Who cares beyond revolution?

medico international lädt ein

Who cares beyond revolution?

19.10.2023 // 18:00 // FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum
(Im Rahmen der Ausstellung „Wir nennen es Revolution. Transnationaler Aktivismus in Berlin“)

„Gemeinsam widerständig sein und bleiben – aber wie? Über Grenzen und Zeitenwenden hinweg (…. )

Wir freuen uns auf das dialogische Format mit transnationalen Aktivist:innen und Menschenrechtsverteidiger:innen in Ländern des Globalen Südens, in Deutschland und im Exil:
Afghanistan Human Rights and Democracy Organization (AHRDO)/Afghanistan/Kanada, Aluna Aluna Acompañamiento Psicosocial/Mexiko, Cedar Centre for Legal Studies/Libanon, ECAP/Guatemala, Centre for Applied Legal Studies (CALS)/Südafrika, Initiative 19. Februar/Deutschland, Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG)/Deutschland.““

Quelle: https://www.medico.de/termin/2023-10-19/who-cares-beyond-revolution-605?fbclid=IwAR1IGEkSS85Z4GCdSn9GNuX8Ea5c1FPip4IFeaK7re0bq-hjwxn8vVk0tPI

Zug der Liebe! 26. August, 13 Uhr, Mauerpark

Berlins Lieblingsdemo für mehr Menschlichkeit und Toleranz startet zum achten Mal.

„Mehr Liebe für die Welt von morgen“

Mit viel Musik und interessanten Akteur:innen startet der Zug der Liebe e.V. am 26. August um 13 Uhr am Mauerpark einen groß angelegten Demonstrationszug durch die Berliner City. Das Motto: Mehr Liebe für die Welt von morgen. Ziel ist es, eine zentrale Botschaft durch die Straßen zu tragen: Nächstenliebe, Gemeinschaft, Toleranz und Respekt sind die Essenz, die eine soziale und demokratische Gesellschaft zusammenhält. Rechtspopulismus, Gleichgültigkeit, Kapitalismus und neoliberale Ideologien sind das, was unsere Gesellschaften spaltet und unsere demokratischen Grundfesten zerstören. Der Zug der Liebe setzt den Tendenzen der Spaltung, des Hasses und der Hetze etwas entgegen. Es geht um solidarischen Zusammenhalt mit Null Platz für Kommerz und Profit!

Der Zug der Liebe setzt nicht nur auf gute Musik, sondern möchte soziale Organisationen und gemeinnützige Vereine sichtbar machen, die gelebte Solidarität zu ihrem Alltag gemacht haben und sich seit Jahren für Menschen in Not, für soziale Gerechtigkeit, Teilhabe und das friedliche Miteinander einsetzen wie beispielsweise die Berliner Obdachlosenhilfe e.V., Reporter ohne Grenzen, Moabit hilft… und viele mehr.

Dank der zahlreichen Unterstützer:innen des Zug der Liebe e.V. ist die Teilnahme für die ehrenamtlich organisierten Vereine und Initiativen kostenfrei.

Mitmachen!

Der Zug der Liebe lädt zum Mitmachen ein. Ob ihr als Teilnehmer:innen mittlauft und mittanzt und das friedliche Miteinander genießt, ob ihr über den Zug der Liebe mit Euren Freunden und Bekannten sprecht, Euch über die sozialen Vereine informiert, spendet oder gar Fördermitglieder eines Vereins werdet: ihr könnt alle Euren Teil dazu beisteuern, dass Liebe und Gemeinschaft ein Stück weit mehr in die öffentliche Wahrnehmung rücken als (Wirtschafts-)kriege, völkische Hetze, neoliberale Parolen und defizitorientierte Debatten über Einwanderung und Migration. Wir sollten mehr darüber sprechen, was uns verbindet, als darüber, was uns spaltet. Gemeinsam tragen wir dazu bei, dass humanitäre Themen ins öffentliche Licht und auf die mediale Agenda rücken. Es kann nicht sein, dass globale Konflikte, Kriege, Debatten über Waffenlieferungen und Abschottung gegen Flüchtende unsere öffentlichen Diskurse dominieren. Es braucht eine neue Agenda der Liebe. Seid dabei! Macht mit! Sagt es weiter! Setzt der zunehmenden Ungerechtigkeit und Gleichgültigkeit in unserer Gesellschaft etwas entgegen!

Wir sagen als Forum Gewerkschaftliche Linke Berlin : Unsere Liebe heisst Solidarität!

Zug der Liebe Programm

19. August, Free Open Air, 13-22 Uhr, Pumptrack Berlin – 52° e.V. An der Ostbahn 8, 10243 Berlin.

26. August, Zug der Liebe Demonstration, 13-22 Uhr, ab Mauerpark

26. August, Zug der Liebe After Party, 20-10 Uhr, Ritter Butzke

Alle Informationen gibt es auf der Webseite.

Foto Titelbild Peter Vlatten

Siehe auch Termin : "Berliner Gewerkschafter*innen rufen auf zum Antikriegstag"

Be their voice – and ours!

Für mehr Empathie und Solidarität! – CSD am 22. Juli 23 in Berlin

Das Motto des diesjährigen Christopher Street Day in Berlin ruft auf zu mehr Solidarität und Empathie, die es braucht, um den Traum einer pluralen Gesellschaft zu verwirklichen. Noch immer müssen viel zu viele queere Menschen der LGBTIQA*-Szene auf der ganze Welt für Gleichberechtigung und entsprechende gesetzliche Grundlagen kämpfen. In vielen Teilen der Welt werden diese Menschen kriminalisiert und haben demnach keinen Platz in der Gesellschaft. In Saudi-Arabien, Iran oder manchen afrikanischen Staaten droht ihnen sogar die Todesstrafe. Aber auch im aufgeklärten Europa ist der Kampf für deren Gleichbehandlung noch immer nicht vorbei. Zahlreiche gewalttätige Übergriffe auf queere Personen, Anfeindungen und Diskriminierungen zeigen auf, dass es noch nicht in der Breite der Bevölkerung angekommen ist Solidarität zu zeigen. Die Stärkung der Rechte von Menschen der LGBTIQA*-Community bedeuten gleichzeitig das unermüdliche Engagement für die Stärkung von Menschenrechten weltweit. Lieben und leben zu dürfen ist ein menschliches Grundrecht! Am 22. Juli 2023 zogen hunderttausende Menschen beim diesjährigen Christopher Street Day durch die Berliner Straßen. Nicht nur, um die Liebe und die Solidarität zu feiern, sondern zentrale politische Forderungen zu adressieren. Noch immer wird die queere Community in ihrer ganzen Bandbreite nicht durch Artikel 3 des Grundgesetzes gezielt geschützt und noch mangelt es an institutionellen Strukturen, welche die Rechte queerer Menschen effektiv umsetzen. Das müsse sich dringend ändern. Nicht nur die Politik muss hier aktiv werden, sondern wir alle können dazu beitragen, indem wir auf die Ungleichbehandlung aufmerksam machen. Denn letztendlich führt die Ungleichbehandlung und Ausgrenzung bestimmter Gruppen zur Spaltung von uns Allen. Zum Abschluss des Tages gab es den viel erwarteten Auftritt von Tokio Hotel zu hören und die Worte des Sängers „Ich hoffe, ihr verteilt ganz viel Liebe“ sind vielleicht die zentralste Botschaft. Liebe ist auch politisch. Und wie immer beweist auch dieser Tag wie wichtig der CSD als Sprachrohr für den Kampf für Menschenrechte, und speziell für die Rechte von LGBTIQA*-Menschen, ist und bleibt.

Links:

CSD Berlin Forderungen

Gesetze zur sexuellen Orientierung in der Welt

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