Fräulein Prolet“ und handelt von der Revolution von 1918 aber auch von dem fünf Jahre später folgenden Hitlerputsch. Ich denke, „Fräulein Prolet“ hat uns auch heute Einiges zu sagen. Auch wenn an diesem Roman alles erfunden ist, auch das Wahre, wie die Autorin sagt. Ich freue mich, wenn sich viele dafür interessieren. Die Einladung hängt an und kann gerne weitergegeben werden. Der Eintritt ist frei. Spenden für die Referentin nehmen wir gerne entgegen.

Wir freuen uns auf Ihren/Euren Besuch. U-Bahn Linie 1, 3 und 8 und Bus 140: Kottbusser Tor. Klingel: Erkelenzdamm 51, Gemeinschaftsraum.

Herzliche Grüße Gisela Notz

Aus dem Inhalt des Buches:

München, 1918. Fritzi, 17 Jahre alt, Munitionsarbeiterin, hat Besuchs­erlaubnis im Gefängnis Stadelheim. Aber Sarah Sonja Lerch, die Ge­fangene, die sie besuchen wollte, habe sich erhängt, heißt es. Fritzi glaubt nicht an Selbstmord. Sie ist Sonjas Mörder begegnet und will ihn stellen. Und im Kampf um die junge Republik erkennt sie in einem Soldaten der Freikorps diesen Mörder.
Beim Versuch, ihn zu fassen, wird sie selbst zur Gejagten. Aber ihre „Weibergang“ und der Matrose Max sind an ihrer Seite, ein sehr unzuver­lässiger Dichter ist in sie verliebt, und da ist auch noch Sepp, der Leichen­wagenfahrer, mit seinem seltsamen Gaul.
Fünf Jahre später: Ausnahmezustand, Inflation, Putschgerüchte. Am 8. November 1923 traut sich Fritzi als Spionin zur 5-Jahres-Feier Feier des Freistaates auf die Theresienwiese. Mittlerweile Fotografin geworden, will sie die verbotene Kund­gebung dokumentieren. Plötzlich verschwindet Fritzi im Bauch der Bavaria. Ist sie entführt worden?
Ihre Freundinnen vom BSF wollen Fritzi retten, geraten aber in die Vorbe­reitungen des Bierkellerputsches. Ein jüdischer Kaufmann, Stadträte und Landtagsab­ge­ordnete verschwinden. In einer schlaflosen Nacht gelingt es den Frauen, den Putsch zu stoppen. Aber wo ist Fritzi?

Cornelia Naumann hat den vergessenen Frauen des „Bund sozialistischer Frauen“ (BSF) nachgespürt und Erstaunliches zutage gefördert. In diesem Roman ist alles erfunden – auch das Wahre.

Für ein Mädchen der Vorstadt wird die Revolution 1918 zum entscheidenden Wendepunkt ihres Lebens. Zwischen der Ausrufung des Freistaates und der Ver­hängung der „Ordnungszelle Bayern“ liegen nur fünf Jahre, eine turbulente Zeit, in der Fritzi gegen Hunger, Armut, Inflation, Mord und Pandemie kämpft. Aber sie spürt auch unbändige Lebenslust, begegnet ihrer ersten Liebe und erlernt einen neuen, aufregenden Beruf.

Spannend und zeitnah: was vor 100 Jahren geschah, hat viele Berührungs­punkte zu unserer heutigen Lebenswelt. Und was wird aus den mutigen, in Vergessenheit geratenen Frauen, die 1923 den Bierkellerputsch verhindern?
Diese Frage beantwortet ein verblichenes Fotoalbum.

Einladungsflyer:

Danke an Gisela Notz für die Bereitstellung der Einladung.

Das oberste UN-Gericht gab einem Antrag Südafrikas auf einstweilige Maßnahmen gegen Israel teilweise statt

28.01.2024, 18:32 Einen sehr guten Überblick über dieses Verfahren findet Ihr Hier.

” Etappensieg für Südafrika: Der Internationale Gerichtshof in Den Haag hat am Freitag eine einstweilige Anordnung gegen Israel erlassen, in der ein Ende der Gewalt gegen die palästinensische Bevölkerung im Gazastreifen gefordert wird.

15 der 17 Richter befanden, dass zumindest einige der in der südafrikanischen Klageschrift vorgebrachten Anhaltspunkte auf eine mögliche Missachtung der UN-Völkermordkonvention, für deren Einhaltung der IGH zuständig ist, plausibel oder zumindest nicht offensichtlich unbegründet seien. Sie wiesen damit den Antrag Israels auf sofortige Zurückweisung der Klage ab. Südafrika habe das Recht, Israel nach der Konvention von 1948 zu verklagen, es habe auch im Vorfeld entsprechende Besorgnis geäußert.

Quelle: Jüdische Allgemeine, 26.01.2024

Nachdem die Demonstration der Jüdischen Stimme im Oktober verboten wurde, stellte sich Iris Hefets allein auf die Straße und wurde von der Polizei verhaftet, https://www.startpage.com/sp/search

Benedikt Hopmann 26.1.2024: Im Folgenden die Zusammenfassung des Beschlusses des INTERNATIONALEN GERICHTSHOFS in Den Haag, in dem er vorläufige Maßnahmen gegen Israel anordnet. Diese Zusammenfassung wurde auf der website des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag auf Englisch veröffentlicht und ist hier auf Deutsch zu lesen. Zwar folgte der Gerichtshof nicht dem Antrag Südafrikas, dass Israel sofort seine militärischen Operationen im Gaza aussetzen soll, aber die angeordneten Maßnahmen sind nicht nur Anordnungen zur Verteidigung des humanitären Völkerrechts. Der Gerichtshof ordnete vorläufige Maßnahmen auf der Grundlage der Völkermordkonvention an. Es sind also Maßnahmen gegen völkermörderisches Handeln, die der Gerichtshof vorläufig anordnet, bis er in der Hauptsache entschieden hat. Diese endgültige Entscheidung in der Hauptsache, ob Israel Völkermord an den Palästinensern begangen hat, kann sehr lange dauern. Der Gerichtshof konnte die vorläufigen Maßnahmen nur anordnen, weil ihm die Vorwürfe Südafrikas in mehreren Punkten, die benannt werden, plausibel erschienen.

Es sei daran erinnert, das die 2. Vorsitzende der Jüdischen Stimme für eine gerechten Frieden festgenommen wurde, weil sie ein Schild mit der Forderung an Israel in die Höhe hielt, den Völkermord zu beenden.

Weiterlesen hier

Wir bedanken uns bei Benedikt Hopmann und Ingo Müller für die Genehmigung der Veröffentlichung. Zuerst erschienen auf: www.widerstaendig.de


Hier die offizielle Presseerklärung seitens des IGH: (in Engl.), 26.01.2024 Nr. 2024/6

Die Deutsche Übersetzung dieser Presseerklärung mittels Deepl-Übersetzung findet Ihr hier:


Anwendung des Übereinkommens über die Verhütung und Strafung des Völkermordes im Gaza-Streifen

Die Deutsche Übersetzung der Anordnung, mittels Deepl-Übersetzung ist hier zu lesen.


Weitere Infos s. unter dem Beitrag: Klage gegen Israel wegen Völkermord


Überblick über das ganze Verfahren:

Eine Überblick über den Fall
Einleitung des Verfahrens
Vorläufige Massnahmen
Schriftliches Verfahren
Mündliche Verhandlung
Aufträge
Zusammenfassungen von Urteilen und Anordnungen
Pressemeldungen


Fotoimpressionen: Bauernprotest am 15.01.2024

RBB24.de:

„Der Präsident des Bauernverbands hat mit neuen weitreichenden Protesten ab Montag gedroht, sollten die geplanten Subventionskürzungen beim Agrardiesel nicht zurückgenommen werden. „Die Landwirtinnen und Landwirte brauchen wir gar nicht fragen. Die rufen ständig an und fragen: ‚Bewegt sich was? Wenn sich nichts bewegt, gehen wir wieder auf die Straße'“, sagte Joachim Rukwied am Donnerstag.

Die bisherigen Proteste seien das „Vorbeben“ gewesen. „Wenn sich nichts verändert, dann kommt es möglicherweise zur Eruption. Ab kommenden Montag (22.01.2024 Anm. Ingo Müller) werden wir, sofern die Haushaltsbereinigungssitzung heute Abend kein in unserem Sinne positives Ergebnis bringt, wieder mit Aktionen, und zwar flächendeckend in der ganzen Bundesrepublik, fortfahren“, sagte Rukwied. Details nannte er nicht.“ Quelle:

Hier nun die versprochene Fotoimpression:

Foto: Ingo Müller

Und wer meint es ging Leise zu, der höre hier zu:

Video: Ingo Müller, 15.01.2024


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