14.04.2024: Einladung zur Veranstaltung zum Thema: Geschichte und Wirkung der „Antideutschen“! Als Gast begrüßen wir Gerhard Hanloser

Vor gut 20 Jahren, zum Irakkrieg 2003, hatte die sogenannte „antideutsche Szene“ publizistisch und aktivistisch ihren Höhepunkt. Mit dem Begriff antideutsch ist eine politische Strömung gemeint, die aus der Linken kommt. Sie hat Kernbestandteile eines emanzipatorischen und kritischen Denkens allerdings aufgegeben, befleißigt sich eines aggressiven Militarismus und sieht in der Friedensbewegung und realen antikapitalistischen Bewegungen ihren Hauptfeind. Von „den Antideutschen“ wird mittlerweile kaum geredet. Ihr Denken und Agieren ist allerdings mit einigem Erfolg in der vorherrschenden deutschen Öffentlichkeit angekommen. Auch haben einige ihrer Protagonisten diskursive Machtpositionen ergattert.


Der Publizist Gerhard Hanloser möchte über Geschichte und Wirkung
der „Antideutschen“ aufklären.
Und hier geht’s zum Einladungsfleyer

Wann: 14. April 2024, 17.00 Uhr
Wo: Stadtteil- & Infoladen Lunte, Weisestr. 53, 12049 Berlin
Nähe U-Bhf. Boddinstr. (U8)

Palästinenser verklagen deutsche Regierungsbeamte wegen Ermöglichung des Völkermordes in Gaza, 23.02.2024

Die Justice and Accountability for Palestine Initiative, PIPD (Palestine Institute for Public Diplomacy) und ELSC (European Legal Support Center) laden Sie zu einer Pressekonferenz am Freitag, 23. Februar, um 12 Uhr MEZ ein. Die Redner werden die Einzelheiten einer Strafanzeige bekannt geben, die eine Gruppe deutscher Anwälte, die Familien aus Gaza vertreten, bei der Staatsanwaltschaft der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe gegen deutsche Regierungsbeamte wegen Beihilfe zum Völkermord gegen das palästinensische Volk eingereicht hat in Gaza, indem sie Israel mit Waffen versorgten. Zu den Rednern gehören die Anwälte, die die Klage eingereicht haben, sowie Vertreter der Kläger. Gerechtigkeit und Rechenschaftspflicht für Palästina-Initiative: https://www.thepipd.com/actions/suppo… Das Palestine Institute for Public Diplomacy: https://www.thepipd.com/ European Legal Support Center: https://elsc .support/ Gesetz für Palästina: https://law4palestine.org/

Hier geht es zur Pressekonferenz:

Weiterführende Beiträge bzw. Links:

Hier die vollständige Presseerklärung zur Strafanzeige:

Hier die PM in Deutsch [1]


Völkermordkonvention:

Die UN-Völkermordkonvention wird oftmals nicht zu den Menschenrechtsübereinkommen der Vereinten Nationen gezählt, denn durch Völkermord ist nicht – wie bei den bürgerlichen und den sozialen Menschenrechten – ein einzelnes Individuum betroffen, sondern eine Gruppe, ein Volk. Nichts desto trotz schützt diese Konvention grundlegende Menschenrechte: das Recht auf Leben und den Schutz vor seiner Ausrottung aus nationalistischen, rassistischen, religiösen oder ethnischen Gründen. Die UN-Völkermordkonvention schützt damit eines der wichtigsten Menschenrechte der dritten Generation, verstanden als kollektives Recht der Völker. Sie wurde von der Generalversammlung der Vereinten Nationen bereits am 9. Dezember 1948 beschlossen und trat am 12. Januar 1951 in Kraft. Deutschland trat der Völkermordkonvention am 9. August 1954 bei.

Hier zur Völkermordkonvention:

28.02.2024: Lesung mit Cornelia Naumann

Hallo alle Salonbesucherinnen und die es noch werden wollen,

Am Mittwoch, 28. Februar 2024 kommt die etlichen schon aus früheren Lesungen bekannte Schriftstellerin Cornelia Naumann aus München zu uns. Sie hat einen neuen historischen Roman geschrieben. Er heißt „Fräulein Prolet“ und handelt von der Revolution von 1918 aber auch von dem fünf Jahre später folgenden Hitlerputsch. Ich denke, „Fräulein Prolet“ hat uns auch heute Einiges zu sagen. Auch wenn an diesem Roman alles erfunden ist, auch das Wahre, wie die Autorin sagt. Ich freue mich, wenn sich viele dafür interessieren. Die Einladung hängt an und kann gerne weitergegeben werden. Der Eintritt ist frei. Spenden für die Referentin nehmen wir gerne entgegen.

Wir freuen uns auf Ihren/Euren Besuch. U-Bahn Linie 1, 3 und 8 und Bus 140: Kottbusser Tor. Klingel: Erkelenzdamm 51, Gemeinschaftsraum.

Herzliche Grüße Gisela Notz

Aus dem Inhalt des Buches:

München, 1918. Fritzi, 17 Jahre alt, Munitionsarbeiterin, hat Besuchs­erlaubnis im Gefängnis Stadelheim. Aber Sarah Sonja Lerch, die Ge­fangene, die sie besuchen wollte, habe sich erhängt, heißt es. Fritzi glaubt nicht an Selbstmord. Sie ist Sonjas Mörder begegnet und will ihn stellen. Und im Kampf um die junge Republik erkennt sie in einem Soldaten der Freikorps diesen Mörder.
Beim Versuch, ihn zu fassen, wird sie selbst zur Gejagten. Aber ihre „Weibergang“ und der Matrose Max sind an ihrer Seite, ein sehr unzuver­lässiger Dichter ist in sie verliebt, und da ist auch noch Sepp, der Leichen­wagenfahrer, mit seinem seltsamen Gaul.
Fünf Jahre später: Ausnahmezustand, Inflation, Putschgerüchte. Am 8. November 1923 traut sich Fritzi als Spionin zur 5-Jahres-Feier Feier des Freistaates auf die Theresienwiese. Mittlerweile Fotografin geworden, will sie die verbotene Kund­gebung dokumentieren. Plötzlich verschwindet Fritzi im Bauch der Bavaria. Ist sie entführt worden?
Ihre Freundinnen vom BSF wollen Fritzi retten, geraten aber in die Vorbe­reitungen des Bierkellerputsches. Ein jüdischer Kaufmann, Stadträte und Landtagsab­ge­ordnete verschwinden. In einer schlaflosen Nacht gelingt es den Frauen, den Putsch zu stoppen. Aber wo ist Fritzi?

Cornelia Naumann hat den vergessenen Frauen des „Bund sozialistischer Frauen“ (BSF) nachgespürt und Erstaunliches zutage gefördert. In diesem Roman ist alles erfunden – auch das Wahre.

Für ein Mädchen der Vorstadt wird die Revolution 1918 zum entscheidenden Wendepunkt ihres Lebens. Zwischen der Ausrufung des Freistaates und der Ver­hängung der „Ordnungszelle Bayern“ liegen nur fünf Jahre, eine turbulente Zeit, in der Fritzi gegen Hunger, Armut, Inflation, Mord und Pandemie kämpft. Aber sie spürt auch unbändige Lebenslust, begegnet ihrer ersten Liebe und erlernt einen neuen, aufregenden Beruf.

Spannend und zeitnah: was vor 100 Jahren geschah, hat viele Berührungs­punkte zu unserer heutigen Lebenswelt. Und was wird aus den mutigen, in Vergessenheit geratenen Frauen, die 1923 den Bierkellerputsch verhindern?
Diese Frage beantwortet ein verblichenes Fotoalbum.

Einladungsflyer:

Danke an Gisela Notz für die Bereitstellung der Einladung.

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