Bildungsstreik und Diskussion am 29. Januar 2026

Tarifrunde Länder 2025/26

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ruft alle Tarifbeschäftigten im TV-L im Land Berlin zu einem ganztägigen Warnstreik am 29. Januar 2026 auf (Demonstration: 11:00 ab Hermannplatz). Am Abend laden dann das „Netzwerk für eine kämpferische und demokratische Ver.di“ und „Netzwerk für eine kämpferische GEW“ zu einer Diskussionsveranstaltung zur laufenden TV L Runde ein. Zuletzt gab es erneut massive Kritik daran, dass Ver.di und GEW die Belegschaften teilweise nicht an den selben Tagen zum Streik aufrufen. Dies wird an der Basis als Ausdruck eines schädlichen Konkurrenzkampfes der Gewerkschaftsapparate wahr genommen.

Wir berichteten:  TV L: Basis fordert gemeinsamen Kampf
Diskussionsveranstaltung am Abend:
Grafik: „Netzwerk für eine kämpferische und demokratische Ver.di“
Streikaufruf der GEW für den 29.01.2026 im Wortlaut:

„Auch die zweite Verhandlungsrunde für den TV-L blieb ergebnislos. Die Arbeitgeber haben kein verbindliches Angebot vorgelegt. Die meisten Forderungen der Gewerkschaften wurden grundlegend abgelehnt und sogar Einsparungen im Bildungsbereich wurden nicht ausgeschlossen. Das ist nicht hinnehmbar. Als Beschäftigte im Bildungsbereich müssen wir deutlich sichtbar machen, dass unsere Forderungen berechtigt und im Interesse aller sind, die die Bedeutung von Bildung für die Zukunft unserer Gesellschaft erkennen.

Deshalb sind alle Mitglieder der GEW BERLIN und alle Beschäftigten im Bildungsbereich, die unter den Geltungsbereich des TV-L fallen, zum ganztägigen Warnstreik von Dienstbeginn bis Dienstende am Donnerstag, den 29. Januar 2026 aufgerufen. Hierzu zählen Beschäftigte

  • in den Kita-Eigenbetrieben,
  • an den staatlichen Schulen,
  • an den Hochschulen (einschließlich der studentischen Beschäftigten),
  • beim Lette-Verein,
  • beim Pestalozzi-Fröbel-Haus,
  • in den Bezirksämtern.

Im Rahmen des Streiktags Bildung findet ab 11 Uhr ein Demonstrationszug mit dem Startpunkt Hermannplatz statt. Gemeinsam mit den Mitglieder der GEW Brandenburg und der GEW Mecklenburg-Vorpommern (Süd) werden wir zum Oranienplatz ziehen, wo die zentrale Kundgebung abgehalten wird.

Gemeinsam fordern wir:

  • 7 Prozent mehr Gehalt, mindestens 300 Euro mehr pro Monat!
  • 200 Euro monatlich mehr für Auszubildende und Praktikant*innen!
  • 12 Monate Laufzeit!
  • Tarifvertrag für alle studentischen Beschäftigten!
  • Zuschläge für Überstunden und Arbeit zu ungünstigen Zeiten erhöhen!

Seid dabei und beteiligt euch zahlreich am Streik sowie der Demonstration!

Die GEW Berlin ruft ihre verbeamteten Mitglieder auf, sich gegenüber den streikenden Kolleg*innen solidarisch zu zeigen. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, wie Beamt*innen ihre angestellten Kolleg*innen beim Streik unterstützen können. Gemeinsam fordern wir: 

  • 7 Prozent mehr Gehalt, mindestens 300 Euro mehr pro Monat!
  • 200 Euro monatlich mehr für Auszubildende und Praktikant*innen!
  • 12 Monate Laufzeit!
  • Tarifvertrag für alle studentischen Beschäftigten!
  • Zuschläge für Überstunden und Arbeit zu ungünstigen Zeiten erhöhen!

Seid dabei und beteiligt euch zahlreich am Streik sowie der Demonstration!

Die GEW Berlin ruft ihre verbeamteten Mitglieder auf, sich gegenüber den streikenden Kolleg*innen solidarisch zu zeigen. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, wie Beamt*innen ihre angestellten Kolleg*innen beim Streik unterstützen können.Gemeinsam fordern wir: 

  • 7 Prozent mehr Gehalt, mindestens 300 Euro mehr pro Monat!
  • 200 Euro monatlich mehr für Auszubildende und Praktikant*innen!
  • 12 Monate Laufzeit!
  • Tarifvertrag für alle studentischen Beschäftigten!
  • Zuschläge für Überstunden und Arbeit zu ungünstigen Zeiten erhöhen!

Seid dabei und beteiligt euch zahlreich am Streik sowie der Demonstration!

Die GEW Berlin ruft ihre verbeamteten Mitglieder auf, sich gegenüber den streikenden Kolleg*innen solidarisch zu zeigen. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, wie Beamt*innen ihre angestellten Kolleg*innen beim Streik unterstützen können. Gemeinsam fordern wir: 

  • 7 Prozent mehr Gehalt, mindestens 300 Euro mehr pro Monat!
  • 200 Euro monatlich mehr für Auszubildende und Praktikant*innen!
  • 12 Monate Laufzeit!
  • Tarifvertrag für alle studentischen Beschäftigten!
  • Zuschläge für Überstunden und Arbeit zu ungünstigen Zeiten erhöhen!

Seid dabei und beteiligt euch zahlreich am Streik sowie der Demonstration!

Die GEW Berlin ruft ihre verbeamteten Mitglieder auf, sich gegenüber den streikenden Kolleg*innen solidarisch zu zeigen. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, wie Beamt*innen ihre angestellten Kolleg*innen beim Streik unterstützen können. Mehr dazu hier.

Auf der Webseite der GEW Berlin finden sich zudem weitere Informationen zur Branchenstreikwoche vom 26.-30. Januar: Infos zur Branchenstreikwoche

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