Gegen Krieg, Aufrüstung und Sozialabbau – für gute Arbeitsbedingungen und eine ausfinanzierte Freie Universität Berlin!
Wir erklären unsere Solidarität mit den Hafenarbeiter:innen, die am 30. Oktober 2026 im Rahmen eines internationalen Aktionstages gegen Krieg, Aufrüstung, Militarisierung und soziale Angriffe mobilisiert haben.
In mehr als 45 Häfen in Europa und im Mittelmeerraum waren gemeinsame Aktionen und Streiks angekündigt. Besonders begrüßen wir, dass sich auch Kolleg:innen unserer Gewerkschaft ver.di an dieser Mobilisierung beteiligt haben. Die ver.di-Fachgruppe Luftverkehr und Maritime Wirtschaft in Hamburg rief zu einer Kundgebung gegen soziale Angriffe, Krieg und Militarisierung auf und organisierte im Vorfeld eine internationale Diskussionsveranstaltung zu Frieden und sozialer Gerechtigkeit.
Die Hafenarbeiter:innen zeigen, dass Gewerkschaften nicht nur für bessere Löhne und Arbeitsbedingungen kämpfen, sondern auch gesellschaftliche Verantwortung übernehmen können. Ihre internationale Zusammenarbeit ist ein wichtiges Beispiel praktischer gewerkschaftlicher Solidarität.
Das Engagement unserer ver.di-Kolleg:innen in Hamburg knüpft an die friedenspolitischen Grundsätze unserer Gewerkschaft an. Es zeigt, wie sich der Kampf für gute Arbeitsbedingungen und soziale Gerechtigkeit mit dem Widerstand gegen Krieg und Militarisierung verbinden lässt.
Dieser Kampf geht auch uns als Beschäftigte der Freien Universität Berlin unmittelbar etwas an.
Während Milliarden für Aufrüstung und militärische Infrastruktur bereitgestellt werden, wird bei Bildung, Wissenschaft und öffentlicher Daseinsvorsorge gekürzt. Auch an der FU Berlin sind die Folgen der Kürzungspolitik deutlich spürbar: Stellen geraten unter Druck, Arbeitsbelastungen steigen, Beschäftigungsperspektiven werden unsicherer und notwendige Investitionen bleiben aus.
Wir begrüßen in diesem Zusammenhang auch die Proteste der studentischen Initiative „Gen Z regelt FU Berlin“, die am 28. Oktober mit einer Blockade des Otto-Suhr-Instituts gegen Hochschulkürzungen, Aufrüstung und Militarisierung protestierte. Studierende und Beschäftigte haben ein gemeinsames Interesse an einer ausfinanzierten Hochschule, guten Studien- und Arbeitsbedingungen und einer Wissenschaft, die dem Frieden verpflichtet ist.
- Keine Kürzungen an der Freien Universität Berlin!
- Geld für Bildung und gute Arbeit statt für Aufrüstung und Krieg!
6.11.2026, FU-Beschäftigte für eine kämpferische Gewerkschaft
Diese Resolution wurde auf der Mitgliederversammlung der ver.di-Betriebsgruppe am 5.11.2026 eingebracht, aber vom Betriebsgruppenvorstand nicht zur Abstimmung gestellt.